USA
Kundenentwicklung
in Tsd. |
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30.09.2026 |
30.06.2026 |
Veränderung 30.09.2026/ |
31.12.2025 |
Veränderung 30.09.2026/ |
30.09.2025 |
Veränderung 30.09.2026/ |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
34.974 |
34.700 |
0,8 |
34.240 |
2,1 |
33.979 |
2,9 |
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Postpaid-Kundenkonten
Zum 30. September 2026 hatte das operative Segment USA (T‑Mobile US) 35,0 Mio. Postpaid-Kundenkonten, gegenüber einem Bestand von 34,2 Mio. Kundenkonten zum 31. Dezember 2025.
Der Nettozuwachs bei den Postpaid-Kundenkonten betrug 768 Tsd. in den ersten neun Monaten 2026 gegenüber 919 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Der niedrigere Nettozuwachs bei den Postpaid-Kundenkonten resultierte insbesondere aus vermehrten Kontodeaktivierungen, die auf eine höhere durchschnittliche Anzahl reiner Breitband-Kundenkonten mit mehr Kundenfluktuation zurückzuführen sind. Ursächlich sind außerdem die Auswirkungen einer wachsenden Kundenkontenbasis u. a. infolge der Erwerbe von UScellular und Metronet und einer höheren Wechselaktivität in der Branche. Diese rückläufige Entwicklung wurde teilweise durch einen höheren Bruttozuwachs bei den Kundenkonten ausgeglichen, u. a. durch den Zuwachs an Glasfaser-Kundenkonten im Zuge der Erwerbe von Metronet und Lumos.
Operative Entwicklung
in Mio. € |
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Q1-Q3 |
Q1-Q3 |
Veränderung |
Q1 |
Q2 |
Q3 |
Q3 |
Veränderung |
Gesamtjahr 2025 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Umsatz |
|
59.782 |
57.160 |
4,6 |
19.744 |
19.562 |
20.476 |
18.763 |
9,1 |
78.097 |
||
Service-Umsatz |
|
49.270 |
47.064 |
4,7 |
16.112 |
16.322 |
16.836 |
15.603 |
7,9 |
63.176 |
||
EBITDA |
|
26.232 |
25.209 |
4,1 |
8.319 |
8.818 |
9.095 |
7.864 |
15,6 |
33.186 |
||
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse |
|
(1.116) |
(489) |
n.a. |
(567) |
(319) |
(230) |
(517) |
55,5 |
(861) |
||
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
27.348 |
25.697 |
6,4 |
8.886 |
9.136 |
9.325 |
8.382 |
11,3 |
34.046 |
||
EBITDA AL |
|
22.398 |
21.596 |
3,7 |
6.921 |
7.606 |
7.870 |
6.667 |
18,0 |
28.336 |
||
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse |
|
(1.445) |
(520) |
n.a. |
(818) |
(363) |
(264) |
(528) |
50,0 |
(917) |
||
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
23.842 |
22.117 |
7,8 |
7.738 |
7.969 |
8.135 |
7.195 |
13,1 |
29.252 |
||
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% |
39,9 |
38,7 |
|
39,2 |
40,7 |
39,7 |
38,3 |
|
37,5 |
||
Abschreibungen |
|
(12.062) |
(11.340) |
(6,4) |
(4.342) |
(3.846) |
(3.874) |
(3.786) |
(2,3) |
(15.508) |
||
Betriebsergebnis (EBIT) |
|
14.170 |
13.868 |
2,2 |
3.977 |
4.972 |
5.222 |
4.079 |
28,0 |
17.677 |
||
EBIT-Marge |
% |
23,7 |
24,3 |
|
20,1 |
25,4 |
25,5 |
21,7 |
|
22,6 |
||
Cash Capex |
|
(7.292) |
(8.883) |
17,9 |
(2.272) |
(2.744) |
(2.276) |
(3.655) |
37,7 |
(11.060) |
||
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)a |
|
(6.593) |
(6.730) |
2,0 |
(2.260) |
(2.332) |
(2.001) |
(2.275) |
12,0 |
(8.889) |
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Umsatz, Service-Umsatz
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA stieg in den ersten neun Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 57,2 Mrd. € um 4,6 % auf 59,8 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 8,8 %. Der Gesamtumsatz legte hauptsächlich aufgrund höherer Service- und Endgeräteumsätze zu. Die Umsätze entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:
Die Service-Umsätze stiegen in den ersten neun Monaten 2026 um 4,7 % auf 49,3 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis erhöhten sich die Service-Umsätze der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 8,8 %. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf höhere Postpaid-Umsätze zurückzuführen, v. a. aufgrund einer höheren durchschnittlichen Anzahl an Postpaid-Kundenkonten, u. a. infolge der Erwerbe von UScellular, Metronet und Lumos, und eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je Postpaid-Kundenkonto (Average Revenue per Account, ARPA). Dem Anstieg der Service-Umsätze standen geringere Prepaid-Umsätze gegenüber. Der Rückgang der Prepaid-Umsätze ging v. a. auf einen niedrigeren durchschnittlichen Umsatz je Kunde, insbesondere infolge einer Verwässerung durch Marketing-Aktivitäten und den Tarifmix, sowie auf eine niedrigere durchschnittliche Prepaid-Kundenanzahl zurück.
Die Endgeräteumsätze stiegen in den ersten neun Monaten 2026. Dieser Anstieg ist v. a. auf einen höheren Umsatz aus Endgeräteverkäufen zurückzuführen, insbesondere infolge eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je verkauftem Endgerät (ohne Berücksichtigung des Effekts von Verkaufsaktionen), v. a. aufgrund eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen sowie aufgrund höherer Herstellerpreise. Dem höheren Umsatz aus Endgeräteverkäufen stand ein rückläufiger Geräteabsatz gegenüber, der v. a. auf eine niedrigere Anzahl verkaufter Prepaid-Endgeräte zurückging. Die höheren Endgeräteumsätze sind außerdem auf den Anstieg der Umsätze aus der Verwertung zurückgenommener Geräte zurückzuführen, der sich im Wesentlichen aus einem Anstieg des Anteils an High-End-Mobiltelefonen und einer höheren Anzahl verwerteter Endgeräte ergab.
Die sonstigen Umsätze entwickelten sich überwiegend stabil.
Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL
Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 7,8 % von 22,1 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 23,8 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2026. Die bereinigte EBITDA AL-Marge erhöhte sich von 38,7 % in den ersten neun Monaten 2025 auf 39,9 % im Berichtszeitraum. Auf US‑Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 12,1 %. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der Service-Umsätze, höherer Endgeräteumsätze und niedrigerer Aufwendungen für externe Arbeitskräfte und Dienstleistungen. Diesem Anstieg wirkten höhere Aufwendungen für den Bezug von Endgeräten entgegen, die v. a. auf einen Anstieg der durchschnittlichen Kosten je verkauftem Endgerät, insbesondere infolge höherer Herstellerpreise, und einen höheren Anteil an High-End-Mobiltelefonen zurückgingen. Dem Anstieg dieser Aufwendungen gegenüber stand ein rückläufiger Geräteabsatz, der v. a. auf eine niedrigere Anzahl verkaufter Prepaid-Endgeräte zurückging. Des Weiteren standen dem Anstieg des bereinigten EBITDA AL höhere Kosten infolge des Erwerbs von UScellular, höhere Kosten für den Wholesale-Netzzugang und die Amortisation von an Metronet und Lumos gezahlten Kunden-Bereitstellungsgebühren, höhere Aufwendungen für Forderungsausfälle, höhere Kosten für Mobilfunk-Standorte im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des landesweiten 5G-Netzes, gestiegene Werbekosten und höhere Kosten aus der Verwertung zurückgenommener Geräte entgegen, insbesondere aufgrund einer höheren Anzahl verwerteter Geräte und eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen.
Im EBITDA AL sind in den ersten neun Monaten 2026 negative Sondereinflüsse in Höhe von 1,4 Mrd. € enthalten, gegenüber negativen Sondereinflüssen in Höhe von 0,5 Mrd. € im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ergab sich im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit UScellular, einschließlich der Verkürzung von Nutzungsdauern auf bestimmte Nutzungsrechte, höheren Abfindungs- und Restrukturierungsaufwendungen, auch im Zusammenhang mit dem Personaltransformationsprogramm 2025/2026, im Vorjahr vereinnahmten Erstattungen von Versicherungen für Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Cyberangriff im August 2021, höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit Netzwerk-Restrukturierungsmaßnahmen und Restrukturierungsmaßnahmen im Filialnetz sowie aus den im Vorjahr erfassten Erträgen aus dem Verkauf von Spektrumlizenzen an N77. Den höheren Sondereinflüssen standen die Aufwendungen für die erfolgswirksame Ausbuchung des in den Anlagen im Bau befindlichen Billing-Systems der T‑Mobile US im Vorjahr gegenüber. Insgesamt erhöhte sich das EBITDA AL in den ersten neun Monaten 2026 um 3,7 % von 21,6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 22,4 Mrd. € aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen.
Betriebsergebnis (EBIT)
Das EBIT stieg in den ersten neun Monaten 2026 von 13,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum um 2,2 % auf 14,2 Mrd. €, insbesondere aufgrund des bereits beschriebenen höheren EBITDA AL. Dem wirkten höhere Abschreibungen entgegen. Auf US‑Dollar-Basis wuchs das EBIT um 6,4 %. Die Abschreibungen stiegen im gleichen Zeitraum auf Euro-Basis um 6,4 %. Auf US‑Dollar-Basis stiegen die Abschreibungen um 10,7 %, insbesondere aufgrund höherer Abschreibungen auf im Rahmen des Erwerbs von UScellular übernommene Vermögenswerte und des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes sowie höherer planmäßiger Abschreibungen im Zusammenhang mit Nutzungsdauerverkürzungen von bestimmten Netzwerk- und Technologieanlagen, einschließlich aus der Restrukturierung von UScellular.
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex
Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) verringerte sich unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten von 6,7 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2025 um 2,0 % auf 6,6 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) im gleichen Zeitraum um 1,2 % aufgrund des gestiegenen Erwerbs von immateriellen Vermögenswerten, dem ein rückläufiger Erwerb von Sachanlagen gegenüberstand.
Der Cash Capex reduzierte sich um 17,9 % von 8,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 7,3 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2026. Auf US‑Dollar-Basis sank der Cash Capex um 15,8 %, insbesondere aufgrund der von Metronet erworbenen Glasfaser-Kunden im Vorjahr und des rückläufigen Erwerbs von Spektrumlizenzen, die v. a. aufgrund des Erwerbs der restlichen 600-MHz-Lizenzen von Channel 51 im Vorjahr niedriger ausfielen.