Mehr als 215.000 Freiwilligenstunden oder umgerechnet rund 27.000 Acht-Stunden-Tage haben unsere Mitarbeitenden 2025 für ehrenamtliches Engagement geleistet. Wir sind stolz auf das Engagement unserer Beschäftigten und fördern es im Rahmen unserer Corporate-Volunteering-Angebote. Neben unseren Fokusthemen, wie der Förderung der digitalen Gesellschaft, engagieren wir uns u. a. für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport. Dabei kooperieren wir mit Partnerorganisationen und leisten finanzielle Unterstützung in Form von Sponsoring und Spenden. Nicht zuletzt erbringen wir in Krisensituationen Soforthilfe, z. B. nach Naturkatastrophen.
Das Engagement unserer Mitarbeitenden fördern
Im Rahmen des Corporate Volunteering bringen unsere Beschäftigten ihre Zeit und ihr Fachwissen für soziale und ökologische Zwecke ein. Mit ihrem Einsatz stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt, erweitern ihre Perspektiven und entwickeln ihre Kompetenzen weiter. Dies kann sich positiv auf das Teamgefühl im Unternehmen auswirken.
Volunteering-Highlights im Jahr 2025
Beim Living Culture Day 2025 haben unsere Mitarbeitenden weltweit gezeigt, wie wir Corporate Volunteering bei der Telekom leben. Unter dem Motto „The Power of We – Together for Good“ haben sich unsere Teams in sozialen und ökologischen Projekten im Unternehmen eingebracht – von Bildungs‑ und Gesundheitsinitiativen über lokale Hilfsaktionen bis hin zu Spendenkampagnen. Ergänzend haben wir im Rahmen des Living Culture Day eine konzernweite Spendeninitiative zugunsten der „Aktion Deutschland Hilft“ durchgeführt, die eine zentrale Spende von 10.000 € seitens der Deutschen Telekom sowie weitere Beiträge von Mitarbeitenden umfasste.
Ein weiterer Schwerpunkt waren die Aktionen zum Jubiläum „30 Jahre Telekom“ in Deutschland. Wir haben das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeitenden zu diesem Anlass finanziell mit Spenden für gemeinnützige Projekte gewürdigt und mit der Initiative „30 Jahre Telekom – 3.000 gute Taten“ zu weiteren freiwilligen Aktivitäten aufgerufen.
Corporate Communities
In verschiedenen „Corporate Communities“ engagieren sich unsere Beschäftigten langfristig für die Fokusthemen unserer CR-Strategie.
Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft
stehen bei verschiedenen Umwelt-Communities im Fokus.
Mitgestaltung der digitalen Gesellschaft
– dieses Thema steht im Mittelpunkt bei der Förderung der Teilhabe an der digitalen Welt. Dabei geht es bspw. darum, Medienkompetenz zu fördern.
Unternehmenskultur und Inklusion
stehen ebenfalls im Zentrum unserer Mitarbeitenden-Netzwerke.
Für die Stärkung der Medienkompetenz von jungen Menschen steht z. B. die „DIGITAL@School“-Community. Die Mitglieder dieser Community wollen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, die Möglichkeiten und Gefahren der digitalen Welt zu verstehen. Lehrkräfte und Eltern werden beim Aufbau von Wissen unterstützt. Ob bei Events oder Workshops in Bildungseinrichtungen: Die Digital@School-Community macht innovative Technologien zugänglich und möchte gleichzeitig Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Zusammenarbeit stärken. Ein besonderes Highlight war 2025 die Unterstützung der „European Girls’ Olympiad in Informatics“: In Zusammenarbeit mit den bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) ermöglichten die Mitglieder der DIGITAL@School-Community Mädchen aus über 60 Ländern, an diesem Informatikwettbewerb teilzunehmen und ihr Wissen in Workshops mit Expert*innen der Telekom zu erweitern.
Ein weiteres Beispiel für unsere Corporate Communities ist die „Human-centered Technology“-Community. Ihr Ziel ist es, den Menschen bei der Entwicklung und Nutzung von Technologie und Innovationen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Community organisiert Veranstaltungen wie Barcamps, die den Austausch untereinander fördern – überwiegend in Deutschland, aber auch international. Im Berichtsjahr fanden länderübergreifende Events wie ein Hackathon und der „Responsibility Campus“ zum Thema verantwortungsvolle KI-Entwicklung statt. Die „Human-centered Technology“-Community hat sich Ende 2025 aufgelöst, und ihre Aktivitäten und Ergebnisse wurden in das operative Geschäft integriert.
So viel haben unsere Beschäftigten 2025 in der Freiwilligenarbeit geleistet
Sponsoring für mehr gesellschaftliche Teilhabe
Eine Übersicht über unser vielfältiges Sponsoring- Engagement in Deutschland finden Sie auf unserer
WebsiteIm Rahmen unserer Sponsoring-Aktivitäten unterstützen wir auch 2025 zahlreiche Künstler*innen, Sportler*innen, Veranstalter*innen, Ligen und Vereine. Dabei legen wir großen Wert auf regionales Engagement an unseren Standorten. Ein Fokus liegt im sozialen Bereich, zum Beispiel durch Partnerschaften im Inklusionssport.
Inklusion durch Sport: Barrieren abbauen und Menschen zusammenbringen
Sport hat die Kraft, Menschen zu verbinden, Perspektiven zu öffnen und Barrieren abzubauen. Deshalb engagiert sich die Deutsche Telekom seit vielen Jahren im Leistungs- und Breitensport – stets mit einem besonderen Fokus auf inklusive und paralympische Athlet*innen und Sportprojekte. Dabei arbeiten wir eng mit der Sporthilfe, dem Team D Paralympics und dem Verband Special Olympics zusammen. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen als Vorbilder sichtbar zu machen, ihre beeindruckenden Leistungen zu würdigen und ihre Geschichten einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.
Ein Highlight des Jahres 2025 war die Special Hockey Europameisterschaft (EM) in Mönchengladbach. Bei ihr errang die deutsche Special-Hockey-Nationalmannschaft den Europameister-Titel. Die Finalspiele fanden parallel zur klassischen Hockey-EM statt und wurden von uns live über unsere Plattform übertragen. Wir waren außerdem Trikot-Sponsor des Gewinnerteams.
2025 wurde erstmals die von der Telekom initiierte Auszeichnung „Special Olympics Sportler*in des Jahres“ im Rahmen der renommierten Sportlerwahl des Jahres in Baden-Baden vergeben. Außerdem waren wir Partner und Gastgeber der Preisverleihung „Para Sportler*innen des Jahres 2024“, die im April 2025 im Telekom Forum in Bonn ausgerichtet wurde.
Mehr zum Thema Inklusion durch Sport finden Sie auf unserer
WebsiteIm Vorfeld der Paralympischen Winterspiele 2026 in Italien setzten wir gemeinsam mit dem FC Bayern München ein Zeichen für eine stärkere Sichtbarkeit des Para‑Biathlons. Zwei Spitzen-Athletinnen erklärten den Fußballprofis auf dem Trainingsgelände des FC Bayerns die Technik, die Abläufe und die besonderen Herausforderungen, die ihr Sport mit sich bringt.
Auch außerhalb großer Events haben wir uns im Berichtsjahr dafür eingesetzt, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Beispielsweise beteiligten wir uns an Initiativen mit Rollstuhlbasketball-Nationalspieler*innen und Blindenfußball-Nationalspieler*innen sowie anderen Spitzensportler*innen aus dem Para-Bereich.
Partner des Fußballs
Unser Sponsoring im Fußball soll unsere Rolle als Förderer des Sports weiter unterstreichen. In Deutschland unterstützen wir verschiedene Bundesligaclubs und engagieren uns beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Bei Spielen der Deutschen Nationalmannschaft (Männer wie Frauen) zeigen wir Präsenz.
Corporate Giving: mit Spenden helfen
Tiefergehende Informationen über unsere Kooperationen finden Sie auf unserer
WebsiteMit unseren Unternehmensspenden (Corporate Giving) unterstützen wir die Arbeit von Hilfsorganisationen – vorzugsweise in langjährigen Partnerschaften. Wir wählen Organisationen aus, die unsere Werte teilen und hauptsächlich unsere Fokusthemen unterstützen: in Deutschland etwa die Deutsche Telekom Stiftung, die sich für eine bessere Bildung in den MINT-Fächern einsetzt. Wir fördern außerdem die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ von BILD hilft e. V., die „Nummer gegen Kummer“ und die „TelefonSeelsorge“ sowie die „Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V.“ (BAGSO) schon seit vielen Jahren. Zudem arbeiten wir mit einigen Partnerorganisationen in Kampagnen zusammen, z. B. gegen Hass im Netz. Wir leisten auch finanzielle Unterstützung für Organisationen, in denen unsere Mitarbeitenden ehrenamtlich aktiv sind.
Im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements unterstützen wir seit Sommer 2025 in Deutschland auch das „Plaudernetz“ – eine Hotline gegen Einsamkeit, die von der Hilfsorganisation Malteser gestartet wurde. Wir stellen eine kostenfreie Rufnummer und technische Infrastruktur zur Verfügung. Seit dem Start fanden über die Hotline bereits mehr als 10.000 Telefongespräche statt. Ursprünglich wurde das Plaudernetz in Österreich initiiert, wo es bereits seit 2020 aktiv ist und von der Caritas der Erzdiözese Wien gemeinsam mit Magenta Telekom und der „Kronen Zeitung“ umgesetzt wird.
Informationen zur finanziellen Gesamtsumme unseres gesellschaftlichen Einsatzes im Berichtsjahr finden Sie unter Soziales Engagement hier im CR-Bericht.
Im Krisenfall direkt reagieren
Bei akuten Krisen handeln wir umgehend, vor allem dort, wo die Telekom mit eigenen Standorten präsent ist und wo auch Mitarbeitende betroffen sind. Mit unseren Kerngeschäftsaktivitäten und strategischen Partnerschaften engagieren wir uns vor Ort, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen. Unsere Mitarbeitenden können ihre Zeit und Fähigkeiten freiwillig dort einbringen, wo sie gebraucht werden – und werden dafür nach Absprache für eine vereinbarte Zeit von der Arbeit freigestellt.
Unterstützung für Betroffene bei Natur- und Brandkatastrophen in Europa
In Griechenland stellten wir 2025 Kund*innen in von Naturkatastrophen betroffenen Gebieten – vor allem bei Überschwemmungen und Bränden – kostenfreie Sprach‑ und Datenpakete zur Verfügung.
In Nordmazedonien überwies Makedonski Telekom nach einer Brandkatastrophe in einer Diskothek in der Stadt Kočani eine Spende an das Rote Kreuz, um den Familien der über 60 Todesopfer und den fast 200 Verletzten zu helfen. Zusätzlich beteiligten sich auch Mitarbeitende im Rahmen einer unternehmensinternen Spendenaktion.
Für Erreichbarkeit gesorgt bei Waldbränden und Sturzfluten in den USA
Anfang 2025 verursachten schwere Waldbrände in Südkalifornien erhebliche Schäden im Los Angeles County. T‑Mobile US reagierte mit schneller Unterstützung für die Betroffenen sowie für Einsatz- und Rettungskräfte. Das Unternehmen richtete automatisch rund 12.000 Antennen neu aus, um die Mobilfunknetze in den betroffenen Gebieten funktionsfähig zu halten. Außerdem wurde der satellitengestützte Mobilfunk-Dienst T‑Satellite bereits vor seinem kommerziellen Marktstart verfügbar gemacht. Dadurch konnten rund 198.000 Nutzer*innen Textnachrichten und Notfallwarnungen senden und empfangen.
Zudem unterstützte T‑Mobile US die Hilfsmaßnahmen durch die Einrichtung eines mobilen Kommandozentrums, das die Einsatzteams vor Ort mit digitaler Anbindung versorgte, und aktivierte T-Priority für zahlreiche Einsatzkräfte. T-Priority ist das erste 5G‑Network-Slicing-Angebot für Einsatz‑ und Rettungskräfte in den USA. Dabei wird ein Teil der Netzkapazität innerhalb des bestehenden Mobilfunknetzes reserviert, sodass Einsatzkräfte wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auch bei hoher Netzauslastung zuverlässig und schnell kommunizieren können.
Sechs Monate später unterstützte T‑Mobile US die Hilfs‑ und Wiederaufbauarbeiten, nachdem schwere Sturzfluten Gemeinden in Zentraltexas getroffen hatten. Der T‑Satellite-Dienst wurde für Notfallwarnungen und wichtige Textkommunikation eingesetzt, während eine mobile Funkstation (SatCOLT) zur Verbesserung der Netzanbindung vor Ort zum Einsatz kam. Darüber hinaus unterstützten Drohnen bei Such‑ und Rettungseinsätzen.
Im Rahmen des kontinuierlichen Engagements von T‑Mobile US für Einsatz‑ und Rettungskräfte in den Vereinigten Staaten spendete das Unternehmen zudem 2 Mio. US‑$ an die „Tunnel to Towers Foundation“. Die Stiftung unterstützt Familien von Einsatzkräften, unter anderem mit Stipendien für Kinder von Einsatzkräften, die im Dienst zu Tode gekommen sind.
T‑Systems: Koordination von Spontanhilfe im Krisen- und Katastrophenfall
Wie können Vereine, Verbände und engagierte Bürger*innen besser in die Bewältigung von Krisen und Katastrophen eingebunden werden? Mit der Software‑as‑a‑Service-Plattform KatHelfer soll die Koordination spontaner Hilfsangebote für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben deutlich vereinfacht werden.
Mehr zu unserem Disaster Recovery Management finden Sie in unserer geprüften
Nachhaltigkeiterklärung im Geschäftsbericht 2025KatHelfer nutzt Kommunikationskanäle, die viele Menschen bereits auf ihrem Smartphone haben: Über RCS, WhatsApp oder Telegram können sich potenzielle Helfer*innen direkt über ihr Smartphone melden und Angaben zu Standort, Verfügbarkeit und Fähigkeiten machen. Die KI gleicht die Informationen mit dem Bedarf ab, identifiziert geeignete Personen für eine Spontanhilfe und informiert sie über den Einsatz.
KatHelfer wurde im Projekt „KatHelfer PRO“ von T‑Systems gemeinsam mit Akteuren aus Bevölkerungsschutz, Wissenschaft und Industrie entwickelt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Seit Dezember 2025 wird die Plattform von ersten Kund*innen auf Landesebene genutzt.
Wir sind da, wenn wir gebraucht werden. Das zeigt auch unser KPI „Community Contribution“ im Bereich „Krisenhilfe“: Im Jahr 2025 haben wir u. a. Betroffene von Naturkatastrophen mit einer Summe von insgesamt über 1,8 Mio. € unterstützt. Davon haben wir über 250.000 € als Geldbeträge gespendet und weitere rund 1,6 Mio. € in Form von Sachspenden geleistet. Der restliche Anteil entfiel auf den Geldwert der geleisteten Freiwilligenstunden und auf die Gemeinkosten.
Ein Blick nach vorn
In den vergangenen Jahren war unser Einsatz immer wieder gefragt – etwa bei plötzlichen Naturkatastrophen oder als vertrauensvoller Partner für die Gesellschaft. Diese Erfahrungen haben den Austausch mit wichtigen Stakeholdern vertieft und uns geholfen, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Auch in Zukunft wollen wir ein Anker der Stabilität in unsicheren Zeiten sein und unser Engagement verlässlich fortführen. Dabei können wir auf die Unterstützung unserer Mitarbeitenden zählen, die ihre große Hilfsbereitschaft weltweit immer wieder unter Beweis stellen.
Deep Dive für Expert*innen
Management & Rahmenwerke
Die Spendenrichtlinie der Deutschen Telekom soll für ein einheitliches und konsistentes Spenden-Engagement in Deutschland sorgen. Sie definiert Vorgaben und Rahmenbedingungen, um Spenden rechtmäßig, verbindlich und transparent zu beurteilen und zu verwalten.
Die Sponsoring-Richtlinie konkretisiert die Sponsoring-Strategie der Deutschen Telekom und legt den Entscheidungsprozess für konkrete Sponsoring-Maßnahmen fest. Sie soll sicherstellen, dass Mittel effizient verwendet werden, die zuständigen Fachabteilungen einbezogen und alle Beteiligten rechtlich abgesichert sind.
Weitere Informationsquellen zu unserem ehrenamtlichen und finanziellen Engagement
a aDie Zahl umfasst Freiwilligenstunden während und außerhalb der Arbeitszeit unserer Beschäftigten. Letztere unterstützen wir z. B. durch Räumlichkeiten, Versicherungen oder Spenden.