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Ertragslage des Konzerns

Um die Aussagefähigkeit des Vorjahresvergleichs aufgrund einer geänderten Unternehmensstruktur bzw. aufgrund von Währungskursentwicklungen zu erhöhen, betrachten wir die Ergebnisgrößen zusätzlich in einer organischen Betrachtung. In dieser werden die Zahlen der Vorjahresvergleichsperiode um Konsolidierungskreis-, Währungskurs- und sonstige Effekte angepasst. Aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten wurden unsere Ergebnisgrößen in der Vergleichsperiode in der organischen Betrachtung im operativen Segment Europa im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung des rumänischen Festnetz-Geschäfts zum 30. September 2021 verringert. Gegenläufig erhöhten sich in dieser Betrachtungsweise im operativen Segment USA im Zusammenhang mit dem Erwerb von Shentel zum 1. Juli 2021 unsere Ergebnisgrößen in der Vergleichsperiode. Währungskurseffekte resultierten im Wesentlichen aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Umsatz, Service-Umsatz

Im ersten Quartal 2022 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 28,0 Mrd. €, der mit einem Anstieg von 1,6 Mrd. € um 6,2 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Organisch betrachtet erhöhte sich der Umsatz um 0,5 Mrd. € bzw. 1,7 %, wobei Konsolidierungskreiseffekte im Saldo um 0,1 Mrd. € verringernd wirkten und positive Währungskurseffekte von im Saldo 1,2 Mrd. € berücksichtigt wurden. Der Service-Umsatz des Konzerns erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mrd. € bzw. 10,0 % auf 22,3 Mrd. €. Organisch betrachtet erhöhte sich der Service-Umsatz um 1,0 Mrd. € bzw. 4,7 %.

Informationen zur Erweiterung der Service-Umsatz-Definition finden Sie im Kapitel „Konzernstruktur, -strategie und -steuerung“.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

Q1 2022

Q1 2021

Veränderung

Veränderung in %

Gesamtjahr 2021

Konzernumsatz

28.023

26.390

1.633

6,2

108.794

davon: Service-Umsatz

22.287

20.257

2.030

10,0

84.057

Deutschland

5.994

5.942

52

0,9

24.164

USA

18.048

16.483

1.565

9,5

68.359

Europa

2.704

2.729

(25)

(0,9)

11.384

Systemgeschäft

996

1.015

(19)

(1,9)

4.019

Group Development

825

782

43

5,5

3.165

Group Headquarters & Group Services

604

625

(21)

(3,4)

2.515

Intersegmentumsatz

(1.147)

(1.186)

39

3,3

(4.812)

Zur positiven Umsatzentwicklung trug insbesondere unser operatives Segment USA mit einem im Wesentlichen währungskursbedingten Anstieg von 9,5 % bei. Organisch betrachtet lag der Umsatz um 1,5 % über Vorjahresniveau, was auf einen gestiegenen Service-Umsatz, teilweise kompensiert durch einen niedrigeren Endgeräteumsatz zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die Umsätze mit einem Anstieg von 0,9 % über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist im Wesentlichen getrieben durch den Umsatzanstieg im Festnetz-Kerngeschäft, v. a. durch Breitband, sowie bei den Service-Umsätzen im Mobilfunk. In unserem operativen Segment Europa reduzierte sich im ersten Quartal 2022 der Umsatz im Vorjahresvergleich um 0,9 %. Organisch betrachtet erhöhte sich der Umsatz um 4,2 %. Die organischen Zuwächse sind hauptsächlich auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Maßgeblich hierfür waren v. a. die gestiegenen höhermargigen mobilen Service-Umsätze, leicht gestiegene Roaming- und Visitoren-Umsätze sowie höhere Umsätze aus Endgeräteverkäufen. Eine leicht bessere Entwicklung verzeichneten die Service-Umsätze des Festnetz-Geschäfts. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 1,9 % unter Vorjahresniveau, organisch um 0,8 %. Der Rückgang ist im Wesentlichen getrieben durch das erwartungsgemäß rückläufige klassische IT-Infrastrukturgeschäft, zum Teil bedingt durch bewusste unternehmerische Entscheidungen wie den Abbau von End-User-Services. Positive Entwicklungen, insbesondere in der Portfolio-Einheit Digital Solutions, konnten den Rückgang nicht vollständig kompensieren. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development stieg um 5,5 %. Organisch wuchs der Umsatz um 5,6 %. Der Umsatzanstieg resultierte aus dem operativen und strukturellen Wachstum unserer beiden Geschäftseinheiten T‑Mobile Netherlands und GD Towers.

Weitere Informationen zur Umsatzentwicklung unserer Segmente finden Sie im Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza

in %

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz (Kreisdiagramm)
a Weitere Informationen zum Außenumsatz finden Sie im Abschnitt „Segmentberichterstattung“ im Konzern-Zwischenabschluss.

Regionale Umsatzverteilung

in %

Regionale Umsatzverteilung (Kreisdiagramm)

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 64,4 % mit Abstand den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag um 2,0 Prozentpunkte über dem Niveau der Vergleichsperiode. Auch die Auslandsquote am Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 76,4 % auf 76,7 %.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Im ersten Quartal 2022 erzielten wir ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,6 Mrd. € bzw. 6,8 % höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 9,9 Mrd. €. Organisch betrachtet erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL um 0,2 Mrd. € bzw. 2,4 %, wobei positive Währungskurseffekte von im Saldo 0,4 Mrd. € berücksichtigt wurden. Das bereinigte Core EBITDA AL, das sich durch die Herausnahme der Umsatzerlöse aus der Endgerätevermietung in den USA vom bereinigten EBITDA AL unterscheidet und damit eine Darstellung der operativen Entwicklung zeigt, die nicht durch den strategischen Rückzug aus dem Geschäft der Endgerätevermietung verzerrt ist, stieg um 1,1 Mrd. € bzw. 12,8 % auf 9,4 Mrd. €.

Beitrag der Segmente zum bereinigten Konzern-EBITDA AL

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

Q1 2022

Q1 2021

Veränderung

Veränderung in %

Gesamtjahr 2021

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern

9.873

9.245

628

6,8

37.330

Deutschland

2.388

2.305

83

3,6

9.520

USA

6.172

5.706

466

8,2

22.697

Europa

976

946

30

3,2

4.007

Systemgeschäft

73

62

11

17,7

286

Group Development

356

316

40

12,7

1.307

Group Headquarters & Group Services

(85)

(84)

(1)

(1,2)

(440)

Überleitung

(7)

(7)

0

0,0

(47)

Alle operativen Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu der Entwicklung des bereinigten EBITDA AL. Unser operatives Segment USA zeigt eine im Wesentlichen währungskursbedingte Erhöhung des bereinigten EBITDA AL von 8,2 %. Organisch betrachtet lag das bereinigte EBITDA AL um 0,3 % über Vorjahresniveau. Positiv wirkten der Anstieg des Service-Umsatzes sowie geringere operative Aufwendungen, mit Ausnahme der Aufwendungen im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen. Das bereinigte Core EBITDA AL stieg um 0,9 Mrd. € bzw. 18,9 % auf 5,7 Mrd. €. Unser operatives Segment Deutschland trug dank werthaltigem Umsatzwachstum und einer verbesserten Kosteneffizienz mit einem um 3,6 % höheren bereinigten EBITDA AL zum Anstieg bei. Auch organisch betrachtet lag das bereinigte EBITDA AL um 3,6 % über dem Vorjahresniveau. Um 3,2 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 6,9 %. Positive Effekte aus dem organischen Umsatzzuwachs konnten die gestiegenen Kosten überkompensieren. In unserem operativen Segment Systemgeschäft entwickelte sich das bereinigte EBITDA AL mit 17,7 % bzw. organisch betrachtet mit 18,1 % positiv. Effizienzeffekte aus unserem Transformationsprogramm sowie Umsatzsteigerungen in unseren Wachstumsfeldern überstiegen den Ergebnisrückgang im klassischen IT-Infrastrukturgeschäft. Das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Group Development erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 12,7 %, organisch um 19,2 %. Der Anstieg resultierte aus der positiven Umsatzentwicklung sowie dem effizienten Kosten-Management der T‑Mobile Netherlands. Das GD Towers Geschäft entwickelte sich aufgrund steigender Mengen konstant positiv und wurde durch das österreichische Funkturmgeschäft weiter verstärkt.

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,3 Mrd. € bzw. 26,0 % auf 11,1 Mrd. €. Dabei veränderten sich die EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse von minus 0,4 Mrd. € auf plus 1,2 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalrestrukturierungen lagen bei 0,2 Mrd. € und damit auf Vorjahresniveau. Im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen waren Erträge im Saldo in Höhe von 1,3 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Davon stammen 1,7 Mrd. € aus der Entkonsolidierung der GlasfaserPlus sowie weitere 0,9 Mrd. € aus der Veräußerung der T‑Mobile Netherlands. Gegenläufig dazu fielen Aufwendungen im Saldo in Höhe von 1,2 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit entstandenen Integrationsaufwendungen aus dem Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint, an. Darunter erfasst sind v. a. Rabatte auf Endgeräte für ehemalige Sprint-Kunden, deren bisherige Endgeräte im T‑Mobile US-Mobilfunk-Netzwerk nicht mehr nutzbar sind, sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der begonnenen Außerbetriebnahme des Sprint-Mobilfunk-Netzwerks. Letztere enthalten v. a. zusätzliche Abschreibungen aus Nutzungsdauerverkürzungen von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte in den USA. In der Vergleichsperiode waren im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen Aufwendungen im Saldo in Höhe von 0,2 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Diese standen ebenfalls im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint. Die sonstigen EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse enthalten in Höhe von 0,1 Mrd. € erhaltene Abschlagszahlungen für Versicherungsentschädigungen im Zusammenhang mit durch die Hochwasser- und Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli 2021 entstandenen Schäden.

Weitere Informationen zur Entwicklung des (bereinigten) EBITDA AL unserer Segmente finden Sie im Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“.

Eine Überleitung der Definition des EBITDA auf die „after leases“-Betrachtung (EBITDA AL) kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

Q1 2022

Q1 2021

Veränderung

Veränderung in %

Gesamtjahr 2021

EBITDA

13.092

10.361

2.731

26,4

40.539

Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea

(1.654)

(1.284)

(370)

(28,8)

(5.547)

Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeitena

(351)

(279)

(72)

(25,8)

(1.099)

EBITDA AL

11.087

8.798

2.289

26,0

33.893

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

1.214

(447)

1.661

n.a.

(3.437)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

9.873

9.245

628

6,8

37.330

a

Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

EBIT

Das EBIT des Konzerns erhöhte sich von 3,5 Mrd. € auf 6,3 Mrd. € und war damit um 2,8 Mrd. € bzw. 79,8 % höher als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind v. a. die beim bereinigten EBITDA AL bzw. EBITDA AL beschriebenen Effekte im Zusammenhang mit den Entkonsolidierungserträgen. Die Abschreibungen lagen mit 6,8 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Im operativen Segment USA führte eine Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte infolge des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint zu um 0,4 Mrd. € höheren planmäßigen Abschreibungen der entsprechenden Nutzungsrechte. Gegenläufig reduzierten sich im operativen Segment USA die Abschreibungen auf Sachanlagen aufgrund des fortgesetzten strategischen Rückzugs aus dem Geschäft der Endgerätevermietung. Im operativen Segment Group Development lagen die Abschreibungen im Zusammenhang mit der bis zu ihrem Verkauf als zur Veräußerung gehaltenen T‑Mobile Netherlands und dem damit verbundenen Aussetzen der planmäßigen Abschreibungen unter Vorjahresniveau.

Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um 3,6 Mrd. € auf 5,4 Mrd. €. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber der Vergleichsperiode von minus 1,7 Mrd. € auf minus 0,9 Mrd. €. Dabei entwickelte sich das Zinsergebnis mit minus 1,2 Mrd. € stabil. Das sonstige Finanzergebnis verbesserte sich von minus 0,5 Mrd. € auf plus 0,3 Mrd. €. Dazu beigetragen haben zum einen positive Bewertungseffekte aus der Amortisation und Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von T‑Mobile US-Aktien sowie positive Bewertungseffekte aus einem Forward-Geschäft zur Preissicherung des künftigen Erwerbs von T‑Mobile US-Aktien. Zum anderen resultierten negative Bewertungseffekte aus in Anleihen eingebetteten Derivaten der T‑Mobile US.

Konzernüberschuss, bereinigter Konzernüberschuss

Der Konzernüberschuss hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,0 Mrd. € auf 3,9 Mrd. € erhöht. Der Steueraufwand erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 1,1 Mrd. €. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis blieb stabil bei 0,4 Mrd. €. Es entfällt im Wesentlichen auf unser operatives Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich auf den Konzernüberschuss insgesamt in Höhe von 1,7 Mrd. € auswirkten, betrug der bereinigte Konzernüberschuss im ersten Quartal 2022 2,2 Mrd. € und lag damit um 1,0 Mrd. € über dem Niveau der Vorjahresperiode.

Weitere Informationen zum Steueraufwand finden Sie im Abschnitt „Ertragsteuern“ im Konzern-Zwischenabschluss.

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des Konzernüberschusses auf den um Sondereinflüsse bereinigten Konzernüberschuss:

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

Q1 2022

Q1 2021

Veränderung

Veränderung in %

Gesamtjahr 2021

Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)

3.949

936

3.013

n.a.

4.176

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

1.214

(447)

1.661

n.a.

(3.437)

Personalrestrukturierung

(183)

(171)

(12)

(7,0)

(717)

Sachbezogene Restrukturierungen

(9)

(5)

(4)

(80,0)

(22)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

1.333

(245)

1.578

n.a.

(2.542)

Wertminderungen

(4)

0

(4)

n.a.

0

Sonstiges

77

(26)

103

n.a.

(156)

Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse

496

182

314

n.a.

1.751

Wertminderungen

(30)

(70)

40

57,1

(258)

Finanzergebnis

21

(12)

33

n.a.

(139)

Ertragsteuern

4

130

(126)

(96,9)

1.064

Minderheiten

502

134

368

n.a.

1.084

Sondereinflüsse

1.710

(265)

1.975

n.a.

(1.686)

Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)

2.238

1.201

1.037

86,3

5.862

Ergebnis je Aktie, bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem Konzernüberschuss im Verhältnis zur gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien – diese betrug bis zum 31. März 2022 4.972 Mio. Stück. Dies führt zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,79 €. In der Vergleichsperiode betrug das Ergebnis je Aktie 0,20 €. Das um Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt 0,45 € gegenüber 0,25 € in der Vergleichsperiode.

Sondereinflüsse

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT und des Konzernüberschusses auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte:

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

EBITDA AL
Q1 2022

EBIT
Q1 2022

EBITDA AL
Q1 2021

EBIT
Q1 2021

EBITDA AL
Gesamtjahr 2021

EBIT
Gesamtjahr 2021

EBITDA AL/EBIT

11.087

6.327

8.798

3.519

33.893

13.057

Deutschland

1.622

1.622

(99)

(99)

(588)

(588)

Personalrestrukturierung

(99)

(99)

(86)

(86)

(471)

(471)

Sachbezogene Restrukturierungen

(1)

(1)

(3)

(3)

(12)

(12)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

1.656

1.656

0

0

(3)

(3)

Wertminderungen

0

0

0

0

0

0

Sonstiges

66

66

(10)

(10)

(102)

(102)

USA

(1.258)

(1.255)

(261)

(297)

(2.637)

(2.692)

Personalrestrukturierung

(28)

(28)

(13)

(13)

(16)

(16)

Sachbezogene Restrukturierungen

0

0

0

0

0

0

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(1.229)

(1.226)

(248)

(248)

(2.621)

(2.618)

Wertminderungen

0

0

0

(36)

0

(58)

Sonstiges

0

0

0

0

0

0

Europa

(1)

(1)

(10)

(10)

11

11

Personalrestrukturierung

(6)

(6)

(8)

(8)

83

83

Sachbezogene Restrukturierungen

0

0

0

0

(1)

(1)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

5

5

(2)

(2)

(39)

(39)

Wertminderungen

0

0

0

0

0

0

Sonstiges

0

0

0

0

(32)

(32)

Systemgeschäft

(31)

(45)

(36)

(56)

(213)

(393)

Personalrestrukturierung

(21)

(21)

(31)

(31)

(148)

(148)

Sachbezogene Restrukturierungen

0

0

0

0

(3)

(3)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(2)

(2)

0

0

(39)

(39)

Wertminderungen

(1)

(15)

0

(20)

0

(180)

Sonstiges

(7)

(7)

(4)

(4)

(24)

(24)

Group Development

869

869

(16)

(16)

173

173

Personalrestrukturierung

(1)

(1)

(2)

(2)

(8)

(8)

Sachbezogene Restrukturierungen

0

0

0

0

0

0

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

871

871

(9)

(9)

184

184

Wertminderungen

0

0

0

0

0

0

Sonstiges

(1)

(1)

(4)

(4)

(3)

(3)

Group Headquarters & Group Services

13

(3)

(26)

(40)

(182)

(203)

Personalrestrukturierung

(28)

(28)

(31)

(31)

(157)

(157)

Sachbezogene Restrukturierungen

(8)

(8)

(1)

(1)

(7)

(7)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

33

33

14

14

(23)

(23)

Wertminderungen

(3)

(19)

0

(14)

0

(21)

Sonstiges

18

18

(7)

(7)

5

5

Konzern

1.214

1.187

(447)

(517)

(3.437)

(3.692)

Personalrestrukturierung

(183)

(183)

(171)

(171)

(717)

(717)

Sachbezogene Restrukturierungen

(9)

(9)

(5)

(5)

(22)

(22)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

1.333

1.336

(245)

(245)

(2.542)

(2.538)

Wertminderungen

(4)

(34)

0

(70)

0

(258)

Sonstiges

77

77

(26)

(26)

(156)

(156)

EBITDA AL/EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse)

9.873

5.140

9.245

4.036

37.330

16.749

Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

(908)

 

(1.663)

 

(4.998)

Ergebnis vor Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

4.233

 

2.373

 

11.752

Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

(1.086)

 

(672)

 

(2.879)

Überschuss/(Fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

3.146

 

1.701

 

8.873

Zurechnung des Überschusses/(Fehlbetrags)
(bereinigt um Sondereinflüsse) an die

 

 

 

 

 

 

Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

2.238

 

1.201

 

5.862

Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

908

 

500

 

3.011

Mitarbeiter

Entwicklung des Personalbestands

 

 

 

 

 

 

31.03.2022

31.12.2021

Veränderung

Veränderung in %

Mitarbeiter (FTE) im Konzern

216.109

216.528

(419)

(0,2)

davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis)

9.358

9.653

(295)

(3,1)

Deutschland

59.737

60.189

(452)

(0,8)

USA

71.546

71.094

452

0,6

Europa

34.972

35.319

(347)

(1,0)

Systemgeschäft

27.777

27.754

23

0,1

Group Developmenta

2.655

2.674

(19)

(0,7)

Group Headquarters & Group Services

19.423

19.498

(75)

(0,4)

a

Am 31. März 2022 wurde die Veräußerung der T-Mobile Netherlands vollzogen. In der Entwicklung des Personalbestands bis zum 31. März 2022 sind die Mitarbeiter der Gesellschaft noch enthalten.

Der Mitarbeiterbestand des Konzerns lag in der Berichtsperiode auf dem Niveau des Jahresendes 2021. Die Mitarbeiterzahl in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft und Group Development sowie im Segment Group Headquarters & Group Services blieb im Vergleich zum 31. Dezember 2021 weitestgehend stabil.

AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigen wir bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
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Roaming
Bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (Visited Network) als dem Heimat-Netzwerk (Home Network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen haben sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones.
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