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Nahmaufnahme der Hände von zwei Personen, die einen Kompass halten (Header Photo)

Compliance: rechtmäßig und fair handeln

Die Deutsche Telekom bekennt sich konzernweit zu Recht und Gesetz sowie zu den ethischen Grundsätzen, die in ihren internen Regelwerken verankert sind. Diese Grundsätze leiten uns in unserem täglichen Handeln und bilden den verbindlichen Rahmen für unsere Entscheidungen.

Tiefergehend behandeln wir das Thema Compliance in unserer Nachhaltigkeitserklärung 2025 sowie auf unserer Website.

Wie wir Compliance verstehen

Die Deutsche Telekom hat ein Compliance-Management-System (CMS) implementiert, um Risiken aus systematischen Verstößen gegen rechtliche oder ethische Standards zu minimieren. Diese Risiken können zu ordnungs- oder strafrechtlicher Haftung des Unternehmens, seiner Organmitglieder oder Beschäftigten führen oder erheblichen Reputationsschaden verursachen. Das CMS beruht auf drei Bausteinen: Kultur, Vertrauen und Einfachheit.

Kultur

Kultur ist die Basis unserer Zusammenarbeit. Ohne eine gute und offene Unternehmenskultur, in der jede und jeder Einzelne dazu bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, konstruktiv mit Fehlern umzugehen und auf Risiken hinzuweisen, kann Compliance nicht erfolgreich sein.

Hände zusammen im Kreis (Icon)

Vertrauen

Handschlag mit Schild (Icon)

Vertrauen geht in zwei Richtungen: Unser Compliance-Team berät vertrauenswürdig und arbeitet gemeinsam mit den Geschäftsbereichen an Lösungen zum Umgang mit Compliance-Risiken. Umgekehrt bedeutet Vertrauen aber auch, dass Compliance-Vorgaben auf die Bereiche fokussiert werden, wo es unter Risikogesichtspunkten erforderlich ist.

Einfachheit

Einfachheit bedeutet, dass wir es allen Menschen im Unternehmen so leicht wie möglich machen wollen, sich an die Regeln zu halten und Compliance-Vorgaben umzusetzen. Dazu gehört, dass Regeln klar und einfach gefasst und auf das Wesentliche reduziert sein sollen.

Fingerschnipsen mit Funken (Icon)

Compliance in einem dynamischen Geschäftsumfeld

Steigende regulatorische Anforderungen, neue digitale Geschäftsmodelle, ein verschärfter internationaler Wettbewerb – all dies beeinflusst unsere Compliance-Strategie. Deshalb müssen wir unser CMS immer wieder überprüfen, weiterentwickeln und anpassen. Unser Ziel: Wir wollen ein „Leading Digital Compliance Management System“ (Leading Digital CMS) aufbauen. Ein Leading Digital CMS

  • integriert Compliance-Anforderungen möglichst nahtlos in Geschäftsprozesse,

  • zeigt bestehende Compliance-Risiken aktuell und transparent auf und

  • nimmt neue regulatorische oder geschäftliche Entwicklungen aktiv auf, adressiert diese Veränderungen und nutzt die Erkenntnisse zur kontinuierlichen Verbesserung.

Compliance-Management: digital in die Zukunft

Unter der Überschrift „Compliance Digital Transformation“ entwickeln wir unsere Compliance-Prozesse mithilfe von IT-Tools und KI-Anwendungen weiter. Ziel ist es, diese Prozesse noch effizienter zu machen. Unterstützt wird dies durch den „ICARE Check“ – einen einfachen Selbsttest mit fünf Fragen für kritische Situationen. Der Test soll unseren Mitarbeitenden dabei helfen, schwierige Situationen zu meistern und zu beurteilen, ob vor einer Entscheidung zum weiteren Vorgehen Rat eingeholt werden sollte.

Frau in grauem Pullover trinkt Kaffee beim Arbeiten am Laptop (Foto)

Mit Vernetzung zum Erfolg

Die Compliance-Verantwortlichen in den internationalen Konzerngesellschaften tauschen sich zu strategischen Compliance-Themen aus. Im Jahr 2025 fanden die International Compliance Days der Deutschen Telekom in Budapest statt.

Andere Beispiele für Compliance-Arbeit über Bereichs- und Unternehmensgrenzen hinweg sind:

  • Zwischen zentralen und dezentralen Compliance-Bereichen gibt es einen regelmäßigen Austausch.

  • Auf internationaler Ebene finden virtuelle „Compliance Community Calls“ zur Compliance-Strategie und zu aktuellen Projekten statt. Daran nehmen die zentralen und dezentralen Compliance-Verantwortlichen teil.

  • Die Compliance-Verantwortlichen der Deutschen Telekom sind außerdem Teil von unternehmensübergreifenden Fachkreisen zu Compliance-Fragen und bringen sich mit Fachvorträgen, Publikationen und anderen Beiträgen in die Weiterentwicklung von Compliance-Standards und ‑Management-Systemen ein.

Engagement in Antikorruptionsinitiativen

Die Deutsche Telekom arbeitet aktiv in nationalen und internationalen Verbänden und Organisationen mit, die sich schwerpunktmäßig mit Compliance-Fragen beschäftigen – wie dem Deutschen Institut für Compliance (DICO e. V.). Den Internationalen Antikorruptionstag der Vereinten Nationen am 9. Dezember nehmen wir seit Jahren zum Anlass, im Konzern auf das Thema Bestechung und Bestechlichkeit aufmerksam zu machen.

Ein Blick nach vorn

Verantwortung, Wachsamkeit und der Dialog innerhalb und außerhalb der Telekom machen unser Compliance-Management zukunftsfähig. Auf dieser Grundlage entwickeln wir unser CMS kontinuierlich weiter und stärken unsere Kultur der Integrität und Transparenz.

Deep Dive für Expert*innen

Management & Rahmenwerke

  • Unser Compliance-Management-System (CMS) basiert u. a. auf dem Compliance Risk Assessment (CRA), einem Verfahren, mit dem Compliance-Risiken identifiziert und bewertet sowie angemessene Präventionsmaßnahmen eingeleitet werden können. Die Auswahl der Gesellschaften, die am CRA teilnehmen, erfolgt risikobasiert.

  • Die Deutsche Telekom lässt ihr CMS regelmäßig von unabhängigen Prüfungsgesellschaften nach dem Prüfungsstandard 980 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW PS 980) auf seine Wirksamkeit gegen Korruption überprüfen. Nach Prüfungen bei der Deutsche Telekom AG und acht ihrer Tochtergesellschaften im Jahr 2024 folgten 2025 weitere Audits bei zwölf internationalen Tochtergesellschaften. Im Fokus standen neben den Compliance-Prozessen weitere Aktivitäten mit erhöhtem Korruptionsrisiko (z. B. in den Bereichen Einkauf, Vertrieb, Events, Spenden, Sponsoring, Mergers & Acquisitions und Personal). Wie auch in den vorigen Prüfungen wurde die Wirksamkeit des CMS mit Schwerpunkt Antikorruption aller geprüften Gesellschaften erneut bestätigt.

KI – Künstliche Intelligenz
KI bezeichnet die Fähigkeit einer Maschine oder einer Software, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen und Planen zu imitieren. Generative Künstliche Intelligenz (auch GenAI) – als Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz – wird verwendet, um neue Inhalte wie Text, Bilder, Musik oder Videos zu erstellen.
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