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Deutschland

Kundenentwicklung

Kundenentwicklung – Deutschland

in Tsd.

 

 

 

 

 

 

 

 

30.06.2026

31.03.2026

Veränderung
30.06.2026/
31.03.2026
in %

31.12.2025

Veränderung
30.06.2026/
31.12.2025
in %

30.06.2025

Veränderung
30.06.2026/
30.06.2025
in %

Mobilfunk-Kunden

76.733

75.320

1,9

74.490

3,0

71.126

7,9

Vertragskunden

28.148

27.924

0,8

27.740

1,5

27.039

4,1

Prepaid-Kunden (inkl. M2M)

48.585

47.396

2,5

46.750

3,9

44.086

10,2

Festnetz-Anschlüsse

16.615

16.712

(0,6)

16.796

(1,1)

16.981

(2,2)

Breitband-Anschlüsse Retail

15.079

15.100

(0,1)

15.103

(0,2)

15.126

(0,3)

davon: Glasfasera

13.431

13.412

0,1

13.370

0,5

13.298

1,0

TV (IPTV, Sat)

4.800

4.775

0,5

4.747

1,1

4.698

2,2

Wholesale-Anschlüsse

9.896

9.985

(0,9)

10.077

(1,8)

10.275

(3,7)

Breitband-Anschlüsse Wholesale

8.426

8.479

(0,6)

8.536

(1,3)

8.570

(1,7)

davon: Glasfasera

7.574

7.596

(0,3)

7.617

(0,6)

7.617

(0,6)

Teilnehmeranschlussleitungen (TAL)

1.470

1.506

(2,4)

1.541

(4,6)

1.705

(13,8)

a

Ausweis der Summe aller glasfaserbasierten Anschlüsse (FTTx).

Gesamt

In Deutschland können wir unsere Marktführerschaft, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen, behaupten. Grundlage hierfür sind unsere leistungsfähigen Netze, ein breit aufgestelltes Produkt-Portfolio sowie eine hohe Servicequalität. Unser Fokus liegt auf der Bereitstellung eines nahtlosen und technologieunabhängigen Telekommunikationserlebnisses für unsere Kunden. Hierzu entwickeln wir das Produkt-Portfolio kontinuierlich entlang der Kundenanforderungen weiter.

Mobilfunk

Zum 30. Juni 2026 lag die Zahl der Mobilfunk-Kunden im operativen Segment Deutschland bei 76,7 Mio. Die Zahl der werthaltigen Vertragskunden unter den Marken „Telekom“ und „congstar“ erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2025 um insgesamt 419 Tsd. Kunden. Treiber dieser Entwicklung war weiterhin die Nachfrage nach Datentarifen. Der Prepaid-Kundenbestand erhöhte sich um 3,9 %, hauptsächlich bedingt durch M2M-basierte Karten aus der Automobilbranche.

Festnetz

Die Gesamtzahl unserer glasfaserbasierten Anschlüsse lag zum 30. Juni 2026 bei 21,0 Mio. Dabei zeigt sich nach wie vor eine Nachfrage nach höheren Bandbreiten. Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse Retail lag mit insgesamt 15,1 Mio. Kunden nahezu auf dem Niveau des Jahresendes 2025. Rund 58 % der Kunden sind mit einem Tarif ausgestattet, der eine Geschwindigkeit von 100 MBit/s oder mehr beinhaltet. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach unseren TV‑Inhalten konnten wir bei unseren TV‑Kunden gegenüber dem Jahresende 2025 ein Wachstum um 53 Tsd. verzeichnen. Das entspricht einem Zuwachs um 1,1 %. Die Anzahl unserer Festnetz-Anschlüsse reduzierte sich aufgrund des rückläufigen Voice-Produkts um 1,1 % und lag bei 16,6 Mio. Anschlüssen.

Wholesale

Zum 30. Juni 2026 verzeichneten wir bei unserem Wholesale-Bestand einen Rückgang. Diese Entwicklung reflektiert zum einen, dass Endkunden zu anderen Anbietern wechseln. Zum anderen, dass unsere Wholesale-Partner Endkunden auf eigene Infrastrukturen migrieren. Der Anteil der glasfaserbasierten Breitband-Anschlüsse Wholesale am Gesamtbestand lag mit 76,5 % um 0,9 Prozentpunkte über dem Niveau des Jahresendes 2025.

Operative Entwicklung

Operative Entwicklung – Deutschland

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

H1 2026

H1 2025

Veränderung
in %

Q1 2026

Q2 2026

Q2 2025

Veränderung
in %

Gesamtjahr
2025

Umsatz

 

12.846

12.505

2,7

6.340

6.507

6.286

3,5

25.610

Privatkunden

 

6.658

6.363

4,6

3.289

3.369

3.165

6,4

12.953

Geschäftskunden

 

4.273

4.279

(0,1)

2.104

2.169

2.151

0,8

8.739

Wholesale

 

1.595

1.624

(1,7)

806

790

827

(4,5)

3.249

Sonstiges

 

320

239

34,1

141

179

142

25,9

668

Service-Umsatza

 

11.256

11.123

1,2

5.582

5.674

5.594

1,4

22.457

EBITDA

 

5.488

5.388

1,9

2.752

2.736

2.680

2,1

10.887

EBITDA-wirksame Sondereinflüsse

 

(241)

(159)

(51,3)

(126)

(115)

(78)

(47,3)

(466)

EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

5.729

5.548

3,3

2.878

2.851

2.758

3,4

11.353

EBITDA AL

 

5.130

5.079

1,0

2.573

2.557

2.526

1,2

10.228

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

 

(241)

(159)

(51,3)

(126)

(115)

(78)

(47,3)

(466)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

5.371

5.239

2,5

2.699

2.672

2.605

2,6

10.694

EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)

%

41,8

41,9

 

42,6

41,1

41,4

 

41,8

Abschreibungen

 

(2.231)

(2.207)

(1,1)

(1.116)

(1.116)

(1.101)

(1,3)

(4.486)

Betriebsergebnis (EBIT)

 

3.257

3.182

2,4

1.636

1.621

1.579

2,6

6.401

EBIT-Marge

%

25,4

25,4

 

25,8

24,9

25,1

 

25,0

Cash Capex

 

(1.772)

(2.262)

21,7

(832)

(940)

(1.013)

7,2

(4.870)

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

 

(1.772)

(2.262)

21,7

(832)

(940)

(1.013)

7,2

(4.870)

a

Zum 1. Januar 2026 wurde die Definition des Service-Umsatzes geändert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Unser operatives Segment Deutschland erzielte in der Berichtsperiode einen Gesamtumsatz in Höhe von 12,8 Mrd. €. Damit lag der Umsatz um 2,7 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Die Service-Umsätze erhöhten sich gegenüber der Vorjahresperiode um 1,2 %. Das Wachstum wurde sowohl vom Mobilfunk- als auch vom Festnetz-Geschäft, insbesondere durch das Breitband- und TV‑Geschäft, getragen. Auch die Non-Service-Umsätze entwickelten sich positiv. Neben höheren Endgeräteumsätzen im Mobilfunk und dem Kooperationsgeschäft trug auch die Ausstrahlung der Fußball-Weltmeisterschaft zur positiven Umsatzentwicklung bei.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 4,6 %. Die Service-Umsätze im Mobilfunk-Geschäft entwickelten sich im Berichtszeitraum entsprechend der positiven Kundenentwicklung. Auch im Festnetz-Geschäft setzte sich die positive Entwicklung fort. Diese wurde insbesondere durch das anhaltende Umsatzwachstum im Breitband-Geschäft getragen, u. a. durch die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen und zuverlässigen Netzen sowie höheren Bandbreiten und durch unsere TV‑Angebote.

Im Geschäftskundenbereich lag der Umsatz mit 4,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Während die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft unter dem Vorjahresniveau lagen, wurde dies durch eine gegenüber dem Vorjahr abweichende Saisonalisierung im projektgetriebenen IT-Systemgeschäft kompensiert.

Im Wholesale-Bereich ging der Umsatz in der Berichtsperiode um 1,7 % auf 1,6 Mrd. € zurück. Die Umsatzentwicklung wurde im Wesentlichen durch das Auslaufen vertraglich vereinbarter Preiserhöhungen im Rahmen des Commitment-Modells beeinflusst.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 132 Mio. € bzw. 2,5 %. Hauptgründe dafür waren das werthaltige Wachstum beim Service-Umsatz sowie eine verbesserte Kosteneffizienz. Diese resultierten insbesondere aus einer geringeren Mitarbeiterzahl und der konsequenten Umsetzung von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen. Darüber hinaus wirkten sich verschiedene Einmaleffekte auf die Ergebnisentwicklung aus. Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge belief sich auf 41,8 %.

Das EBITDA AL belief sich auf 5,1 Mrd. € und lag damit um 1,0 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf die im bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte zurückzuführen. Darüber hinaus wirkten höhere Aufwendungen aus Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belastend. Diese erhöhten sich um 82 Mio. € auf 241 Mio. €, insbesondere infolge sozialverträglicher Personalmaßnahmen.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das Betriebsergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 3,3 Mrd. € und lag damit um 2,4 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Der Anstieg ist insbesondere auf die positive Entwicklung des EBITDA zurückzuführen. Gegenläufig wirkten um 1,1 % höhere Abschreibungen, die im Wesentlichen aus dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau resultierten.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) verringerte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 490 Mio. € bzw. 21,7 %, im Wesentlichen bedingt durch die zeitliche Allokation der Investitionen in den Glasfaser-Ausbau. Für das Gesamtjahr 2026 gehen wir weiterhin von einem leichten Anstieg aus. Die Zahl der Haushalte mit der Möglichkeit eines Anschlusses an unser Glasfasernetz stieg zum 30. Juni 2026 auf 13,6 Mio.

AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
Zum Glossar
Commitment-Modell
Langfristiges Vertrags- und Preismodell, in dem sich mindestens eine Vertragspartei verpflichtet, über einen festgelegten Zeitraum eine definierte Leistung abzunehmen, bereitzustellen oder bestimmte Ziele zu erfüllen (siehe auch Wholesale). Im Gegenzug erhält sie häufig günstigere Konditionen, Preisvorteile oder garantierte Leistungen.
Zum Glossar
Festnetz-Anschlüsse
Im zusammengefassten Lagebericht fallen hierunter Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, einschließlich IP-basierter Anschlüsse. In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
Zum Glossar
M2M – Machine to Machine
M2M bezeichnet die Kommunikation zwischen Maschinen, bei der automatisch Informationen an den Empfänger versendet werden. So verschicken z. B. Alarmanlagen im Notfall von selbst ein Signal an den Sicherheitsdienst bzw. an die Polizei.
Zum Glossar
Mobilfunk-Kunden
Im zusammengefassten Lagebericht entspricht jede Mobilfunk-Karte einem Kunden (siehe auch SIM-Karte). In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
Zum Glossar
Prepaid
Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen im Voraus bezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung.
Zum Glossar
Retail
Klein-/Einzelhandel. Im Gegensatz hierzu bezeichnet man das Geschäft mit Vorleistungen für andere Telekommunikationsunternehmen als Wholesale-Geschäft.
Zum Glossar
Wholesale
Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Telekommunikationsunternehmen, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.
Zum Glossar

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