Home
Zwei Personen im Auto, eine Person lenkt, eine blickt auf ein Mobiltelefon. (Header Photo)

Mobilität: Ausbau der E-Flotte und Ladeinfrastruktur

Mobilität ist ein wichtiger Hebel, um die konzernweiten Klimaziele der Deutschen Telekom zu erreichen. Deshalb setzen wir uns intensiv damit auseinander, wie Mobilität zukunftsfähig gestaltet werden kann. Die Elektrifizierung und Reduktion unserer Fahrzeugflotte zählt zu den zentralen Maßnahmen der Deutschen Telekom, um die Treibhausgasemissionen im eigenen Betrieb zu senken. Deshalb beziehen wir in Deutschland seit 2023 neue Geschäftsfahrzeuge nur noch mit Elektroantrieb und entwickeln die Ladeinfrastruktur an unseren Standorten weiter.

Ausführlichere Informationen zu unseren Klimazielen und zu Mobilität als Hebel in unserem Klimatransitionsplan finden Sie in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung 2025.

Erreichte Meilensteine, laufende Projekte und Ziele

Bereits seit 30 Jahren befassen wir uns mit den Umwelt- und Klimafolgen von Mobilität. Inzwischen beschäftigen wir uns intensiv damit, wie Mobilität im eigenen Betrieb weiterentwickelt werden kann – mit einem klaren Fokus auf die Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte sowie auf das smarte Zusammenspiel bestehender und neuer Mobilitätsangebote.

Scrollen, um mehr zu erfahren

Wo wir herkommen

  • Wir setzten uns erstmals ein Ziel zur Reduktion des Schadstoffausstoßes des Telekom-Fuhrparks in Deutschland. Bis zum Jahr 2000 sollte der Schadstoffausstoß um rund 25 % sinken.

  • Wir senkten den Schadstoffausstoß unserer Fahrzeugflotte in Deutschland im Vergleich zu 1995 um 25 % und erreichten damit das fünf Jahre zuvor gesteckte Ziel.

  • Wir starteten Ökofahrtrainings für unsere Mitarbeitenden in Deutschland.

  • Wir führten die „Green Car Policy“ für Fahrer*innen von Geschäftsfahrzeugen in Deutschland ein. Ein CO2-Bonus-/Malus-System sah Anreize für die Wahl von CO2-ärmeren Antrieben vor.

  • Mitarbeitende in Deutschland konnten erstmals ein Fahrrad oder E‑Bike im Rahmen einer Gehaltsumwandlung erwerben. Das Angebot zielte darauf ab, emissionsarme und gesundheitsfördernde Mobilitätsformen zu ermöglichen.

  • Unser Tochterunternehmen Comfortcharge begann damit, deutschlandweit E‑Ladeinfrastruktur an Telekom-Standorten zu errichten und zu betreiben.

  • Für die Beschaffung neuer Fahrzeuge in Deutschland legten wir eine Obergrenze für den CO2‑Ausstoß von 95 g/km fest.

  • T‑Systems beschloss, die Geschäftsfahrzeugflotte weltweit auf Elektroautos umzustellen. Bei Neubestellungen sind seitdem nur noch Elektroautos zulässig.

  • In der Car Policy für Deutschland legten wir fest, dass nur noch Geschäftsfahrzeuge mit Elektroantrieb bestellt werden dürfen.

Wo wir im Berichtsjahr stehen

  • Ende 2025 verfügten über 50 % der Geschäftsfahrzeuge und etwa 10 % der Dienstfahrzeuge konzernweit über einen elektrischen Antrieb. In Deutschland waren es 40 % der Geschäftsfahrzeuge und 10 % der Dienstfahrzeuge.

  • Im Berichtsjahr reduzierten wir die Treibhausgasemissionen aus unserem Betrieb (Scope 1 und 2) um mehr als 94 %. Verbleibende Emissionen wurden über hochwertige CO2-Bindungsprojekte neutralisiert. Damit ist der Konzern im eigenen Betrieb bilanziell treibhausgasneutral. Die Elektrifizierung und die Verkleinerung unserer Fahrzeugflotte sind ein wichtiger Hebel zur Senkung der Treibhausgasemissionen im eigenen Betrieb.

Wo wir hinwollen

  • Wir wollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Netto-Null-Emissionen erreichen – über alle drei Scopes hinweg. Dazu wollen wir im Vergleich zu 2020 mindestens 90 % der Emissionen einsparen; lediglich bis zu 10 % dürfen über hochwertige Projekte neutralisiert werden, die CO2e aus der Atmosphäre binden. Auch hierbei werden die Elektrifizierung und die Reduktion unserer Fahrzeugflotte wichtige Hebel sein.

Unsere Mobilitätsstrategie

Die Verkehrswende verändert, wie Mobilität gedacht und organisiert wird. Beim Thema Mobilität richten wir den Blick vor allem auf unseren eigenen Betrieb. In Deutschland gibt unsere Mobilitätsstrategie den Rahmen vor. Sie beruht auf drei Säulen:

Radfahrer:in (Icon)

Vielfältige Mobilität im eigenen Betrieb: Aufbau einer Flotte mit emissionsärmeren Antrieben, die auch Mikromobilitätsformen wie Fahrräder und E‑Scooter für dienstliche Wege beinhaltet.

Zug, Auto und Motorrad (Icon)

Digitale Services: App-basierte Car-Sharing- und Shuttle-Services sowie die Telekom Car App für die eigene Flotte, die verschiedene Funktionen bündelt, z. B. Ladestations- und Werkstattsuche oder Pannenhilfe.

Personennetzwerk (Icon)

Vernetzte Mobilität: Die Verknüpfung unserer Mobilitätsangebote, um unterschiedliche Verkehrsträger und Nutzungsformen für den eigenen Geschäftsbetrieb zusammenzuführen.

Geschäfts- und Dienstfahrzeuge: E‑Antriebe im Mittelpunkt

Drei Faktoren beeinflussen maßgeblich die Höhe unserer mobilitätsbezogenen Treibhausgas (THG)-Emissionen: die durchschnittliche Anzahl der Verbrennerfahrzeuge, die jährliche Laufleistung sowie der damit verbundene Kraftstoffverbrauch. Seit vielen Jahren gehen wir diese Einflussfaktoren im Rahmen unserer Flottensteuerung gezielt an. Im Berichtsjahr gingen die THG‑Emissionen der konzernweiten Fahrzeugflotte bei einem Bestand von rund 29.000 Fahrzeugen um etwa 14.000 Tonnen CO2e zurück. Für die Berechnung der Reduktion haben wir die Gesamtheit der durch unsere Flotte ausgestoßenen THG‑Emissionen ins Verhältnis zum Gesamtwert des Vorjahres gesetzt. Die Reduzierung haben wir im Wesentlichen durch den voranschreitenden Umstieg auf alternative Antriebsarten und die damit einhergehenden rückläufigen Kraftstoffverbräuche erreicht.

Von den konzernweit rund 9.000 aktuell zugelassenen Geschäftsfahrzeugen sind 40 % Elektrofahrzeuge; weitere 15 % verfügen über einen alternativen Antrieb, darunter Gas- und Hybridfahrzeuge. Auch bei den rund 21.000 Dienstfahrzeugen, beispielsweise Fahrzeugen für den Außendienst von Techniker*innen, nimmt der Anteil elektrischer Antriebe zu. 2025 waren 10 % der Dienstfahrzeuge elektrisch angetrieben (Vorjahr: 3 %). In Griechenland beispielsweise haben wir im Berichtsjahr erneut Fortschritte erzielt: Ende 2025 waren rund 900 elektrische Dienstfahrzeuge im Einsatz, die maßgeblich zu einem Anteil elektrischer Fahrzeuge von circa 33 % der dortigen Dienstfahrzeugflotte beigetragen haben. Gleichzeitig stehen wir bei unseren Dienstfahrzeugen vor größeren Herausforderungen als bei den Geschäftsfahrzeugen, etwa im Hinblick auf verfügbare Fahrzeugtypen, Ausstattung, Lieferkapazitäten und Ladeinfrastruktur. Deshalb bauen wir nicht nur an unseren Standorten weitere Ladestationen auf, sondern arbeiten auch daran, bei unseren Techniker*innen zu Hause Lademöglichkeiten zu schaffen – damit sie von ihren Wohnorten aus ohne Einschränkungen die Arbeit antreten können.

Auto mit einem Pfeil nach unten (Icon)

3.382 weniger Verbrenner konzernweit im Vergleich zum Vorjahr

Zapfpistole (Icon)

11 % weniger Kraftstoff verbraucht gegenüber dem Vorjahr

E-Bike Ladestation (Icon)

Mehr als 10.700 Fahrräder und E-Bikes in Deutschland durch Mitarbeitende geleast

Unsere Flotte in Zahlen: weniger Kraftstoffverbrauch, mehr E‑Fahrzeuge

Die Gesamtzahl unserer Fahrzeuge ist 2025 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der größte Anteil unserer Flotte ist weiterhin dieselbetrieben, jedoch konnten wir ihn im Berichtsjahr erneut um 15 % reduzieren. Gleichzeitig haben wir die Gesamtzahl unserer Fahrzeuge mit alternativen und elektrischen Antrieben im Berichtsjahr gegenüber 2024 um rund 63 % gesteigert.

Fahrzeugflotte – Anzahl Fahrzeuge

Anzahl

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

Gesamt

29.277

29.916

30.090

30.816

Fahrzeuge mit Dieselkraftstoff

17.733

20.909

22.080

23.256

Fahrzeuge mit Benzinkraftstoff

4.446

4.652

5.002

5.197

Fahrzeug mit elektrischem Antrieb

5.451

2.615

1.430

711

Fahrzeuge mit alternativem Antrieba

1.646

1.740

1.578

1.652

Geschäftsfahrzeuge

8.767

9.214

9.415

9.497

Dienstfahrzeuge

20.510

20.702

20.675

21.319

a

Hierunter fallen u.a. Gas- und Hybridfahrzeuge.

Der Kraftstoffverbrauch unserer Fahrzeugflotte ist im Berichtsjahr erneut zurückgegangen. Insgesamt sank er 2025 um circa 11 %. Bei Dienstfahrzeugen reduzierte er sich um 7 %, bei Geschäftsfahrzeugen um 21 %.

Fahrzeugflotte – Kraftstoffverbrauch

in Liter

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

Kraftstoffverbrauch Gesamt

38.483.542

43.457.118

45.796.157

48.423.063

Kraftstoffverbrauch Fahrzeuge mit Dieselkraftstoff

25.221.025

29.599.525

30.611.576

30.886.569

Kraftstoffverbrauch Fahrzeuge mit Benzinkraftstoff

12.659.335

13.385.894

14.658.228

17.005.345

Kraftstoffverbrauch Fahrzeuge mit alternativem Antrieb

603.181

471.698

526.353

531.150

Kraftstoffverbrauch Geschäftsfahrzeuge

10.209.274

12.999.592

14.402.330

14.634.852

Kraftstoffverbrauch Dienstfahrzeuge

28.274.268

30.457.525

31.393.827

33.788.211

Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen. Daten stammen teilweise von externen Dienstleistern.

Seit 2025 können die Dieselfahrzeuge unserer gesamten Flotte in Deutschland sofern möglich mit dem synthetischen Dieselkraftstoff HVO100 betankt werden. HVO100 steht für Hydrotreated Vegetable Oil und bezeichnet einen synthetischen Dieselkraftstoff. Er wird aus biogenen Reststoffen hergestellt, zum Beispiel aus gebrauchten Speiseölen oder anderen organischen Abfällen, die nicht mehr für die Lebensmittelproduktion genutzt werden. Der Kraftstoff ist chemisch anders aufgebaut als herkömmlicher Diesel, kann jedoch in vielen bestehenden Dieselmotoren eingesetzt werden. Wir setzen HVO100 als Übergangslösung ein, denn eine kurzfristige vollständige Umstellung der Flotte auf E‑Fahrzeuge ist aus organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gründen derzeit nicht in allen Einsatzbereichen möglich. Ziel ist es, die noch in Betrieb befindlichen Dieselfahrzeuge während ihrer verbleibenden Nutzungsdauer möglichst emissionsarm zu betreiben.

Flink auf zwei Rädern

Seit 2022 nutzen unsere Service-Techniker*innen in Deutschland E‑Scooter für kürzere und mittlere Strecken, insbesondere in städtischen Ballungszentren mit schwieriger Parkplatzsituation. Seit 2024 werden die Scooter auch von Techniker*innen genutzt, die sich um den Glasfaserausbau in Großstädten und die Wartung mobiler Antennen entlang von ICE‑Strecken und bei Großveranstaltungen kümmern. Inzwischen sind deutschlandweit 70 Scooter im Einsatz.

Bereits seit 2015 können unsere Mitarbeitenden in Deutschland ein Fahrrad oder E‑Bike leasen. Im Berichtszeitraum wurden über dieses Modell über 10.768 Fahrräder geleast.

Telekom Carsharing

Telekom Carsharing ist ein Mobilitätsangebot von Telekom MobilitySolutions. Per App können Telekom-Mitarbeitende an über 30 Stationen in Deutschland Fahrzeuge für private oder geschäftliche Fahrten buchen. Das Angebot ist vollständig digital organisiert.

E‑Mobilität: Ladeinfrastruktur an unseren Standorten und darüber hinaus

Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass Elektromobilität im Alltag ankommt. Seit 2018 baut und betreibt unsere Tochter Comfortcharge GmbH an Telekom-Standorten in ganz Deutschland Schnellladestationen. Sie sind öffentlich zugänglich und ermöglichen es, Elektrofahrzeuge in rund zehn Minuten mit zusätzlicher Energie für etwa 100 Kilometer nachzuladen. Wie viel Reichweite tatsächlich erreicht wird, hängt unter anderem vom Fahrzeugtyp, dem Ladezustand und den jeweiligen Rahmenbedingungen ab.

Rund 300 Schnellladestationen

betrieb Comfortcharge an unseren Standorten im Jahr 2025.

Insgesamt etwa 750 Ladesysteme (inkl. Normalladestationen bis 22 kW)

betrieb Comfortcharge für das Laden von Dienst-, Geschäfts- und Mitarbeitenden-Fahrzeugen an unseren Standorten im Jahr 2025.

Ladeinfrastruktur für Städte, Regionen und Unternehmen

Wir unterstützen Städte, Regionen und Unternehmen dabei, Ladeinfrastruktur zu errichten und zu betreiben. Unser Leistungsangebot umfasst Planung, Aufbau, Installation und Service. Neben der erforderlichen Hardware ist auch die Software für den Betrieb der Ladesäulen sowie für die Endkundenverwaltung Bestandteil der Lösung.

Zusätzlich zu den von Comfortcharge an eigenen Telekom-Standorten betriebenen Ladepunkte haben wir im Jahr 2025 weltweit über 2.700 E‑Ladestationen installiert – rund 500 mehr als im Vorjahr. Die neuen Stationen wurden im Zuge von Ladeinfrastrukturprojekten für Städte, Regionen und Unternehmen aufgebaut.

E-Mobilität – Ladeinfrastruktur

Anzahl

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

Installierte eMobility-Ladestationen

2.723

2.174

698

854

E-Normalladestationen (≤ 22 kW)

2.355

1.804

645

653

Wandmontierte E-Normalladestationen

506

429

386

296

Freistehend montierte E-Normalladesäulen (draußen)

1.849

1.375

259

357

E-Schnellladestationen (> 22 kW)

368

370

53

201

Freistehend montierte E-Schnellladesäulen (draußen)

368

370

53

201

Techniker*innen im Einsatz für die E‑Mobilität

Unsere Partner – Energieversorger, Elektrofachhandel, Hardware- und Automobilhersteller sowie Anbieter von Flottenlösungen – und deren Kund*innen profitieren von den Dienstleistungen der Deutschen Telekom Außendienst GmbH (DTA): Sie stellt in ganz Deutschland qualifizierte Techniker*innen zur Verfügung, die verschiedene Mobilitätsleistungen vor Ort bei den Kund*innen ausführen. Mehr als 50 Partner bieten mithilfe des Technischen Service unterschiedliche eMobility-Leistungen an. Darunter fallen Dienstleistungen wie die Installation von Ladeeinrichtungen sowie deren Entstörung und Wartung.

  • Rund 6.500 eMobility-Aufträge hat die DTA 2025 durchgeführt.

Ein Blick nach vorn

Mobilität ist ein wichtiger Hebel, um unsere Klimaziele zu erreichen. Aus diesem Grund treiben wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die eigene Flotte und darüber hinaus konsequent voran und schaffen Mobilitätsangebote, die verschiedene Nutzungsformen miteinander verknüpfen.

App
App steht für Application und bezeichnet jede Art von Anwendungsprogramm. Im engeren Sinne sind Apps Programme, die über einen Online-Shop direkt auf einem Smartphone oder Tablet PC installiert werden können. Sie bieten vielfältige Funktionen wie beispielsweise Fahrplanauskünfte, Spiele oder Übersetzungen.
Zum Glossar
CO2e – Kohlendioxidäquivalent
CO2e geben das Treibhauspotenzial verschiedener klimaschädlicher Gase an und verdeutlichen, wie viel eine festgelegte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt. Als Vergleichswert hierzu dient Kohlendioxid (CO2).
Zum Glossar

Themenfilter

Ergebnisse

  • Herzlich willkommen in unserem Themenfilter! Bitte wählen Sie ein oder mehrere Themen aus, um den Bericht nach Ihren Interessen zu filtern.
  • Leider wurden für Ihre Themenauswahl keine Ergebnisse gefunden. Wählen Sie eine andere Themenkombination.