USA
Kundenentwicklung
in Tsd. |
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30.06.2026 |
31.03.2026 |
Veränderung |
31.12.2025 |
Veränderung |
30.06.2025 |
Veränderung |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
34.700 |
34.439 |
0,8 |
34.240 |
1,3 |
31.502 |
10,2 |
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Postpaid-Kundenkonten
Zum 30. Juni 2026 hatte das operative Segment USA (T‑Mobile US) 34,7 Mio. Postpaid-Kundenkonten, gegenüber einem Bestand von 34,2 Mio. Kundenkonten zum 31. Dezember 2025.
Der Anstieg bei den Postpaid-Kundenkonten betrug im ersten Halbjahr 2026 netto 494 Tsd. gegenüber 523 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Der niedrigere Nettozuwachs bei den Postpaid-Kundenkonten resultierte insbesondere aus vermehrten Kontodeaktivierungen, die auf die Auswirkungen einer wachsenden Kundenkontenbasis u. a. infolge des Erwerbs von UScellular zurückzuführen sind, einer höheren durchschnittlichen Anzahl reiner Breitband-Kundenkonten und einer höheren Wechselaktivität in der Branche. Diese rückläufige Entwicklung wurde teilweise durch einen höheren Bruttozuwachs bei den Kundenkonten ausgeglichen, u. a. durch den Zuwachs an Glasfaser-Kundenkonten im Zuge der Erwerbe von Metronet und Lumos.
Operative Entwicklung
in Mio. € |
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H1 2026 |
H1 2025 |
Veränderung |
Q1 2026 |
Q2 2026 |
Q2 2025 |
Veränderung in % |
Gesamtjahr |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Umsatz |
|
39.306 |
38.397 |
2,4 |
19.744 |
19.562 |
18.597 |
5,2 |
78.097 |
||
Service-Umsatz |
|
32.434 |
31.461 |
3,1 |
16.112 |
16.322 |
15.380 |
6,1 |
63.176 |
||
EBITDA |
|
17.137 |
17.344 |
(1,2) |
8.319 |
8.818 |
8.470 |
4,1 |
33.186 |
||
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse |
|
(886) |
29 |
n.a. |
(567) |
(319) |
8 |
n.a. |
(861) |
||
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
18.023 |
17.315 |
4,1 |
8.886 |
9.136 |
8.462 |
8,0 |
34.046 |
||
EBITDA AL |
|
14.527 |
14.929 |
(2,7) |
6.921 |
7.606 |
7.294 |
4,3 |
28.336 |
||
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse |
|
(1.180) |
8 |
n.a. |
(818) |
(363) |
(5) |
n.a. |
(917) |
||
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
15.707 |
14.922 |
5,3 |
7.738 |
7.969 |
7.299 |
9,2 |
29.252 |
||
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% |
40,0 |
38,9 |
|
39,2 |
40,7 |
39,2 |
|
37,5 |
||
Abschreibungen |
|
(8.188) |
(7.555) |
(8,4) |
(4.342) |
(3.846) |
(3.628) |
(6,0) |
(15.508) |
||
Betriebsergebnis (EBIT) |
|
8.949 |
9.789 |
(8,6) |
3.977 |
4.972 |
4.842 |
2,7 |
17.677 |
||
EBIT-Marge |
% |
22,8 |
25,5 |
|
20,1 |
25,4 |
26,0 |
|
22,6 |
||
Cash Capex |
|
(5.016) |
(5.228) |
4,0 |
(2.272) |
(2.744) |
(2.838) |
3,3 |
(11.060) |
||
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)a |
|
(4.592) |
(4.456) |
(3,1) |
(2.260) |
(2.332) |
(2.131) |
(9,4) |
(8.889) |
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Umsatz, Service-Umsatz
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA stieg unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 38,4 Mrd. € um 2,4 % auf 39,3 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 9,4 %. Der Gesamtumsatz legte hauptsächlich aufgrund höherer Service- und Endgeräteumsätze zu. Die Umsätze entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:
Die Service-Umsätze stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 3,1 % auf 32,4 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis erhöhten sich die Service-Umsätze der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 10,2 %. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf höhere Postpaid-Umsätze zurückzuführen, v. a. aufgrund einer höheren durchschnittlichen Anzahl an Postpaid-Kundenkonten, u. a. infolge der Erwerbe von UScellular, Metronet und Lumos, und eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je Postpaid-Kundenkonto (Average Revenue per Account, ARPA). Dem Anstieg der Service-Umsätze standen geringere Prepaid-Umsätze gegenüber. Der Rückgang der Prepaid-Umsätze ging v. a. auf einen niedrigeren durchschnittlichen Umsatz je Kunde zurück, insbesondere infolge einer Verwässerung durch Marketing-Aktivitäten und den Tarifmix.
Die Endgeräteumsätze entwickelten sich im ersten Halbjahr 2026 rückläufig. Auf US‑Dollar-Basis stiegen die Endgeräteumsätze von T‑Mobile US an. Dieser Anstieg ist auf einen höheren Umsatz aus Endgeräteverkäufen zurückzuführen, der insbesondere auf einen höheren durchschnittlichen Umsatz je verkauftem Endgerät, ohne Berücksichtigung des Effekts von Verkaufsaktionen, v. a. aufgrund eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen zurückging. Die höheren Endgeräteumsätze sind außerdem auf den Anstieg der Umsätze aus der Verwertung zurückgenommener Geräte zurückzuführen, der sich im Wesentlichen aus einem Anstieg des Anteils an High-End-Mobiltelefonen ergab.
Die sonstigen Umsätze entwickelten sich überwiegend stabil.
Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL
Auf Euro-Basis, also unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten, stieg das bereinigte EBITDA AL um 5,3 % von 14,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 15,7 Mrd. € im ersten Halbjahr 2026. Die bereinigte EBITDA AL-Marge erhöhte sich von 38,9 % im ersten Halbjahr 2025 auf 40,0 % in den ersten sechs Monaten 2026. Auf US‑Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 12,5 %. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der Service-Umsätze, höherer Endgeräteumsätze und eines Rückgangs der Aufwendungen für externe Arbeitskräfte. Dem Anstieg des bereinigten EBITDA AL wirkten höhere Kosten infolge des Erwerbs von UScellular und höhere Endgerätekosten entgegen, die v. a. auf höhere durchschnittliche Kosten je verkauftem Endgerät aufgrund eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen zurückgingen. Des Weiteren standen dem Anstieg des bereinigten EBITDA AL höhere Kosten für den Wholesale-Netzzugang und die Amortisation von an Metronet und Lumos gezahlten Kunden-Bereitstellungsgebühren, höhere Aufwendungen für Forderungsausfälle, gestiegene Werbekosten und höhere Kosten aus der Verwertung zurückgenommener Geräte entgegen, insbesondere aufgrund eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen.
Im EBITDA AL sind in den ersten sechs Monaten 2026 negative Sondereinflüsse in Höhe von 1,2 Mrd. € enthalten, gegenüber positiven Sondereinflüssen in Höhe von 8 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung bei den Sondereinflüssen ergab sich im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit UScellular, einschließlich der Verkürzung von Nutzungsdauern auf bestimmte Nutzungsrechte, höheren Abfindungs- und Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Personaltransformationsprogramm 2025/2026 sowie aus höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit Netzwerk-Restrukturierungsmaßnahmen und Restrukturierungsmaßnahmen im Filialnetz. Im Vorjahreszeitraum sind in den Sondereinflüssen die erfassten Erträge aus dem Verkauf von Spektrumlizenzen an N77 und vereinnahmte Erstattungen von Versicherungen für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Cyberangriff im August 2021 entstanden sind, enthalten. Insgesamt verringerte sich das EBITDA AL im ersten Halbjahr 2026 um 2,7 % von 14,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 14,5 Mrd. € aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen.
Betriebsergebnis (EBIT)
Das EBIT verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 vorrangig aufgrund von Währungskurseffekten und höheren Abschreibungen von 9,8 Mrd. € im Vorjahreszeitraum um 8,6 % auf 8,9 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis verringerte sich das EBIT um 2,4 %. Die Abschreibungen stiegen im gleichen Zeitraum um 8,4 %. Auf US‑Dollar-Basis stiegen die Abschreibungen um 15,9 %, insbesondere aufgrund höherer Abschreibungen auf im Rahmen des Erwerbs von UScellular übernommene Vermögenswerte und des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes sowie höherer planmäßiger Abschreibungen im Zusammenhang mit einer Nutzungsdauerverkürzung von bestimmten Netzwerk- und Technologieanlagen, einschließlich aus der Restrukturierung von UScellular.
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex
Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) stieg von 4,5 Mrd. € im Vorjahreszeitraum um 3,1 % auf 4,6 Mrd. € im ersten Halbjahr 2026. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) im gleichen Zeitraum um 9,3 % aufgrund des gestiegenen Erwerbs von Sachanlagen, einschließlich des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes und zusätzlicher Investitionen infolge des Erwerbs von UScellular, sowie des Erwerbs von immateriellen Vermögenswerten.
Der Cash Capex reduzierte sich unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten um 4,0 % von 5,2 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2026. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex im gleichen Zeitraum um 1,2 %, insbesondere aufgrund des gestiegenen Erwerbs von Sachanlagen und der vorstehend erläuterten zusätzlichen Investitionen infolge des Erwerbs von UScellular. Diesem Anstieg stand ein Rückgang des Erwerbs von Spektrumlizenzen gegenüber, insbesondere aufgrund des Erwerbs der restlichen 600-MHz-Lizenzen von Channel 51 im Vorjahr.