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Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Die Aussichten für die Weltwirtschaft bleiben durch die erhöhte geopolitische Unsicherheit, höhere Energiepreise und eine erneut hartnäckige Inflation belastet. Der IWF hat seine Wachstumserwartung in seinem Juli-Update für 2026 gegenüber der April-Prognose leicht nach unten angepasst und erwartet nun ein globales Wachstum von 3,0 %, für 2027 aber einen Anstieg auf 3,4 %. Für den Euroraum rechnet der IWF für 2026 nur noch mit einem Wachstum von 0,9 %, für Deutschland mit 0,7 % und für die USA weiterhin mit 2,3 %. Gleichzeitig wurde die globale Inflationsprognose für 2026 auf 4,7 % angehoben; die Disinflation ist damit vorerst ins Stocken geraten. Vor diesem Hintergrund hob die EZB im Juni 2026 ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte an.

Den Prognosen liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Lage an den Energiemärkten im weiteren Jahresverlauf schrittweise normalisiert. Gleichwohl bleiben die Risiken erhöht. Eine erneute Eskalation im Nahen Osten könnte Energie- und Lebensmittelpreise weiter steigen lassen, Lieferketten zusätzlich belasten und Finanzierungsbedingungen verschärfen. Hinzu kommen Risiken durch zunehmende Fragmentierung des Welthandels, begrenzte fiskalische Handlungsspielräume sowie eine mögliche Korrektur überzogener Erwartungen im Technologiesektor. Ungeachtet dessen hat sich die Telekommunikationsbranche bislang als widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen erwiesen. Das Marktumfeld in wichtigen Märkten, insbesondere in Europa und den USA, bleibt jedoch von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt.

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