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Europa

Kundenentwicklung

Kundenentwicklung – Europa

in Tsd.

 

 

 

 

 

 

 

 

31.03.2026

31.12.2025

Veränderung 31.03.2026/
31.12.2025
in %

31.03.2025

Veränderung 31.03.2026/
31.03.2025
in %

Europa, gesamt

Mobilfunk-Kunden

46.711

47.172

(1,0)

49.790

(6,2)

Vertragskundena

25.470

25.590

(0,5)

26.934

(5,4)

Prepaid-Kunden

21.240

21.582

(1,6)

22.856

(7,1)

Festnetz-Anschlüssea

8.449

8.023

5,3

8.087

4,5

Breitband-Kundena

7.695

7.395

4,1

7.241

6,3

TV (IPTV, Sat, Kabel)

4.498

4.468

0,7

4.409

2,0

Teilnehmeranschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN

1.147

1.220

(6,0)

1.398

(18,0)

Breitband-Anschlüsse Wholesale

1.232

1.219

1,0

1.196

3,0

Griechenland

Mobilfunk-Kundena

7.055

7.105

(0,7)

7.137

(1,1)

Festnetz-Anschlüssea

2.577

2.505

2,9

2.568

0,4

Breitband-Kundena

2.385

2.361

1,0

2.351

1,5

Ungarn

Mobilfunk-Kunden

6.583

6.610

(0,4)

6.464

1,8

Festnetz-Anschlüsse

1.942

1.935

0,4

1.961

(1,0)

Breitband-Kunden

1.678

1.665

0,8

1.666

0,7

Polen

Mobilfunk-Kundena

13.203

13.531

(2,4)

12.951

1,9

Festnetz-Anschlüssea

362

28

n.a.

28

n.a.

Breitband-Kundena

742

496

49,5

402

84,4

Tschechische Republik

Mobilfunk-Kunden

6.632

6.643

(0,2)

6.524

1,7

Festnetz-Anschlüsse

932

912

2,2

856

8,9

Breitband-Kunden

578

562

2,8

524

10,2

Kroatien

Mobilfunk-Kunden

2.517

2.539

(0,8)

2.472

1,8

Festnetz-Anschlüsse

855

860

(0,6)

864

(1,1)

Breitband-Kunden

672

674

(0,2)

669

0,5

Slowakei

Mobilfunk-Kunden

2.340

2.324

0,7

2.548

(8,2)

Festnetz-Anschlüsse

832

831

0,1

853

(2,5)

Breitband-Kunden

679

675

0,6

665

2,1

Österreich

Mobilfunk-Kunden

6.605

6.596

0,1

6.529

1,2

Festnetz-Anschlüsse

603

606

(0,4)

614

(1,8)

Breitband-Kunden

658

660

(0,4)

669

(1,6)

Rumänien

Mobilfunk-Kunden

0

0

n.a.

3.444

(100,0)

Übrigeb

Mobilfunk-Kunden

1.775

1.825

(2,8)

1.721

3,1

Festnetz-Anschlüsse

346

346

0,0

342

1,3

Breitband-Kunden

303

302

0,5

295

3,0

a

Zum 1. Januar 2026 wurden in Polen und Griechenland aufgrund einer Definitionsänderung Kunden von Mobilfunk zu Festnetz verschoben. Die Vorjahreswerte wurden nicht rückwirkend angepasst.

b

„Übrige“ enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.

Gesamt

Zum 31. März 2026 zeigte das operative Segment Europa ohne die Berücksichtigung des Effekts aus einer Definitionsänderung in Polen und Griechenland insgesamt eine positive Kundenentwicklung gegenüber dem Jahresendwert 2025. So verzeichneten wir bei den Vertragskunden im Mobilfunk einen Anstieg um 0,5 % und bei den Breitband-Kunden um 0,7 %. Mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio erreichten wir durch die anhaltende Nachfrage einen deutlichen Anstieg bei den FMC‑Kunden um 1,4 %. Im Bereich der Netzinfrastruktur kommen wir gut voran: Mit Priorität bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur mit moderner Glasfaser weiter aus. Auch der Ausbau des 5G‑Netzes geht kontinuierlich weiter.

Mobilfunk

Zum 31. März 2026 zählten wir im operativen Segment Europa insgesamt 46,7 Mio. Mobilfunk-Kunden. Die Anzahl sank um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresendwert. In Polen und Griechenland wurde aufgrund einer Definitionsänderung ein Teil der Mobilfunk-Kunden zu Festnetz verschoben. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts reduzierte sich die Anzahl der Mobilfunk-Kunden leicht um 0,5 %.

Die Anzahl der Vertragskunden reduzierte sich leicht um 0,5 %. Ohne Berücksichtigung der Definitionsänderung erhöhte sie sich leicht um 0,5 %. Insgesamt belief sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand auf 54,5 %. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie profitieren unsere Kunden von einer hohen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. Auch die 5G‑Abdeckung schreitet in den Ländern unseres operativen Segments weiter voran. Zum 31. März 2026 haben unsere Landesgesellschaften durchschnittlich 92,3 % der Bevölkerung in unserem europäischen Footprint mit 5G versorgt und somit eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr realisiert.

Der Prepaid-Kundenbestand sank gegenüber dem Vorjahresendwert um 1,6 %, insbesondere in Polen durch die Ausbuchung inaktiver Kunden. Zudem konnten wir einen größeren Teil unserer Prepaid-Kunden davon überzeugen, in höherwertige Vertragstarife zu wechseln.

Festnetz

Das Breitband-Geschäft hat sich gegenüber dem Jahresende 2025 um 4,1 % auf insgesamt 7,7 Mio. Kunden erhöht. Ohne Berücksichtigung der Definitionsänderung lag das Wachstum bei 0,7 %. Dieser Zuwachs, im Wesentlichen getrieben durch die Landesgesellschaften in Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn, konnte den Rückgang in Österreich, Griechenland und Kroatien kompensieren. Mittels unserer stetigen Investitionen in Glasfaser bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur konsequent aus. Zum 31. März 2026 haben 11,5 Mio. Haushalte (Abdeckung von 43,6 %) Zugang zu unserem leistungsfähigen Glasfasernetz, das Gigabit-Geschwindigkeiten ermöglicht. Gegenüber dem Jahresende 2025 gewannen wir rund 150 Tsd. anschließbare Haushalte hinzu. Die Anzahl aller gebuchten Festnetz-Anschlüsse erhöhte sich zum Ende des ersten Quartals 2026 mit 8,4 Mio. Anschlüssen um 5,3 % gegenüber dem Jahresendwert 2025 aufgrund der Definitionsänderung. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts blieben die Anschlüsse auf dem Niveau des Vorjahresendes.

Das TV- und Entertainment-Geschäft zählte zum 31. März 2026 insgesamt 4,5 Mio. Kunden und lag mit einem Plus von 0,7 % leicht über dem Vorjahresendniveau. Der TV‑Markt ist in vielen Ländern unseres operativen Segments bereits gesättigt. Hier sind neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. OTT‑Player tätig, die ebenfalls TV‑Dienste anbieten.

FMC – Fixed Mobile Convergence und Digitalisierung

Unser konvergentes Produkt-Portfolio MagentaOne erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir zum 31. März 2026 einen Bestand von 9,0 Mio. FMC‑Kunden. Damit stieg der Bestand um 1,4 % gegenüber dem Vorjahresende an. Fast alle Landesgesellschaften, insbesondere Polen, Griechenland und Ungarn, trugen zu dem Wachstum bei. Auch im Geschäftskundenbereich vertreiben wir das Produkt MagentaOne Business mit steigenden Kundenzahlen.

Die digitale Interaktion mit unseren Kunden bauen wir weiter aus, um individueller und effizienter auf die Kundenbedürfnisse einzugehen sowie Produkte und innovative Dienstleistungen schneller am Markt zu platzieren. Unsere Service-App nutzen rund 70 % unserer Privatkunden.

Operative Entwicklung

Operative Entwicklung – Europa

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

Q1 2026

Q1 2025

Veränderung

Veränderung
in %

Gesamtjahr 2025

Umsatz

 

3.089

3.053

35

1,2

12.652

Griechenland

 

859

819

40

4,9

3.464

Ungarn

 

569

548

21

3,8

2.270

Polen

 

430

423

8

1,8

1.746

Tschechische Republik

 

330

308

22

7,0

1.291

Kroatien

 

250

247

3

1,4

1.049

Slowakei

 

220

216

4

1,7

883

Österreich

 

363

367

(4)

(1,1)

1.507

Rumänien

 

0

61

(61)

(100,0)

177

Übrigea

 

79

80

0

(0,6)

335

Service-Umsatzb

 

2.610

2.485

125

5,0

10.284

EBITDA

 

1.300

1.248

53

4,2

5.098

EBITDA-wirksame Sondereinflüsse

 

(24)

(22)

(2)

(8,6)

(97)

EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

1.325

1.270

55

4,3

5.195

EBITDA AL

 

1.171

1.118

53

4,8

4.553

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

 

(24)

(22)

(2)

(8,6)

(124)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

1.196

1.141

55

4,8

4.677

Griechenland

 

338

329

9

2,8

1.374

Ungarn

 

245

221

24

10,9

889

Polen

 

122

113

9

8,1

475

Tschechische Republik

 

149

137

12

9,1

548

Kroatien

 

90

88

2

2,4

395

Slowakei

 

101

102

(1)

(1,2)

397

Österreich

 

134

140

(6)

(4,3)

555

Rumänien

 

0

0

0

(100,0)

(7)

Übrigea

 

16

10

5

49,9

52

EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)

%

38,7

37,4

 

 

37,0

Abschreibungen

 

(639)

(631)

(7)

(1,2)

(2.609)

Betriebsergebnis (EBIT)

 

662

616

45

7,4

2.489

EBIT-Marge

%

21,4

20,2

 

 

19,7

Cash Capex

 

(587)

(575)

(11)

(2,0)

(2.250)

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

 

(476)

(504)

27

5,4

(2.029)

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a

„Übrige“ enthält die Landesgesellschaften in Nordmazedonien, Montenegro sowie die GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.

b

Zum 1. Januar 2026 wurde die Definition des Service-Umsatzes geändert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte in der Berichtsperiode einen Umsatz von 3,1 Mrd. €, gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 1,2 %. Organisch betrachtet, also ohne Berücksichtigung der Veräußerung des rumänischen Mobilfunk-Geschäfts und von im Saldo positiven Währungskurseffekten, erhöhte sich der Umsatz um 2,1 %. Die Service-Umsätze wuchsen gegenüber der Vorjahresperiode um 5,0 % bzw. organisch um 5,4 %. Zu diesem Wachstum trugen fast alle Landesgesellschaften bei. Dabei hatten unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Polen und der Tschechischen Republik die höchsten absoluten Entwicklungen zu verzeichnen.

Der organische Zuwachs bei den Service-Umsätzen ist großteils auf das Wachstum im IT‑Geschäft zurückzuführen. Ebenfalls zeigte das Mobilfunk-Geschäft einen positiven Umsatzbeitrag – zum einen durch das Wachstum bei den Vertragskunden, zum anderen durch einen höheren Umsatz pro Kunde. Zudem stiegen auch die Service-Umsätze im Festnetz-Geschäft gegenüber der Vorjahresperiode an. Durch den konsequenten Ausbau unserer Highspeed-Netzinfrastruktur wuchsen die Breitband- und TV‑Umsätze und konnten die Einbußen bei den erwartungsgemäß rückläufigen Umsätzen der Sprachtelefonie mehr als ausgleichen. Dem standen Rückgänge beim Wholesale-Geschäft und bei den Non-Service-Umsätzen gegenüber.

Im Privatkundenbereich erhöhten sich die Service-Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode organisch um 4,0 %. Im Mobilfunk-Geschäft stiegen die Service-Umsätze sowohl aufgrund einer höheren Vertragskundenbasis als auch eines höheren Umsatzes pro Kunde. Die Zuwächse im Festnetz-Bereich erzielten wir im Breitband- und TV‑Geschäft dank unseres kontinuierlichen Glasfaser-Ausbaus sowie unseres TV- und Entertainment-Angebots. Somit konnten wir die rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie überkompensieren. Zusätzlich hatte eine höhere Anzahl an FMC‑Kunden positive Effekte auf die Umsatzentwicklung.

Die organischen Service-Umsätze mit Geschäftskunden wuchsen um 11,2 % gegenüber der Vorjahresperiode, wobei insbesondere Griechenland (IT), die Slowakei (Festnetz und IT) und Polen (Mobilfunk) den größten Beitrag leisteten. Alle Produktbereiche verzeichneten Zuwächse im Vorjahresvergleich. Die Kundenbasis im mobilen Vertragskundengeschäft wuchs um 1,4 %. Im Festnetz-Geschäft stieg die Zahl der Breitband-Kunden um 3,9 %. Insgesamt wuchsen die Service-Umsätze im Festnetz um 3,0 %. Die IT‑Umsätze stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich um 33,5 %, was auf einen Anstieg des Geschäfts mit digitaler Infrastruktur zurückzuführen ist.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Die gute operative Umsatzentwicklung trug in der Berichtsperiode zu einem starken Wachstum des bereinigten EBITDA AL um 4,8 % auf 1,2 Mrd. € bei. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 3,5 %. Aus Länderperspektive war dieser Anstieg auf positive absolute Entwicklungen insbesondere in Ungarn, Polen, Griechenland und der Tschechischen Republik zurückzuführen. Insgesamt ist die Ergebnissteigerung für das operative Segment Europa hauptsächlich der positiven Nettomarge zu verdanken. Die indirekten Kosten lagen leicht über dem Niveau der Vorjahresperiode.

Unser EBITDA AL bewegte sich mit 1,2 Mrd. € bzw. einem Plus von 4,8 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Der Aufwand aus Sondereinflüssen blieb im Saldo nahezu auf dem Niveau der Vorjahresperiode.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. Im ersten Quartal 2026 lagen die Umsätze in Griechenland mit 859 Mio. € um 4,9 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf höhere Service-Umsätze, v. a. im Bereich IT, zurückzuführen. Auch im Mobilfunk-Geschäft konnten die Service-Umsätze stark gesteigert werden. Die Umsätze im Festnetz-Geschäft wiesen im Vergleich zur Vorjahresperiode ein leichtes Wachstum auf, das auf höhere Umsätze im TV- und Breitband-Geschäft zurückzuführen ist. Dem standen erwartungsgemäß niedrigere Umsätze in der klassischen Sprachtelefonie und Rückgänge im Wholesale-Geschäft gegenüber. Die Non-Service-Umsätze verzeichneten einen deutlichen Rückgang, der durch die gesunkenen Transitumsätze für Sprachtelefonie getrieben ist. Unser Konvergenzangebot wird weiterhin gut angenommen: Wir verzeichneten erneut gestiegene Kundenzahlen und entsprechende Umsätze.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 338 Mio. € um 2,8 % über der Vorjahresperiode, im Wesentlichen getrieben durch eine höhere Nettomarge.

Ungarn. In Ungarn erzielten wir in der Berichtsperiode Umsätze von 569 Mio. €, d. h. sie stiegen gegenüber der Vorjahresperiode um 3,8 %. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte wiesen die Umsätze einen leichten Rückgang um 0,8 % auf. Wesentlicher Treiber waren die IT‑Umsätze, die saisonal bedingt unter dem Vorjahreszeitraum lagen. Dem stand Wachstum im Mobilfunk-Geschäft gegenüber, auch bedingt durch einen höheren Umsatz pro Kunde. Dank unserer verstärkten Investitionen in den Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen überzeugten wir viele Kunden von unseren Angeboten. Somit konnten wir entsprechend deutlich höhere Service-Umsätze im Breitband-Geschäft generieren. Auch das TV‑Geschäft trug zu diesem Umsatz bei. Die Non-Service-Umsätze verringerten sich aufgrund rückläufiger mobiler Endgeräteumsätze. Unser Konvergenzangebot entwickelte sich weiterhin erfolgreich mit einer erneut gestiegenen Kundenzahl und entsprechenden Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 245 Mio. € um 10,9 % deutlich über dem Niveau der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet weist es ein Wachstum von 5,8 % auf, getrieben durch eine deutlich höhere Nettomarge.

Polen. In der Berichtsperiode betrugen die Umsätze in Polen 430 Mio. €, d. h. sie wuchsen um 1,8 %. Ohne Berücksichtigung negativer Währungskurseffekte wiesen die Umsätze einen Anstieg um 2,6 % auf. Wesentlicher Wachstumstreiber waren die Service-Umsätze im Mobilfunk-Geschäft, was auf eine höhere Vertragskundenbasis und einen höheren Umsatz pro Kunde zurückzuführen ist. Darüber hinaus konnten wir im Festnetz-Geschäft deutliche Zuwächse der Breitband- und TV‑Umsätze verzeichnen, ebenfalls infolge einer höheren Kundenbasis und eines höheren Umsatzes pro Kunde. Die IT‑Umsätze blieben stabil. Auch die Anzahl unserer FMC‑Kunden erhöhte sich erneut deutlich und führte zu entsprechend höheren Umsätzen. Demgegenüber waren Rückgänge in den Non-Service-Umsätzen, im Wesentlichen bei den mobilen Endgeräten, zu verzeichnen.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 122 Mio. € um 8,1 % über dem Niveau der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet ist ein Wachstum von 9,1 % zu verzeichnen. Neben einem Rückgang der indirekten Kosten ist das auf eine gestiegene Nettomarge zurückzuführen.

Tschechische Republik. In der Tschechischen Republik erwirtschafteten wir im ersten Quartal 2026 Umsätze in Höhe von 330 Mio. € und wiesen somit ein Wachstum von 7,0 % gegenüber der Vorjahresperiode aus. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte wiesen die Umsätze einen Anstieg um 3,8 % auf. Die Service-Umsätze erhöhten sich, was zum einen auf Steigerungen im Festnetz, insbesondere im Breitband- und TV‑Geschäft, zurückging. Zum anderen zeigten auch die Mobilfunk-Umsätze positive Wachstumsraten. Die Umsätze beider Geschäftsbereiche stiegen aufgrund einer jeweils höheren Kundenbasis. Ebenfalls wuchs die Anzahl unserer FMC‑Kunden in der Berichtsperiode mit entsprechenden Umsätzen. Auch die IT‑Umsätze wiesen eine Erhöhung auf.

Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,1 % auf 149 Mio. €. Organisch betrachtet ist ein Wachstum von 5,8 % zu verzeichnen. Dies resultierte aus einer höheren Nettomarge.

Österreich. In der Berichtsperiode lagen die Umsätze mit 363 Mio. € um 1,1 % leicht unter dem Vorjahreswert. Das resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Roaming-Erlösen in den Non-Service-Umsätzen. Die Service-Umsätze wiesen einen stabilen Verlauf auf. Die Umsätze mit unseren FMC‑Kunden erhöhten sich in der Berichtsperiode.

Das bereinigte EBITDA AL ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,3 % auf 134 Mio. € zurück. Dieses Ergebnis ist durch eine niedrigere Nettomarge getrieben.

Betriebsergebnis (EBIT)

Unser operatives Segment Europa wies in der Berichtsperiode einen deutlichen Anstieg des EBIT um 7,4 % auf 662 Mio. € aus. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen das höhere EBITDA. Die Abschreibungen entwickelten sich nahezu stabil.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

In der Berichtsperiode wies unser operatives Segment Europa einen im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht geringeren Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) von 476 Mio. € aus. Dahingegen stieg unser Cash Capex aufgrund höherer Auszahlungen für die Verlängerung von Spektrum in Polen gegenüber der Vorjahresperiode leicht an. Wir investieren weiterhin im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung von Breitband, Glasfaser und 5G.

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
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AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
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FMC – Fixed Mobile Convergence
Das Zusammenwachsen (Konvergenz) von Festnetz- und Mobilfunk-Tarifen bei Kunden, die sowohl einen Festnetz- als auch einen Mobilfunk-Vertrag bei der Deutschen Telekom haben.
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Festnetz-Anschlüsse
Im zusammengefassten Lagebericht fallen hierunter Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, einschließlich IP-basierter Anschlüsse. In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
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Glasfaser-Anschlüsse
Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH).
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Mobilfunk-Kunden
Im zusammengefassten Lagebericht entspricht jede Mobilfunk-Karte einem Kunden (siehe auch SIM-Karte). In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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OTT – Over-the-Top
IP-basierte und plattformunabhängige Dienste wie z. B. Messaging (Text) oder Streaming (TV).
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Prepaid
Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen im Voraus bezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung.
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Roaming
Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (Visited Network) als dem Heim-Netzwerk (Home Network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones zum Tragen.
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Wholesale
Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Telekommunikationsunternehmen, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.
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