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Kundenentwicklung

Kundenentwicklung – Deutschland

in Tsd.

 

 

 

 

 

 

31.03.2026

31.12.2025

Veränderung 31.03.2026/
31.12.2025
in %

31.03.2025

Veränderung 31.03.2026/
31.03.2025
in %

Mobilfunk-Kunden

75.320

74.490

1,1

69.788

7,9

Vertragskunden

27.924

27.740

0,7

26.802

4,2

Prepaid-Kunden (inkl. M2M)

47.396

46.750

1,4

42.986

10,3

Festnetz-Anschlüsse

16.712

16.796

(0,5)

17.067

(2,1)

Breitband-Anschlüsse Retail

15.100

15.103

0,0

15.145

(0,3)

davon: Glasfasera

13.412

13.370

0,3

13.255

1,2

TV (IPTV, Sat)

4.775

4.747

0,6

4.675

2,1

Wholesale-Anschlüsse

9.985

10.077

(0,9)

10.391

(3,9)

Breitband-Anschlüsse Wholesale

8.479

8.536

(0,7)

8.594

(1,3)

davon: Glasfasera

7.596

7.617

(0,3)

7.624

(0,4)

Teilnehmeranschlussleitungen (TAL)

1.506

1.541

(2,3)

1.797

(16,2)

a

Ausweis der Summe aller glasfaserbasierten Anschlüsse (FTTx).

Gesamt

In Deutschland können wir unsere Marktführerschaft, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen, behaupten. Grundlage hierfür sind unsere leistungsfähigen Netze, ein breit aufgestelltes Produkt-Portfolio sowie eine hohe Servicequalität. Unser Fokus liegt auf der Bereitstellung eines nahtlosen und technologieunabhängigen Telekommunikationserlebnisses für unsere Kunden. Hierzu entwickeln wir das Produkt-Portfolio kontinuierlich entlang der Kundenanforderungen weiter.

Mobilfunk

Zum 31. März 2026 lag die Zahl der Mobilfunk-Kunden im operativen Segment Deutschland bei 75,3 Mio. Die Zahl der werthaltigen Vertragskunden unter den Marken „Telekom“ und „congstar“ erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2025 um insgesamt 200 Tsd. Kunden. Treiber dieser Entwicklung war weiterhin die Nachfrage nach Datentarifen. Der Prepaid-Kundenbestand erhöhte sich um 1,4 %, hauptsächlich bedingt durch M2M‑basierte Karten aus der Automobilbranche.

Festnetz

Die Gesamtzahl unserer glasfaserbasierten Anschlüsse lag zum 31. März 2026 bei 21,0 Mio. Dabei zeigt sich nach wie vor eine Nachfrage nach höheren Bandbreiten. Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse Retail lag mit insgesamt 15,1 Mio. Kunden auf dem Niveau des Jahresendes 2025. Rund 57 % der Kunden sind mit einem Tarif ausgestattet, der eine Geschwindigkeit von 100 MBit/s oder mehr beinhaltet. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach unseren TV‑Inhalten konnten wir bei unseren TV‑Kunden gegenüber dem Jahresende 2025 ein Wachstum um 28 Tsd. verzeichnen. Das entspricht einem Zuwachs um 0,6 %. Die Anzahl unserer Festnetz-Anschlüsse reduzierte sich aufgrund des rückläufigen Voice-Produkts um 0,5 % und lag bei 16,7 Mio. Anschlüssen.

Wholesale

Zum 31. März 2026 verzeichneten wir bei unserem Wholesale-Bestand einen Rückgang. Diese Entwicklung reflektiert zum einen, dass Endkunden zu anderen Anbietern wechseln. Zum anderen, dass unsere Wholesale-Partner Endkunden auf eigene Infrastrukturen migrieren. Der Anteil der glasfaserbasierten Breitband-Anschlüsse Wholesale am Gesamtbestand lag mit 76,1 % um 0,5 Prozentpunkte über dem Niveau des Jahresendes 2025.

Operative Entwicklung

Operative Entwicklung – Deutschland

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

Q1 2026

Q1 2025

Veränderung

Veränderung
in %

Gesamtjahr 2025

Umsatz

 

6.340

6.219

120

1,9

25.610

Privatkunden

 

3.289

3.199

90

2,8

12.953

Geschäftskunden

 

2.104

2.128

(23)

(1,1)

8.739

Wholesale

 

806

797

9

1,1

3.249

Sonstiges

 

141

96

44

46,0

668

Service-Umsatza

 

5.582

5.529

53

1,0

22.457

EBITDA

 

2.752

2.708

44

1,6

10.887

EBITDA-wirksame Sondereinflüsse

 

(126)

(81)

(45)

(55,2)

(466)

EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

2.878

2.789

88

3,2

11.353

EBITDA AL

 

2.573

2.553

20

0,8

10.228

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

 

(126)

(81)

(45)

(55,2)

(466)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

2.699

2.634

65

2,5

10.694

EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)

%

42,6

42,4

 

 

41,8

Abschreibungen

 

(1.116)

(1.106)

(10)

(0,9)

(4.486)

Betriebsergebnis (EBIT)

 

1.636

1.603

33

2,1

6.401

EBIT-Marge

%

25,8

25,8

 

 

25,0

Cash Capex

 

(832)

(1.249)

418

33,4

(4.870)

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

 

(832)

(1.249)

418

33,4

(4.870)

a

Zum 1. Januar 2026 wurde die Definition des Service-Umsatzes geändert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Unser operatives Segment Deutschland erzielte in der Berichtsperiode einen Gesamtumsatz in Höhe von 6,3 Mrd. €. Damit lag der Umsatz um 1,9 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet stieg der Umsatz um 2,1 %. Die Service-Umsätze erhöhten sich gegenüber der Vorjahresperiode um 1,0 %. Dieser Anstieg ist sowohl auf das Wachstum im Mobilfunk als auch im Festnetz, im Wesentlichen durch das Breitband- und TV‑Geschäft, zurückzuführen. Auch die Non-Service-Umsätze entwickelten sich positiv und stiegen um 9,7 %. Wesentliche Treiber waren höhere Endgeräteumsätze im Mobilfunk sowie Umsätze aus unserem Kooperationsgeschäft.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 2,8 %. Die Service-Umsätze im Mobilfunk-Geschäft entwickelten sich im Berichtszeitraum entsprechend der positiven Kundenentwicklung. Auch im Festnetz-Geschäft setzte sich die positive Entwicklung fort. Diese wurde insbesondere durch das anhaltende Umsatzwachstum im Breitband-Geschäft getragen, u. a. durch die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen und zuverlässigen Netzen sowie höheren Bandbreiten und durch unsere TV‑Angebote.

Im Geschäftskundenbereich sank der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 1,1 %. Organisch betrachtet sank der Umsatz um 0,8 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Mobilfunk-Geschäft sowie das Festnetz-Geschäft, u. a. aufgrund des rückläufigen Voice-Geschäfts und geringeren Verbindungsentgelten, blieb unter der Vorjahresperiode.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag in der Berichtsperiode mit 0,8 Mrd. € auf dem Niveau der Vorjahresperiode.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 65 Mio. € bzw. 2,5 %. Hauptgründe dafür sind das werthaltige Wachstum beim Service-Umsatz sowie eine verbesserte Kosteneffizienz. Diese ist im Wesentlichen auf eine niedrigere Mitarbeiteranzahl und weitere Umsetzungen von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen zurückzuführen. Unsere bereinigte EBITDA AL‑Marge lag bei 42,6 %.

Das EBITDA AL lag mit 2,6 Mrd. € bzw. einem Plus von 0,8 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Gründe für diese Entwicklung waren die im bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte sowie höhere Aufwendungen aus Sondereinflüssen gegenüber der Vorjahresperiode. Im ersten Quartal 2026 erhöhten sich die Sondereinflüsse um 45 Mio. € auf 126 Mio. €, im Wesentlichen wegen sozialverträglicher Personalmaßnahmen.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das Betriebsergebnis betrug 1,6 Mrd. € und lag um 2,1 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Insbesondere die positive Entwicklung des EBITDA trug zu diesem Anstieg bei. Dem stehen um 0,9 % höhere Abschreibungen entgegen. Diese resultierten im Wesentlichen aus steigenden Ausbaumengen bei Glasfaser.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 418 Mio. € bzw. 33,4 %, im Wesentlichen bedingt durch die zeitliche Allokation der Investitionen in den Glasfaser-Ausbau. Die Zahl der Haushalte, die die Möglichkeit eines Zugangs an unser Glasfasernetz haben, ist zum 31. März 2026 auf 13,0 Mio. gestiegen.

AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
Zum Glossar
Festnetz-Anschlüsse
Im zusammengefassten Lagebericht fallen hierunter Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, einschließlich IP-basierter Anschlüsse. In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
Zum Glossar
Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
Zum Glossar
M2M – Machine to Machine
M2M bezeichnet die Kommunikation zwischen Maschinen, bei der automatisch Informationen an den Empfänger versendet werden. So verschicken z. B. Alarmanlagen im Notfall von selbst ein Signal an den Sicherheitsdienst bzw. an die Polizei.
Zum Glossar
Mobilfunk-Kunden
Im zusammengefassten Lagebericht entspricht jede Mobilfunk-Karte einem Kunden (siehe auch SIM-Karte). In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
Zum Glossar
Prepaid
Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen im Voraus bezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung.
Zum Glossar
Retail
Klein-/Einzelhandel. Im Gegensatz hierzu bezeichnet man das Geschäft mit Vorleistungen für andere Telekommunikationsunternehmen als Wholesale-Geschäft.
Zum Glossar
Wholesale
Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Telekommunikationsunternehmen, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.
Zum Glossar

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