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Erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile

Darüber hinaus partizipierten die Vorstandsmitglieder im Jahr 2025 an den in der folgenden Tabelle abgebildeten erfolgsabhängigen (variablen) Vergütungsbestandteilen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass im Geschäftsjahr 2025 lediglich der STI für die aktuellen Vorstandsmitglieder nach den Regelungen des Vergütungssystems 2025 abgerechnet wurde. Alle sonstigen abgerechneten erfolgsabhängigen Vergütungsinstrumente richten sich nach den Regelungen früherer Vergütungssysteme. Für die im Geschäftsjahr ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder sind mit Blick auf den STI weiterhin die Regelungen des Vergütungssystems 2022 zur Anwendung gekommen. Die Herleitung der Zielerreichung des STI für die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wird daher in einem eigenen Abschnitt dargestellt. 

Überblick über die variablen Bestandteile der Vorstandsvergütung im Jahr 2025

 

 

 

Vergütungsbestandteile

Ausgestaltung

Zielsetzung und Strategiebezug

Short Term Incentive (STI)

  • Laufzeit: ein Jahr
  • Auszahlungszeitpunkt: Nach der Hauptversammlung des Folgejahres

Vergütungssystem 2022:
  • Die relevanten Zielparameter sind:
    • 33,33 % Konzernfinanzziele
    • 33,33 % Segmentfinanzziele
    • 33,33 % ESG-Ziele
  • Mögliche Zielerreichung der Zielparameter: 0 %–150 %
  • Anwendung individueller Performancefaktor: 0,8–1,2
  • Mögliche Gesamtzielerreichung unter Berücksichtigung des Performancefaktors: 0 %–180 %

Vergütungssystem 2025:
  • Die relevanten Zielparameter vor Anwendung des ESG- & Strategie-Multiplikators sind:
    • 50 % Konzernfinanzziele
    • 50 % Segmentfinanzziele
  • ESG- & Strategie-Multiplikator (0,8–1,2):
    • 66,67 % ESG-Ziele
    • 33,33 % strategische Individualziele
  • Mögliche Zielerreichung der Zielparameter: 0 %–166,67 %
  • Mögliche Gesamtzielerreichung unter Berücksichtigung des ESG- & Strategie-Multiplikators: 0 %–200 %
  • Erreichung der aus der Mittelfristplanung abgeleiteten einjährigen Unternehmensziele
  • Berücksichtigung der operativen Erfolge auf Konzern- und Segmentebene
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung des operativen Geschäfts
  • Schaffung der Voraussetzung für die Dividenden- und Investitionsfähigkeit
  • Berücksichtigung von Stakeholder-Interessen
  • Berücksichtigung der nachhaltigen Aspekte im Geschäft der Gesellschaft
  • Berücksichtigung der Kundenbindung/-zufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit
  • Möglichkeit, die individuelle Leistung der einzelnen Vorstandsmitglieder zu berücksichtigen

Pflichteigen­investment

  • Rollierend jedes Jahr nach Festsetzung der Zielerreichung des STI durch den Aufsichtsrat
  • Mindestinvestitionsvolumen: 33,33 % des STI
  • Maximalinvestitionsvolumen: 50 % des STI
  • Haltedauer: vier Jahre (ab Investitionszeitpunkt)
  • Erreichen der Planzahlen und kurzfristigen Unternehmensziele
  • Anreizwirkung für die langfristige Steigerung des Unternehmenswerts
  • Vereinheitlichung der Interessenslage von Vorstandsmitgliedern und Aktionären
  • Bindungswirkung für das Vorstandsmitglied

Share Matching Plan (SMP)

  • Die Darstellung folgt den Regelungen des Vergütungssystems 2022, da der neue SMP erstmals im Geschäftsjahr 2026 zur Anwendung kommt
  • Die Übertragung von Matching Shares setzt das vier Jahre zuvor getätigte Eigen­investment aus dem STI voraus
  • Rollierend jedes Jahr nach Ablauf der vierjährigen Haltefrist des Eigeninvestments
  • Matching Ratio: 1:1 (für jede Aktie des Eigeninvestments wird eine Aktie als Matching Share übertragen)
  • Begrenzung der Kursentwicklung bei 150 % des ausbezahlten Brutto-STI. Sollte der Aktienkurs während der Haltedauer um mehr als 150 % des für das Eigeninvestment relevanten STI steigen, partizipiert das Vorstandsmitglied nicht mehr an einem weiteren Kursanstieg. In diesem Fall ergäbe sich eine Matching Ratio von < 1:1
  • Anreizwirkung für die langfristige Steigerung des Unternehmenswerts
  • Vereinheitlichung der Interessenslage von Vorstandsmitgliedern und Aktionären
  • Bindungswirkung für das Vorstandsmitglied

Long Term Incentive (LTI)

  • Planart: cash- und aktienbasiert
  • Laufzeit: vier Jahre (rollierend)
  • Aktienbasierung durch Abbildung als virtuelle Aktien über die Planlaufzeit
  • Berücksichtigung der realen Auszahlungen von Dividenden
  • Auszahlungszeitpunkt: Nach der Hauptversammlung, die auf das Ende der vierjährigen Planlaufzeit folgt
  • Mögliche Zielerreichung der Zielparameter: 0 %–150 %
  • Maximale Auszahlungshöhe begrenzt bei 200 % des Auslobungsbetrags

Vergütungssystem 2022:
  • Die relevanten Zielparameter sind:
    • 25 % ROCE
    • 25 % EPS (bereinigt)
    • 25 % Kundenzufriedenheit
    • 25 % Mitarbeiterzufriedenheit

Vergütungssystem 2025:
  • Die relevanten Zielparameter vor Anwendung des ESG-Multiplikators sind:
    • 50 % ROCE
    • 50 % EPS (bereinigt)
  • ESG-Multiplikator (0,8–1,2):
    • 50 % CO2-Emissionen
    • 50 % Energieverbrauch
  • Ab einem TSR-Rückgang von 20 % während der vierjährigen Planlaufzeit verfällt der Anspruch auf den LTI
  • Erreichung der aus der Mittelfristplanung abgeleiteten mehrjährigen Unternehmensziele
  • Anreizwirkung, die langfristige Unternehmensstrategie umzusetzen
  • Berücksichtigung von Stakeholder-Interessen
  • Berücksichtigung der nachhaltigen und ökologischen Aspekte im Geschäft der Gesellschaft
  • Berücksichtigung der Kundenbindung/-zufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit
  • Vereinheitlichung der Interessenslage von Vorstandsmitgliedern und Aktionären
  • Bindungswirkung für das Vorstandsmitglied

Short Term Incentive (STI)

Short Term Incentive (STI) der aktuellen Vorstandsmitglieder

Funktionsweise

Der STI ist das kurzfristige variable Vergütungsinstrument und hat eine Laufzeit von einem Jahr. Der STI nach dem Vergütungssystem 2025 setzt sich zum einen aus jeweils drei finanziellen Konzern- und drei finanziellen Segmentzielen mit einjährigem Bemessungszeitraum zusammen, die additiv miteinander verknüpft sind. Die Zielerreichung des STI wird zum anderen durch einen ESG- & Strategie-Multiplikator beeinflusst, der Werte zwischen 0,8 und 1,2 annehmen kann. Dabei wirken alle Ausprägungen des Multiplikators kleiner 1,0 wie ein Malus und alle Ausprägungen größer 1,0 wie ein zusätzlicher Bonus für die Vorstandsmitglieder. Der Multiplikator besteht aus zwei ESG-Zielen und individuellen Strategiezielen je Vorstandsmitglied, die ebenfalls einen Bemessungszeitraum von einem Jahr aufweisen. Auf den jeweils aus dem Vorstandsvertrag resultierenden Zielbetrag wird die Zielerreichung angewendet. Die maximale Zielerreichung pro Zielparameter ist auf 166,67 % begrenzt. Durch Anwendung des ESG- & Strategie-Multiplikators kann die Gesamtzielerreichung maximal 200 % des Zielbetrags erreichen.

Abbildung STI 2 (Infografik)
aAnstelle der Service-Umsätze wurde bei T‑Systems auf die externen Umsätze abgestellt.
bAnstelle der OPEX-Quote (bereinigt) wurde bei T‑Systems auf die EBITDA AL Marge (bereinigt) abgestellt.

Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft

Mit Hilfe des STI soll im Wesentlichen der wirtschaftliche Erfolg des laufenden Geschäftsjahres reflektiert werden. Darüber hinaus erfüllt der STI aufgrund der Ableitung von Budgetwerten aus der vierjährigen Mittelfristplanung auch einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft. Die folgenden Ausführungen zum STI beziehen sich in der Regel auf unbereinigte Kennzahlen, die den veröffentlichten Ist-Werten aus dem Geschäftsbericht entsprechen. Der Aufsichtsrat nimmt auf Basis dieser Werte zielerelevante Anpassungen vor, die für eine sachgerechte Incentivierung notwendig sind. Etwaige Anpassungen werden jeweils in den entsprechenden Fußnoten erläutert.

Durch die Incentivierung mittels Konzernfinanzzielen soll die übergreifende Zusammenarbeit im Vorstandsteam gestärkt werden. Gleichwohl ist es dem Aufsichtsrat wichtig, dass Vorstandsmitglieder mit Verantwortung für das operative Geschäft in gleicher Weise am Erfolg dieses Segments gemessen werden. Bei nicht operativen Vorstandsmitgliedern erfolgt die Messung auf Konzernebene, je nach Verantwortungsbereich mit oder ohne Einbeziehung des US‑Geschäfts (siehe dazu Abbildung im Abschnitt zu den Segmentzielen). Daneben unterstützt der Aufsichtsrat die Bedeutung der Mitarbeiter- und der Kundenbindung/-zufriedenheit sowie der strategischen Individualziele, die im ESG- & Strategie-Multiplikator verankert sind und ebenfalls einen einjährigen Bemessungszeitraum aufweisen.

Zielerreichung für den STI des Geschäftsjahres 2025

Die Deutsche Telekom AG hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen und in den maßgeblichen Bereichen die ursprünglichen Kapitalmarkterwartungen übertroffen. Die Gesamtzielerreichung des erfolgreichen Geschäftsjahres 2025 kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Die Berechnung der Zielerreichung erfolgt auf Basis der exakten Werte (inkl. Nachkommastellen). Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgt der Ausweis in der Tabelle ohne Nachkommastellen. Die Auszahlung des STI wird nach der Durchführung der Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2026 erfolgen.

STI – Zielerreichung aktueller Vorstandsmitglieder 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zielestruktur

 

Zielerreichungc

 

 

 

Gewichtung

 

Dr. Ferri Abolhassan

Birgit Bohle

Rodrigo Diehl

Timotheus Höttges

Dr. Christian P. Illek

Thorsten Langheim

Dominique Leroy

Dr. Abdurazak Mudesir

Konzern­finanzziele
(50 %)

 

Service-Umsätze

30 %

 

125 %

 

EBITDA AL

30 %

 

95 %

 

Free Cashflow AL

40 %

 

147 %

 

Zielerreichung

 

 

125 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Segment­finanzziele
(50 %)

 

Service-Umsätzea

33,33 %

 

92 %

96 %

81 %

125 %

125 %

125 %

162 %

96 %

 

EBITDA AL

33,33 %

 

131 %

149 %

115 %

95 %

95 %

95 %

156 %

149 %

 

OPEX-Quote (bereinigt)b

33,33 %

 

100 %

110 %

95 %

110 %

110 %

110 %

162 %

110 %

 

Zielerreichung

 

 

107 %

118 %

97 %

110 %

110 %

110 %

160 %

118 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kollektivzielerreichung

 

 

116 %

122 %

111 %

118 %

118 %

118 %

143 %

122 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ESG- & Strategie-Multiplikator
(0,8–1,2)

 

Kundenbindung/‑zufriedenheit

33,33 %

 

130 %

 

Mitarbeiterzufriedenheit

33,33 %

 

120 %

 

Strategische Individualziele

33,33 %

 

150 %

105 %

105 %

125 %

115 %

135 %

130 %

115 %

 

Zielerreichung

 

 

133 %

118 %

118 %

125 %

122 %

128 %

127 %

122 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Multiplikatorausprägung

 

1,10

1,05

1,05

1,07

1,06

1,08

1,08

1,06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtzielerreichung

 

 

128 %

128 %

116 %

126 %

125 %

127 %

154 %

129 %

a

Anstelle der Service-Umsätze wurde bei T‑Systems auf die externen Umsätze abgestellt.

b

Anstelle der OPEX-Quote (bereinigt) wurde bei T‑Systems auf die EBITDA AL Marge (bereinigt) abgestellt.

c

Die Berechnung erfolgt auf Basis der exakten Werte (inkl. Nachkommastellen).

Vor Beginn des Geschäftsjahres hat der Aufsichtsrat die Ziel- und Schwellenwerte für die Konzernfinanz-, Segmentfinanz- und ESG-Ziele aus der mittelfristigen Unternehmensplanung abgeleitet. Der 100 %-Zielwert entspricht dabei dem Budgetwert aus der Planung. Jeder einzelne Zielparameter kann Zielerreichungen zwischen 0 % und 166,67 % annehmen.

Konzernfinanzziele

Unter Service-Umsätzen werden dabei die Umsätze verstanden, die von Kunden aus Diensten generiert werden (d. h. Umsätze aus Festnetz und Mobilfunk, Sprachdiensten, eingehenden und abgehenden Gesprächen sowie Datendiensten), zuzüglich Roaming-Umsätzen, monatlicher Grundgebühren und Visitoren-Umsätze sowie Umsätze aus dem ICT-Geschäft (Informations- und Kommunikationstechnologien). Die Service-Umsätze sind somit ein wichtiger Indikator für die erfolgreiche Umsetzung der Wachstumsstrategie des Konzerns.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen After Leases (EBITDA AL) ist die wichtigste Kennziffer zur Messung der operativen Leistung des Unternehmens und bildet das Ergebnis der Wachstumsstrategie auf der Kundenseite (Privat- und Geschäftskunden) sowie die Einsparungen zur Förderung von Investitionen ab. Bei der Ermittlung des EBITDA AL wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasingverbindlichkeiten angepasst.

Der Free Cashflow After Leases (Free Cashflow AL) ist eine weitere wichtige Kennziffer zur Messung der operativen Leistungskraft des Konzerns, die direkt mit der Finanzstrategie verlinkt ist (Dividendenfähigkeit sowie Fähigkeit zum Abbau von Verbindlichkeiten). Bei der Ermittlung des Free Cashflow AL wird der Free Cashflow (Operativer Cashflow abzüglich Auszahlungen für Investitionen) um die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten angepasst.

Für das Geschäftsjahr 2025 galten die nachfolgend dargestellten Zielwertvorgaben und daraus abgeleiteten Zielerreichungen:

STI – Konzernfinanzziele aktueller Vorstandsmitglieder 2025

in Mrd. €

 

 

 

 

 

 

 

Gewichtung

Unterer Schwellenwert
Zielerreichung
0 %

Zielwert
Zielerreichung
100 %

Oberer Schwellenwert
Zielerreichung
166,67 %

Ergebnisa

Ziel­erreichung

Service-Umsätze

30 %

93,2

98,1

100,7

99,0

125 %

EBITDA AL

30 %

38,3

42,5

43,7

42,3

95 %

Free Cashflow AL

40 %

17,0

18,9

19,9

19,6

147 %

a

Die Ist-Werte sind angepasst um nicht budgetierte anorganische Effekte (unterjährige Erst- und Entkonsolidierungen von Gesellschaften sowie Wechselkursschwankungen) und Einmaleffekte.

Mit Blick auf die Service-Umsätze und den Free Cashflow AL konnte eine signifikant bessere Leistung, als im Budget unterstellt, erreicht werden, was zu einer Zielerreichung von 125 %, bzw. 147 % führte. Dies ist insbesondere auf eine besser als geplante Geschäftsentwicklung in den USA zurückzuführen. Lediglich die Zielerreichung des EBITDA AL liegt mit 95 % leicht unter dem Zielwert. Daraus ergibt sich für das Geschäftsjahr 2025 eine gewichtete Zielerreichung für die Konzernfinanzziele von insgesamt 125 %.

Segmentfinanzziele

Zu den Segmentfinanzzielen gelten hinsichtlich der Ziele „Service-Umsätze“ und „EBITDA AL“ die Ausführungen zu den obigen Konzernfinanzzielen.

Mit dem Zielparameter „OPEX-Quote“ wird die Reduktion von externen indirekten Kosten in Relation zu den Service-Umsätzen incentiviert. So kann die Profitabilität nicht nur allein aus Kosteneinsparungen, sondern auch durch überproportionale Steigerungen der Service-Umsätze verbessert werden. Dies ermöglicht eine gewisse operative Flexibilität: Auch wenn zusätzliche Kostensenkungen nur noch in begrenztem Umfang möglich sind, kann die Zielerreichung positiv beeinflusst werden, sofern die Service-Umsätze stärker wachsen als die externen indirekten Kosten.

Gleichzeitig tragen eingesparte externe indirekte Kosten sowie eine gestiegene Nettomarge zur Verbesserung der operativen Leistung bei, die sich im EBITDA AL und dem Free Cashflow AL widerspiegeln, und sich somit positiv auf die Bewertung des Unternehmens auf dem Kapitalmarkt auswirken. Analog zur Ermittlung des EBITDA AL werden auch bei den externen bereinigten indirekten Kosten AL die bereinigten indirekten Kosten um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasingverbindlichkeiten angepasst.

Die Verteilung der Segmentfinanzziele auf die einzelnen Vorstandsmitglieder stellt sich dabei wie folgt dar:

Verteilung der Segmentfinanzziele auf die Vorstandsmitglieder (Infografik)
aAnstelle der Service-Umsätze wurde bei T‑Systems auf die externen Umsätze abgestellt.
bAnstelle der OPEX-Quote (bereinigt) wurde bei T‑Systems auf die EBITDA AL Marge (bereinigt) abgestellt.

Im Gegensatz zu den Konzernfinanzzielen, wird bei den Segmentfinanzzielen auf Grund der Vielzahl von Kennzahlen und individuellen Unterschieden pro Vorstandsmitglied auf eine detaillierte Veröffentlichung der Zielwertvorgaben verzichtet.

ESG- & Strategie-Multiplikator

Der ESG- & Strategie-Multiplikator setzt sich zu je einem Drittel aus den ESG-Zielen Kundenbindung/-zufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit sowie strategischen Individualzielen zusammen.

ESG-Ziele

Für den wirtschaftlichen Erfolg der Deutschen Telekom ist eine starke Kundenbindung/-zufriedenheit von großer Bedeutung. Die Kundenbindung/-zufriedenheit wird bei der Deutschen Telekom für die Geschäftseinheiten Deutschland, Europa und T‑Systems mithilfe der weltweit anerkannten TRI*M-Methodik ermittelt. Die Ergebnisse systematischer Befragungen durch einen externen Dienstleister werden in einer Kennzahl dargestellt, die Fragen zur Kundenbindung/-zufriedenheit, der Weiterempfehlungsabsicht, der weiteren Nutzungsbereitschaft und dem Wettbewerbsvorteil in sich vereint. Dabei werden die für alle in die Betrachtung einbezogenen operativen Einheiten ermittelten TRI*M-Indizes in Annäherung an die jeweiligen Umsatzanteile der Einheiten zu einem TRI*M-Konzernwert aggregiert. Bei der Aufstellung des Ambitionsniveaus berücksichtigt der Aufsichtsrat dabei die individuelle Wettbewerbssituation der einzelnen einbezogenen Einheiten.

Zur Umsetzung der Strategie der Deutschen Telekom ist der Vorstand zudem maßgeblich auf die Mitarbeitenden angewiesen, sodass die Mitarbeiterzufriedenheit ebenfalls im Rahmen der Vorstandsvergütung incentiviert wird. Zu den wichtigsten konzernweiten (ohne T‑Mobile US) Feedback-Instrumenten für die Beurteilung der Mitarbeiterzufriedenheit zählen die mindestens einmal jährlich durchgeführten Befragungen der Mitarbeitenden. Der Aufsichtsrat wählt aus dem regelmäßig abgefragten Fragenset eine Teilmenge an Fragen aus, die aus seiner Sicht von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der Mitarbeiterzufriedenheit sind. Für diese Fragen analysiert der Aufsichtsrat die Entwicklung des Antwortverhaltens der Vergangenheit und definiert Zielniveaus, die er für zukünftige Befragungsergebnisse als erstrebenswert erachtet. Zur Festlegung des Ambitionsniveaus bildet der Aufsichtsrat den Durchschnittswert der relevanten Fragen, wobei alle Fragen mit der gleichen Gewichtung einbezogen werden.

Das Ambitionsniveau und die Zielerreichung der ESG-Ziele ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle:

STI – ESG-Ziele aktueller Vorstandsmitglieder 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewichtung

Unterer Schwellenwert
Zielerreichung
0 %

Zielwert
Zielerreichung
100 %

Oberer Schwellenwert
Zielerreichung
166,67 %

Ergebnis

Ziel­erreichung

Kundenbindung/‑zufriedenheit

33,33 %

75,6

80,0

82,9

81,3

130 %

Mitarbeiterzufriedenheit

33,33 %

64

74

81

76

120 %

Strategische Individualziele

33,33 %

Details siehe unten

 

 

Strategische Individualziele

Mit der Vereinbarung von strategischen Individualzielen für die einzelnen Vorstandsmitglieder beabsichtigt der Aufsichtsrat, auf Jahresbasis die strategischen Prioritäten der Vorstände zu incentivieren. Nach Abschluss des Geschäftsjahres wird die Leistung der Vorstandsmitglieder mit Blick auf die Umsetzung der strategischen Individualziele durch den Aufsichtsrat evaluiert und bewertet. Für das Geschäftsjahr 2025 wurden mit den einzelnen aktiven Vorstandsmitgliedern die folgenden strategischen Individualziele vereinbart:

STI – Individuelle Strategieumsetzungsziele aktueller Vorstandsmitglieder 2025

Vorstandsmitglied

Strategische Individualziele

Zielerreichung

Timotheus Höttges

  • Führende digitale Telko: Umsetzung der Strategie anhand des neuen Flywheels
  • Sicherstellung einer zukunftssicheren, schlanken Organisation
  • Gestaltung investitionsfreundlicher regulatorischer Rahmenbedingungen zur Monetarisierung der Netze
  • Steigerung Wertschöpfung T‑Mobile US
  • Umsetzung ESG-Strategie

125 %

Dr. Ferri Abolhassana

  • Qualität
  • Wachstum
  • Transformation
  • Differenzierung

150 %

Birgit Bohle

  • Beschleunigung der konzernweiten Skill Transformation
  • Data & AI
  • Positionierung der Deutschen Telekom als Wunscharbeitgeber mit zukunftsfähiger Unternehmenskultur und HR-Produkten
  • Weiterentwicklung der Unternehmens- und Führungskultur
  • Umsetzung der Belegschaftsstrategie
  • Law & Integrity: Sicherstellung des Geschäftserfolges durch Minimierung rechtlicher, datenschutzrechtlicher und Compliance-relevanter Risiken

105 %

Rodrigo Diehl

  • Werthaltiges Wachstum im Kerngeschäft
  • B2B-Leadership
  • Verbesserung der Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit
  • Effizienzsteigerung
  • Data & AI

105 %

Dr. Christian P. Illek

  • Effizienzverbesserung
    • OPEX-Quote
    • Weiterentwicklung DTSE
    • Optimierung Real Estate Portfolio
    • ROCE
  • Sicherung Refinanzierungsfähigkeit: Nettoverschuldung/EBITDA
    (bereinigt um Sondereinflüsse) in schwierigem wirtschaftlichen Umfeld stabilisieren
  • Data & AI
  • Unterstützung strategischer Konzernprioritäten
  • Nachhaltige Verbesserung des internen Kontrollsystems

115 %

Thorsten Langheim

  • Steigerung Wertschöpfung T‑Mobile US
  • Sicherung des wertorientierten Portfolio-Managements
  • Unternehmenskultur

135 %

Dominique Leroy

  • Durchführung von Wachstumsinitiativen in Europa
  • B2B-Leadership
  • Beschleunigung der digitalen Transformation in Europa/Data & AI
  • Beschleunigung des Glasfaser- und 5G-Ausbaus in Europa
  • Verbesserung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit in Europa
  • Exitstrategie Rumänien

130 %

Dr. Abdurazak Mudesir

  • Globale Skalierung unserer Plattformen sowie Netzwerkweiterentwicklung und -automatisierung
  • Data, Automatisierung & AI
  • Umsetzung strategischer IT-Projekte, Sicherstellung der IT-Stabilität und Transformation der IT-Kosten
  • Technologiesouveränität schaffen
  • Human-centered Culture

115 %

a

Sein amtlicher Name lautet Dr. Feri Abolhassan Pur-Moghaddam. Im folgenden Bericht wird gleichwohl stets der Name Dr. Ferri Abolhassan verwendet.

Short Term Incentive (STI) der im Geschäftsjahr 2025 ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder

Funktionsweise

Der STI für die im Geschäftsjahr ausgeschiedene Vorstandsmitglieder entspricht weiterhin den Regelungen des Vergütungssystems 2022. Die Höhe des STI bemisst sich zu je einem Drittel aus Konzernfinanz-, Segmentfinanz- und ESG-Zielen. Bei der abschließenden Zielerreichungsbestimmung verwendet der Aufsichtsrat einen individuellen Performancefaktor, mit dem die rechnerische Zielerreichung im Umfang zwischen 0,8 und 1,2 adjustiert werden kann. Dabei wirken alle Werte größer 1,0 wie ein Bonus und kleiner 1,0 wie ein Malus. Bei der Entscheidung zur Anwendung dieses Faktors berücksichtigt der Aufsichtsrat die Ergebnisse der mit dem jeweiligen Vorstandsmitglied vereinbarten strategischen Individualziele und der Value Adherence. Auf den jeweils aus dem Vorstandsvertrag resultierenden Zielbetrag wird die Zielerreichung angewendet und um den Performancefaktor angepasst. Die maximale Zielerreichung pro Zielparameter ist auf 150 % begrenzt. Durch Anwendung des Performancefaktors kann die Gesamtzielerreichung maximal 180 % des Zielbetrags erreichen.

Abbildung STI (Infografik)

Zielerreichung für den STI des Geschäftsjahres 2025

Die Gesamtzielerreichung des Geschäftsjahres 2025 für die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Die Berechnung der Zielerreichung erfolgt auf Basis der exakten Werte (inkl. Nachkommastellen). Die Auszahlung des STI wird, entsprechend der Regelung für die aktiven Vorstandsmitglieder, nach der Durchführung der Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2026 erfolgen. Srinivasan Gopalan partizipiert aufgrund seines Ausscheidens im Umfang von 2/12 und Claudia Nemat im Umfang von 9/12 am STI 2025.

STI – Zielerreichung ausgeschiedener Vorstandsmitglieder 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzernfinanzziele

Segmentfinanzziele

ESG-Ziele

 

 

 

[Gewichtung: 33,33 %]

[Gewichtung: 33,33 %]

[Gewichtung: 33,33 %]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Service-
Umsätze

EBITDA AL

Free Cashflow AL

Service-
Umsätze

EBITDA AL

OPEX-Quote
(ber.)

CO2-Emissionen

Energie­verbrauch

Ziel­erreichung

Perfor­mance­faktor

Gesamt­ziel­erreichung

Vorstandsmitglied

[30 %]

[30 %]

[40 %]

 

[33,33 %]

[33,33 %]

[33,33 %]

 

[50 %]

[50 %]

 

 

[0,8–1,2]

 

Srinivasan Gopalan

125 %

95 %

147 %

125 %

81 %

115 %

95 %

97 %

123 %

141 %

132 %

118 %

1,05

124 %

Claudia Nemat

125 %

95 %

147 %

125 %

96 %

149 %

110 %

118 %

123 %

141 %

132 %

125 %

1,05

131 %

Konzern- und Segmentfinanzziele

Zu den Konzern- und Segmentfinanzzielen gelten die Ausführungen für die aktiven Vorstandsmitglieder.

Vor Beginn des Geschäftsjahres hat der Aufsichtsrat die Ziel- und Schwellenwerte für die Konzernfinanz-, Segmentfinanz- und ESG-Ziele aus der mittelfristigen Unternehmensplanung abgeleitet. Der 100 %-Zielwert entspricht dabei dem Budgetwert aus der Planung. Jeder einzelne Zielparameter kann Zielerreichungen zwischen 0 % und 150 % annehmen.

Für das Geschäftsjahr 2025 galten die nachfolgend dargestellten Zielwertvorgaben und daraus abgeleiteten Zielerreichungen:

STI – Konzernfinanzziele ausgeschiedener Vorstandsmitglieder 2025

in Mrd. €

 

 

 

 

 

 

 

Gewichtung

Unterer Schwellenwert
Zielerreichung
0 %

Zielwert
Zielerreichung
100 %

Oberer Schwellenwert
Zielerreichung
150 %

Ergebnisa

Ziel­erreichung

Service-Umsätze

30 %

93,2

98,1

100,0

99,0

125 %

EBITDA AL

30 %

38,3

42,5

43,4

42,3

95 %

Free Cashflow AL

40 %

17,0

18,9

19,7

19,6

147 %

a

Die Ist-Werte sind angepasst um nicht budgetierte anorganische Effekte (unterjährige Erst- und Entkonsolidierungen von Gesellschaften sowie Wechselkursschwankungen) und Einmaleffekte.

Daraus ergibt sich für das Geschäftsjahr 2025 eine gewichtete Zielerreichung für die Konzernfinanzziele von 125 %.

Im Gegensatz zu den Konzernfinanzzielen, wird bei den Segmentfinanzzielen auf Grund der Vielzahl von Kennzahlen und individuellen Unterschieden pro Vorstandsmitglied auf eine detaillierte Veröffentlichung der Zielwertvorgaben verzichtet.

ESG-Ziele

Abweichend von den aktiven Vorstandsmitgliedern galten für die beiden im Geschäftsjahr ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder weiterhin die ESG-Ziele „Energieverbrauch“ und „CO2-Emissionen“.

Mit dem Ziel „Energieverbrauch“ sollen die Vorstandsmitglieder in ihrem Verhalten dahingehend incentiviert werden, dass der Energieverbrauch, der umweltbelastend wirkt, mittelfristig mindestens stabil bleibt (2027 gegenüber 2023, ohne T‑Mobile US). Dieses Ziel wird unterstützt durch Programme und Investitionen in Energieeinsparmaßnahmen für alle Energieträger, Optimierung der Infrastruktur sowie durch den Einsatz innovativer Technologiekomponenten.

Das Ziel „CO2-Emissionen“ soll die Vorstandsmitglieder zu einer nachhaltigen Verankerung von Grünstrom sowie einer Verbrauchsoptimierung bei Gebäuden und der sukzessiven Umstellung der im Konzern eingesetzten Fahrzeugflotte von fossilen Brennstoffen auf emissionsfreie oder -arme Antriebsformen motivieren.

Bei beiden ESG-Zielen wurde das Ambitionsniveau und die Zielerreichung ohne T‑Mobile US ermittelt. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass zum einen in den USA das 5G-Netz insbesondere in ländlichen Gebieten sehr intensiv ausgebaut wird und dies zu einem steigenden Stromverbrauch führt. Diesen Verbrauch deckt T‑Mobile US wie der Gesamtkonzern seit 2021 vollständig aus erneuerbaren Energiequellen. Zum anderen sind die Scope-1-Emissionen von T‑Mobile US nicht planbaren Schwankungen durch Naturkatastrophen, und dem damit verbundenen temporären Einsatz von u. a. Dieselgeneratoren zur Wiederherstellung und Sicherstellung beschädigter Netzinfrastruktur, ausgesetzt. Der besonderen nationalen Situation in diesem wichtigen Markt soll somit Rechnung getragen werden. Deshalb wurde entschieden, T‑Mobile US im Rahmen der kurzfristigen variablen Vergütung in den ESG-Zielen nicht zu berücksichtigen. So soll die richtige Anreizwirkung für den Vorstand zugunsten einer nachhaltigen Geschäftsentwicklung bei gleichzeitiger Sicherstellung eines stabilen Netzbetriebs gewährleistet werden.

Das Ambitionsniveau und die Zielerreichung der ESG-Ziele ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle:

STI – ESG-Ziele ausgeschiedener Vorstandsmitglieder 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewichtung

Unterer Schwellenwert
Zielerreichung
0 %

Zielwert
Zielerreichung
100 %

Oberer Schwellenwert
Zielerreichung
150 %

Ergebnis

Ziel­erreichung

CO2-Emissionen
(in: ktCO2e)a

50 %

209

174

157

166

123 %

Energieverbrauch
(in: GWh)b

50 %

4.796

4.525

4.389

4.414

141 %

a

Budgetwert und Zielkorridore benennen Gesamtwerte der CO2-Emissionen.

b

Budgetwert und Zielkorridore benennen Gesamtwerte des Energieverbrauchs.

Die guten Zielerreichungen im Jahr 2025 sind vor allem auf zusätzliche Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in den Segmenten Deutschland und Europa zurückzuführen. Dazu zählen insbesondere Effizienzmaßnahmen in der Gebäudenutzung, wie die vorgezogene Flächenabmietung, die zu einem geringeren Heiz- und Strombedarf führte. Im Netzbetrieb, insbesondere im Mobilfunkbereich, konnten zusätzlich implementierte Maßnahmen schneller als erwartet höhere Effizienzen erzielen, was zu einem optimierten Energieverbrauch führte.

Daraus ergibt sich für die ESG-Ziele im Geschäftsjahr 2025 eine gewichtete Zielerreichung von 132 %.

Performancefaktor

Für die Bemessung des Performancefaktors orientiert sich der Aufsichtsrat einerseits an der Value Adherence der Vorstandsmitglieder und andererseits an der Erreichung der vor Beginn des Geschäftsjahres individuell mit jedem Vorstandsmitglied vereinbarten strategischen Individualziele.

Bei der Value Adherence wird das Verhalten der Vorstandsmitglieder in Bezug auf die nachfolgenden Kategorien, die die konzerneinheitlichen sechs Leitlinien darstellen, bewertet:

  • Begeistere unsere Kunden
  • Handle mit Respekt und Integrität
  • Offen diskutieren, dann geschlossen handeln
  • Ich bin die Telekom – auf mich ist Verlass
  • Bleibe neugierig und wachse
  • Einfach machen

Die Mitglieder des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats bewerten jede einzelne Value Adherence-Kategorie pro Vorstandsmitglied zwischen ein und zehn Punkten und bilden dann den arithmetischen Durchschnittswert für jedes Vorstandsmitglied. Das rechnerische Ergebnis geht dann als Vorschlagswert in die Sitzung des Aufsichtsrats ein, der über die Gesamtzielerreichung beschließt.

Strategische Individualziele

Der Aufsichtsrat hat für das Geschäftsjahr 2025 die nachfolgenden strategischen Individualziele mit den beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern vereinbart und nach Abschluss des Geschäftsjahres hierzu Zielerreichungen abgeleitet.

STI – Individuelle Strategieumsetzungsziele ausgeschiedener Vorstandsmitglieder 2025

Vorstandsmitglied

Strategische Individualziele

Ziel­erreichung

Srinivasan Gopalan

  • Werthaltiges Wachstum im Kerngeschäft
  • B2B-Leadership
  • Verbesserung der Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit
  • Effizienzsteigerung
  • Data & AI

105 %

Claudia Nemat

  • Globale Skalierung unserer Plattformen sowie Netzwerkweiterentwicklung und -automatisierung
  • Data, Automatisierung & AI
  • Umsetzung strategischer IT-Projekte, Sicherstellung der IT-Stabilität und Transformation der IT-Kosten
  • Technologiesouveränität schaffen
  • Human-centered Culture

115 %

In einer gesamthaften Würdigung hat der Aufsichtsrat die Bewertungen für die Value Adherence und der strategischen Individualziele in die nachfolgenden Performancefaktoren für die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder überführt. Für Srinivasan Gopalan und Claudia Nemat wurde ein Faktor von 1,05 angewendet.

Pflichteigeninvestment

Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, einen Betrag von einem Drittel des jährlich vom durch den Aufsichtsrat festgesetzten Brutto-STI in Aktien der Deutschen Telekom AG zu investieren. Optional haben Vorstandsmitglieder die Möglichkeit, das Eigeninvestment auf 50 % des Brutto-STI auszuweiten. Beginnend vom Kaufdatum an unterliegen die Aktien einer vierjährigen Halteverpflichtung. Die vom Vorstandsmitglied zu diesem Zweck erworbenen Aktien werden in einem gesonderten Sperrdepot der administrierenden Bank geführt, so dass eine vorzeitige Verfügung über die Aktien ausgeschlossen ist.

Den Zusammenhang zwischen Aktieninvestitionsverpflichtung aus dem STI und Teilnahme am SMP nach dem Vergütungssystem 2022 verdeutlicht die nachfolgende Abbildung:

Zusammenhang zwischen Aktieninvestitionsverpflichtung aus dem STI und Teilnahme am Share Matching Plan (Infografik)

Share Matching Plan (SMP)

Funktionsweise

Die Funktionsweise des SMP im Geschäftsjahr 2025 folgt weiterhin den Regelungen des Vergütungssystems 2022, da das Eigeninvestment in 2025 aus dem STI des Geschäftsjahres 2024 resultiert, der noch auf dem Vergütungssystem 2022 basierte. Ab dem Geschäftsjahr 2026 richtet sich der SMP nach dem von der Hauptversammlung 2025 beschlossenen Vergütungssystem.

Das vom Vorstandsmitglied durchgeführte Eigeninvestment führt zur Teilnahme am SMP. Nach den Regelungen des Vergütungssystems 2022 kann das Vorstandsmitglied nach Ablauf der vierjährigen Haltefrist frei über sein Eigeninvestment verfügen und erhält zusätzlich für jede Aktie des Eigeninvestments eine weitere Aktie kostenfrei übertragen. Die übertragenen Matching Shares stehen dem Vorstandsmitglied dann sofort zur freien Verfügung. Die Übertragung der Aktien führt beim Vorstandsmitglied zur Entstehung eines geldwerten Vorteils, welcher in der auf die Übertragung folgenden Gehaltsabrechnung versteuert wird. Bei Fälligkeit der Matching Shares wird der Übertragungswert der Aktien, der sich aus der Aktienkursentwicklung während der Laufzeit ergibt, auf höchstens 150 % des für das Jahr des Eigeninvestments ausgezahlten Brutto-STI begrenzt. Sofern der Wert der Matching Shares am Übertragungsstichtag höher ist, wird die Anzahl der zu übertragenden Aktien gekürzt. In diesem Fall ist das Matching-Verhältnis kleiner als 1:1.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die maßgebliche Höhe des für das Eigeninvestment in 2024 und 2025 relevanten STI, die sich daraus ergebende Mindestinvestitionsverpflichtung und maximale Investitionshöhe, die Höhe des vom jeweiligen Vorstandsmitglied investierten Betrags und die daraus resultierende Stückzahl an Aktien, die konkret erworben wurde. Dabei entspricht die Anzahl der in 2025 erworbenen Aktien der Zusage auf Matching Shares durch die Deutsche Telekom AG. Des Weiteren zeigt die Tabelle die Anzahl der in den Jahren 2024 und 2025 übertragenen Matching Shares, deren zugrunde liegende Eigeninvestments aus den Geschäftsjahren 2020 und 2021 stammen. Die von Srinivasan Gopalan und Claudia Nemat vorgenommenen Eigeninvestments in den Jahren 2022 bis 2024 bzw. 2025 bleiben trotz der Mandatsniederlegung bis zum Ende der ursprünglichen Haltefrist gesperrt. Die während des Vorstandsmandats von Srinivasan Gopalan erworbenen Ansprüche auf Matching Shares sind mit seinem Ausscheiden ersatz- und entschädigungslos verfallen und eine Investitionsverpflichtung bestand für das Jahr 2025 nicht mehr. Die erworbenen Matching Shares von Claudia Nemat bleiben hingegen vollständig bestehen.

Share Matching Plan (SMP)

 

 

 

 

 

 

 

Vorstandsmitglieda

Geschäfts­jahr

STI als Bemessungs­grundlage des Eigen­investments

verpflichtendes Eigeninvestment/
maximales Eigeninvestment
[33,33 %–50 %]

durchge­führtes Eigen­investment

Stückzahl erworbene Aktien/zugesagte Matching Shares

Stückzahl übertragene Aktien

Dr. Ferri Abolhassan

2025

781.050 €

260.350 €–390.525 €

260.366 €

7.762

2024

Birgit Bohle

2025

1.154.400 €

384.800 €–577.200 €

577.187 €

17.207

21.280

2024

1.092.000 €

364.000 €–546.000 €

545.986 €

24.863

24.219

Timotheus Höttges

2025

2.628.000 €

876.000 €–1.314.000 €

1.313.975 €

39.172

71.084

2024

2.466.000 €

822.000 €–1.233.000 €

1.232.999 €

56.148

99.337

Dr. Christian P. Illek

2025

1.197.200 €

399.067 €–598.600 €

597.984 €

17.827

26.189

2024

1.109.700 €

369.900 €–554.850 €

549.983 €

25.045

24.000

Thorsten Langheim

2025

1.197.200 €

399.067 €–598.600 €

598.588 €

17.845

25.542

2024

1.123.400 €

374.467 €–561.700 €

561.688 €

25.578

30.475

Dominique Leroy

2025

1.201.200 €

400.400 €–600.600 €

600.567 €

17.904

3.273

2024

1.066.975 €

355.658 €–533.488 €

533.469 €

24.293

0

Claudia Nemat

2025

1.156.200 €

385.400 €–578.100 €

578.093 €

17.234

26.398

2024

1.090.600 €

363.533 €–545.300 €

499.981 €

22.768

27.350

a

Die Vorstandsmitglieder, die keine Aktienübertragungen im Jahr 2024 und/oder 2025 erhielten, haben nicht an den entsprechenden Tranchen des SMP als Vorstandsmitglied teilgenommen.

Die Eigeninvestments im Jahr 2025 von Rodrigo Diehl und Dr. Abdurazak Mudesir wurden aufgrund ihrer Zeit als leitende Angestellte (Business Leader) durchgeführt und stellen somit keine Vorstandsvergütung dar. Aus dem gleichen Grund sind beide auch in der nachfolgenden Tabelle nicht enthalten, da bisher noch keine Ansprüche auf Aktienübertragungen aus dem SMP aus ihrer Vorstandszeit entstanden sind.

Übersicht über die Anzahl der zugesagten Aktien im Rahmen des Share Matching Plans (SMP)

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 bestehen für die Mitglieder des Vorstands die nachfolgenden Zusagen auf Matching Shares, die sich infolge des Eigeninvestments eines jeden Vorstandsmitglieds ergeben.

Share Matching Plan (SMP) – Zusage auf Matching Shares

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Ferri Abolhassan

Birgit
Bohle

Timotheus
Höttges

Dr. Christian
P. Illek

Thorsten
Langheim

Dominique
Leroy

Claudia
Nemat

Zusage auf Matching Shares Tranche 2022
Fälligkeitszeitpunkt: Mai 2026

24.273

77.550

30.250

34.946

29.297

31.718

Zusage auf Matching Shares Tranche 2023
Fälligkeitszeitpunkt: Mai 2027

25.280

59.208

20.835

25.311

24.663

26.577

Zusage auf Matching Shares Tranche 2024
Fälligkeitszeitpunkt: Mai 2028

24.863

56.148

25.045

25.578

24.293

22.768

Zusage auf Matching Shares Tranche 2025
Fälligkeitszeitpunkt: Mai 2029

7.762

17.207

39.172

17.827

17.845

17.904

17.234

Summe

7.762

91.623

232.078

93.957

103.680

96.157

98.297

Long Term Incentive (LTI)

Der LTI für Vorstandsmitglieder ist aktienbasiert in Form eines Phantom Share Plans ausgestaltet. Die Auszahlung aus dem LTI der Tranche 2022 wird im Geschäftsjahr 2026 erfolgen und richtet sich nach den Regelungen des Vergütungssystems 2022. Dem LTI liegen die strategischen Erfolgsparameter Return on Capital Employed (ROCE), bereinigte Earnings Per Share (EPS) sowie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zugrunde. Die Ziele für die beiden Erfolgsfaktoren ROCE und bereinigtes EPS wurden aus der aufgestellten vierjährigen Mittelfristplanung abgeleitet und stellen beide wesentliche Steuerungsgrößen der Deutschen Telekom AG dar. Für eine sachgerechte Incentivierung kann der Aufsichtsrat zielerelevante Anpassungen an den finanziellen Zielgrößen vornehmen, die durch entsprechende Fußnoten erläutert werden. Ergänzt werden diese beiden Parameter um die Kundenzufriedenheit, die nach der weltweit anerkannten TRI*M-Methodik ermittelt wird, und die Mitarbeiterzufriedenheit, für die der Aufsichtsrat aus seiner Sicht besonders relevante Fragen im Rahmen der unterjährig durchgeführten Puls- und Mitarbeiterbefragungen auswertet. Alle vier Parameter sind gleich gewichtet und können eine Zielerreichungsausprägung zwischen 0 % und 150 % annehmen.

Durch die aktienbasierte Ausgestaltung soll es zu einer Angleichung der Interessenslage von Vorstandsmitgliedern und Aktionären kommen. Zusätzlich soll durch den LTI die langfristige Bindung der Vorstandsmitglieder an das Unternehmen sichergestellt werden. Zu Planbeginn einer Tranche wird der Auslobungsbetrag eines Vorstandsmitglieds in virtuelle Aktien (Phantom Shares) der Gesellschaft anhand der nicht gewichteten Durchschnitte der Schlusskurse der Aktie der Deutschen Telekom AG im XETRA-Handel der Deutsche Börse AG während der letzten zehn Börsenhandelstage vor Planbeginn umgerechnet und gleichmäßig auf vier Jahre verteilt. Während der Laufzeit erhöht sich der Bestand an Phantom Shares durch die während der Planlaufzeit ausgeschütteten Dividenden, die ebenfalls in Phantom Shares umgerechnet werden. Zudem verändert sich der Bestand an Phantom Shares in Abhängigkeit der vom Aufsichtsrat beschlossenen Zielerreichungen der Zielparameter für jedes einzelne Planjahr der Tranche. Nach Ablauf der Planlaufzeit wird die dann erreichte Anzahl an Phantom Shares anhand der nicht gewichteten Durchschnitte der Schlusskurse der Aktie der Deutschen Telekom AG im XETRA-Handel der Deutsche Börse AG während der letzten zehn Börsenhandelstage vor Planende in einen Geldbetrag umgerechnet und zusammen mit der Dividende für das letzte Planjahr an die Vorstandsmitglieder ausgezahlt. Die Gesamtauszahlung des LTI ist unter Berücksichtigung der Aktienkursentwicklung auf maximal 200 % des Auslobungsbetrags begrenzt. Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht die Wirkungsweise des LTI:

LTI Übersicht (Infografik)

Am 31. Dezember 2025 endete die Planlaufzeit der LTI-Tranche 2022. Der Aufsichtsrat hat die finale Zielerreichung der Tranche 2022 mit 252 % festgestellt. Die Auszahlung des LTI, die im Geschäftsjahr 2026 erfolgt, wird bei 200 % des Auslobungsbetrags begrenzt. Im Folgenden werden die Zielerreichung der Zielparameter der abgeschlossenen LTI-Tranche 2022 detailliert dargestellt. Auf die Darstellung der Zielerreichungen einzelner Jahre von noch nicht abgeschlossenen LTI-Tranchen wird mit Blick auf die mangelnde Übersichtlichkeit einer solchen Darstellung verzichtet.

Long Term Incentive (LTI) – Zielerreichung 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr 2022

Jahr 2023

Jahr 2024

Jahr 2025

 

[Gewichtung]

[25 %]

[25 %]

[25 %]

[25 %]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel­wert

Ist-Werta

Ziel­erreichung

Ziel­wert

Ist-Werta

Ziel­erreichung

Ziel­wert

Ist-Werta

Ziel­erreichung

Ziel­wert

Ist-Werta

Ziel­erreichung

Gesamtziel­erreichung

ROCE

4,2 %

4,4 %

144 %

5,7 %

8,8 %

150 %

6,6 %

8,2 %

150 %

6,8 %

7,4 %

150 %

149 %

ber. EPS

1,24 €

1,75 €

150 %

1,45 €

1,52 €

131 %

1,74 €

1,81 €

128 %

1,88 €

1,94 €

121 %

133 %

Kunden­zufriedenheit

72,8

76,0

150 %

72,9

76,2

150 %

73,0

77,6

150 %

73,0

78,9

150 %

150 %

Mitarbeiter­zufriedenheit

72

72

100 %

72

74

120 %

72

74

120 %

73

76

130 %

118 %

Gesamtzielerreichung Tranche 2022

137 %

a

Die Ist-Werte sind angepasst um wesentliche Sachverhalte, die in der Mittelfristplanung nicht berücksichtigt waren (Zusammenschluss T-Mobile US, Wechselkursschwankungen (bereinigtes EPS)).

Aufgrund des Umstands, dass der LTI aktienbasiert als Phantom Share Plan ausgestaltet ist, haben auch die Dividendenausschüttungen und die Aktienkursentwicklung während der vierjährigen Planlaufzeit Auswirkung auf die Gesamtzielerreichung des LTI. Die folgende Übersicht gibt exemplarisch einen Überblick über die Zusammensetzung der Gesamtzielerreichung der Tranche 2022 für ein ordentliches Vorstandsmitglied unter Berücksichtigung der Dividendenausschüttungen und der Aktienkursentwicklung:

LTI Planstruktur und Beispiel (Infografik)

Aufgrund seines Ausscheidens zum 28. Februar 2025 partizipiert Srinivasan Gopalan nicht mehr an der LTI-Tranche 2025. Seine Ansprüche auf Teilnahme an allen bestehenden Tranchen des LTI sind ersatz- und entschädigungslos entfallen. Die Teilnahme von Claudia Nemat an den LTI-Tranchen 2022 bis 2025 bleibt unverändert bestehen.

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