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Entwicklung ausgewählter Finanzdaten

Konzernumsatz, Service-Umsatz a

  • Der Konzernumsatz erhöhte sich um 2,4 % auf 59,8 Mrd. €. Organisch stieg er um 4,0 %.

  • Der Service-Umsatz stieg um 2,8 % auf 50,4 Mrd. €. Organisch stieg er um 3,9 %.

  • Alle operativen Segmente (außer Group Development) trugen zum Umsatzwachstum bei. Dies ist v. a. auf gestiegene Service-Umsätze, erhöhte Endgeräteumsätze in den operativen Segmenten Deutschland und USA sowie das Wachstum im Bereich Digital im operativen Segment Systemgeschäft zurückzuführen.

  • Reduzierend wirkten v. a. negative Währungskurseffekte im operativen Segment USA.

in Mrd. €

Konzernumsatz, Service-Umsatz (Balkendiagramm)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

  • Das bereinigte EBITDA AL stieg um 4,7 % auf 23,3 Mrd. €. Organisch stieg es um 7,4 %.

  • Alle operativen Segmente (außer Group Development) trugen dazu bei. Grund dafür sind die gute Umsatzentwicklung und die Realisierung von Kosteneffizienzen.

  • Die bereinigte EBITDA AL-Marge erhöhte sich auf 39,0 %. Im operativen Segment Deutschland lag sie bei 41,8 %, im operativen Segment USA bei 40,0 % und im operativen Segment Europa bei 39,2 %.

in Mrd. €

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) (Balkendiagramm)

Betriebsergebnis (EBIT)

  • Das EBIT reduzierte sich um 0,7 Mrd. € auf 12,7 Mrd. €.

  • Die Sondereinflüsse erhöhten sich um 1,4 Mrd. € und wirkten mit 1,6 Mrd. € belastend auf das EBITDA AL – im Wesentlichen im operativen Segment USA. Die Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalrestrukturierungen stiegen um 0,5 Mrd. €. Die sonstigen Sondereinflüsse erhöhten sich um 0,5 Mrd. €. Die als Sondereinfluss erfassten Abschreibungen auf Nutzungsrechte erhöhten sich um 0,3 Mrd. €.

  • Das EBITDA AL verringerte sich um 0,3 Mrd. € auf 21,7 Mrd. €.

  • Die Abschreibungen erhöhten sich um 0,6 Mrd. € auf 12,4 Mrd. €. Die planmäßigen Abschreibungen stiegen v. a. wegen übernommenen Vermögenswerten im Zuge des Erwerbs von UScellular sowie dem fortgesetzten Ausbau des 5G-Netzes.

in Mrd. €

Betriebsergebnis (EBIT) (Balkendiagramm)

Konzernüberschuss (bereinigt um Sondereinflüsse)

  • Der bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich um 0,4 Mrd. € auf 5,4 Mrd. €.

  • Das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 10,3 % auf 1,12 €.

  • Der unbereinigte Konzernüberschuss reduzierte sich um 1,0 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €.

  • Das Finanzergebnis reduzierte sich um 1,0 Mrd. € auf minus 3,2 Mrd. €. Dies ist durch das rückläufige Ergebnis aus nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bedingt. Im Vorjahr wirkten sich hier v. a. die Wertaufholungen unserer Beteiligungen an GD Towers und GlasfaserPlus positiv aus.

in Mrd. €

Konzernüberschuss (Balkendiagramm)

Eigenkapitalquote

  • Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 30,5 %. Dabei verringerte sich das Eigenkapital um 3,4 Mrd. € auf 88,8 Mrd. €, während sich die Bilanzsumme v. a. währungskursbedingt um 1,6 Mrd. € auf 291,3 Mrd. € erhöhte.

  • Eigenkapitalmindernd wirkten v. a. Transaktionen mit Eigentümern (6,3 Mrd. €) – im Wesentlichen durch die Aktienrückkäufe der T‑Mobile US. Zudem belasteten die Dividendenausschüttungen an unsere Aktionäre (4,8 Mrd. €) und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen (1,2 Mrd. €) sowie die Aktienrückkäufe der Deutschen Telekom AG (1,0 Mrd. €) das Eigenkapital.

  • Eigenkapitalerhöhend wirkten im Wesentlichen der Überschuss (6,9 Mrd. €) sowie das sonstige Ergebnis (2,6 Mrd. €), das durch Währungskurseffekte entlastet war.

in %

Eigenkapitalquote (Balkendiagramm)

Nettofinanzverbindlichkeiten b

  • Die Nettofinanzverbindlichkeiten erhöhten sich um 5,9 Mrd. € auf 138,4 Mrd. €.

  • Erhöhend wirkten v. a. die Aktienrückkäufe der T‑Mobile US (6,1 Mrd. €) und Dividendenausschüttungen – inklusive Minderheiten (5,8 Mrd. €). Währungskurseffekte (2,9 Mrd. €), Zugänge von Leasing-Verbindlichkeiten bzw. Nutzungsrechten (2,1 Mrd. €) und die Aktienrückkäufe der Deutschen Telekom AG (1,0 Mrd. €) wirkten ebenfalls erhöhend.

  • Reduzierend wirkte der Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Höhe von 13,4 Mrd. €.

in Mrd. €

Nettofinanzverbindlichkeiten (Balkendiagramm)

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) c

  • Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) reduzierte sich um 0,4 Mrd. € auf 7,8 Mrd. €.

  • Im operativen Segment Deutschland sank der Cash Capex um 0,5 Mrd. €, im Wesentlichen bedingt durch die zeitliche Allokation der Investitionen in den Glasfaser-Ausbau. Im operativen Segment USA stieg der Cash Capex um 0,1 Mrd., v. a. aufgrund höherer Investitionen in den fortgeführten Netzausbau sowie infolge des Erwerbs von UScellular im Vorjahr. Gegenläufig minderten Währungskurseffekte den Betrag der Auszahlungen in der Berichtswährung.

  • Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verringerte sich um 0,8 Mrd. € auf 8,4 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden insgesamt 0,5 Mrd. € für Mobilfunk-Lizenzen in den operativen Segmenten USA und Europa investiert. In der Vergleichsperiode wurden 1,0 Mrd. € für Mobilfunk-Lizenzen gezahlt.

in Mrd. €

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (Balkendiagramm)

Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) c, d

  • Der Free Cashflow AL erhöhte sich um 0,2 Mrd. € auf 10,7 Mrd. €.

  • Die gute operative Geschäftsentwicklung sowie der niedrigere Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) wirkten positiv.

  • Belastend wirkten Währungskurseffekte, höhere Steuer- und Nettozinszahlungen, höhere Auszahlungen infolge des Personaltransformationsprogramms 2025/2026 und der im Vorjahr abgeschlossenen Unternehmenstransaktionen im operativen Segment USA sowie höhere Auszahlungen für die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten.

in Mrd. €

Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) (Balkendiagramm)

Eine Überleitungsrechnung zur organischen Entwicklung für wesentliche Kennzahlen der Vorjahresperiode finden Sie im Kapitel „Weitere Informationen“.

Weitere Informationen finden Sie in den Kapiteln „Geschäftsentwicklung des Konzerns“ und „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“ im Konzernzwischenlagebericht sowie im IR-Back-up auf unserer Investor Relations Website.

Weitere Informationen zu unseren Leistungsindikatoren und alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Kapitel „Konzernsteuerung“ im zusammengefassten Lagebericht 2025 (Geschäftsbericht 2025) sowie auf unserer Investor Relations Website.

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
Zum Glossar
AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
Zum Glossar

a aZum 1. Januar 2026 wurde die Definition des Service-Umsatzes geändert. Der Vorjahreswert wurde rückwirkend angepasst.

b bEinschließlich, soweit vorhanden, der in den Vermögenswerten und Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Nettofinanzverbindlichkeiten.

c cOhne Berücksichtigung von Auszahlungen für Investitionen in den Erwerb von Kundenstämmen durch T‑Mobile US.

d dOhne Berücksichtigung von Einzahlungen aus dem Abgang von Spektrum durch den Verkauf von Spektrumlizenzen der T-Mobile US.

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