Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und deren Auswirkungen
Im bisherigen Jahresverlauf 2026 entwickelte sich die Weltwirtschaft trotz erheblicher geopolitischer Belastungen robust. Gestützt wurde die Konjunktur weiterhin durch technologiebezogene Investitionen, insbesondere im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Mit der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten verschlechterten sich jedoch die makroökonomischen Rahmenbedingungen durch höhere Energie- und Rohstoffpreise, zunehmende Inflationsrisiken, erhöhte Unsicherheit an den Finanz- und Rohstoffmärkten sowie wachsende Risiken für die globalen Lieferketten. An den internationalen Anleihemärkten führten Inflationssorgen und hohe Staatsschulden in wichtigen Volkswirtschaften im dritten Quartal 2026 teils zu deutlichen Renditeanstiegen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft in seinem Weltwirtschaftsausblick vom Oktober 2026 weiterhin als widerstandsfähig. Der technologiegetriebene Investitionsboom trägt wesentlich zu dieser Widerstandsfähigkeit bei.
Insgesamt betrachtet hat sich die Telekommunikationsbranche bislang als widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen erwiesen.
Der Deutschen Telekom ist bewusst, dass ein Fortschreiben von Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft gerade unter den aktuellen Entwicklungen nur begrenzt möglich ist. Die Deutsche Telekom setzt sich fortlaufend mit den Herausforderungen auseinander und berücksichtigt diese bei Geschäftsentscheidungen im Rahmen der Entwicklung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung. Ebenfalls berücksichtigt die Deutsche Telekom die Entwicklungen des wirtschaftlichen Umfelds bei der Bilanzierung und Berichterstattung im Konzernabschluss, z. B. bei der Ermittlung der Werthaltigkeit des Goodwill, dem Ansatz von latenten Steuern, der Bewertung von Rückstellungen, Finanzinstrumenten sowie von Beteiligungen an nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen.
Änderungen in den zugrunde liegenden Parametern beziehen sich v. a. auf die im Rahmen der Währungsumrechnung verwendeten Wechselkurse sowie auf die Zinssätze für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen.
Die Wechselkurse wichtiger Währungen zum Euro entwickelten sich wie folgt:
in € |
|
|
|
|
|
|
Durchschnittskurse |
Stichtagskurse |
|||
|---|---|---|---|---|---|
|
|
|
|
|
|
|
Q1-Q3 |
Q1-Q3 |
30.09.2026 |
31.12.2025 |
30.09.2025 |
100 Tschechische Kronen (CZK) |
4,11800 |
4,02780 |
4,09165 |
4,12592 |
4,10931 |
1.000 Ungarische Forint (HUF) |
2,71077 |
2,49052 |
2,73075 |
2,59639 |
2,56239 |
100 Mazedonische Denar (MKD) |
1,62291 |
1,62460 |
1,62377 |
1,62420 |
1,62316 |
100 Polnische Zloty (PLN) |
23,41620 |
23,58320 |
22,88850 |
23,69110 |
23,42030 |
1 US‑Dollar (USD) |
0,86129 |
0,89414 |
0,88067 |
0,85106 |
0,85172 |
Für die Ermittlung des Barwerts der wesentlichen Pensionsverpflichtungen im Konzern wurden folgende Rechnungszinssätze zugrunde gelegt:
in % |
|
|
|
30.09.2026 |
31.12.2025 |
|---|---|---|
Deutschland |
4,76 |
4,05 |
USA |
6,58 |
5,60 |
Schweiz |
1,43 |
1,30 |