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Ein Mann, eine Frau und ein Mädchen sitzen auf einer Picknickdecke und schauen auf ein Tablet, das das Mädchen in den Händen hält. (Header Photo)

Digitale Teilhabe: Spaltung überwinden

Die digitale Welt verändert sich in immer schnellerem Tempo – aktuell vor allem getrieben durch rasante Fortschritte bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI). Zugleich hängt unser persönliches, wirtschaftliches und soziales Wohlergehen stark von digitaler Teilhabe ab. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Deutsche Telekom dafür ein, Barrieren abzubauen und den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Wir investieren massiv in die Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen, achten darauf, dass wir auch erschwingliche Services anbieten, und setzen Maßnahmen zur Stärkung des kompetenten Umgangs mit digitalen Medien um.

Ausführlich behandeln wir das Thema „Digitale Teilhabe“ auch in der geprüften Nachhaltigkeitserklärung im Geschäftsbericht 2025. Eng verknüpft mit dem Thema ist auch unser Engagement für ein besseres Miteinander im Netz, das wir hier im CR-Bericht unter Digitale Werte schildern.

Erreichte Meilensteine, laufende Projekte und Ziele

Mehr als 80 Millionen – so viele Menschen sollen zwischen 2024 und 2027 konzernweit kumuliert von unserem Engagement zur Förderung der digitalen Gesellschaft profitieren: Als sogenannte Beneficiaries erlernen sie etwa neue Fähigkeiten oder passen ihre Einstellungen oder ihr Verhalten an. Auch vulnerable und benachteiligte Gruppen werden dabei berücksichtigt. Zu unseren Beneficiaries im Bereich digitale Gesellschaft gehören u. a. Personen, die unsere Medienkompetenz-Plattformen nutzen, Teilnehmende von Workshops sowie Nutzer*innen von kostenfreien telefonischen Beratungsangeboten und vergünstigten Tarifen (inklusive der Haushaltsangehörigen). Unseren Fortschritt messen wir mit dem KPI „Beneficiaries – Digital Society“. Im Berichtsjahr 2025 haben wir rund 40 Millionen Menschen mit unseren Maßnahmen erreicht.

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Wo wir herkommen

  • Verstärkter Fokus auf die Förderung der Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft in unserem sozialen Engagement.

  • Start der EU-Initiative „Teachtoday“ in vielen europäischen Ländern, gemeinsam mit führenden Telekommunikationsunternehmen sowie dem European Schoolnet (EUN).

  • Die Deutsche Telekom AG hat die Initiative „Teachtoday“ übernommen und führt sie seitdem eigenständig weiter.

  • Erstmalige Messung des sozialen Engagements anhand zweier KPIs: „Community Investment“ (heute „Community Contribution“) und „Beneficiaries“.

  • Bündelung unserer Maßnahmen zur Förderung digitaler Teilhabe unter den Aspekten „Access, Affordability, Ability“.

  • Das Engagement für eine digitale Gesellschaft, die auf unseren demokratischen Grundwerten beruht und allen Menschen eine sichere, kompetente und souveräne Teilhabe ermöglicht, legten wir bei der Weiterentwicklung unserer CR-Strategie als einen von vier Schwerpunkten fest. Weitere Informationen finden Sie unter CR-Strategie.

  • Wir haben unsere Leitlinie „Design für Alle“ erarbeitet: Sie soll unseren Mitarbeitenden Orientierung geben, damit sie Produkte und Dienstleistungen möglichst diskriminierungs- und barrierefrei gestalten können.

  • Mit dem Start von „Teachtoday International“ haben wir unsere konzernweiten Medienkompetenz-Maßnahmen auf einer Plattform gebündelt.

Wo wir im Berichtsjahr stehen

  • Wir überarbeiten unseren strategischen Ansatz für die Förderung digitaler Teilhabe und richten ihn an aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen aus.

  • Wir führen die KI‑Smartphones T Phone 3 und T Phone 3 Pro ein und wollen so KI durch vergleichsweise erschwingliche Geräte für eine breite Zielgruppe zugänglich machen.

  • Wir erweitern „Teachtoday“ um detaillierte Informationsmaterialien für Eltern und Erziehungsberechtigte, darunter ein Medienkompetenz-Test für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Wo wir hinwollen

  • Wir wollen von 2024 bis 2027 konzernweit kumuliert über 80 Millionen Menschen im Bereich „Digital Society“ erreichen.

Unser Ansatz für digitale Teilhabe

Damit alle Menschen gleichberechtigt an der vernetzten Gesellschaft teilhaben können, fördern wir mit unseren Aktivitäten besonders drei Dimensionen:

Access/Zugang

Um technischen Zugang zu ermöglichen, bauen wir unser Netz stetig aus. Dabei kooperieren wir auch mit Partnern – insbesondere in entlegenen Gebieten. Darüber hinaus treiben wir die Entwicklung von Technik und Produkten für verschiedene Zielgruppen voran. Unsere Leitlinie „Design für Alle“ soll dabei Orientierung für eine möglichst barrierearme und diskriminierungsfreie Gestaltung geben.

Person vor Laptop (Icon)
Hand hält Geldscheine (Icon)

Affordability/Bezahlbarkeit

Bezahlbarkeit, wo es darauf ankommt: Dafür setzen wir uns mit Produkten und Diensten ein, z. B. Spezialtarifen für Schulen, erschwinglichen Geräten sowie reduzierten Grundgebühren für verschiedene Zielgruppen.

Ability/Medienkompetenz

Wir unterstützen Menschen dabei, sich im Netz sicher, kompetent und souverän zu bewegen. Dafür bieten wir kostenlose, leicht verständliche und unterhaltsame Materialien und Formate zu den vielfältigen Aspekten von Medienkompetenz an.

Kopf mit Gehirn (Icon)

Access: Zugang durch Netzausbau

Mehr zum Thema Netzausbau finden Sie in unserem geprüften

Geschäftsbericht 2025

Unsere Investitionen in den Netzausbau sind entscheidend dafür, dass große Teile der Gesellschaft Zugang zu schnellem Internet haben.

Beim Ausbau des Mobilfunknetzes konzentrieren wir uns auf die Versorgung mit 5G, dem derzeit leistungsfähigsten Standard. Im Festnetz treiben wir den Glasfaserausbau voran, um unseren Kund*innen eine verlässliche Anbindung mit Gigabitgeschwindigkeit zu ermöglichen. Beim FTTH-Ausbau (Fiber to the Home) führen wir Glasfaserleitungen direkt bis in die Haushalte. So wollen wir Versorgungslücken insbesondere im ländlichen Raum schließen, während wir in Ballungsräumen bedarfsgerecht ausbauen. Ergänzend bieten wir hybride Lösungen an, etwa durch die Kombination von Festnetz und Mobilfunk.

Unsere hohe Netzqualität wird seit vielen Jahren in unabhängigen Tests und Auszeichnungen bestätigt. Weitere Informationen finden Sie unter CR-Strategie in diesem CR-Bericht.

Access: KI-gestützter Schutz der kritischen Infrastruktur

Cyberangriffe, Systemausfälle oder unentdeckte Schwachstellen können in hochvernetzten Bereichen der kritischen Infrastruktur – etwa im Gesundheitswesen – erhebliche Folgen haben. Um Risiken frühzeitig zu erkennen und auch in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben, haben Telekom MMS und das Universitätsklinikum Bonn ein KI‑gestütztes Echtzeit-Lagebild entwickelt. Die Lösung überwacht sensible IT‑Umgebungen kontinuierlich und sagt potenzielle Fehlentwicklungen voraus, bevor sie eskalieren. Langfristig soll die Lösung im Krankenhausbetrieb produktiv eingesetzt werden; der Ansatz lässt sich auch auf weitere Bereiche wie Energie‑, Wasser- oder Verkehrsnetze übertragen.

Darüber hinaus nutzt die Deutsche Telekom KI‑basierte Netzintelligenz, um Störungen im Netz zu erkennen und zu beheben, bevor sie sich auf Kund*innen auswirken.

Access: Design für Alle

Wir achten bei der Entwicklung von Produkten, Services und weiteren Angeboten darauf, die größtmögliche Bandbreite an menschlicher Vielfalt zu berücksichtigen – neben unterschiedlichen körperlichen und geistigen Fähigkeiten gehören dazu weitere Vielfaltsdimensionen wie Alter, Geschlecht oder ethnische Herkunft. Den Rahmen dafür gibt unsere Leitlinie „Design für Alle“ vor. Unser Anspruch: eine inklusive Umgebung zu schaffen, die mehr Menschen einbezieht und möglichst niemanden ausgrenzt – auch über gesetzliche Anforderungen an Barrierefreiheit hinaus. So bieten wir Teile unserer Website in Leichter Sprache an. Ein weiteres Beispiel hierfür ist ein Angebot von Magyar Telekom für Kund*innen, die eine reizreduzierte Umgebung bevorzugen oder benötigen: Die ungarische Landesgesellschaft hat im Berichtsjahr in allen Shops eine monatliche „stille Stunde“ eingeführt. Durch weniger akustische und visuelle Reize sollen insbesondere neurodivergente Kund*innen unsere Services barriereärmer nutzen können.

Unsere jüngsten Fortschritte

2025 haben wir unsere Produkte und digitalen Angebote auf Barrierefreiheit geprüft und weiterentwickelt. So haben wir zentrale Lösungen wie MagentaTV, unsere europaweiten Online-Shops und die europaweiten Kundenservice-Apps überarbeitet: etwa durch angepasste Kontraste, Schriftgrößen und Bedienfolgen. In Deutschland haben wir unsere Website um zusätzliche Informationen zur Barrierefreiheit ergänzt und einen neuen Prozess eingeführt, mit dem Nutzer*innen Barrieren einfacher melden können.

Barrieren reduzieren: Anwendungsbeispiele

Um Senior*innen die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu erleichtern, bieten wir spezielle Technik und Produkte für sie an, etwa große Tasteneinstellungen, Notrufknöpfe und übersichtliche Displays.

Gehörlose und schwerhörige Menschen können spezielle Beratungsangebote nutzen, in Deutschland z. B. videobasierte Live-Chats in Gebärdensprache und Text-Chats in Einfacher Sprache. Außerdem bieten wir vergünstigte Mobilfunk- und Festnetz-Angebote an, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Mehr zum Thema „Design für Alle“ finden Sie in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung im Geschäftsbericht 2025.

Affordability: digitale Teilhabe durch Bezahlbarkeit

Auch Bezahlbarkeit ist ein wichtiger Faktor, um digitale Teilhabe zu ermöglichen. Aus diesem Grund bieten wir verschiedene Produkte und Spezialtarife an.

Smartphone (Icon)

Erschwingliche Geräte

Damit ein möglichst breiter Teil der Bevölkerung von unserem Ausbau der 5G-Netze profitieren kann, bieten wir bisher in zehn europäischen Ländern die 5G-Smartphones T Phone 3 und T Phone 3 Pro an. 2025 haben wir sie in dritter Generation als KI‑Phones auf den Markt gebracht. In den USA sind gleichartige Produkte unter dem Namen REVVL erhältlich. Aus der gleichen Serie stammt das T Tablet 2, das ebenfalls in zehn Ländern in Europa und in den USA verfügbar ist. Die Modelle richten sich an eine breite Zielgruppe und stellen ausgewählte KI‑Funktionen direkt auf dem Gerät bereit, darunter Assistenz‑ und Übersetzungsanwendungen.

Mit diesen vergleichsweise erschwinglichen Geräten wollen wir mehr Menschen einen Zugang zur digitalen Welt und zu KI ermöglichen.

Tarife für verschiedene Zielgruppen

Wir bieten konzernweit Sozial- und subventionierte Tarife an. Damit ermöglichen wir anspruchsberechtigten Nutzer*innen kostenloses oder vergünstigtes Telefonieren bzw. Surfen. Das Angebot unterscheidet sich von Land zu Land und wird jeweils unterschiedlich ausgestaltet.

Unsere Spezialtarife richten sich insbesondere an:

  • Einkommensschwache Personen, alleinerziehende Eltern und Familien

  • Menschen mit Behinderung

  • Geflüchtete in Deutschland und den USA

  • Menschen aus systemrelevanten Berufs- bzw. Gesellschaftsgruppen (z. B. Beschäftigte des Deutschen Roten Kreuzes oder der Feuerwehr in Deutschland)

  • Schüler*innen, Studierende, Lehrkräfte, Schulträger und -bezirke

  • Senior*innen

  • Start-ups (im Rahmen von besonderen Programmen)

Schwerpunkt Bildung

Mit speziellen Tarifangeboten fördern wir die Vermittlung von digitalen Kompetenzen in Bildungseinrichtungen.

Im Rahmen der Initiative „Telekom@School“ bieten wir allen allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland Breitbandanschlüsse für pädagogische Zwecke an. Je nach Bandbreite erhalten Schulen die Anschlüsse kostenfrei oder deutlich preisreduziert. Im Berichtsjahr förderten wir die Initiative mit Dienstleistungen im Wert von etwa 10,3 Mio. €. Davon profitierten rund 6,6 Millionen Menschen.

Schüler in einer Klasse

Im Rahmen der Initiative „Telekom@School“ bieten wir allen allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland Breitbandanschlüsse für pädagogische Zwecke an. Je nach Bandbreite erhalten Schulen die Anschlüsse kostenfrei oder deutlich preisreduziert. Im Berichtsjahr förderten wir die Initiative mit Dienstleistungen im Wert von etwa 10,3 Mio. €. Davon profitierten rund 6,6 Millionen Menschen.

Seit 2020 bieten wir Schulträgern in Deutschland außerdem eine Bildungsflatrate an, mit der Schüler*innen unbegrenztes Datenvolumen für Bildungsinhalte nutzen können. Die Förderung für diesen Bildungstarif betrug im Berichtsjahr rund 6,6 Mio. €. Davon profitierten etwa 138.000 Personen.

Segment USA: erschwingliches Internet im Bildungsbereich

Mit dem 2020 gestarteten Programm „Project 10Million“ hat sich T‑Mobile US dazu verpflichtet, bis zu 10 Millionen berechtigten Haushalten mit Schüler*innen der Primär- und Sekundarstufe in den USA einen kostenfreien Internet-Zugang sowie mobile Hotspots bereitzustellen. Darüber hinaus können Schulbezirke Datentarife zu vergünstigten Konditionen sowie Zugang zu erschwinglichen Laptops und Tablets erhalten.

Im Jahr 2025 hat T‑Mobile US „Project 10Million“ weiter ausgebaut, um den sich wandelnden Anforderungen an die digitale Anbindung von Schüler*innen gerecht zu werden. Dazu gehörten die Bereitstellung von 5G‑Hotspots für teilnehmende Haushalte, die Überarbeitung der Online-Antrags- und Support-Seiten zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit sowie die Einführung einer Kampagne. Im Rahmen dieser Kampagne sollen Familien dabei unterstützt werden, die Leistungen ab dem ersten Tag optimal zu nutzen.

Um noch mehr Schüler*innen zu erreichen, setzte T‑Mobile US im Berichtsjahr außerdem die landesweite Partnerschaft mit Boys & Girls Clubs of America (BGCA) fort. Gemeinsam arbeiteten die Partner mit 28 Club-Organisationen an insgesamt 433 Standorten in 20 US‑Bundesstaaten zusammen, um die Bekanntheit des Programms zu steigern und mehr Schülerhaushalte mit Internet-Zugang zu versorgen.

Seit Projektstart hat T‑Mobile US mit „Project 10Million“

  • fast 6,7 Millionen Schüler*innen mit dem Internet verbunden und

  • Sachleistungen in Form von Produkten und Dienstleistungen im Wert von 8,3 Mrd. US‑$ bereitgestellt (Stand: Ende 2025).

Ability: Medienkompetenz fördern

Medienkompetenz bedeutet, digitale Medien sicher und kompetent nutzen zu können. Dabei geht es nicht nur darum, grundlegende Fähigkeiten zur sicheren Benutzung zu erlernen – sondern auch, zu wissen, wie man seine Privatsphäre schützen oder mit Hass und Desinformation umgehen kann. Unsere Maßnahmen richten sich an viele verschiedene Zielgruppen, u. a. auch an vulnerable Gruppen, etwa Personen mit besonderen Unterstützungsbedarfen. Weitere Informationen zur Erfolgsmessung unserer wichtigsten Initiativen zur Förderung der digitalen Gesellschaft finden Sie hier.

Auch die Aufklärung zu einem möglichst umweltschonenden Umgang mit Technologie gehört für uns zur Medienkompetenz: Wir wollen Menschen aufzeigen, wie sie digitale Lösungen clever einsetzen können, um ihren Treibhausgasausstoß zu reduzieren oder Ressourcen einzusparen. Ein Beispiel sind die Teachtoday-Nachhaltigkeitsdetektive: In dieser Initiative für Kinder erklären wir in verschiedenen Videos, wie sie im Alltag etwa durch die Nutzung einer bestimmten Suchmaschine oder bewusstes Video-Streaming zu ökologischer Nachhaltigkeit beitragen können.

Die Teachtoday-Nachhaltigkeitsdetektive wurden im Berichtsjahr mit dem GreenUp-Siegel für nachhaltige Bildungsmedien ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter CR-Strategie hier im CR-Bericht.

Teachtoday International

Die 2024 gestartete Plattform „Teachtoday International“ bietet einen Überblick über die konzernweiten Medienkompetenz-Initiativen der Deutschen Telekom. Die Plattform ist auf Englisch verfügbar.

Tablet in Händen von Person zeigt Teachtoday International Plattform (Foto)

Die wichtigsten Zielgruppen unserer Medienkompetenz-Angebote:

  • Kinder und Jugendliche: Junge Menschen wachsen heutzutage in einer stark von digitalen Medien geprägten Umgebung auf. Es ist essenziell, dass sie lernen, sich selbstbewusst und gleichzeitig sicher im Netz zu bewegen. Wir wollen sie dabei unterstützen und fördern ihre Medienkompetenz mit zahlreichen Maßnahmen und Initiativen, die sich an junge Menschen und ihre erwachsenen Bezugspersonen richten: in Deutschland z. B. mit unserer Initiative „Teachtoday.de“ und dem interaktiven Kindermagazin „SCROLLER“. Auch unsere Mitarbeitenden engagieren sich in Corporate Communities für mehr Medienkompetenz unter Kindern und Jugendlichen. Unter Ehrenamtliches und finanzielles Engagement in diesem CR-Bericht finden Sie weitere Informationen.

  • Eltern: Digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen gelingt nur, wenn Eltern als wichtigste Bezugspersonen über ausreichende Medienkompetenz verfügen und ihren Kindern einen sicheren, kritischen Umgang mit digitalen Inhalten vermitteln können. Deshalb wollen wir Unsicherheiten bei Themen wie Desinformation, Cybermobbing oder altersgerechter Mediennutzung ausräumen und Eltern in ihrer Rolle als Begleiter*innen stärken, z. B. mit einem Ratgeber und einem Medienkompetenz-Test auf „Teachtoday.de“. Die ungarische Landesgesellschaft Magyar Telekom unterstützt Eltern seit 2023 auf der digitalen Plattform „Hello Parent“ dabei, ihren Kindern die digitale Welt altersgerecht näherzubringen.

Segment Europa: Elternratgeber für digitale Medienkompetenz (T‑Mobile Czech Republic)

Mit einem gedruckten Elternratgeber und ergänzenden Online-Inhalten will T‑Mobile Czech Republic Eltern dabei helfen, das Online-Leben ihrer Kinder besser zu verstehen, sie sicher zu begleiten und Gespräche über digitale Themen zu fördern. Der Fokus der aktiven elterlichen Begleitung liegt auf Online-Sicherheit und verantwortungsvoller Mediennutzung. Von diesem Angebot profitierten 2025 nahezu 450.000 Menschen.

  • Senior*innen: Wir engagieren uns gemeinsam mit Partnerorganisationen und durch eigene Angebote dafür, die Medienkompetenz von Senior*innen zu stärken: So bieten wir Seminare und Workshops zum sicheren und selbstständigen Umgang mit digitalen Geräten an, beispielsweise in unseren Shops. Dies soll Senior*innen helfen, digitale Angebote – etwa Telemedizin und Gesundheits-Apps – besser zu nutzen, soziale Kontakte leichter zu pflegen und Einsamkeit im Alter vorzubeugen. Weitere Informationen zu aktuellen Aktivitäten für Senior*innen finden Sie hier.

Exkurs: digitale Lösungen für das Gesundheitswesen

Eine gute medizinische Versorgung ist längst keine Selbstverständlichkeit. Fachkräftemangel, aufwendige bürokratische Prozesse und unzureichende Kommunikation stehen ihr oft im Weg. Wie können diese Hürden überwunden und bessere Verfügbarkeit, höhere Qualität und mehr Effizienz gewährleistet werden? Lösungen von T‑Systems für das Gesundheitswesen sollen hier einen Beitrag leisten.

Das von T‑Systems begleitete Start-up Fuse-AI entwickelt beispielsweise KI-basierte Anwendungen zur Unterstützung medizinischer Diagnosen. Sie sollen Radiolog*innen bei der Auswertung von MRT-Aufnahmen entlasten, die Diagnosequalität erhöhen und Kosten senken. Die Ergebnisse aus den KI-Analysen können Fachärzt*innen z. B. helfen, Auffälligkeiten wie potenzielle Krebserkrankungen zuverlässiger zu erkennen. Für die umfassenden Analysen greift Fuse-AI auf IT-Ressourcen aus der T Cloud Public von T‑Systems zurück.

Erfolgsmessung 2025: KPIs „Community Contribution – Digital Society“ und „Beneficiaries – Digital Society“

Personen um ein Zahnrad (Icon)

977 Mio. € unseres finanziellen, personellen und materiellen Engagements haben zur Förderung der digitalen Gesellschaft beigetragen (2024: 1.102 Mio. €).

Personennetzwerk (Icon)

Fast 40 Mio. Menschen haben direkt oder über Multiplikator*innen wie Eltern oder Pädagog*innen von unseren Maßnahmen zur Förderung der digitalen Gesellschaft profitiert (2024: rund 34 Mio.).

KPI „Beneficiaries – Digital Society“ (Ziel)

in Mio. Personen

34 40 2027 2025 2024 Ziel:> 80 Mio. kumuliert(2024 bis 2027)

Weiterführende Informationen zu unserer Erfolgsmessung finden Sie unter Soziales Engagement in diesem CR-Bericht.

Digitale Gesellschaft: Initiativen im Überblick

Eine Übersicht über unsere wichtigsten Initiativen zur Förderung der digitalen Gesellschaft finden Sie hier.

Ein Blick nach vorn

Rund 40 Millionen Menschen haben 2025 von unserem Engagement zur Förderung der digitalen Gesellschaft profitiert. Damit sind wir unserem Ziel, zwischen 2024 und 2027 kumuliert mehr als 80 Millionen Menschen zu erreichen, einen großen Schritt nähergekommen. Auf Basis dieser Entwicklung erwarten wir, das Ziel voraussichtlich bereits im Jahr 2026 zu erreichen. Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen, insbesondere Eltern dabei zu unterstützen, ihren Kindern ein sicheres digitales Umfeld zu ermöglichen.

Deep Dive für Expert*innen

Management & Rahmenwerke

  • In unserem 2022 veröffentlichten „Corporate Digital Responsibility@Deutsche Telekom“-Rahmenwerk legen wir dar, was wir unter digitaler Verantwortung verstehen. Dabei stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Als Querschnittsthema schafft Corporate Digital Responsibility (CDR) Mehrwert für verschiedene Bereiche und wird in bestehenden Strukturen aufgegriffen: z. B. mit Digitaler Teilhabe im Bereich Group Corporate Responsibility (GCR). Kern des CDR-Rahmenwerks ist unser „Haus der Digitalen Verantwortung“, bei dem sich alles um Technologie mit dem Menschen im Mittelpunkt dreht.

  • Wir setzen uns dafür ein, Menschenrechte zu wahren und zu fördern – und berücksichtigen dabei die Verantwortlichkeiten, die sich aus dem technologischen Wandel und der Digitalisierung ergeben. In unserem Menschenrechtskodex betonen wir, dass unsere Technologien auf einem humanistischen Wertesystem basieren.

  • Unsere Leitlinien für Künstliche Intelligenz (KI-Leitlinien) machen unseren Entwickler*innen und Designer*innen klare Vorgaben für den verantwortungsbewussten Umgang mit KI. Um auch in der Lieferkette eine Entwicklung von KI sicherzustellen, die unseren hohen ethischen Anforderungen genügt, haben wir die wesentlichen Inhalte der KI-Leitlinien in unserem „Supplier Code of Conduct“ verankert. Zudem haben wir den Leitfaden „Professionsethik“ für unsere Produktentwickler*innen bereitgestellt und unser zentrales Qualitätssicherungsverfahren um eine Prüfung der ethischen KI-Anforderungen erweitert.

Bewertung ökologischer und sozialer Auswirkungen

  • Die Deutsche Telekom nutzt einen mehrstufigen Ansatz zur Wirkungsmessung („Impact Measurement“), um mögliche ökologische und soziale Auswirkungen ausgewählter Produkte, Services und digitaler Lösungen zu bestimmen. Der Prozess wurde 2023 extern validiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Relevante Standards

  • GSMA-INC-03 (Schulungsprogramme für digitale Kompetenzen)

  • GSMA-INT-03 (Online-Sicherheits­maßnahmen)

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
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Bandbreite
Die Bandbreite beschreibt den Umfang eines Frequenzbands bei der Datenübertragung. Je mehr Bandbreite, desto schneller die Verbindung.
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Corporate Communities
In zahlreichen internationalen Initiativen und Netzwerken, sogenannten Corporate Communities, engagieren sich unsere Mitarbeitenden für digitale und gesellschaftliche Teilhabe. Auch bei unseren Employee Resource Groups (ERGs) handelt es sich um Corporate Communities. Die beiden Begriffe lassen sich jedoch nicht synonym verwenden, da sich die Mitglieder von ERGs stets auf Basis einer gemeinsamen Identität oder geteilter (Diskriminierungs-)Erfahrungen zusammenfinden. So existieren bei der Telekom auch Corporate Communities, die keine ERGs sind, wie z. B. DIGITAL@School.
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Cybermobbing
Unter Cybermobbing (auch Cyber-Bullying, Cyber-Stalking, E-Mobbing u.Ä.) versteht man das Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mithilfe moderner Kommunikationsmittel wie Mobilfunk oder Internet.
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Einfache Sprache
Einfache Sprache richtet sich an Menschen mit Leseschwäche, begrenzter Lese- und Schreibfähigkeit oder an Personen, die Deutsch als Fremdsprache nutzen. Im Gegensatz zur Leichten Sprache folgt die Einfache Sprache keinen festen Regeln, sondern orientiert sich an Empfehlungen wie der Norm DIN ISO 24495-1. Einfache Sprache verwendet einfache Satzstrukturen und einen aktiven Stil, erlaubt anders als die Leichte Sprache aber auch Nebensätze und alltagsübliche Wörter ohne Erklärungen. Sie ist näher an der Standardsprache und etwas komplexer als Leichte Sprache, zielt aber ebenfalls darauf ab, Texte verständlicher zu machen. Vereinfachte Sprachformen bieten Menschen weltweit eine Chance auf Gleichstellung. Deshalb gibt es neben dem Deutschen auch in vielen anderen Sprachen Versionen von Leichter bzw. Einfacher Sprache.
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FTTH – Fiber to the Home
FTTH bezeichnet in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaser-Kabeln bis in die Wohnung des Kunden.
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HotSpot
HotSpot bezeichnet einen Bereich, in dem Kunden ein öffentlicher drahtloser Internet-Zugang über WLAN (Wireless Local Area Network) zur Verfügung steht. Realisierung erfolgt gemeinsam durch T-Home und T‑Mobile.
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KI – Künstliche Intelligenz
KI bezeichnet die Fähigkeit einer Maschine oder einer Software, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen und Planen zu imitieren. Generative Künstliche Intelligenz (auch GenAI) – als Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz – wird verwendet, um neue Inhalte wie Text, Bilder, Musik oder Videos zu erstellen.
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KPI
Als KPI werden in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen bezeichnet, anhand derer quantitativ bewertet werden kann, wie weit eine Organisation bei der Umsetzung wichtiger Zielsetzungen vorangekommen ist.
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Leichte Sprache
Leichte Sprache ist eine speziell geregelte sprachliche Ausdrucksweise des Deutschen, die auf besonders leichte Verständlichkeit abzielt. Sie soll Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über eine geringe Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen, das Verstehen von Texten erleichtern und dient damit auch der Barrierefreiheit. Dabei werden einfach gebaute Sätze ohne Nebensätze und möglichst konkrete Ausdrücke verwendet. Fachbegriffe wie „Prepaid“ oder „PIN“ werden genau erklärt – Abkürzungen wie „SMS“ sogar in ausgeschriebener Form. Im Gegensatz zur Einfachen Sprache gibt es bei der Leichten Sprache ein festes Regelwerk, das von verschiedenen Institutionen und Organisationen entwickelt wurde. Auf dieser Grundlage geht die Leichte Sprache in der Vereinfachung noch weiter als die Einfache Sprache. Vereinfachte Sprachformen bieten Menschen weltweit eine Chance auf Gleichstellung. Deshalb gibt es neben dem Deutschen auch in vielen anderen Sprachen Versionen von Leichter bzw. Einfacher Sprache.
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