Home
Eine Frau im Telekom Blazer zeigt zwei Männern ein Mobiltelefon in einem Telekom showroom. (Header Photo)

Produkte und Services: den gesamten Lebenszyklus im Blick

Wie können wir negative Auswirkungen im gesamten Lebenszyklus unserer Produkte reduzieren? Diese Frage beschäftigt uns bei der Produktentwicklung. Im Fokus stehen Aspekte wie Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Emissionsreduktion. Um mögliche Wirkungen systematisch zu bewerten, nutzen wir einen strukturierten Ansatz zur Wirkungsmessung.

Ausführlich behandeln wir diese Aspekte auch unter „Klimawandel“ und „Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft“ in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung 2025.

Erreichte Meilensteine, laufende Projekte und Ziele

Seit 2014 analysieren wir die Auswirkungen unseres Produktportfolios. 2020 haben wir einen Ansatz zur Wirkungsmessung eingeführt, der uns hilft, die Auswirkungen unserer Produkte und Services systematisch zu erfassen und zu bewerten. 2023 wurde dieser Ansatz vom TÜV Rheinland validiert. Die Ergebnisse nutzen wir, um Transparenz zu schaffen und die (Weiter-)Entwicklung unserer Produkte und Services zu unterstützen.

Scrollen, um mehr zu erfahren

Wo wir herkommen

  • Wir bewerteten die ökologischen Eigenschaften unserer Produkte erstmals mit eigener Analysemethode. Die Ergebnisse fließen in die Berechnung unseres KPI „Anteil Umsatz mit Nachhaltigkeitsbezug“ ein.

  • Launch des „We Care“-Labels, um spezifische ökologische oder soziale Eigenschaften unserer Produkte und Services sichtbar zu machen. Die Basis bildet unser Wirkungsmessungsprozess, mit dem wir definierte Kriterien und Anwendungsfälle betrachten.

  • Wir führten die #GreenMagenta und #GoodMagenta ein, um ökologische und soziale Eigenschaften ausgewählter Produkte und Maßnahmen transparent darzustellen. Sie lösten das „We Care“-Label ab.

  • Wir führten eine Verpackungsleitlinie ein, die konkrete ökologische Anforderungen an die Gestaltung von Verpackungen festlegt – etwa den Verzicht auf Einwegplastik.

  • Der TÜV Rheinland validierte den Prozess und die Methodik unserer IT‑gestützten Wirkungsmessung.

  • Das 50. Produkt der Deutschen Telekom hat den Wirkungsmessungsprozess durchlaufen.

  • Wir führten das T Phone 2 und T Phone 2 Pro ein. Im Vergleich zu den jeweiligen Vorgängermodellen weisen die Geräte in der Herstellungsphase um 33 % (T Phone 2) bzw. 47 % (T Phone 2 Pro) geringere Treibhausgasemissionen auf. Die Angaben basieren auf einer Lebenszyklusanalyse, auf deren Grundlage der Product Carbon Footprint (PCF) nach anerkannten Standards ermittelt wurde.

  • Wir veröffentlichten die „Grundsätze für grüne Künstliche Intelligenz (KI)“. Diese legen interne Leitplanken für die Berücksichtigung ökologischer Aspekte bei der Entwicklung und Anwendung von KI‑Lösungen fest.

Wo wir im Berichtsjahr stehen

  • Wir führen den Telco Circularity Score (TCS) ein, den wir ab 2026 als Mess- und Steuerungsinstrument für unseren systematischen Kreislaufwirtschaftsansatz nutzen möchten (ohne T‑Mobile US).

  • Wir entwickeln ein Tool, mit dem der Product Carbon Footprint (PCF) der wichtigsten Produkte und Services der Deutschen Telekom entlang anerkannter ISO‑Standards ermittelt werden kann (ohne T‑Mobile US).

Wo wir hinwollen

  • Geschäftskunden sollen auf Anfrage für ihre Treibhausgasbilanzierung Informationen zum Product Carbon Footprint (PCF) unserer wichtigsten Produkte und Services erhalten können (ohne T‑Mobile US).

Vorgaben für die Produktgestaltung

Bereits bei der Entwicklung unserer Eigenmarken-Produkte berücksichtigen wir potenzielle ökologische Auswirkungen entlang des gesamten Lebenszyklus. Dabei orientieren sich unsere Produktentwickler*innen an den Telekom Design Specifications. Sie geben konkrete Anforderungen vor, etwa zum Materialeinsatz oder zum Umgang mit potenziell gefährlichen Inhaltsstoffen.

Die Gestaltung von Verpackungen ist in unserer Verpackungsleitlinie geregelt, die Bestandteil der Telekom Design Specifications ist. Ausführliche Informationen zum Thema Verpackungen finden Sie unter Kreislaufwirtschaft hier im CR‑Bericht.

Darüber hinaus arbeiten wir zusammen mit Partnern daran, die Nutzung von Streaming-Diensten energieeffizienter zu gestalten. 2024 haben wir an einem Leitfaden mitgearbeitet, der Entscheidungsträgern, Entwicklerteams und Verbraucher*innen hilft, den Energiebedarf von Video-Streaming besser einzuordnen.

Validierte Methodik: Produktauswirkungen im Blick

Um mögliche ökologische und soziale Wirkungen unserer Produkte, Services und digitalen Lösungen fundiert zu bewerten, nutzen wir eine IT‑gestützte Wirkungsmessung. Unser Ansatz definiert klare Kriterien und Nutzungsszenarien entlang des Produktlebenszyklus.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Vergleich: Wir prüfen, was sich durch eine konkrete Lösung im Vergleich zu einer Ausgangssituation verändert – zum Beispiel beim Einsatz von Ressourcen. Dafür legen wir im Vorfeld fest, welche Annahmen zugrunde liegen und welche Teile der Wertschöpfung relevant sind.

Der Prozess und die zugrunde liegende Methodik wurden 2023 durch den TÜV Rheinland validiert. Die Validierung wurde im Berichtsjahr erneut bestätigt.

Schritt 1 - Weitere Informationen zu Ausgangslage, Zielbild und Bewertungsmaßstab festlegen

Ausgangslage, Zielbild und Bewertungsmaßstab festlegen

Im ersten Schritt legen wir fest, was wir bewerten und woran wir die Wirkung messen. Dazu beschreiben wir zunächst die Ausgangssituation, das angestrebte Zielbild sowie die betrachtete Maßnahme. Außerdem definieren wir den Zeitraum, auf den sich die Bewertung bezieht. Anschließend bestimmen wir die Vergleichsbasis der Bewertung. Je nach Fragestellung nutzen wir dafür eine reale Situation, einen Benchmark oder ein Szenario:

  • Reale Situationen vergleichen Optionen, die heute tatsächlich genutzt werden.

  • Benchmarks stellen unsere Lösung externen Vergleichswerten oder branchenüblichen Alternativen gegenüber.

  • Szenarien beschreiben einen möglichen zukünftigen Zustand, der als Vergleichs- oder Zielbild dient.

Schritt 2 - Weitere Informationen zu Relevante Teile der Wertschöpfungskette festlegen

Relevante Teile der Wertschöpfungskette festlegen

Im zweiten Schritt legen wir fest, welche Teile der Wertschöpfungskette für die Bewertung relevant sind. Dabei konzentrieren wir uns auf jene Wertschöpfungsphasen, in denen sich der Ressourceneinsatz zwischen Ausgangs- und Zielsituation unterscheiden kann. So stellen wir sicher, dass wir die Wirkung dort betrachten, wo Veränderungen tatsächlich entstehen können.

Schritt 3 - Weitere Informationen zu Ressourceneinsatz und Treibhausgasemissionen vergleichen und Veränderungen quantifizieren

Ressourceneinsatz und Treibhausgasemissionen vergleichen und Veränderungen quantifizieren

Im dritten Schritt vergleichen wir den Ressourceneinsatz und den Product Carbon Footprint der Ausgangs- und der Zielsituation entlang der Wertschöpfungskette und quantifizieren die Veränderungen durch die Maßnahme. Dazu erfassen wir, welche Ressourcen die ausgewählten Stakeholder jeweils benötigen. Die Datengrundlage bilden – je nach Relevanz und Verfügbarkeit – validierte Lieferantendaten, interne Daten oder anerkannte Datenbanken wie „ecoinvent“. Auf dieser Basis bestimmen und vergleichen wir den Ressourceneinsatz in beiden Situationen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Berechnung und Bewertung des CO2‑Fußabdrucks im nächsten Schritt.

Um die Veränderungen durch die Maßnahme berechnen zu können, definieren wir zu Beginn eine funktionale Einheit. Sie legt fest, worauf sich der Vergleich bezieht – beispielsweise den Ressourcenverbrauch pro 1.000 Produkteinheiten.

Schritt 4 - Weitere Informationen zu Ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen der Maßnahme bewerten

Ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen der Maßnahme bewerten

Im vierten Schritt bewerten wir die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Maßnahme. Die ökologischen Auswirkungen erfassen wir insbesondere mithilfe des CO2‑Fußabdrucks und ordnen die Effekte zudem den Sustainable Development Goals (SDGs) zu. Die gesellschaftlichen Auswirkungen bewerten wir ebenfalls anhand der SDGs.

Die ökologischen Auswirkungen erfassen wir mithilfe des CO2‑Fußabdrucks. Dafür übersetzen wir die in Schritt 3 ermittelten Veränderungen im Ressourceneinsatz in CO2‑Äquivalente.

Dazu werden die jeweiligen Veränderungen mit anerkannten CO2‑Emissionsfaktoren multipliziert, etwa aus der „ecoinvent“-Datenbank. Auf dieser Basis berechnen wir potenzielle CO2e‑Einsparungen oder einen zusätzlichen CO2e‑Ausstoß als Gesamtbilanz über alle relevanten Wertschöpfungsphasen hinweg.

Ergänzend berücksichtigen wir weitere ökologische Dimensionen, etwa Einsparungen beim Wasserverbrauch oder beim Einsatz von Materialien. Die ermittelten Effekte ordnen wir den SDGs zu.

alt text

Die gesellschaftlichen Auswirkungen bewerten wir ebenfalls anhand der SDGs. Sie helfen uns, soziale Effekte der Maßnahme strukturiert einzuordnen – zum Beispiel eine verbesserte Bezahlbarkeit oder verbesserte Arbeitsbedingungen. Dabei bewerten wir den Beitrag des Produkts oder der Lösung zu den SDGs anhand maßnahmenspezifischer Kriterien, zum Beispiel anhand eingesparter Arbeitsstunden.

alt text
Die ökologischen Auswirkungen erfassen wir mithilfe des CO 2 ‑Fußabdrucks. Dafür übersetzen wir die in Schritt 3 ermittelten Veränderungen im Ressourcen-einsatz in CO 2 ‑Äquivalente. Dazu werden die jeweiligen Veränderungen mit aner-kannten CO 2 ‑Emissionsfaktoren multipliziert, etwa aus der „ecoinvent“-Datenbank. Auf dieser Basis berechnen wir potenzielle CO 2 e‑Einsparungen oder einen zusätzlichen CO 2 e‑Ausstoß als Gesamtbilanzzüber alle relevanten Wertschöpfungsphasen hinweg.Ergänzend berücksichtigen wir weitere ökologische Dimensionen, etwa Einsparungen beim Wasser­verbrauch oder beim Einsatz von Materialien. Die ermittelten Effekte ordnen wir den SDGs zu. Im vierten Schritt bewerten wir die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Maßnahme. Die ökologischen Auswirkungen erfassen wir insbesondere mithilfe des CO 2 ‑Fußabdrucks und ordnen die Effekte zudem den Sustainable Development Goals (SDGs) zu. Die gesellschaftlichen Auswirkungen bewerten wir ebenfalls anhand der SDGs. Im dritten Schritt vergleichen wir den Ressourceneinsatz und den Product Carbon Footprint der Ausgangs- und der Zielsituation entlang der Wertschöpfungskette und quantifizieren die Veränderungen durch die Maßnahme. Dazu erfassen wir, welche Ressourcen die ausgewählten Stakeholder jeweils benötigen. Die Datengrundlage bilden – je nach Relevanz und Verfügbarkeit – validierte Lieferantendaten, interne Daten oder anerkannte Datenbanken wie „ecoinvent“. Auf dieser Basis bestimmen und vergleichen wir den Ressourceneinsatz in beiden Situationen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Berechnung und Bewertung des CO 2 ‑Fußabdrucks im nächsten Schritt. Um die Veränderungen durch die Maßnahme berechnen zu können, definieren wir zu Beginn eine funktionale Einheit. Sie legt fest, worauf sich der Vergleich bezieht – beispielsweise den Ressourcenverbrauch pro 1.000 Produkteinheiten. Im zweiten Schritt legen wir fest, welche Teile der Wertschöpfungskette für die Bewertung relevant sind. Dabei konzentrieren wir uns auf jene Wertschöpfungsphasen, in denen sich der Ressourceneinsatz zwischen Ausgangs- und Zielsituation unterscheiden kann. So stellen wir sicher, dass wir die Wirkung dort betrachten, wo Veränderungen tatsächlich entstehen können. Ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen der Maßnahme bewerten Ressourceneinsatz und Treibhausgasemissionen vergleichen und Veränderungen quantifizieren Relevante Teile der Wertschöpfungskette festlegen Ausgangslage, Zielbild und Bewertungsmaßstab festlegen Im ersten Schritt legen wir fest, was wir bewerten und woran wir die Wirkung messen. Dazu beschreiben wir zunächst die Ausgangssituation, das angestrebte Zielbild sowie die betrachtete Maßnahme. Außerdem definieren wir den Zeitraum, auf den sich die Bewertung bezieht. Anschließend bestimmen wir die Vergleichsbasis der Bewertung. Je nach Fragestellung nutzen wir dafür eine reale Situation, einen Benchmark oder ein Szenario: Reale Situationen vergleichen Optionen, die heute tatsächlich genutzt werden. Benchmarks stellen unsere Lösung externen Vergleichswerten oder branchenüblichen Alternativen gegenüber. Szenarien beschreiben einen möglichen zukünftigen Zustand, der als Vergleichs- oder Zielbild dient. Die gesellschaftlichen Auswirkungen bewerten wir ebenfalls anhand der SDGs. Sie helfen uns, soziale Effekte der Maßnahme strukturiert einzuordnen – zum Beispiel eine verbesserte Bezahlbarkeit oder verbesserte Arbeitsbedingungen. Dabei bewerten wir den Beitrag des Produkts oder der Lösung zu den SDGs anhand maßnahmenspezifischer Kriterien, zum Beispiel anhand eingesparter Arbeitsstunden. Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3 Schritt 4 4.1 4.2

Nach der Auswertung unserer Wirkungsmessung fassen wir die Ergebnisse zusammen. Die gewonnenen Erkenntnisse nutzen wir, um unsere Produkte und Services weiterzuentwickeln. Außerdem dienen die Ergebnisse u. a. als methodische Basis für die Fortschrittsmessung anhand definierter Kennzahlen zu Aspekten der Kreislaufwirtschaft. Weitere Informationen finden Sie hier im CR‑Bericht unter Kreislaufwirtschaft.

Seit Einführung der Methodik haben wir mit dem Wirkungsmessungsprozess für über 50 Produkte und Lösungen der Deutschen Telekom ökologische oder soziale Effekte gemäß unserer definierten Kriterien ermittelt. Im Berichtsjahr sind sechs weitere Produkte und Maßnahmen hinzugekommen. Eine Übersicht über alle Produkte und Services, die den TÜV‑validierten Wirkungsmessungsprozess durchlaufen haben, finden Sie auf unserer Website.

Im Folgenden stellen wir aktuelle Beispiele vor:

E‑Ladeinfrastruktur von Comfortcharge

Der Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende in Deutschland. Mit Comfortcharge nutzt die Deutsche Telekom für den Aufbau von Schnellladestationen gezielt bereits vorhandene Infrastruktur auf ihren deutschlandweiten Liegenschaften – etwa bestehende Stromanschlüsse oder Kabeltrassen. Sind diese Voraussetzungen am Standort bereits vorhanden, kann der Aufbau von Ladeinfrastruktur schneller erfolgen und mit geringerem zusätzlichem Material- und Bauaufwand umgesetzt werden. Dadurch lassen sich Emissionen vermeiden, die sonst bei Erdarbeiten, zusätzlichen Leitungsverlegungen oder der Herstellung weiterer Komponenten anfallen. Gemäß unserer Wirkungsmessung ergeben sich durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur bei der Installation einer Schnellladestation Einsparpotenziale von über 29 Tonnen CO2e. Im Berichtsjahr betrieb Comfortcharge rund 300 Schnellladestationen an unseren Standorten in Deutschland.

Weitere Informationen zur Ladeinfrastruktur an unseren Standorten und darüber hinaus finden Sie unter Mobilität hier im CR‑Bericht.

SD‑X: Netzwerkfunktionen zentral bündeln

Mit SD‑X (Software Defined Everything) werden Netzwerkfunktionen nicht mehr über einzelne Geräte an verschiedenen Standorten gesteuert. Stattdessen laufen sie über eine zentrale, softwarebasierte Plattform in der Cloud, die mehrere Standorte miteinander verbindet. Endgeräte und interne Netzkomponenten lassen sich so aus der Ferne einrichten, aktualisieren und verwalten. Zudem können bei SD‑X mehrere Funktionen in einem einzigen Gerät gebündelt werden, die sonst auf mehrere Geräte verteilt wären. Dadurch werden pro Standort weniger Hardwarekomponenten benötigt – das kann dazu beitragen, das Aufkommen von Elektroschrott zu verringern.

Im Berichtsjahr hat die SD‑X-Lösung der ungarischen Landesgesellschaft Magyar Telekom unser Impact Measurement durchlaufen. Die Analyse zeigte, dass sich durch die Bündelung von Funktionen modellierte CO2e‑Einsparpotenziale ergeben. Unter den im Impact Measurement zugrunde gelegten Annahmen lassen sich bis zu 43 Kilogramm CO2e pro multifunktionalem Netzwerkgerät vermeiden. 2025 lag die Anzahl der bei Kunden in Ungarn genutzten SD‑X-Endpoints bei über 50; dies entspricht einer potenziellen Einsparung von über 23 Tonnen CO2e im Jahr 2025.

T Phone: Weiterentwicklung entlang definierter Designvorgaben

Bei der Weiterentwicklung unserer 5G‑Smartphones T Phone und T Phone Pro orientieren wir uns an den Anforderungen der Telekom Design Specifications, die u. a. Vorgaben zum Materialeinsatz enthalten.

2025 kam die neue Generation T Phone 3 und T Phone 3 Pro auf den Markt. Dabei wurden die bei der vorherigen Generation erreichten Emissionswerte als Referenz berücksichtigt. Die aktuellen Modelle wurden im Eco Rating mit 90 von 100 (T Phone 3) bzw. 88 von 100 (T Phone 3 Pro) Punkten bewertet. Zum Vergleich: Die Vorgängermodelle T Phone 2 und T Phone 2 Pro erreichten 88 bzw. 84 Punkte.

Das Eco Rating ist eine branchenweite Initiative zur Bewertung ausgewählter Umweltaspekte mobiler Endgeräte und steht allen Endgeräteherstellern offen. In die Bewertung fließen unter anderem Kriterien zur Materialeffizienz ein, darunter Aspekte der Reparaturfähigkeit, Haltbarkeit sowie der Einsatz recycelter Materialien.

Die im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen verbesserte Eco‑Rating-Bewertung des T Phone 3 ist auf Verbesserungen bei der Materialeffizienz zurückzuführen. So wurde beispielsweise die Reparierbarkeit erhöht. Zudem wurden Verbesserungen beim Umgang mit gefährlichen Stoffen sowie beim Einsatz recycelter Materialien erzielt.

Wirkung sichtbar machen

Nachhaltigkeit soll Orientierung geben – und belastbar sein. Deshalb bildet unsere TÜV‑validierte Wirkungsmessung die Grundlage, um ökologische und soziale Wirkungen unserer Produkte, Services und Maßnahmen gegenüber Privat- und Geschäftskund*innen, Investor*innen und weiteren Stakeholdern verständlich und transparent darzustellen.

Erfüllen Produkte oder Services unsere definierten Kriterien, machen wir diese Bewertung sichtbar. Seit 2021 nutzen wir dafür die Hashtags #GreenMagenta und #GoodMagenta:

  • #GreenMagenta verweist auf identifizierte ökologische Effekte von Produkten, Services, Projekten, Maßnahmen und Initiativen, die einen Beitrag zum Klimaschutz oder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen leisten können.

  • #GoodMagenta wird für Projekte, Maßnahmen und Initiativen genutzt, bei denen soziale oder gesellschaftliche Effekte identifiziert wurden.

Die Darstellung erfolgt jeweils mit einer kurzen Erläuterung der konkreten Eigenschaften, auf deren Basis die Einordnung erfolgt. Die Hashtags stellen jedoch keine Gesamtbewertung eines Produkts oder Services dar und bedeuten nicht, dass ein Angebot in allen Bereichen nachhaltig ist.

Die Erwartungen an glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation steigen, auch regulatorisch: Ab September 2026 gelten mit der europäischen Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo‑Richtlinie) neue Anforderungen. Unser Anspruch ist es, unsere Nachhaltigkeitskommunikation kontinuierlich weiterzuentwickeln und hohe Transparenzstandards frühzeitig aufzugreifen. Vor diesem Hintergrund haben wir 2025 begonnen, die Kommunikation der Nachhaltigkeitseigenschaften unserer Produkte und Services zu überprüfen. Über die künftige Kommunikation der Ergebnisse unseres Wirkungsmessungsprozesses entscheiden wir 2026.

Product Carbon Footprint (PCF): Transparenz über produktbezogene Emissionen

Vor dem Hintergrund steigender Transparenz- und Vergleichbarkeitsanforderungen entwickeln wir die Methodik unseres Wirkungsmessungsansatz ebenfalls weiter. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der stärkeren Verzahnung mit produktbezogenen Emissionsberechnungen. Im Berichtsjahr haben wir ein Tool zur Berechnung des Product Carbon Footprint unserer wichtigsten Produkte und Services entwickelt, das 2026 vom TÜV Rheinland validiert wurde. Die Software-Lösung soll ab 2026 die Berechnung des PCF sowie die Erstellung entsprechender Berichte gemäß ISO 14067 ermöglichen.

Damit wollen wir nicht nur unseren Ansatz weiterentwickeln, sondern auch den steigenden Informationsbedarf unserer Geschäftskunden nach produktbezogenen Treibhausgasemissionen erfüllen – insbesondere von Unternehmen mit umfangreichen Produktportfolios. Ab 2026 wollen wir ihnen auf Anfrage für ihre Treibhausgasbilanzierung Informationen zum Product Carbon Footprint (PCF) unserer wichtigsten Produkte und Services zur Verfügung stellen.

Digitale Lösungen für Geschäftskunden

Mit digitalen Anwendungen unterstützen wir Geschäftskunden dabei, ökologische und regulatorische Herausforderungen zu adressieren. Die folgenden Beispiele zeigen, wie digitale Technologien zur effizienteren Nutzung von Ressourcen sowie zum Management von Nachhaltigkeits- und Energiedaten beitragen können.

Digitales Wassermanagement

In weiten Teilen Europas sinkt der Grundwasserspiegel, wodurch Lebensräume für viele Lebewesen gefährdet sind und Gegenmaßnahmen immer dringlicher werden. T‑Systems bietet Kommunen und Unternehmen eine Lösung für digitales Wassermanagement. Dabei übertragen vernetzte Wasserzähler Verbrauchsdaten automatisiert mithilfe von „Internet of Things (IOT)“-Technologie. Dies ermöglicht es, Wasserentnahmen zu überwachen und Veränderungen des Grundwasserspiegels zu erkennen. Unter geeigneten Einsatzbedingungen kann eine solche digital unterstützte Steuerung der Wasserentnahme dazu beitragen, den Grundwasserverbrauch zu reduzieren und eine effizientere Bewässerung zu unterstützen.

Anwendungen für ESG‑Datenmanagement und Energiesteuerung

Im Leistungsportfolio „Digitale Nachhaltigkeit“ bieten wir Geschäftskunden mit dem Telekom Nachhaltigkeitsmanager eine digitale Lösung an, mit der sie ESG‑Daten zentral erfassen, regulatorische Anforderungen erfüllen und Nachhaltigkeitsziele messbar steuern können. Das Angebot umfasst unter anderem eine zentrale ESG‑Datenplattform, Anwendungen zur Treibhausgasbilanzierung sowie Lösungen für Lieferketten‑ oder Compliance‑Management. Ergänzt wird das Portfolio durch datenbasierte Analysen, einschließlich KI‑gestützter Auswertungen, sowie durch Beratungsleistungen entlang des gesamten Transformationsprozesses.

Auch im Energiemanagement kommen digitale Lösungen zum Einsatz. IoT‑basierte Komplettlösungen mit nachrüstbarer Sensorik und softwaregestützter Auswertung ermöglichen die Digitalisierung von Energieverbräuchen in Gebäuden. So entsteht Transparenz über den Energieeinsatz, die eine wichtige Grundlage für Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen bildet.

Cloud4Log: Logistik digital und papierlos

Cloud4Log ist eine digitale Logistikplattform von T‑Systems, der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und dem Unternehmen GS1 Germany, die den papierlosen Austausch von Transportdokumenten ermöglicht. Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik können über diese Plattform Warenlieferungen in Echtzeit mit digitalen Lieferscheinen begleiten. Seit Juni 2025 ist zudem der elektronische internationale Frachtbrief (eCMR) als Add-on verfügbar, mit dem grenzüberschreitende Transporte digital und rechtssicher abgewickelt werden können – gemäß den regulatorischen Vorgaben. Digitale Lösungen wie diese können den Papierverbrauch in der Logistik deutlich reduzieren. Aus der Zahl der im Berichtsjahr über Cloud4Log abgewickelten Vorgänge ergibt sich rechnerisch ein Einsparpotenzial von rund 800.000 Seiten Papier.

X‑Creation – Innovation und Wertschöpfung gemeinsam vorantreiben

Wir arbeiten aktiv mit Partnern in Innovationsprojekten zusammen, um digitale Lösungen für nachhaltige Anwendungen zu entwickeln. Ein Beispiel ist das X‑Creation-Programm von T‑Systems. In dieser Community erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen. Das UNFCCC-Sekretariat (Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen) wurde 2024 offizieller Partner des Programms.

Nach einem ersten Erfolg im Jahr 2024 – einer KI‑gestützten App gegen Desinformation in den sozialen Medien – widmete sich X‑Creation im Berichtsjahr erneut aktuellen Herausforderungen. Dazu kamen bei einem digitalen Event rund 1.000 Teilnehmende von über 140 Partnerorganisationen wie Industriekunden, Behörden, Hochschulen oder NGOs zusammen.

Die Teilnehmenden entwickelten mehr als 27 Lösungsansätze, unter anderem zur Finanzierung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen, zum Gesundheitsökosystem der Zukunft, zu Gebäudeeffizienz sowie zur Stärkung der Medienkompetenz. Darüber hinaus gingen aus dem Programm zwei Start‑ups hervor, die sich mit umweltbezogenen Technologien befassen.

Für 2026 ist geplant, X‑Creation in eine gemeinnützige Organisation zu überführen, um Zusammenarbeit und Innovation langfristig weiter zu stärken.

X-Creation (Logo)

Enablement-Faktor: potenzielle CO2e-Einsparungen auf Kundenseite

Seit 2014 analysieren wir, in welchem Umfang unsere ICT‑Lösungen dazu beitragen können, Treibhausgasemissionen bei Kund*innen zu reduzieren. Die Berechnungen basieren auf Daten und Annahmen zu verschiedenen Nutzungsszenarien – beispielsweise zur Vermeidung von Geschäftsreisen durch den Einsatz von Business-Conference-Lösungen. Jährlich ermitteln wir so die potenzielle Klimaschutzwirkung unserer Lösungen auf Kundenseite anhand modellierter Szenarien.

Um Fortschritte zu messen, ermitteln wir den KPI „Enablement-Faktor“. Er setzt das potenzielle CO2e‑Einsparpotenzial bei Kund*innen ins Verhältnis zu unserem eigenen CO2e‑Fußabdruck (Scope 1 bis 3).

Für Deutschland wurde im Jahr 2025 ein Enablement-Faktor von 6,09 ermittelt. Dieser Wert beschreibt das Verhältnis zwischen den potenziellen Einsparwirkungen durch die Nutzung unserer Lösungen und unseren eigenen Emissionen. Das bedeutet: Für jede Tonne CO2, die wir in Deutschland durch die Bereitstellung dieser Produkte und Lösungen verursachen, ergibt sich rechnerisch ein potenzielles Einsparvolumen von ca. 6 Tonnen CO2e auf Kundenseite. Die Berechnungen beruhen auf Modellannahmen und stellen keine tatsächlichen Emissionsreduktionen dar.

Ein Großteil der potenziellen Einsparungen auf Kundenseite in Deutschland entsteht durch

  • Homeoffice und unsere Business- und Videokonferenz-Lösungen,

  • Cloud Computing sowie

  • leistungsfähigere Server, energieeffizientere Rechenzentren und eine höhere Auslastung der Infrastruktur.

Für noch mehr Transparenz und Vergleichbarkeit unterstützen wir auch im Berichtsjahr weiterhin die European Green Digital Coalition (EGDC) dabei, einen Industriestandard zur Berechnung von Emissionseinsparungen durch ICT‑Produkte zu entwickeln.

KPI „Enablement-Faktor“ Deutsche Telekom in Deutschland

Die modellierten, potenziellen positiven CO2e-Effekte, die auf Kundenseite durch die Nutzung unserer Produkte und Lösungen ermöglicht werden, lagen im Berichtsjahr in Deutschland insgesamt bei 23,5 Mio. Tonnen CO2e. Dies entspricht in etwa dem durchschnittlichen CO2e-Fußabdruck der Einwohner*innen der Städte München und Frankfurt am Main zusammen. a

Daraus ergibt sich für 2025 ein Enablement-Faktor von 6,09. Der Enablement-Faktor liegt damit höher als im Vorjahr (4,41). Diese Entwicklung ist auf mehrere Einflussfaktoren zurückzuführen: Dazu zählen unter anderem höhere Absatzmengen ausgewählter digitaler Lösungen sowie Veränderungen im Nutzungsverhalten, etwa durch vermehrtes Arbeiten im Homeoffice. Zusätzlich wirkten sich gesunkene Scope‑1‑, ‑2‑ und ‑3‑Emissionen der Deutschen Telekom auf den Enablement-Faktor aus.

Enablement-Faktor von 2022 bis 2025

2025 2024 2023 2022 6,09 4,41 4,78 3,76

Extrakt: bei unseren Kund*innen ermöglichte positive CO2-Effekte

in kt CO2e

E-Commerce Accomodation sharing Broadband E-Learning Dematerialization Cloud PBX (TD) Carsharing Broadband – Cloud for SME Business and Video Conferencing Broadband – Telecommuting 522 261 197 768 884 1.121 1.501 11.635 6.512

Eine umfassende Einordnung der positiven und negativen Auswirkungen der Deutschen Telekom im Zusammenhang mit Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch finden Sie unter „Klimawandel“ in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung 2025.

KI‑Entwicklung: Energie und Ressourcenbedarf im Fokus

Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, haben einen besonders hohen Energie- und Ressourcenbedarf. Um eine möglichst ressourcen- und energieeffiziente Entwicklung und Nutzung von KI zu unterstützen, haben wir im Jahr 2024 neun Grundsätze für „grüne KI“ entwickelt und veröffentlicht. Sie geben Orientierung, wie ökologische Aspekte bei der Entwicklung von KI‑Lösungen berücksichtigt werden können. Mit diesen Grundsätzen möchten wir nicht nur unseren Entwickler*innen praktische Leitplanken geben, sondern auch Impulse in der ICT‑Industrie setzen. So sehen die Grundsätze etwa vor, dass KI‑Modelle mehrfach verwendet und Hardware-Ausstattungen an den Bedarf angepasst sein sollen. Gleichzeitig kann KI – verantwortungsvoll genutzt – dazu beitragen, Energie effizienter zu nutzen: Beispielsweise wird im Rechenzentrum in Magdeburg seit 2025 im Regelbetrieb eine KI‑basierte Lösung zur Steuerung der Kühlsysteme erprobt. In der Testphase zeigte sich unter den betrachteten Bedingungen ein Effizienzpotenzial von bis zu 33 % beim kühlbedingten Energieverbrauch gegenüber dem Ausgangsbetrieb. Weitere Informationen finden Sie unter Energie hier im CR‑Bericht.

Ein Blick nach vorn

Ab 2026 entwickeln wir unsere Wirkungsmessung weiter, um u. a. produktbezogene Emissionskalkulationen methodisch zu schärfen und mit dem PCF‑Tool zu verknüpfen. Dabei prüfen wir eine Ausrichtung an anerkannten Standards, etwa an den ISO‑Normen (International Organization for Standardization) sowie an Empfehlungen der International Telecommunication Union (ITU).

Zugleich gewinnt „grüne KI“ für uns weiter an Bedeutung. Ein Beispiel ist die 2026 eröffnete KI‑Fabrik in München. Die KI‑Fabrik wird mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. In der KI‑Fabrik können Geschäftskunden unter anderem sogenannte digitale Zwillinge betreiben, mit denen sich Produktionslinien oder ganze Fabriken virtuell abbilden, simulieren und weiterentwickeln lassen, bevor reale Vorhaben umgesetzt werden. Solche Anwendungen können dazu beitragen, Prozesse effizienter zu gestalten und Ressourcenverbräuche sowie Emissionen zu reduzieren.

Deep Dive für Expert*innen

Management & Rahmenwerke

  • Unsere neun Grundsätze für „grüne KI“ sollen unseren Entwickler*innen eine Orientierung geben, wie KI‑Lösungen unter ökologischen Gesichtspunkten entwickelt und eingesetzt werden können. Sie sollen einen Weg aufzeigen, wie wir Risiken – etwa einem deutlich steigenden THG‑Fußabdruck – frühzeitig begegnen können.

  • Unsere Verpackungsleitlinie ist Teil der „Standard Design“-Spezifikationen, die auch ökologische Anforderungen an Produktbestandteile und Design enthalten. Alle Hersteller müssen diese Kriterien bei der Entwicklung von Telekom-Geräten erfüllen.

  • Zertifikat über die Prüfung und Validierung des „Impact Measurement & Evaluation Process (IMEP)“ durch den TÜV Rheinland

Produkte mit Nachhaltigkeitsbezug und ihr Anteil am Gesamtumsatz

  • Seit 2014 ermitteln wir den Anteil der Produkte mit Nachhaltigkeitsbezug am Gesamtumsatz. Die Methodik berücksichtigt ökologische und soziale Kriterien. Ausführliche Informationen zur Methodik finden Sie hier.

Relevante Standards

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 302-5 (Senkung des Energiebedarfs für Produkte und Dienstleistungen)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zu Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
Zum Glossar
App
App steht für Application und bezeichnet jede Art von Anwendungsprogramm. Im engeren Sinne sind Apps Programme, die über einen Online-Shop direkt auf einem Smartphone oder Tablet PC installiert werden können. Sie bieten vielfältige Funktionen wie beispielsweise Fahrplanauskünfte, Spiele oder Übersetzungen.
Zum Glossar
CO2e – Kohlendioxidäquivalent
CO2e geben das Treibhauspotenzial verschiedener klimaschädlicher Gase an und verdeutlichen, wie viel eine festgelegte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt. Als Vergleichswert hierzu dient Kohlendioxid (CO2).
Zum Glossar
Carbon Footprint
Der Carbon Footprint beschreibt die Summe aller Treibhausgase, die innerhalb einer festgelegten Zeitspanne direkt oder indirekt emittiert werden. Der Carbon Footprint kann für ein Unternehmen, eine Person oder den Lebenszyklus eines Produkts berechnet werden. Dabei werden von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung sämtliche relevanten Emissionen erfasst.
Zum Glossar
Cloud Computing
Dynamische Bereitstellen von Infrastruktur-, Software- oder Plattformleistungen als Service aus dem Netz. Basis für die bereitgestellten Leistungen sind eine hohe Automation und Virtualisierung sowie Multi-Mandanten-Fähigkeit und Standardisierung der Hard- und Software. Kunden beziehen diese Dienste nach Bedarf und bezahlen nach Verbrauch. Als Kommunikationsinfrastruktur dienen das Internet (Public Cloud), ein Unternehmensnetz (Private Cloud) oder eine Mischform davon (Hybrid Cloud). Dynamic Services ist ein Angebot von T‑Systems zum variablen Bezug von ICT-Ressourcen sowie -Leistungen.
Zum Glossar
ESG
ESG steht für Environmental, Social and Governance und bezeichnet das Engagement von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
Zum Glossar
ICT – Information and Communication Technology
Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).
Zum Glossar
IoT – Internet of Things
Das Internet der Dinge ermöglicht die intelligente Vernetzung von Dingen (Sensoren, Geräten, Maschinen, Fahrzeugen usw.) mit dem Ziel, Anwendungen und Entscheidungsprozesse zu automatisieren. Das IoT-Angebot der Deutschen Telekom reicht von SIM-Karten und flexiblen Datentarifen über IoT-Plattformen in der Cloud bis hin zu Komplettlösungen aus einer Hand.
Zum Glossar
KI – Künstliche Intelligenz
KI bezeichnet die Fähigkeit einer Maschine oder einer Software, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen und Planen zu imitieren. Generative Künstliche Intelligenz (auch GenAI) – als Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz – wird verwendet, um neue Inhalte wie Text, Bilder, Musik oder Videos zu erstellen.
Zum Glossar
KPI
Als KPI werden in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen bezeichnet, anhand derer quantitativ bewertet werden kann, wie weit eine Organisation bei der Umsetzung wichtiger Zielsetzungen vorangekommen ist.
Zum Glossar
PCF
Der Begriff Product Carbon Footprint wird international unterschiedlich definiert und verwendet. In dem genannten Zusammenhang wird darunter die Bilanz der Treibhausgasemissionen entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produkts in einer definierten Anwendung und bezogen auf eine definierte Nutzeinheit verstanden.
Zum Glossar

a aBerechnungsgrundlagen sind der durchschnittliche CO2-Fußabdruck eines/einer Deutschen gemäß Bundesumweltamt 2025 sowie die Einwohnerzahlen deutscher Großstädte.

Themenfilter

Ergebnisse

  • Herzlich willkommen in unserem Themenfilter! Bitte wählen Sie ein oder mehrere Themen aus, um den Bericht nach Ihren Interessen zu filtern.
  • Leider wurden für Ihre Themenauswahl keine Ergebnisse gefunden. Wählen Sie eine andere Themenkombination.