Telekommunikationsdienste und Geräte wie Smartphones, Tablets oder Router sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein Smartphone beginnt seinen Lebenszyklus jedoch nicht erst mit der Nutzung durch Kund*innen, sondern bereits bei der Gewinnung von Rohstoffen, beim Design und bei der Auswahl der eingesetzten Materialien – und er endet häufig nicht mit der ersten Nutzung: Geräte werden repariert, weitergegeben oder erneut genutzt, bevor sie schließlich nicht mehr genutzt werden. Reparierbarkeit, austauschbare Komponenten, eine möglichst lange Nutzungsdauer sowie das Recycling am Ende des Lebenszyklus sind daher zentrale Bestandteile eines ganzheitlichen Kreislaufwirtschaftsansatzes.
Mit der wachsenden Zahl vernetzter Geräte steigt zugleich die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen. Nach der Nutzung nimmt zudem das Aufkommen an Elektroschrott zu, in dem wertvolle Rohstoffe gebunden sind. Geopolitische Spannungen, Lieferengpässe – etwa bei Halbleitern – und die zunehmende Knappheit kritischer Rohstoffe verdeutlichen, wie wichtig resiliente Material- und Lieferketten sind. Kreislaufwirtschaft kann bei konsequenter Umsetzung dazu beitragen, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu stärken. Gleichzeitig leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung von Treibhausgasemissionen.
Die Deutsche Telekom begegnet dieser Entwicklung mit einem strukturierten Kreislaufwirtschaftsansatz für Endgeräte und Technik. Ziel ist es, Materialkreisläufe zu schließen, den Einsatz primärer Rohstoffe zu reduzieren und die Nutzungsdauer von Geräten und Technik zu verlängern. So wollen wir außerdem zur Weiterentwicklung von Kreisläufen innerhalb der Industrie beitragen.
Das Thema Kreislaufwirtschaft sowie unser Ziel, unsere Maßnahmen und Fortschritte behandeln wir auch in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung 2025.
Erreichte Meilensteine, laufende Projekte und Ziele
Seit mehr als 20 Jahren arbeitet die Deutsche Telekom daran, Ressourcen aus Endgeräten und Technik zurückzugewinnen und Elektronikabfälle zu vermeiden. Aus verschiedenen Einzelinitiativen hat sich schrittweise unser heutiger Kreislaufwirtschaftsansatz entwickelt.
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Wo wir herkommen
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Gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe starteten wir in Deutschland ein Handy-Rücknahmesystem zur Unterstützung von Umwelt- und Naturschutzprojekten.
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Konzernweit nahmen wir erstmals 100.000 Mobiltelefone in einem einzigen Jahr zurück.
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Wir etablierten den KPI „Rücknahme Mobilgeräte“ als konzernweite Steuerungskennzahl.
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Wir verabschieden einen Internationalen Rahmen für das Abfallmanagement, der konzernweite Prinzipien zum Abfallmanagement festlegt.
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Wir führten eine konzernweite Richtlinie mit Anforderungen an das Recycling von Kupferkabeln ein.
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Wir nahmen Verpackungsmaschinen in Betrieb, die auf die Produktgröße abgestimmte Verpackungen bereitstellen können. Die Maschinen werden seitdem in Deutschland für Produkte der technischen Infrastruktur eingesetzt, um überdimensionierte Verpackungen zu vermeiden.
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In einer Verpackungsleitlinie legten wir ökologische Kriterien für Eigenmarkengeräte fest. Mit dem KPI „Nachhaltige Verpackungen“ wiesen wir zudem erstmals den Anteil der leitlinienkonform verpackten Geräte aus.
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Alle neuen Eigenmarkengeräte verpacken wir seit 2022 gemäß den Nachhaltigkeitskriterien unserer Verpackungsleitlinie.
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Um die Sammelquote alter Mobilfunkgeräte weiter zu erhöhen, stellten wir europaweit neue, speziell designte Handysammelboxen in allen T‑Shops auf.
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Wir stellten das Konzept zu unserem neuen Mess- und Steuerungsinstrument Telco Circularity Score (TCS) auf unserem Kapitalmarkttag vor.
Wo wir im Berichtsjahr stehen
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Wir nehmen konzernweit rund 10,5 Mio. Mobilgeräte zurück.
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Gemeinsam mit Zulieferern und weiteren Partnern arbeiten wir weiterhin an Ansätzen zur Reduktion von Verpackungsmengen und ‑größen für Netzwerktechnik.
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Wir führen einen internen Marktplatz für gebrauchte Netzwerktechnik ein, um eine verlängerte Nutzungsdauer zu unterstützen.
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Wir führen den Telco Circularity Score (TCS) ein, den wir ab 2026 als Mess- und Steuerungsinstrument nutzen möchten.
Wo wir hinwollen
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Wir werden den Telco Circularity Score (TCS) zur Messung und Steuerung von Fortschritten innerhalb der Deutschen Telekom anwenden. Perspektivisch soll der Ansatz eine Vergleichbarkeit innerhalb der Branche ermöglichen.
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Wir verfolgen das Ziel, dass nahezu alle von uns in Umlauf gebrachten Produkte in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Dies umfasst die gesamte Netztechnik sowie einen großen Teil unserer Eigenmarkengeräte und der von uns verkauften mobilen Endgeräte.
Kreislaufwirtschaft messen und steuern: Einführung des Telco Circularity Score
Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Hebel, um innerhalb planetarer Grenzen verantwortungsvoll mit Rohstoffen und Ressourcen zu wirtschaften und zugleich die Resilienz eines Unternehmens zu stärken. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, die Lebensdauer von Technik und Endgeräten zu verlängern und Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten. Darauf aufbauend haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2030 nahezu vollständig kreislauffähig in Technik und Endgeräten zu sein (ohne T‑Mobile US). Konkret bedeutet das, dass bis 2030 nahezu alle von uns in Umlauf gebrachten Produkte in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Dies umfasst die gesamte Netztechnik sowie einen großen Teil unserer Eigenmarkengeräte und der von uns verkauften mobilen Endgeräte.
Ein solcher Anspruch erfordert eine konsistente Grundlage, um Fortschritte konzernweit einheitlich erfassen und gezielt steuern zu können. Dafür haben wir den Telco Circularity Score (TCS) entwickelt. Er dient als übergreifendes Mess- und Steuerungsinstrument für unsere Kreislaufwirtschaftsaktivitäten und bildet die Grundlage für insgesamt 14 TCS KPIs (Key Performance Indikatoren). T‑Mobile US verfolgt einen eigenen Kreislaufwirtschaftsansatz mit einer eigenen Methodik und ist nicht im TCS berücksichtigt. Weiterführende Informationen finden sich im „Deep Dive“.
Der TCS bildet den gesamten Lebenszyklus von Endgeräten, Netzwerktechnik und IT‑Ausstattung ab. Den konzeptionellen Rahmen bilden vier Dimensionen, die unterschiedliche Hebel der Kreislaufwirtschaft entlang des Lebenszyklus adressieren und gemeinsam den Ansatz des TCS strukturieren.
Die 14 TCS KPIs auf einen Blick
Bislang existiert kein etablierter, branchenweit anerkannter Standard zur Messung von Zirkularität. Der TCS kann diese methodische Lücke schließen, indem er zentrale Aspekte der Kreislaufwirtschaft in einer einheitlichen Logik zusammenführt und zu einem Gesamt-Score verdichtet. Dadurch können wir Prioritäten klarer setzen, Maßnahmen gezielter ausrichten und die Kreislauffähigkeit der von uns in Umlauf gebrachten Produkte entlang zentraler Hebel systematisch verbessern – denn nur was wir messen, können wir wirksam steuern. Zugleich ist der Ansatz so angelegt, dass er perspektivisch auch eine Vergleichbarkeit von Kreislaufwirtschaftsleistungen innerhalb der Branche unterstützen kann.
Das Konzept des TCS wurde erstmals 2024 auf unserem Kapitalmarkttag vorgestellt. Im Berichtsjahr haben wir es weiter konkretisiert und in unsere Datenerfassungs- und Reportingprozesse integriert. Die Veröffentlichung eines aggregierten Gesamt-Scores ist ab dem Berichtsjahr 2026 geplant, nachdem die neu eingeführten Kennzahlen über einen vollständigen Berichtszyklus hinweg erhoben wurden und eine belastbare Ausgangsbasis geschaffen ist.
Details zur Methodik des TCS, zur Gewichtung der vier Dimensionen sowie zu den KPIs finden sich im „Deep Dive“.
Vermeidung: Weichenstellung in der Produktentwicklung
Abfallvermeidung beginnt lange, bevor ein Gerät im Einsatz ist. Wir treffen bereits in frühen Phasen der Produktentstehung wichtige Entscheidungen – etwa für die Produktgestaltung oder die Verpackung. Beide Aspekte machen wir mithilfe unserer TCS KPIs nachvollziehbar und schaffen so eine Grundlage, um Fortschritte bei der Abfallvermeidung künftig messen zu können.
TCS KPI „Anteil auf Nachhaltigkeitskriterien geprüfte Eigenmarkengeräte“
Mit dem TCS KPI „Anteil auf Nachhaltigkeitskriterien geprüfte Eigenmarkengeräte“ erfassen wir, in welchem Umfang wir ökologische Anforderungen bereits in der Produktgestaltung unserer Eigenmarkengeräte berücksichtigen. Als auf Nachhaltigkeitskriterien geprüft gelten Eigenmarkengeräte, die entweder im Rahmen unseres Wirkungsmessungsprozesses anhand definierter ökologischer Kriterien bewertet wurden oder über externe Umweltzertifizierungen verfügen. Zu den berücksichtigten Nachhaltigkeitskriterien zählen u. a. die Materialzusammensetzung, die Energieeffizienz in der Nutzungsphase sowie Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus hinweg.
Der KPI berücksichtigt Eigenmarkengeräte, für die wir in unserem Wirkungsmessungsprozess ökologische Verbesserungen ermittelt haben sowie Geräte mit anerkannten Umweltkennzeichnungen wie dem Blauen Engel oder einem TÜV-Green-Label.
Der KPI weist den prozentualen Anteil der so geprüften Eigenmarkengeräte an allen im Berichtsjahr angebotenen Eigenmarkengeräten aus. 2025 betrug der Anteil 50 %.
TCS KPIs „Nachhaltige Verpackungen“
Um unsere Anforderungen an Verpackungen systematisch messbar zu machen, nutzen wir die TCS KPIs „Nachhaltige Verpackungen“. Als „nachhaltig“ gelten Verpackungen, die unseren internen Verpackungsanforderungen entsprechen. Zu diesen Anforderungen zählen u. a. der Einsatz von Recyclingpapier und ‑karton und der Verzicht auf Einwegkunststoffe. Die TCS KPIs „Nachhaltige Verpackungen“ zeigen, bei welchem Anteil unserer Geräte und technischen Komponenten die Verpackungen den Vorgaben unserer Verpackungsleitlinie entsprechen.
Die KPIs werden in vier verschiedenen Gerätekategorien ausgewiesen:
Eigenmarkengeräte: Anteil der Geräte mit leitlinienkonformer Verpackung an allen Eigenmarkengeräten, die im Berichtsjahr vertrieben wurden (2025: 100 %).
Mobilgeräte von Drittanbietern: Anteil der Geräte mit leitlinienkonformer Verpackung an allen mobilen Drittanbieter-Geräten, die im Berichtsjahr vertrieben wurden (2025: 94 %).
Netztechnik: Anteil der im Berichtsjahr abgeschlossenen Beschaffungsprojekte mit verbindlicher Klausel zur leitlinienkonformen Verpackung. Berücksichtigt werden die zehn größten Netztechnik-Lieferanten. Die Erfassung dieser Beschaffungsprojekte ist für 2026 vorgesehen.
IT‑Ausstattung in Rechenzentren: Anteil der jährlich beschafften IT‑Ausstattung mit leitlinienkonformer Verpackung, gemessen nach Stückzahl (2025: 95 %).
Sammlung: Rücknahme von Geräten nach Ende der Nutzungszeit
Endgeräte, die nicht mehr gebraucht werden, verschwinden häufig ungenutzt in Schubladen – obwohl sie noch wertvolle Materialien enthalten. Wir setzen deshalb gezielt darauf, die Rückgabe von Geräten nach Ende ihrer Nutzungszeit zu erleichtern und über geeignete Rücknahmelösungen zu unterstützen.
Im Fokus stehen dabei zwei Gerätegruppen:
Festnetzgeräte: Rücknahme von Routern, Repeatern, Media Receivern und weiteren stationären Endgeräten, insbesondere im Rahmen von Miet- und Austauschmodellen.
Mobilgeräte: Rücknahme von Smartphones, Tablets und mobilen Routern über geeignete Rückgabekanäle.
TCS KPIs „Rücknahme Festnetz- und Mobilgeräte“
Mit den TCS KPIs „Rücknahme Festnetz- und Mobilgeräte“ erfassen wir die prozentualen Anteile der zurückgenommenen Geräte an allen Festnetz- bzw. Mobilgeräten, die im Berichtsjahr vertrieben wurden. In die KPIs fließen Geräte ein, die im Berichtsjahr über definierte Rücknahmewege erfasst wurden. Berücksichtigt werden sowohl Eigenmarkengeräte als auch Mobilgeräte von Drittanbietern.
Im Jahr 2025 wurden nahezu 700.000 Mobilgeräte sowie rund 4,9 Mio. Festnetzgeräte zurückgenommen. Dies entspricht einer Rücknahmequote von 11 % bei Mobilgeräten und 60 % bei Festnetzgeräten. Die Angaben beziehen sich auf die TCS‑Betrachtung ohne T‑Mobile US. Der konzernweite Wert ist im „Deep Dive“ ausgewiesen.
Beispiele aus der Praxis: Rückgabe gezielt aktivieren
Ob im Shop, im Rahmen von Aktionen oder gemeinsam mit Partnern: Wir möchten Kund*innen die Rückgabe nicht mehr genutzter Endgeräte möglichst leicht machen und gezielt Anreize setzen. Die folgenden Beispiele zeigen aktuelle Maßnahmen aus verschiedenen Ländern:
Deutschland: In Deutschland betreiben wir gemeinsam mit dem Partner Foxway das Handysammelcenter, um gebrauchte Handys zu sammeln. Über 66.000 Altgeräte konnten wir im Jahr 2025 über unser Rücknahmesystem sammeln. Dieses ist mit dem staatlichen Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Für jedes zurückgegebene Gerät spenden wir Geld an lokale Umwelt- und Sozialprojekte. Darüber hinaus konnten Kund*innen im Berichtsjahr gebrauchte Geräte über den „Handy-Ankauf“ an unseren Partner Assurant verkaufen, der diese für die Wiederaufbereitung nutzt. Außerdem setzten wir 2025 die Sammelaktion „Aus Alt wird Gold“ um. Kund*innen hatten bei Abgabe eines Altgeräts in einem Telekom Shop die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und einen 1-Kilogramm-Goldbarren aus recyceltem Gold zu gewinnen. Zusätzlich spendeten wir für jedes zurückgegebene Smartphone 2 € an die Kinderhilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“. Im Rahmen der Aktion sammelten wir rund 30.000 Altgeräte.
Ungarn: Magyar Telekom arbeitete 2025 mit dem Refurbishment-Anbieter Recommerce zusammen, um Rücknahmelösungen für Mobiltelefone, Tablets und Spielkonsolen anzubieten. Ergänzend wurden gemeinsam mit Partnern wie Budapest Sportiroda (BSI) und UNICEF gebrauchte Geräte gesammelt, um sie einer Wiederverwendung oder dem Recycling zuzuführen. Darüber hinaus unterstützte das Unternehmen das Programm „Pass it back, bro!“ des Jane-Goodall-Instituts mit rund einem Euro pro Gerät, das über die eigenen logistischen Kanäle gesammelt wurde. Insgesamt wurden 2025 in Ungarn über 40.000 Mobilgeräte zurückgenommen.
Slowakei: Slovak Telekom setzte 2025 die Sammlung von Altgeräten fort und erfasste bis Ende 2025 über 45.000 zurückgenommene Geräte. Neben der Annahme in den Shops wurde eine neue digitale Rückgabeoption eingeführt. Kund*innen können den Rückgabeprozess über die Website anstoßen und ihre Altgeräte per Paketversand zurücksenden.
Griechenland: Die OTE Group setzte im Berichtsjahr gezielte Initiativen um, um die Sammlung mobiler Geräte im COSMOTE- und GERMANOS-Einzelhandelsnetz weiterzuentwickeln. Dazu zählten Informationskampagnen, Rückkauf- und Recyclingangebote sowie die Einführung eines KI‑gestützten Bewertungsprozesses für Rückkaufgeräte in den Shops. Auf diese Weise wurden im Jahr 2025 über 70.000 Mobilgeräte gesammelt.
Vorbereitung zur Wiederverwendung: Aufbereitung für einen weiteren Einsatz
Nicht alle zurückgegebenen Geräte haben das Ende ihrer Lebensdauer bereits erreicht. Wir setzen daher darauf, geeignete Geräte und Komponenten für einen weiteren Einsatz aufzubereiten und ihre Nutzung möglichst zu verlängern. Im Fokus stehen dabei zwei Ansätze: die Wiederaufbereitung von Geräten sowie der Einsatz zirkulärer Materialien. Beide machen wir über unsere TCS KPIs nachvollziehbar und schaffen damit die Grundlage, um Fortschritte bei der Vorbereitung zur Wiederverwendung künftig messen zu können.
TCS KPIs „Anzahl aufbereiteter Festnetz- und Mobilgeräte“
Mit den TCS KPIs „Anzahl aufbereiteter Festnetz- und Mobilgeräte“ zeigen wir, wie viele zurückgegebene Geräte für eine erneute Nutzung aufbereitet werden. Dazu lassen wir Endgeräte und Technik von spezialisierten Dienstleistern prüfen und – wenn sie dafür geeignet sind – für einen weiteren Einsatz aufbereiten.
Wir erfassen dafür die Anzahl der im Berichtsjahr wiederaufbereiteten Festnetz- und Mobilgeräte sowohl unserer Eigenmarken als auch von Drittanbietern. Zu den Festnetzgeräten zählen Router, Repeater, Media Receiver und TV‑Sticks; zu den Mobilgeräten Smartphones und mobile Router.
Im Jahr 2025 wurden rund 2,5 Mio. Festnetzgeräte sowie rund 224.000 Mobilgeräte durch externe Dienstleister wiederaufbereitet.
Anzahl |
|
|
2025 |
|---|---|
Festnetzgeräte |
2.451.124 |
Mobilgeräte |
224.077 |
TCS KPIs „Zirkulärer Materialeinsatz“
Neben der Wiederverwendung zurückgegebener Geräte schauen wir auch auf den Materialeinsatz bei Neubeschaffungen. Mit den TCS KPIs „Zirkulärer Materialeinsatz“ machen wir sichtbar, in welchem Umfang dabei wiederaufbereitete Technik und Materialien mit Recyclinganteil berücksichtigt werden – gemessen nach Gewicht.
Bei der Netztechnik, die in unserer Netzinfrastruktur eingesetzt wird, betrachten wir sowohl den Anteil wiederaufbereiteter bzw. wiederverwendeter Komponenten als auch den Anteil recycelter Materialien in Neuprodukten. Dazu zählen vor allem Metalle wie Eisen, Aluminium und Kupfer sowie in geringerem Umfang recycelte Kunststoffe.
Die IT‑Ausstattung in unseren eigenen und von uns geleasten Rechenzentren umfasst sowohl wiederaufbereitete bzw. wiederverwendete Geräte als auch neu beschaffte Geräte mit anteilig recycelten Materialien.
Als Grundlage für die Berechnung nutzen wir belastbare Durchschnittswerte. Die KPIs setzen das Gewicht der wiederaufbereiteten Technik und der eingesetzten recycelten Materialien ins Verhältnis zum Gesamtgewicht der jährlich beschafften Netztechnik bzw. IT‑Ausstattung.
Im Jahr 2025 betrug der zirkuläre Materialeinsatz 14 % bei der Netztechnik und 10 % bei der IT‑Ausstattung.
Beispiele aus der Praxis: „refurbished“ ist gefragt
Endgeräte: „refurbished“ als zweite Nutzungsphase
In mehreren Landesgesellschaften können Kund*innen gebrauchte Smartphones in Verbindung mit einem Vertragsabschluss erwerben, unter anderem in Deutschland, Kroatien, Österreich, der Slowakei und Ungarn. Festnetz-Endgeräte bieten die europäischen Landesgesellschaften überwiegend im Mietmodell an. Nach einem Austausch werden die Geräte technisch geprüft und – sofern geeignet – wiederaufbereitet und erneut eingesetzt.
Griechenland: Die OTE Group hat einen Prozess zur Aufbereitung von Endgeräten wie Routern, Netzwerkdosen und TV‑Receivern etabliert. Mit einer jährlichen Kapazität von 265.000 Geräten (Stand: 2025) soll dieses Projekt der wachsenden Nachfrage nach gebrauchten Geräten begegnen. Zusätzlich wurden 2025 im Rahmen eines Shop-basierten Buy-back-Programms mehr als 2.000 Smartphones gesammelt, die für eine Wiederaufbereitung geeignet sind.
Ungarn: Magyar Telekom bietet generalüberholte Mobiltelefone an. Seit dem Start des Angebots vor zwei Jahren wurden in Zusammenarbeit mit dem Partner Recommerce mehr als 30.000 solcher Geräte verkauft.
Kroatien: Hrvatski Telekom hat einen Refurbishment-Prozess für Festnetz- und Mobilgeräte eingeführt. Im Jahr 2025 wurden 187.000 Endgeräte aufbereitet. Ein Großteil dieser generalüberholten Geräte wurde im selben Jahr erneut in die Nutzung überführt: 138.000 Geräte wurden an Kund*innen vermietet.
Aktuelle Zahlen aus Deutschland
Rund 1,3 Mio. Kundengeräte wie Router und TV-Set-Top-Boxen wurden zur Wiederverwendung in Deutschland aufbereitet. Zusätzlich wurden ca. 200.000 Smartphones aufbereitet.
Rund 800.000 wiederaufbereitete Festnetzgeräte wurden verkauft oder vermietet, davon wurden ca. 300.000 als Service-Ersatzgeräte angeboten.
Etwa 600.000 nicht wiederverwendbare Festnetz-Endgeräte und ca. 100.000 Smartphones wurden recycelt.
Netztechnik: interner Marktplatz für wiederverwendbares Equipment
Durch den Netzausbau und den Übergang vom 4G- zum 5G‑Mobilfunk fällt regelmäßig ausrangierte Netztechnik an. Seit 2025 nutzen wir dafür den internen Marktplatz Telekom Equipment Exchange (TEE) im gesamten Konzern, mit Ausnahme von T‑Mobile US.
Über den TEE stellen wir gebrauchte Netztechnik systematisch innerhalb des Konzerns zur Verfügung und ermöglichen so die Weiterverwendung an anderen Standorten und in alternativen technischen Kontexten. Das soll dabei helfen, dass weniger neues Equipment gebraucht wird und technische Komponenten länger genutzt werden können. Der TEE ist ein zentrales Instrument unserer Kreislaufwirtschaftsstrategie im Netzbereich und ergänzt bestehende Maßnahmen zur Wiederverwendung, Aufbereitung und zum Recycling von Technik.
Aus Alt mach Neu: Prototyp des NeoCircuit Routers
In Zusammenarbeit mit einem Industriekonsortium (u. a. Citronics, Evonik, Fairphone, Infineon, MaxLinear, Sagemcom und das INC Innovation Center) haben wir einen innovativen Ansatz entwickelt, um Elektronikkomponenten aus Altgeräten für die Produktion neuer Geräte zu nutzen. Der erste Prototyp, der NeoCircuit Router, ist bereits voll funktionsfähig und wurde auf dem Mobile World Congress 2025 vorgestellt.
Für den Router werden zentrale Elektronikkomponenten wie Hauptplatine, Prozessor und Speicherchips aus Altgeräten – darunter Smartphones wie das Fairphone 2 – sowie aus DSL- und USB‑Steckern, Kabeln und Netzsteckern wiederverwendet. Das Gehäuse besteht darüber hinaus zu 100 % aus recyceltem Kunststoff.
In der ersten Ausbaustufe erreicht der Prototyp auf dieser Basis einen Zirkularitätsgrad von rund 70 % bezogen auf die Elektronik. Der CO2‑Fußabdruck fällt im Vergleich zu konventionellen Routern nach ersten Berechnungen um rund 50 % geringer aus.
Die Bewertung des Zirkularitätsgrads und der CO2‑Effekte erfolgt auf Basis einer gewichtsbezogenen Analyse der wiederverwendeten elektronischen Komponenten sowie eines indikativen Vergleichs mit bestehenden Lebenszyklusanalysen konventioneller Router. Der Router befindet sich noch im Prototypenstatus, wird nicht in Serie gefertigt und nicht am Markt angeboten.
Weiterführende Informationen zum NeoCircuit Router finden Sie auf unserer Website.
Abfall: Umgang mit Geräten am Lebenszyklusende
Am Ende des Produktlebenszyklus stehen Materialien und Geräte, die nicht weiterverwendet werden können. Wir verfolgen das Ziel, Abfälle so weit wie möglich zu vermeiden und anfallende Abfälle bestmöglich zu recyceln – insbesondere bei Elektro- und Elektronikabfällen.
Zu diesem Zweck setzen wir verschiedene Maßnahmen entlang der Abfallhierarchie um. Dazu gehören klar geregelte Prozesse zur Erfassung, Behandlung und fachgerechten Verwertung von Elektro‑ und Elektronikabfällen, um einen kontrollierten Umgang sicherzustellen und ihre Entsorgung auf der Mülldeponie zu vermeiden.
TCS KPIs „WEEE recycelter Abfall“, „Zero WEEE/Energetische Verwertung“ und „Zero WEEE/Deponierung“
Mit diesen TCS KPIs erfassen wir die Behandlung von Elektro- und Elektronikabfällen am Ende ihres Lebenszyklus. Wir unterscheiden drei Behandlungsformen:
Recycling
Energetische Verwertung
Deponierung
Dafür erheben wir die TCS KPIs „WEEE recycelter Abfall“, „Zero WEEE/Energetische Verwertung“ und „Zero WEEE/Deponierung“.
Die jeweiligen Abfallmengen werden ins Verhältnis zur insgesamt anfallenden Menge an Elektro- und Elektronikabfällen gesetzt. So wird nachvollziehbar, welcher Anteil der Abfälle recycelt, energetisch verwertet oder deponiert wird.
Ein Blick nach vorn
Ab 2026 stellen wir die praktische Anwendung des Telco Circularity Score als Mess- und Steuerungsinstrument in den Mittelpunkt. Perspektivisch ist der TCS darauf ausgelegt, einen belastbaren Benchmark zu schaffen und Kreislaufwirtschaftsansätze in der Telekommunikationsbranche vergleichen zu können.
Deep Dive für Expert*innen
Hintergrund: Telco Circularity Score (TCS)
Der TCS bildet den gesamten Gerätelebenszyklus von Endgeräten, Netzwerktechnik und IT-Ausstattung ab. Dafür betrachtet er vier Dimensionen:
- Vermeidung: Einflussnahme auf Design, Materialien und Verpackung in der Produktentwicklung.
- Sammlung: Unterstützung der Rückgabe von Geräten nach Ende ihrer Nutzungszeit.
- Vorbereitung zur Wiederverwendung: Aufbereitung von gebrauchten Geräten und Komponenten für einen weiteren Einsatz.
- Abfall: Umgang mit Geräten und Materialien am Ende ihres Lebenszyklus, insbesondere mit Elektro‑ und Elektronikabfällen:
Die vier Dimensionen sind im TCS gleich gewichtet (je 25 %). Für jede Dimension wurden Key Performance Indikatoren (KPIs) definiert. Sie bilden Mengen, Anteile und Entwicklungen entlang der vier Dimensionen vergleichbar ab. Dabei greifen wir teilweise auf etablierte Kennzahlen mit Bezug zur Kreislaufwirtschaft zurück, die bereits in den vergangenen Jahren erhoben wurden. Zusätzlich haben wir im Berichtsjahr weitere KPIs definiert, um alle vier Dimensionen abzubilden.
Im Folgenden erläutern wir unsere Ansätze in den vier Dimensionen:
Vermeidung: Den Rahmen bilden definierte Anforderungen an die Gestaltung von Geräten und Verpackungen. Diese sind in internen Leitlinien festgelegt (ohne T‑Mobile US).
Telekom Design Specifications Bei der Entwicklung unserer Eigenmarkengeräte orientieren sich die verantwortlichen Bereiche an den Telekom Design Specifications. Sie definieren unter anderem Anforderungen an den Materialeinsatz, den Umgang mit potenziell kritischen Inhaltsstoffen sowie an die Energieeffizienz von Geräten.
Verpackungsleitlinie Als Bestandteil der Telekom Design Specifications macht die Verpackungsleitlinie verbindliche Vorgaben für Verpackungen für Endgeräte sowie für Netztechnik und IT‑Ausstattung. Die Leitlinie sieht unter anderem die Nutzung von Recyclingpapier sowie von Etiketten ohne gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe vor und schließt den Einsatz von Einwegplastik aus. Darüber hinaus dürfen ausschließlich Materialien verwendet werden, die entweder in kommunalen Kompostieranlagen biologisch abbaubar sind oder sich für die stoffliche Wiederverwertung eignen.
Zur zukünftigen Fortschrittsmessung in der Dimension „Vermeidung“ nutzen wir im TCS fünf KPIs, die abbilden, wie unsere ökologischen Anforderungen bei der Produkt- und Verpackungsgestaltung umgesetzt werden.
Sammlung: Die Sammlung von Altgeräten erfolgt auf Basis eindeutig geregelter Prozesse (ohne T‑Mobile US). Grundlage hierfür sind unter anderem die gesetzlichen Vorgaben zum Umgang mit Elektro- und Elektronikaltgeräten, vertraglich geregelte Rücknahmeprozesse in Vertrieb, Service und Logistik sowie Anforderungen an die Übergabe von Geräten an zertifizierte Dienstleister.
Im Privatkundengeschäft können unsere Kund*innen in Telekom Shops speziell designte Sammelboxen nutzen, die für die sichere Rückgabe ausgedienter Geräte konzipiert sind. Darüber hinaus unterstützen wir regelmäßig Sammelaktionen und arbeiten dazu mit verschiedenen Organisationen zusammen. Außerdem bieten wir Ankaufoptionen an, bei denen Kund*innen ihre gebrauchten Handys online oder im Telekom Shop verkaufen können. Im Geschäftskundenbereich sind Rücknahmeprozesse in Endgeräte- und Service-Modelle integriert, etwa im Rahmen von Device-as‑a-Service-Angeboten.
Nach der Rückgabe der Geräte erfolgen Datenlöschung sowie – abhängig vom Gerätezustand – die Vorbereitung zur Wiederverwendung.
Zur zukünftigen Fortschrittsmessung in der Dimension „Sammlung“ nutzen wir im TCS zwei KPIs, mit denen die Anteile der zurückgenommenen Festnetz‑ und Mobilgeräte an allen vertriebenen Geräten erfasst werden.
Vorbereitung zur Wiederverwendung: Die Vorbereitung zur Wiederverwendung erfolgt nach klar definierten Prozessen. Nach der Rücknahme werden Geräte durch spezialisierte Dienstleister geprüft, ob sie grundsätzlich für eine weitere Nutzung geeignet sind. Die Wiederaufbereitung umfasst dabei mehrere Stufen – von der optischen und funktionalen Prüfung über Reparaturen bis hin zum Austausch einzelner Komponenten. Bei Endgeräten erfolgt zusätzlich eine Datenlöschung. Geräte, die den Anforderungen zur Wiederverwertung nicht entsprechen, werden dem Recycling zugeführt.
Außerdem betrachten wir den zirkulären Materialeinsatz bei Netztechnik und IT‑Ausstattung. Dabei schauen wir auf unsere Beschaffungsprozesse: Wir erfassen wiederaufbereitete Technik (refurbished bzw. remanufactured) sowie recycelte Materialien (z. B. Metalle oder Kunststoffe) in neu beschaffter Technik. Mit diesem Blick auf die Beschaffungsseite wollen wir entlang der Lieferkette deutliche Impulse für den Einsatz zirkulärer Materialien setzen.
Zur zukünftigen Fortschrittsmessung in der Dimension „Vorbereitung zur Wiederverwendung“ nutzen wir im TCS vier KPIs, die die Wiederaufbereitung von Geräten sowie den zirkulären Materialeinsatz abbilden.
Abfall: Der Umgang mit Abfällen ist durch den „Internationalen Rahmen für das Abfallmanagement“ geregelt (ohne T‑Mobile US). Der Rahmen stellt einen einheitlichen Standard dar und ermöglicht es zugleich, flexibel auf landes- und unternehmensspezifische Rahmenbedingungen einzugehen.
Ziel ist es, Abfälle so weit wie möglich zu vermeiden und anfallende Abfälle bestmöglich zu recyceln. In diesem Zusammenhang verfolgen wir verschiedene Ansätze, um beispielsweise einen kontrollierten Umgang mit elektronischen Abfällen sicherzustellen und deren Entsorgung auf Mülldeponien zu vermeiden. Die Abfallhierarchie dient uns dabei als methodischer Orientierungsrahmen: An erster Stelle steht die Abfallvermeidung, gefolgt von Wiederverwendung, Recycling und sonstiger Verwertung (z. B. energetisch) – sodass am Ende nur solche Materialien zur Beseitigung übrig bleiben, die nicht auf vorgelagerten Stufen behandelt werden können.
Zentrale regulatorische Grundlage für den Umgang mit Elektro- und Elektronikabfällen in Europa ist die EU‑WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment). Sie regelt die Behandlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten.
Vor diesem Hintergrund ist für die Deutsche Telekom das europäische Unterziel „Zero ICT Waste to Landfill“ relevant. Es basiert auf den EU‑rechtlichen Vorgaben zur fachgerechten Entsorgung und zum Recycling elektronischer Abfälle und zurückgenommener Geräte. Bereits Ende 2022 wurde das Unterziel erreicht.
Darüber hinaus versuchen wir darauf hinzuwirken, dass anfallender Elektroschrott nicht verbrannt wird, sondern – wo möglich – einer fachgerechten Verwertung durch externe Stellen zugeführt wird. Für eine fachgerechte Verwertung arbeiten wir mit Recyclingunternehmen zusammen, damit Metalle, Kunststoffe und seltene Erden so weit wie möglich im Kreislauf gehalten werden können.
Zur zukünftigen Fortschrittsmessung in der Dimension „Abfall“ nutzen wir im TCS drei KPIs, die erfassen, welcher Anteil der Elektro- und Elektronikabfälle am Ende ihres Lebenszyklus recycelt, energetisch verwertet oder deponiert wird.
End of Life für Geräte bei T‑Mobile US
T‑Mobile US ist derzeit nicht in den Telco Circularity Score (TCS) integriert, setzt aber eigene Maßnahmen um:
T‑Mobile US bietet Kund*innen geeignete Geräte-Rücknahmeoptionen an, die durch ein Rücknahme-Schätzungstool („Trade‑in Estimator Tool“) unterstützt werden.
In Shops wird ein kostenloses Programm zur Wiederverwendung und zum Recycling von Geräten angeboten, unter anderem für Smartphones, Tablets, Smartwatches, Hotspots, Internet-Router und IoT‑Geräte.
Im Jahr 2025 wurden konzernweit 10,5 Mio. Mobilgeräte gesammelt und verarbeitet, um sie einer Wiederverwendung, einem Weiterverkauf oder dem Recycling zuzuführen; der Großteil davon – 9,8 Mio. Mobilgeräte – durch T‑Mobile US.
Abfallaufkommen (inklusive E‑Waste)
Als Teil unseres Abfallmanagements bilden wir unser Abfallaufkommen transparent ab. Für die Reduktion von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen haben wir kein konzernweites Ziel vorgegeben. Vielmehr orientieren sich die Landesgesellschaften an unserem „Internationalen Rahmen für das Abfallmanagement“; auf dieser Basis entwickeln bzw. aktualisieren sie ihre eigenen Abfallstrategien. Die konzernweite Abfallmenge ist gegenüber 2024 um 10 % gesunken. In unserem interaktiven Kennzahlentool zum Gesellschaftsvergleich stellen wir detaillierte Informationen zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften bereit.
Abfallaufkommen Deutsche Telekom Konzern
in t
Zurückgewonnene Kupferkabel
Jahrzehntelang bestanden die Telefonleitungen größtenteils aus Kupferkabeln, die nun sukzessive durch den Glasfaserausbau ersetzt werden. Im Jahr 2025 haben wir in Deutschland circa 1.200 Tonnen Kupferkabel aus Kabelkanalanlagen gezogen oder aus Montage- und Kabelresten wiedergewonnen. Zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe bereiten sie auf und führen diese nach Möglichkeit wieder dem Rohstoffmarkt zu.
Zurückgewonnene Kupferkabel seit 2018
in Tsd. Tonnen
Management & Rahmenwerke
Mit unserem HSE‑Managementsystem für Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz verpflichten wir uns zu kontinuierlichen Verbesserungen. Es wurde nach internationalen Standards wie ISO 14001 rezertifiziert. Unsere Umweltleitlinie fasst zentrale ökologische Selbstverpflichtungen zusammen, z. B. zu Kreislaufwirtschaft und Biodiversität.
Anforderungen zum Umgang mit konfliktbehafteten Rohstoffen sind in unserem Verhaltenskodex für Lieferanten verankert, der Bestandteil der allgemeinen Einkaufsbedingungen ist (ohne T‑Mobile US). T‑Mobile US adressiert Beschaffungsrisiken über eine eigene Responsible Sourcing Policy. Weiterführende Informationen zu unserem Umgang mit konfliktbehafteten Rohstoffen finden Sie in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung.
Relevante Standards
Global Reporting Initiative (GRI)
GRI 3-3 (Management der wesentlichen Themen); GRI 301: Materialien
GRI 301-3 (Wiederverwertete Produkte und ihre Verpackungsmaterialien)
GRI 3-3 (Management der wesentlichen Themen); GRI 306: Abfall
GRI 306-1 (Anfallender Abfall und und erhebliche abfallbezogene Auswirkungen)
GRI 306-2 (Management abfallbezogener Auswirkungen)
GRI 306-3 (Angefallener Abfall)
GRI 306-4 (Von Entsorgung umgeleiteter Abfall)
GRI 306-5 (Zur Entsorgung weitergeleiteter Abfall)
Sustainability Accounting Standards Board (SASB)
TC-TL-440a.1 (Management von Produkten am Ende der Gebrauchsdauer)
Indikatoren der GSM Association (GSMA) für Telekommunikationsanbieter
GSMA-ENV-04 (Zirkularität)
GSMA-ENV-05 (Abfallaufkommen)
Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)
Die wichtigsten Kennzahlen zur Erfassung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken)