USA
Kundenentwicklung
in Tsd. |
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31.03.2026 |
31.12.2025 |
Veränderung 31.03.2026/ |
31.03.2025 |
Veränderung 31.03.2026/ |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
34.439 |
34.240 |
0,6 |
31.099 |
10,7 |
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Postpaid-Kundenkonten
Zum 31. März 2026 hatte das operative Segment USA (T‑Mobile US) 34,4 Mio. Postpaid-Kundenkonten, gegenüber einem Bestand von 31,1 Mio. Kundenkonten zum 31. März 2025.
Der Anstieg bei den Postpaid-Kundenkonten betrug im ersten Quartal 2026 netto 217 Tsd. gegenüber 205 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf einen höheren Bruttozuwachs bei den Kundenkonten zurückzuführen, u. a. durch den Zuwachs an Glasfaser-Kundenkonten im Zuge der Erwerbe von Metronet und Lumos. Dem gestiegenen Nettozuwachs bei den Postpaid-Kundenkonten wirkten vermehrte Kontodeaktivierungen entgegen, die auf eine höhere Wechselaktivität in der Branche und die Wirkung einer wachsenden Kundenkontenbasis zurückzuführen sind, u. a. infolge des Erwerbs von UScellular.
Operative Entwicklung
in Mio. € |
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Q1 2026 |
Q1 2025 |
Veränderung |
Veränderung |
Gesamtjahr 2025 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Umsatz |
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19.744 |
19.800 |
(56) |
(0,3) |
78.097 |
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Service-Umsatz |
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16.112 |
16.081 |
31 |
0,2 |
63.176 |
||
EBITDA |
|
8.319 |
8.874 |
(554) |
(6,2) |
33.186 |
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EBITDA-wirksame Sondereinflüsse |
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(567) |
20 |
(587) |
n.a. |
(861) |
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EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
8.886 |
8.853 |
33 |
0,4 |
34.046 |
||
EBITDA AL |
|
6.921 |
7.636 |
(715) |
(9,4) |
28.336 |
||
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse |
|
(818) |
13 |
(830) |
n.a. |
(917) |
||
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
7.738 |
7.623 |
115 |
1,5 |
29.252 |
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EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% |
39,2 |
38,5 |
|
|
37,5 |
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Abschreibungen |
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(4.342) |
(3.926) |
(416) |
(10,6) |
(15.508) |
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Betriebsergebnis (EBIT) |
|
3.977 |
4.947 |
(971) |
(19,6) |
17.677 |
||
EBIT-Marge |
% |
20,1 |
25,0 |
|
|
22,6 |
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Cash Capex |
|
(2.272) |
(2.390) |
118 |
4,9 |
(11.060) |
||
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)a |
|
(2.260) |
(2.325) |
65 |
2,8 |
(8.889) |
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Umsatz, Service-Umsatz
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA ging im ersten Quartal 2026 aufgrund von Währungskurseffekten gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 19,8 Mrd. € um 0,3 % auf 19,7 Mrd. € zurück. Auf US‑Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 10,9 %. Der Gesamtumsatz legte hauptsächlich aufgrund höherer Service- und Endgeräteumsätze zu. Die Umsätze entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:
Die Service-Umsätze stiegen im ersten Quartal 2026 um 0,2 % auf 16,1 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis erhöhten sich die Service-Umsätze der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 11,5 %. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf höhere Postpaid-Umsätze zurückzuführen, v. a. aufgrund einer höheren durchschnittlichen Anzahl an Postpaid-Kundenkonten, u. a. infolge der Erwerbe von UScellular, Metronet und Lumos, und eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je Postpaid-Kundenkonto (Average Revenue per Account, ARPA). Dem Anstieg der Service-Umsätze standen geringere Prepaid-Umsätze gegenüber. Dieser Rückgang ging v. a. auf einen niedrigeren durchschnittlichen Umsatz je Kunde zurück, insbesondere infolge einer Verwässerung durch Marketing-Aktivitäten und den Tarifmix, konnte teilweise jedoch durch eine höhere durchschnittliche Zahl der Prepaid-Kunden kompensiert werden.
Die Endgeräteumsätze entwickelten sich im ersten Quartal 2026 rückläufig. Auf US‑Dollar-Basis stiegen die Endgeräteumsätze von T‑Mobile US an. Dieser Anstieg ging auf einen höheren Umsatz aus Endgeräteverkäufen zurück, der insbesondere auf einen höheren durchschnittlichen Umsatz je verkauftem Endgerät ohne Berücksichtigung des Effekts von Verkaufsaktionen zurückzuführen ist. Der höhere durchschnittliche Umsatz je verkauftem Endgerät, ohne Berücksichtigung des Effekts von Verkaufsaktionen, ging v. a. auf einen höheren Anteil an High-End-Mobiltelefonen zurück. Die höheren Endgeräteumsätze sind außerdem auf den Anstieg der Umsätze aus der Verwertung zurückgenommener Geräte zurückzuführen, der sich im Wesentlichen aus einer höheren Anzahl verwerteter Endgeräte und einem Anstieg des Anteils an High-End-Mobiltelefonen ergab.
Die sonstigen Umsätze entwickelten sich überwiegend stabil.
Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL
Auf Euro-Basis, also unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten, stieg das bereinigte EBITDA AL um 1,5 % von 7,6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 7,7 Mrd. € in den ersten drei Monaten 2026. Die bereinigte EBITDA AL‑Marge erhöhte sich von 38,5 % im ersten Quartal 2025 auf 39,2 % in den ersten drei Monaten 2026. Auf US‑Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 12,9 %. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der Service-Umsätze und der Endgeräteumsätze. Diesem Anstieg wirkten höhere Kosten infolge des Erwerbs von UScellular und höhere Endgerätekosten entgegen, die v. a. auf höhere durchschnittliche Kosten je verkauftem Endgerät aufgrund eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen zurückgingen. Des Weiteren standen dem Anstieg des bereinigten EBITDA AL höhere Kosten für den Wholesale-Netzzugang und die Amortisation von an Metronet und Lumos gezahlten Kunden-Bereitstellungsgebühren, höhere Aufwendungen für Forderungsausfälle, gestiegene Werbekosten und höhere Kosten aus der Verwertung zurückgenommener Geräte entgegen, insbesondere aufgrund einer höheren Anzahl verwerteter Geräte und eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen.
Im EBITDA AL sind im ersten Quartal 2026 negative Sondereinflüsse in Höhe von 818 Mio. € enthalten, gegenüber Sondereinflüssen in Höhe von 13 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung bei den Sondereinflüssen ergab sich im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit UScellular, einschließlich der Verkürzung von Nutzungsdauern auf bestimmte Nutzungsrechte, höheren Abfindungs- und Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Personaltransformationsprogramm 2025/2026, im ersten Quartal 2025 vereinnahmte Erstattungen von Versicherungen für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Cyberangriff im August 2021 entstanden sind, und höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit Netzrestrukturierungsmaßnahmen. Insgesamt verringerte sich das EBITDA AL im ersten Quartal 2026 aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, von 7,6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum um 9,4 % auf 6,9 Mrd. €.
Betriebsergebnis (EBIT)
Das EBIT verringerte sich im ersten Quartal 2026 vorrangig aufgrund von Währungskurseffekten und höheren Abschreibungen von 4,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum um 19,6 % auf 4,0 Mrd. €. Dem Rückgang stand das vorstehend erläuterte höhere EBITDA AL entgegen. Auf US‑Dollar-Basis verringerte sich das EBIT um 10,6 %. Die Abschreibungen stiegen im gleichen Zeitraum um 10,6 %. Auf US‑Dollar-Basis stiegen die Abschreibungen um 23,1 %, insbesondere aufgrund höherer planmäßiger Abschreibungen im Zusammenhang mit einer Nutzungsdauerverkürzung von bestimmten Netzwerk- und Technologieanlagen, einschließlich aus der Restrukturierung von UScellular, und höherer Abschreibungen auf Vermögenswerte aus dem Erwerb von UScellular und im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des landesweiten 5G‑Netzes.
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex
Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) verringerte sich im ersten Quartal 2026 aufgrund von Währungskurseffekten um 2,8 % auf 2,3 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) im gleichen Zeitraum um 7,1 % aufgrund des gestiegenen Erwerbs von immateriellen Vermögenswerten sowie von Sachanlagen, einschließlich des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G‑Netzes und zusätzlicher Investitionen infolge des Erwerbs von UScellular.
Der Cash Capex reduzierte sich von 2,4 Mrd. € im Vorjahreszeitraum um 4,9 % auf 2,3 Mrd. € in den ersten drei Monaten 2026. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex im gleichen Zeitraum um 4,8 %, insbesondere aufgrund des gestiegenen Erwerbs von Sachanlagen und der vorstehend erläuterten zusätzlichen Investitionen infolge des Erwerbs von UScellular.