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Eventualverbindlichkeiten und -forderungen

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 dargestellten Eventualverbindlichkeiten und -forderungen ausgeführt.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. In den vom BGH an die zuständigen Oberlandesgerichte zurückverwiesenen Klagen der Vodafone Deutschland GmbH und der Vodafone Hessen et al. (jetzt Vodafone West GmbH) gegen die Telekom Deutschland GmbH wegen vermeintlich überhöhter Entgelte für die Nutzung von Kabelkanalanlagen, hat die Klägerin Vodafone Deutschland GmbH zwischenzeitlich ihre Klageanträge aktualisiert und beziffert diese nun auf ca. 749 Mio. € zuzüglich Zinsen für den Zeitraum 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2021. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Verfahren gegen T‑Mobile US wegen Cyberangriff auf T‑Mobile US. Wie im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2021 berichtet, wurden aufgrund des Cyberangriffs Verbrauchersammelklagen gegen T‑Mobile US sowie eine Aktionärsklage (Derivative Action) gegen die Mitglieder des Verwaltungsrats (Board of Directors) der T‑Mobile US erhoben. Die Aktionärsklage (Derivative Action) gegen die Mitglieder des Verwaltungsrats (Board of Directors) der T‑Mobile US wurde zwischenzeitlich vom Kläger zurückgenommen. Am 22. Juli 2022 hat T‑Mobile US eine Vereinbarung zur Beilegung der bundesgerichtlichen Verbrauchersammelklage in Höhe von 350 Mio. US‑$ (331 Mio. €) abgeschlossen. Darüber hinaus sagt T‑Mobile US zu, in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 150 Mio. US‑$ (142 Mio. €) für Datensicherheit und damit verbundene Technologien auszugeben. Der Vergleich unterliegt noch der gerichtlichen Genehmigung. Weitere Verfahren, die infolge des Cyberangriffs anhängig gemacht wurden, sind weiterhin anhängig. T‑Mobile US hat im Zusammenhang mit dem geschlossenen Vergleich und den weiteren anhängigen Verfahren bilanzielle Risikovorsorge in Höhe von insgesamt rund 0,4 Mrd. US‑$ (rund 0,4 Mrd. €) getroffen. Im Hinblick auf die Anfragen von verschiedenen staatlichen Behörden, Strafverfolgungsbehörden und anderen Stellen kooperiert T‑Mobile US weiterhin vollumfänglich. Derzeit kann das sich hieraus ergebende finanzielle Risiko nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Wie im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2021 berichtet, haben Wettbewerber im Anschluss an eine Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission Klage vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben. Nachdem in der Berichtsperiode eine weitere Klage bei Gericht eingereicht wurde, sind derzeit drei Klagen in Höhe von insgesamt 219 Mio. € zuzüglich Zinsen anhängig. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Entschädigungen im Zusammenhang mit der Hochwasser- und Flutkatastrophe im Juli 2021. Im Zusammenhang mit durch die Hochwasser- und Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli 2021 entstandenen Schäden bestehen Eventualforderungen in Höhe von 0,1 Mrd. €.