Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:
in Mio. € |
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Q1 2026 |
Q1 2025 |
|---|---|---|
Service-Umsätze |
25.039 |
24.829 |
Deutschland |
5.582 |
5.529 |
USA |
16.112 |
16.081 |
Europa |
2.610 |
2.485 |
Systemgeschäft |
1.025 |
1.008 |
Group Development |
0 |
0 |
Group Headquarters & Group Services |
219 |
243 |
Überleitung |
(510) |
(516) |
Non-Service-Umsätze |
4.832 |
4.926 |
Deutschland |
758 |
691 |
USA |
3.631 |
3.719 |
Europa |
479 |
569 |
Systemgeschäft |
0 |
1 |
Group Development |
0 |
2 |
Group Headquarters & Group Services |
304 |
306 |
Überleitung |
(341) |
(361) |
Konzernumsatz |
29.870 |
29.755 |
Die Service-Umsätze enthalten im Wesentlichen planbare bzw. wiederkehrende Umsätze aus Kernaktivitäten der Deutschen Telekom. Diese betreffen die Umsätze, die aus Diensten generiert werden (d. h. Umsätze aus Festnetz- und Mobilfunk-Sprachdiensten, eingehenden und abgehenden Gesprächen sowie Datendiensten), zuzüglich Roaming-Umsätzen, monatlicher Grundgebühren und Visitoren-Umsätze sowie Umsätze aus dem ICT‑Geschäft. Die Service-Umsätze enthalten auch Umsätze im Zusammenhang mit Zusatzleistungen für Kunden, u. a. Rückversicherung für Endgeräteversicherungen und erweiterte Garantieleistungen.
Definitionsänderung beim Service-Umsatz. Seit dem 1. Januar 2026 werden bestimmte Voice-Transitumsätze im Wholesale-Bereich nicht mehr in den Service-Umsatz einbezogen, da sie nicht planbar bzw. wiederkehrend sind. Stattdessen werden sie im Non-Service-Umsatz ausgewiesen. In den beiden betroffenen Segmenten Deutschland und Europa wurden die Vorjahreswerte rückwirkend angepasst. Die Service-Umsätze für das erste Quartal 2025 verminderten sich für das operative Segment Deutschland um 62 Mio. €, für das operative Segment Europa um 80 Mio. € und für die gesamten Service-Umsätze – nach Segmentkonsolidierung – um 127 Mio. €. Die Non-Service-Umsätze erhöhten sich um die genannten Beträge entsprechend.
In der Berichtsperiode wurden im Konzern Umsatzerlöse aus Versicherungsverträgen im Sinne des IFRS 17 in Höhe von 1,1 Mrd. € (Q1 2025: 1,2 Mrd. €) und versicherungstechnische Aufwendungen in Höhe von 0,7 Mrd. € (Q1 2025: 0,7 Mrd. €) erfasst.
Die Non-Service-Umsätze umfassen v. a. einmalige bzw. variable Umsätze, wie beispielsweise Umsätze aus dem Verkauf oder der Vermietung von Endgeräten im Festnetz- oder Mobilfunk-Bereich, aus bestimmten Voice-Transitumsätzen im Wholesale-Bereich, aus Mehrwertdiensten, aus Antrags- und Auftragsleistungen, Umsätze mit virtuellen Netzwerk-Betreibern, einmalige Umsätze aus dem Ausbau von technischer Infrastruktur sowie Umsätze aus Fahrzeug- und Immobilienvermietung.
Der Konzernumsatz enthält Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten im Sinne des IFRS 16 in Höhe von 0,2 Mrd. € (Q1 2025: 0,2 Mrd. €). Von den im Konzernumsatz enthaltenen Umsätzen aus Nutzungsüberlassung entfallen auf die Service-Umsätze 0,1 Mrd. € (Q1 2025: 0,2 Mrd. €) und auf die Non-Service-Umsätze 0,0 Mrd. € (Q1 2025: 0,0 Mrd. €).
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“ im Konzernzwischenlagebericht.
Sonstige betriebliche Erträge
in Mio. € |
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Q1 2026 |
Q1 2025 |
|---|---|---|
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte |
1 |
0 |
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten |
102 |
46 |
Erträge aus Kostenerstattungen |
28 |
31 |
Erträge aus Versicherungsentschädigungen |
29 |
124 |
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften |
10 |
10 |
Übrige sonstige betriebliche Erträge |
120 |
112 |
|
290 |
323 |
Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen entfielen im ersten Quartal 2025 im Wesentlichen auf Erstattungen von Versicherungen für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Cyberangriff auf T‑Mobile US im August 2021 entstanden sind.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
in Mio. € |
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Q1 2026 |
Q1 2025 |
|---|---|---|
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten, Vertragsvermögenswerten und Leasing-Vermögenswerten |
(391) |
(363) |
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
(3) |
(3) |
Sonstige |
(1.043) |
(970) |
davon: Aufwand Rechts- und Prüfungskosten |
(107) |
(103) |
davon: Verluste aus Anlagenabgängen |
(30) |
(35) |
davon: Sonstige Steuern |
(140) |
(125) |
davon: Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften |
(131) |
(126) |
davon: Versicherungsaufwendungen |
(46) |
(47) |
davon: Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen |
(588) |
(534) |
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(1.437) |
(1.335) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 0,2 Mrd. € (Q1 2025: 0,2 Mrd. €) für Datenspeicherung in Rechenzentren, in Cloud-Anwendungen oder sonstige IT‑Dienstleistungen sowie in Höhe von 0,1 Mrd. € (Q1 2025: 0,1 Mrd. €) für regulatorische Abgaben im operativen Segment USA.
Abschreibungen
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen im ersten Quartal 2026 bei 6,4 Mrd. € und damit um 0,4 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Dies war insbesondere auf höhere planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und Nutzungsrechte im operativen Segment USA zurückzuführen. Diese resultieren aus im Rahmen des Erwerbs von UScellular übernommenen Vermögenswerten des Anlagevermögens und einer damit verbundenen höheren Abschreibungsbasis sowie dem fortgesetzten Ausbau des 5G‑Netzes. Darüber hinaus erhöhten sich die planmäßigen Abschreibungen im operativen Segment USA aufgrund von Nutzungsdauerverkürzungen bei bestimmten Netzwerk- und Technologieanlagen. Diese wurden im Rahmen von Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen und betrafen v. a. von UScellular übernommene Vermögenswerte. Wesentliche Wertminderungen lagen weder in der Berichtsperiode noch in der Vergleichsperiode vor.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode im Wesentlichen aufgrund der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte um 0,7 Mrd. € auf minus 1,6 Mrd. €.
Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,7 Mrd. € auf minus 0,1 Mrd. €. Ursächlich hierfür war v. a., dass in der Vergleichsperiode Wertaufholungen in Höhe von 0,4 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. € auf die Buchwerte der Beteiligungen an den GD‑Tower-Gesellschaften bzw. an GlasfaserPlus erfasst wurden, während es im ersten Quartal 2026 keine entsprechenden Wertaufholungen gab. Darüber hinaus war das Ergebnis aus nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen durch anteilige Verluste aus den Buchwertfortschreibungen der Berichtsperiode von Metronet und Lumos belastet. Das Zinsergebnis und das sonstige Finanzergebnis blieben mit minus 1,5 Mrd. € bzw. 0,0 Mrd. € stabil.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Angaben zu Finanzinstrumenten“.
Ertragsteuern
Im ersten Quartal 2026 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,1 Mrd. €. Die Höhe der Steuer spiegelt den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationale Steuersätze wider.