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Ein Mann hält ein Handy mit beiden Händen. Eine Frau steht neben ihm und hat den Arm um seine Schultern. Beide schauen in die Ferne. (Header Photo)

Mitarbeiterinitiativen: im Einsatz für eine nachhaltigere Zukunft

Smarte Textilsammelcontainer, Upcycling von alten Werbebannern, eine Suchmaschine, die Bäume pflanzt: All diese Projekte – und viele weitere – wurden in den letzten Jahren auf Anregung von Mitarbeitenden bei der Deutschen Telekom umgesetzt. Weltweit setzen sich zahlreiche Kolleg*innen in verschiedenen Initiativen und Programmen ein, die ökologische Themen aufgreifen oder lokale Umwelt­initiativen unterstützen. Das Engagement der Mitarbeitenden ist Ausdruck einer Unternehmenskultur, die Raum für Eigeninitiative bietet und Nachhaltigkeitsthemen mit Bezug zu unserer CR‑Strategie aufgreift.

Unsere Beschäftigten engagieren sich nicht nur für die Themen Umwelt und Klima, sondern auch für gesellschaftliche Belange. Mehr dazu finden Sie hier im CR‑Bericht auf der Übersichtsseite Soziales Engagement und detaillierter unter Ehrenamtliches und finanzielles Engagement.

Erreichte Meilensteine, laufende Projekte und Ziele

Seit 2018 gibt es bei der Telekom offizielle Nachhaltigkeitsbotschafter*innen – die „Green Pioneers“. Mittlerweile engagieren sich dabei über 300 Mitarbeitende.

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Wo wir herkommen

  • Die interne Initiative „Stop wasting, start caring“ startete. Sie bündelte bestehende und neue Projekte zur Ressourcenschonung am Arbeitsplatz.

  • Aus der Initiative „Stop wasting, start caring“ gingen die internen Nachhaltigkeitsbotschafter*innen Green Pioneers hervor. Ihr Ziel: vielfältige Ideen für Verbesserungen ins Unternehmen tragen.

  • Zum offiziellen Start der Green Pioneers definierten sie zehn Fokusthemen für ihre Arbeit, die sich am Kerngeschäft orientieren, darunter z. B. Papierverbrauch und Handy-Sammel-Aktionen.

  • Auf Initiative der Green Pioneers und unserer HR‑Teams pflanzten unsere Mitarbeitenden Mini-Wälder („Magenta Pocket Forests“) an verschiedenen Standorten in Deutschland.

  • Bis zu diesem Zeitpunkt engagierten sich rund 300 Mitarbeitende bei den Green Pioneers.

  • Die Green Pioneers teilten ihr Wissen bei unseren „Lernen von Expert*innen (LEX)“-Sessions mit Kolleg*innen.

  • Auf Initiative der Green Pioneers wurde Ecosia als Standardsuchmaschine auf allen Telekom-Rechnern eingerichtet. Ecosia nutzt ihre Gewinne, um Aufforstungsprojekte zu finanzieren.

Wo wir im Berichtsjahr stehen

  • Erste Botschafter*innen weiten die Green‑Pioneers‑Initiative auf Mexiko aus.

  • Seit der Einführung von Ecosia als konzernweite Standardsuchmaschine im Jahr 2024 stieg die Nutzung deutlich an. Insgesamt wurden bis Ende 2025 konzernweit über 25 Mio. Suchanfragen über Ecosia durchgeführt. Ecosia verwendet eigene Erlöse zur Finanzierung von Aufforstungsprojekten.

  • Zu verschiedenen Anlässen wie dem 30-jährigen Jubiläum der Telekom verarbeiten die Green Pioneers in Upcycling-Aktionen ausgediente Telekom-Werbebanner zu neuen Taschen und anderen Utensilien. Den Erlös aus dem Verkauf spenden sie für einen guten Zweck.

Wo wir hinwollen

  • Die Green Pioneers weiten ihre Aktivitäten zunehmend aus: International vernetzen sich unsere Nachhaltigkeits­botschafter*innen immer mehr und gehen auch länder- und unternehmensübergreifend in den Austausch.

Green Pioneers: Impulse für mehr Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag

Die Green Pioneers halten als interne Nachhaltigkeitsbotschafter*innen gezielt Ausschau nach Verbesserungspotenzialen und stoßen Maßnahmen rund um Themen wie Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität und Mobilität an. Ob Tauschbörsen, Pflanz- und Müllsammelaktionen oder eine unternehmensinterne Mitfahrzentrale: Mit ihren Initiativen schaffen die Green Pioneers konkrete Anknüpfungspunkte für Kolleg*innen, Nachhaltigkeit in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren – etwa durch die Möglichkeit, Second-Hand-Büromaterialien zu bestellen. So können vorhandene Materialien standortübergreifend weiter genutzt und unnötige Neuanschaffungen vermieden werden. 2025 bearbeitete das zentrale Büromateriallager in Bonn über 160 interne Bestellungen für gebrauchte Büromaterialien.

Für die tägliche Online‑Suche haben wir auf Initiative der Green Pioneers die Suchmaschine Ecosia 2024 als Standard auf allen Telekom‑Rechnern eingerichtet. Ecosia verwendet eigene Erlöse zur Finanzierung von Aufforstungsprojekten. Bis zum Ende des Berichtsjahres wurden konzernweit mehr als 25 Mio. Suchanfragen über Ecosia durchgeführt. Nach Angaben des Suchmaschinenbetreibers entspricht dies einem Beitrag zur Pflanzung von über 500.000 Bäumen.

Auch abseits des Büroalltags setzen die Green Pioneers Impulse. So entstand aus ihrem Engagement die Idee, in der Logistik in Deutschland anfallende Kartonagen zu schreddern und als Füllmaterial weiterzuverwenden. Im Berichtsjahr setzten die Green Pioneers u. a. mehrere Upcycling‑Projekte um, bei denen ausgediente Telekom‑Werbebanner aus PVC und Polyester in Alltagsprodukte wie Taschen, Körbe oder Schürzen umgenäht wurden. Die Produkte wurden über eine Online‑Auktion und einen lokalen Basar angeboten. Der Erlös in Höhe von 10.000 € kam den Organisationen Ein Herz für Kinder e. V. und One Earth – One Ocean zugute.

Derzeit engagieren sich beispielsweise in Deutschland die Green Pioneers an etwa 60 Standorten und in mehr als 30 Arbeitsgruppen. Sie schließen sich je nach Standort, Interesse und Know-how zu thematischen oder regionalen „Hubs“ zusammen. In einigen Bereichen unterstützen wir ihr Engagement mit einem kleinen Zeitkontingent.

Smarte Technik für die Textilienverwertung

Die Green Pioneers widmen sich auch dem Thema Textilrecycling. In Deutschland wurden seit 2021 auf ihre Initiative hin an rund 40 Standorten smarte Textilcontainer aufgestellt, um ausgediente Dienstkleidung und weitere Kleidung mit Telekom-Logo, z. B. aus unserem LoveMagenta-Store, zu sammeln. In den speziellen Sammelcontainern ist IoT‑Technik („Internet of Things“) installiert, die den Füllstand mit Textilien in der Telekom-Cloud anzeigt. Dadurch können wir ablesen, wann die Container voll sind, und unnötige Fahrten zur Leerung vermeiden. Die gesammelten Textilien werden im Anschluss fachgerecht verwertet. Was zunächst als Pilotprojekt konzipiert war, ist inzwischen in einen Regelprozess übergegangen. Dadurch haben nun alle Mitarbeitenden der Telekom Deutschland die Möglichkeit, ausgediente Telekom-Textilien abzugeben. Seit 2024 wird das Konzept auch in Österreich umgesetzt.

Das Engagement der Green Pioneers in Zahlen

Hand hält einen Baum (Icon)

Über 300 Green Pioniers in Deutschland und international.

Offener Laptop (Icon)

Mehr als 25 Mio. Suchanfragen über die Suchmaschine Ecosia, die mit den Gewinnen Aufforstungsprojekte unterstützt.

Wassertropfen (Icon)

In fünf Ländern setzen Green Pioneers aktuell Projekte um.

Wissensaustausch fördern

Die Green Pioneers verfügen über umfangreiches Wissen, das sie als Multiplikator*innen weitergeben – u. a. bei Teamrunden, Bereichstreffen, Betriebsversammlungen oder Sommerfesten. Dabei informieren sie in unterschiedlichen Formaten über einen nachhaltigeren (Arbeits-)Alltag. Auch Expert*innen von T‑Systems bringen ihre Expertise und Perspektiven zu Nachhaltigkeitsthemen ein, etwa in den sogenannten Green Talks. Im Berichtsjahr standen u. a. die Themen Kreislaufwirtschaft, Möglichkeiten für persönliches Engagement und Nachhaltigkeitstrainings auf der Agenda. Darüber hinaus können Mitarbeitende von T‑Systems ihr Wissen über den Klimawandel mithilfe kreativer Methoden vertiefen, etwa im Workshop „Climate Fresk“.

Griechenland: Meeresabfälle sammeln

Green Pioneers sammeln Meeresabfälle (Foto)

Auch abseits der Green Pioneers sind Mitarbeitende der Deutschen Telekom für den Umweltschutz unterwegs: beispielsweise gemeinsam mit der Umweltorganisation ENALEIA in der Initiative COSMOTE BLUE, die 2025 erfolgreich abgeschlossen wurde. Im Fokus der drei Jahre laufenden Initiative stand der Umgang mit Plastikabfällen im Mittelmeer rund um Griechenland. In Zusammenarbeit mit lokalen Fischer*innen sammelten die Organisator*innen von ENALEIA und Beschäftigte der griechischen Landesgesellschaft während regulärer Fangfahrten Meeresabfälle und lagerten diese in bereitgestellten Containern in den Häfen zwischen. Außerdem organisierte ENALEIA weitere Reinigungsaktionen in besonders stark belasteten Gebieten. Die gesammelten Materialien wurden anschließend an zertifizierte Entsorgungs- und Recyclingunternehmen übergeben. Über die Projektlaufzeit hinweg wurden mehr als 94 Tonnen Müll gesammelt, von denen 54,6 Tonnen nach Angaben des Projektpartners recycelt und zu neuen Produkten weiterverarbeitet wurden. Ein weiterer Bestandteil der Initiative war außerdem ein begleitendes Schulungsprogramm für Fischer*innen: ENALEIA sensibilisierte mehr als 300 Teilnehmende zu verantwortungsvollem Fischfang sowie zum Umgang mit Meeresabfällen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit.

Ein Blick nach vorn

Die Green Pioneers stehen in Deutschland seit mittlerweile sieben Jahren für ein gemeinschaftliches Engagement von Mitarbeitenden, das Impulse für Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag setzt. Perspektivisch gewinnt dabei auch der internationale Austausch weiter an Bedeutung – um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und unterschiedliche Ansätze kennenzulernen.

Deep Dive für Expert*innen

Management & Rahmenwerke

Der Bereich „Group Corporate Responsibility“ (GCR) organisiert Meetings, Fachvorträge und Aktivitäten für die Green Pioneers und gestaltet die Rahmenbedingungen.

IoT – Internet of Things
Das Internet der Dinge ermöglicht die intelligente Vernetzung von Dingen (Sensoren, Geräten, Maschinen, Fahrzeugen usw.) mit dem Ziel, Anwendungen und Entscheidungsprozesse zu automatisieren. Das IoT-Angebot der Deutschen Telekom reicht von SIM-Karten und flexiblen Datentarifen über IoT-Plattformen in der Cloud bis hin zu Komplettlösungen aus einer Hand.
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