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Illustrierte Erdkugel mit Photovoltaik, Windrädern und illustrierten Satelliten-Flugbahn-Linien (Header Photo)

Klimaschutz: unser Weg zur Erreichung Netto-Null bis 2040

Wir verfolgen ehrgeizige, wissenschaftlich fundierte Klimaziele, die durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt wurden. Bis 2040 streben wir Netto-Null-Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette an. Ein Klima-Transitionsplan legt den Weg dafür fest und beschreibt, mit welchen Maßnahmen wir dies erreichen wollen. Den Rahmen dafür geben unsere konzernweite Klimastrategie und unsere Klimaziele vor.

Ausführlichere Informationen zum Thema Klimaschutz finden Sie in unserer geprüften Nachhaltigkeitserklärung 2025.

Unsere konzernweiten Klimaziele

Windräder (Icon)

2021: Wir haben unser Ziel erreicht, 100 % Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen (Scope 2, marktbasierte Methode).

Bürogebäude (Icon)

2025: Wir haben unser Ziel erreicht, in unserem eigenen Geschäftsbetrieb (Scope 1 und 2) bilanziell treibhausgasneutral zu werden. Dazu haben wir weltweit die Emissionen aus unserem eigenen Betrieb um mehr als 94 % im Vergleich zu 2017 reduziert. Die verbleibenden Emissionen unseres CO2e-Fußabdrucks neutralisieren wir durch hochwertige Projekte, die CO2e aus der Atmosphäre binden, z. B. durch Aufforstung.

Scope-1- und 2-Emissionen

in kt CO2e

2017 a 2024 2023 b 2025 -94 % 2025 Ziel bis zu -95 % ggü. 2017 CO 2 -Entnahme CO 2 e-Emissionen (Scope 1 und 2) 4.085 258 253 240 204 Netto-Null durchCO 2 -Entnahme Ziel 2025
aBasisjahr 2017 angepasst um die Gesellschaften, die im Berichtsjahr verkauft wurden und neu hinzugekommen sind. Aufgrund der Relevanz des Jahres 2017 als Basisjahr, wurde der Wert aufgrund methodischer Änderungen nachträglich angepasst (vgl. b).
bAb 2023 enthalten die Werte auch sogenannte „flüchtige Emissionen“ aus Kühl- und Feuerschutzmitteln.
Linien- und Kreisdiagramm (Icon)

Bis 2030: Bis Ende des Jahrzehnts streben wir an, die CO2e-Emissionen über die Scopes 1–3 hinweg absolut um 55 % gegenüber 2020 zu reduzieren. Um das zu erreichen, stehen wir in engem Dialog mit unseren Zulieferern. Die Emissionen in der Produktion sollen so verringert werden und die hergestellten Produkte in der Nutzungsphase sollen weniger Energie verbrauchen. Dies ist unser Zwischenziel auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Liniendiagramm (Icon)

Bis 2040 „Netto-Null“: In spätestens 15 Jahren wollen wir Netto-Null-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreichen – über alle drei Scopes hinweg. Dazu gilt es, im Vergleich zu 2020 mindestens 90 % der Emissionen einzusparen. Lediglich bis zu 10 % dürfen über hochwertige Projekte neutralisiert werden, die CO2e aus der Atmosphäre binden.

Klima-Transitionsplan – unser Weg zu Netto-Null

Unser Transitionsplan hilft uns dabei, die Maßnahmen zu steuern, mit denen wir unsere SBTi-validierten Klimaziele bis 2030 bzw. 2040 erreichen wollen. Die Basis dafür bilden die Berechnungen der Treibhausgas (THG)-Emissionen der vergangenen Jahre sowie unsere kurz-, mittel- und langfristigen Klimaziele. Der Transitionsplan wurde auf oberster Ebene – von Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG – bestätigt. Die folgende Grafik veranschaulicht unsere Meilensteine und Hebel.

0 15000 1 2 3 4 6 5 7 8 9 Lieferkette und Nutzung Geschätzte Einsparungen (90 %) (55 %) (38 %) Eigener Betrieb (Scope 1 + 2) Lieferkette und Nutzung (Scope 3) CO₂-Entnahme 2020 2025 Erreichte Einsparungen Zusätzliche Maßnahmen 2030 Ziel 2040 Ziel: „Netto-Null“ (SBTi konform) 14.036 2.441 11.595 8.507 Eigener Betrieb (5.288) (3.088) (2.201) 8.747 240 (~959) 6.316 1.404 (~39) Elektrifi-zierung Fahrzeug-flotte und Gebäude Dekarbo-nisierung Lieferkette Erneuerbare Energien Nutzungs-phase Energie-einsparung Nutzungs-phase Maßnahmen Logistik und andere (~790) (~220) (~304) Einsparun-gen durch Zirkularität (~70) (~50)
Die Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen. Die Werte zum Jahr 2020 wurden im Berichtsjahr aufgrund aktualisierter Emissionsfaktoren sowie methodischer und struktureller Änderungen rückwirkend angepasst. Bei 51 % der Scope-3-Emissionen der Kategorien 1, 2 und 4 stehen diese Anpassungen noch aus. Aus den Basisjahranpassungen ergeben sich Anpassungen der absoluten Zielwerte.
0 15000 1 2 3 4 6 5 7 8 9 Lieferkette und Nutzung Geschätzte Einsparungen (90 %) (55 %) (38 %) Eigener Betrieb (Scope 1 + 2) Lieferkette und Nutzung (Scope 3) CO₂-Entnahme 2020 2025 Erreichte Einsparungen Zusätzliche Maßnahmen 2030 Ziel 2040 Ziel: „Netto-Null“ (SBTi konform) 14.036 2.441 11.595 8.507 Eigener Betrieb (5.288) (3.088) (2.201) 8.747 240 (~959) 6.316 1.404 (~39) Elektrifi-zierung Fahrzeug-flotte und Gebäude Dekarbo-nisierung Lieferkette Erneuerbare Energien Nutzungs-phase Energie-einsparung Nutzungs-phase Maßnahmen Logistik und andere (~790) (~220) (~304) Einsparun-gen durch Zirkularität (~70) (~50)
Die Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen. Die Werte zum Jahr 2020 wurden im Berichtsjahr aufgrund aktualisierter Emissionsfaktoren sowie methodischer und struktureller Änderungen rückwirkend angepasst. Bei 51 % der Scope-3-Emissionen der Kategorien 1, 2 und 4 stehen diese Anpassungen noch aus. Aus den Basisjahranpassungen ergeben sich Anpassungen der absoluten Zielwerte.
  1. Erreichte und prognostizierte Einsparungen: Die erreichten Einsparungen bei den Scope-1-Emissionen betragen 14,0 % und bei den Scope-2-Emissionen 99,2 % zwischen 2020 und 2025. Die prognostizierten Einsparungen bei den Scope-1- und -2-Emissionen liegen bei ca. 39 Kilotonnen CO2e-Emissionen bis 2030. Bei den Scope-3-Emissionen betragen die erreichten Einsparungen ca. 26,6 % zwischen dem Basisjahr und 2025. Wir erwarten übergreifende Emissionseinsparungen von ca. 2.431 Kilotonnen CO2e-Emissionen bis 2030.

  2. Elektrifizierung Fahrzeugflotte & Gebäude: Die Elektrifizierung und Reduktion der Fahrzeugflotte sowie die Modernisierung und Flächenreduktion von Gebäuden sind zentrale Maßnahmen zur Senkung der Scope-1-Emissionen. Der Einsatz von 100 % Grünstrom und die Erhöhung der Anzahl der Elektrofahrzeuge tragen zur Emissionsreduktion bei. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Berichtsjahr um 2.836. Im Berichtsjahr konnten die Scope-1-Emissionen um 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden.

  3. Dekarbonisierung Lieferkette: Im Einklang mit unserer nachhaltigen Einkaufsstrategie steuert eine konzernübergreifende Taskforce eine Initiative, die darauf abzielt, THG-Emissionen sowohl auf Lieferanten- als auch auf Produktebene zu reduzieren. Dabei orientieren wir uns an unseren eigenen ambitionierten Klimazielen.

  4. Einsparungen durch Zirkularität: Durch Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft reduzieren wir unsere CO2e-Emissionen. Wir erhöhen kontinuierlich den Anteil von recycelten Materialien in unserer Netztechnik, fördern die Weiternutzung gebrauchter Technik und erhöhen den Anteil wiederaufbereiteter Technik innerhalb der Gruppe. Gleichzeit erhöhen wir den Absatz wiederaufbereiteter Smartphones und reduzieren damit Neugeräteemissionen.

  5. Erneuerbare Energien Nutzungsphase: Wir erwarten im Strommix der Länder einen Anstieg des Anteils der erneuerbaren Energien, was zu Einsparungen von Emissionen in der Nutzungsphase führt.

  6. Energieeinsparung Nutzungsphase: Neben der Effizienzsteigerung von Endprodukten durch unsere Lieferanten investieren wir auch in die eigene Produktentwicklung. Hier liegt ein wesentlicher Hebel darin, die Effizienz der Produkte und Lösungen in der Nutzungsphase zu verbessern und Emissionen in der nachgelagerten Wertschöpfungskette einzusparen.

  7. Maßnahmen Logistik und andere: Die Optimierung von Logistiklösungen bei der Belieferung unserer Privat- und Geschäftskunden sowie die Verlängerung von Produktlebenszeiten, u. a. durch die Weiternutzung von aufbereiteten Geräten, wirkt mindernd bei unseren Scope-3-Emissionen. Zudem unterstützt die Berücksichtigung von Kriterien einer nachhaltigen Beschaffung den Gedanken der Kreislaufwirtschaft, z. B. Aufbereitung und Wiederverwendbarkeit.

  8. Zusätzliche Maßnahmen: Zur Erreichung des Klimaziels 2030 muss auf Basis der im Berichtsjahr getroffenen Annahmen noch eine Lücke in Höhe von 7 Prozentpunkten geschlossen werden. Dazu bedarf es neben den bereits begonnenen Maßnahmen weiterer Aktivitäten, die in den kommenden Geschäftsjahren erschlossen werden, die in den kommenden Geschäftsjahren angegangen werden.

  9. CO2-Entnahme: Zur Erreichung unseres Ziels von Netto-Null-Emissionen bis 2040 werden noch verbleibende Emissionen von uns bis zu maximal 10 % der Gesamtemissionen mittels hochwertigen CO2-Entnahmeprojekten ausgeglichen. Zur Sicherstellung der Qualität werden dafür entsprechende international anerkannte Standards genutzt (Oxford Kategorie IV/V).

Mehr Infos zu Klima-Transitionsplan, Klimaschutz­maßnahmen und Anstrengungen zur Emissions­reduktion finden Sie in unserer geprüften

Nachhaltigkeitserklärung im Geschäftsbericht 2025

Der Transitionsplan zeigt wichtige nächste Schritte auf, um unsere Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette kontinuierlich zu reduzieren. Auf dieser Grundlage können wir notwendige Maßnahmen ableiten. Dies umfasst auch die Planung erforderlicher Investitionen und Budgets. Außerdem beziehen wir Zielwerte in andere fachliche und finanzielle Planungsgrößen des Unternehmens ein. Die konsequente Umsetzung der notwendigen Maßnahmen in den kommenden Jahren ist eine gemeinsame Herausforderung, der wir uns mit allen beteiligten Bereichen und im Schulterschluss mit unseren Zulieferern stellen müssen.

Die finanziellen Auswirkungen unserer Emissionsreduktionsmaßnahmen berücksichtigen wir umfassend in unserem Transitionsplan.

In der nachgelagerten Wertschöpfungskette planen wir für den Zeitraum von 2026 bis 2029 Betriebs- und Investitionsausgaben von ca. 0,2 Mrd. € (2025 bis 2028: ca. 0,3 Mrd. €). Ein zentraler Hebel ist hier, die Energieeffizienz unserer Produkte und Lösungen in der Nutzungsphase weiter zu verbessern. Die hierfür vorgesehenen Mittel entfallen überwiegend auf Investitionen in Sachanlagen. Die genannten Investitionen adressieren ausgewählte prioritäre Maßnahmen. Ein wesentlicher Teil der Emissionsreduktion – insbesondere in Scope 3 – wird durch Veränderungen in der Lieferkette und bei unseren Produkten erreicht und ist daher nur teilweise direkt über eigene Investitionsausgaben abbildbar.

In der vorgelagerten Wertschöpfungskette liegt der Schwerpunkt der Maßnahmen bei unseren Lieferanten. Da die Umsetzung dort erfolgt, sind diese Maßnahmen nicht mit nennenswerten eigenen Betriebs- oder Investitionsausgaben verbunden.

Für unsere Scope‑1‑Emissionen stellt die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte einen wichtigen Hebel dar. Hierfür planen wir im genannten Zeitraum Betriebs- und Investitionsausgaben von ca. 0,1 Mrd. € (2025 bis 2028: ca. 0,2 Mrd. €).

T‑Mobile US ist derzeit nicht in die finanzielle Quantifizierung der Maßnahmen einbezogen.

Unser Erreichen der Netto-Null-Emissionen im eigenen Betrieb basiert auf konsequentem nachhaltigem Wirtschaften. Als Partner unserer Geschäftskunden verbinden wir Digitalisierung und Nachhaltigkeit, um sie mit skalierbaren Lösungen bei der Erreichung und Messbarkeit ihrer ESG‑Ziele zu unterstützen. Nur wer selbst vorangeht, kann glaubwürdig Lösungen für andere entwickeln.

Rodrigo Diehl Vorstand, Deutsche Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung, Telekom Deutschland GmbH

Copernicus Data Space Ecosystem: Klimaveränderungen sichtbar machen

Klimaschutz braucht belastbare Daten. Denn nur was messbar ist, kann gezielt gesteuert werden. Ergänzend zu den eigenen Maßnahmen setzt sich die Deutsche Telekom gemeinsam mit anderen Akteuren dafür ein, die Rahmenbedingungen für die Steuerung von Klimarisiken zu verbessern.

Ein Beispiel dafür ist das Copernicus Data Space Ecosystem der Europäischen Union: Es ermöglicht einen transparenten und freien Zugang zu umfassenden Erdbeobachtungsdaten zu Klima‑, Umwelt‑ und Erdveränderungen. Im Rahmen eines langfristigen Vertrags mit der European Space Agency, finanziert durch die Europäische Union und in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, bringt T‑Systems ihre technologische Expertise ein, um die Infrastruktur für das Hosting und die Verarbeitung dieser Daten bereitzustellen und diese für verschiedene Nutzergruppen verfügbar zu machen.

Das Copernicus Data Space Ecosystem unterstützt insbesondere die Beobachtung und Analyse von Umwelt‑ und Klimaveränderungen, etwa bei Treibhausgasemissionen, der Ausbreitung von Waldbränden, dem Meeresspiegelanstieg oder langfristigen Klimatrends. Damit stellt es eine datenbasierte Grundlage für fundierte Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bereit. Auch Kommunen profitieren von den verfügbaren Informationen, etwa bei der klimaresilienten Stadt- und Infrastrukturplanung. In der Landwirtschaft können die Daten ein nachhaltiges Ressourcen- und Wassermanagement unterstützen, während Einsatzkräfte sie zur schnellen Lageeinschätzung im Katastrophenfall nutzen.

Das Copernicus Data Space Ecosystem ist damit eine zentrale europäische Dateninfrastruktur, um Umweltveränderungen sichtbar zu machen und Entwicklungen über die Zeit hinweg nachvollziehbar zu analysieren.

Zulieferer beim Klimaschutz einbeziehen

Wir binden unsere Zulieferer systematisch in unsere Klimaziele ein. Dies erfolgt zum einen über Transparenzanforderungen und die strukturierte Erhebung von Klimadaten, beispielsweise über das CDP Supply Chain Program. Zum anderen adressieren wir Lieferanten konzernweit und integrieren Klimakriterien schrittweise in bestehende Beschaffungs- und Steuerungsprozesse, um die Berücksichtigung von Klimaschutz entlang der Lieferkette weiter zu stärken. Das „Supplier Engagement Rating“ der Non-Profit-Organisation CDP bewertet Unternehmen danach, wie aktiv sie beim Klimaschutz mit ihren Zulieferern zusammenarbeiten. 2025 hat CDP uns erneut in die „Climate Leader A List“ und als „Supplier Engagement Leader“ aufgenommen. Weitere Informationen zu unserer CDP‑Auszeichnung finden Sie unter CR‑Strategie.

CDP Supply Chain Program

in %

2022 2023 2024 2025 52 51 46 46 Vom CDP Supply Chain Program abgedecktes Volumen der Einkäufe bei emissionsintensiven Lieferanten
Ohne T-Mobile US

Dazu beigetragen hat, dass wir lieferantenspezifische Emissionsintensitäten auf Basis der Antworten unserer Zulieferer im CDP Supply Chain Program berechnet haben: Dazu haben wir die Gesamtemissionen der Zulieferer ins Verhältnis zu ihrem Umsatz gesetzt. Der KPI „CDP Supply Chain Program“ zeigt, wie viel unseres Einkaufsvolumens bei Zulieferern vom CDP Supply Chain Program abgedeckt ist. 2025 waren das erneut rund 46 %.

Über den Klimaschutz hinaus sind Menschenrechte und Umweltschutz zentrale Handlungsfelder in unserer Lieferkette. Weitere Informationen finden Sie unter Menschenrechte und Lieferkette hier im CR‑Bericht.

Ein Blick nach vorn

Im Berichtsjahr konnten wir unser Ziel erreichen, in unserem eigenen Geschäftsbetrieb (Scope 1 und 2) bilanziell treibhausgasneutral zu werden. Dies ist vor allem auf den weltweiten Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien, eine deutlich verbesserte Energieeffizienz in unseren Netzen sowie Maßnahmen im Gebäude- und Mobilitätsbereich zurückzuführen. Unser nächstes Zwischenziel ist es, bis 2030 unsere CO2e-Emissionen über die Scopes 1–3 hinweg absolut um 55 % gegenüber 2020 zu reduzieren.

Deep Dive für Expert*innen

Scope-1- und -2-Emissionen

Unsere Scope-1-Emissionen werden hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Energie, z. B. von Fuhrpark-Kraftstoffen, Erdgas sowie Fernwärme und ‑kälte, verursacht. In der untenstehenden Tabelle gehen wir detailliert auf unsere konzernweiten Scope-2-Emissionen aus unserem Stromverbrauch ein. Wir differenzieren dabei nach den Methoden „market-based“ und „location-based“ und folgen damit der „GHG Protocol Scope 2 Guidance“. Die Emissionen werden in CO2-Äquivalenten (CO2e) ausgewiesen.

Emissionen – Scope 1 und 2 („market-based“)

 

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

Scope 1 und Scope 2 „market-based“a

 

 

 

 

Gesamt in Mio.

0,2

0,3

0,3

0,2

t CO2e-Emissionen Scope 1

223.790

236.355

239.602

212.044

t CO2e-Emissionen Scope 2 („market-based“)b

16.375

16.212

17.957

21.019

a

Seit 2023 enthält der CO2-Ausstoß (Scope 1 und 2) auch flüchtige Emissionen aus Kühl- und Feuerschutzmitteln.

b

Liegen keine „Versorgerfaktoren“ für die „market-based“ Methode vor: Verwendung des landesbezogenen „Residualfaktors“ (beruht auf dem RE-DISS Projekt der Europäischen Kommission, in dem der nationale Anteil erneuerbarer Energien bewertet wurde). Liegt auch kein Residualfaktor vor, wird der IEA Faktor genutzt (analog „location-based“ Methode). Der Wert des Emissionsfaktors im Residualmix liegt i.d.R. über dem „Landesmixfaktor“ der IEA. In allen Fällen werden Zertifikate für erneuerbare Energien berücksichtigt.

Daten beruhen teilweise auf Schätzungen, Annahmen und Hochrechnungen. Enthält Kompensationen durch zugekaufte Zertifikate.

Emissionen – Scope 2 („location-based“)

 

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

Scope 2 „location-based“

 

 

 

 

t CO2e-Emissionen Scope 2 („location-based“)

3.736.800

4.002.218

3.979.565

4.232.913

CO2-Zertifikate

Wir nutzen CO2-Zertifikate aus hochwertigen Carbon-Removal-Projekten, die CO2e außerhalb unserer Wertschöpfungskette entnehmen, zur Neutralisierung von Restemissionen. Dazu zählen beispielsweise Aufforstungsprojekte in anderen Regionen. Im Berichtszeitraum haben wir außerhalb unserer Wertschöpfungskette insgesamt 250.000 Tonnen CO2e durch geprüfte CO2‑Zertifikate ausgeglichen (2024: 35.167 Tonnen CO2e). Der überwiegende Teil entfiel dabei auf CO2-Zertifikate aus Entnahmeprojekten: 243.000 Tonnen CO2e. Davon entfallen 188.300 Tonnen CO2e auf biogene Senken (z. B. Aufforstung) und 61.700 Tonnen CO2e auf technologische Senken (2024: 25.000 bzw. 8.000 Tonnen CO2e). Alle eingesetzten Zertifikate wurden nach anerkannten Qualitätsstandards geprüft und im Berichtsjahr gelöscht. Weitere Informationen zu CO2-Zertifikaten und zu den Qualitätsstandards sind in unserer Nachhaltigkeitserklärung zu finden.

Carbon Intensity

Seit 2023 berichten wir den KPI „Carbon Intensity“ auf Basis des Umsatzes. Dabei wird im Zähler des KPI der gesamte CO2e-Ausstoß (Scope 1–3) aller Energieträger – Strom, Treibstoff, Gas und Fernwärme – berücksichtigt und im Nenner der Umsatz. Die standortbasierte Carbon Intensity betrug im Berichtsjahr 105 Tonnen CO2e/Mio. € (2024: 121 Tonnen CO2e/Mio. €). Die marktbasierte Carbon Intensity betrug 73 Tonnen CO2e/Mio. € (2024: 86 Tonnen CO2e/Mio. €). Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Carbon Intensity seit 2023 kontinuierlich zurückgegangen. Damit hat sich das Verhältnis zwischen wirtschaftlicher Leistung und Treibhausgasausstoß über die Zeit verschoben: Pro Umsatzeinheit fallen weniger Emissionen an.

Die für das Jahr 2024 berichteten Werte wurden im Berichtsjahr aufgrund aktualisierter Emissionsfaktoren sowie methodischer und struktureller Änderungen rückwirkend angepasst.

Carbon Intensity

in t CO2e / Mio. € Umsatz

105 73 121 86 130 95 2025 2024 2023 Marktbasiert Standortbasiert Neu

Ausrichtung an den Empfehlungen der TCFD

2015 wurde auf der Klimakonferenz von Paris die Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) gegründet. Ihr Ziel ist es, freiwillige und einheitliche klimabezogene Finanzangaben zu entwickeln. Für die Umsetzung hat die TCFD im Jahr 2017 konkrete Empfehlungen veröffentlicht. Unternehmen können diese als Leitfaden nutzen, um Investor*innen, Kreditgeber*innen, Versicherer und andere Interessengruppen über die Risiken des Klimawandels für ihr Geschäftsmodell zu informieren. Parallel zu den Empfehlungen im Bereich Klima wurde 2023 der finale Standard der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) veröffentlicht. Dieser befasst sich mit naturbezogenen Chancen und Risiken. Details zum Biodiversitätsengagement der Deutschen Telekom finden Sie hier im CR‑Bericht unter Betrieblicher Ressourcenschutz.

Wir begrüßen die hinter der TCFD stehenden Ziele und treiben unsere TCFD‑konforme Berichterstattung stetig voran. Zu den physischen Risiken, die der Klimawandel mit sich bringt, zählen extreme Wetterbedingungen, die bereits heute zunehmend erkennbar sind. Auch transitorische Risiken wie die Entwicklung des CO2-Preises bestimmen zunehmend den politischen Diskurs. Dies beeinflusst unsere Arbeit sowie unsere Stakeholder unmittelbar. Die Risiken für die Fortführung unseres Betriebs werden durch unser Risikomanagement analysiert und operativ in den Geschäftseinheiten gesteuert. Darüber hinaus evaluieren wir intern, wie die Berichterstattung zu klimabezogenen Finanzrisiken und Opportunitäten an den Empfehlungen der TCFD ausgerichtet werden kann. Dies geschieht aufbauend auf den bestehenden Ansätzen der Strategie, des Controllings und Risikomanagements.

Governance

a) Beschreiben Sie die Aufsicht des Vorstands über klimabezogene Chancen und Risiken.

  • Unser Vorstandsvorsitzender trägt zusammen mit dem übrigen Vorstand der Deutschen Telekom die Verantwortung für klimabezogene Themen des gesamten Konzerns. Dies beinhaltet u. a. unsere Klimastrategie, die Klimaziele sowie klimabezogene Chancen und Risiken.

  • Der Vorstand der Deutschen Telekom wird jährlich über den aktuellen Stand der Klimazielerreichung und unternehmens­relevante Klimathemen informiert.

  • Das Risikomanagement der Deutschen Telekom berichtet zusätzlich dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats vierteljährlich über ESG‑Risiken und Chancen. Treten außerhalb der regelmäßigen Berichterstattung unvorher­gesehene Risiken auf, werden diese ad hoc gemeldet und an Vorstand und Aufsichtsrat berichtet. Die wesentlichen Risiken für den Konzern Deutsche Telekom werden in unserem Geschäftsbericht mitgeteilt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

b) Beschreiben Sie die Rolle des Managements bei der Bewertung und dem Management klimabezogener Chancen und Risiken.

  • Das Management der CR- und klima­relevanten Themen obliegt dem Bereich Group Corporate Responsibility (GCR), unterstützt vom konzern­weiten Risikomanagement. Dies umfasst außerdem die Bewertung klimabezogener Chancen und Risiken. Für die Umsetzung der Klima­strategie sind die Geschäftsbereiche und Segmente des Konzerns verantwortlich.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Strategie

a) Beschreiben Sie die klima­bedingten Chancen und Risiken, die die Organisation kurz-, mittel- und langfristig identifiziert hat.

  • Ein zentrales klimabedingtes Risiko ist der mögliche Ausfall der Netzinfrastruktur durch beschädigte Sekundärinfrastruktur (z. B. Stromausfälle) oder ausgefallene Kühlanlagen. Ein weiteres Risiko ist die mögliche Beschädigung oder der Ausfall des Netzes aufgrund von Schäden an der Netzinfrastruktur selbst, die durch Extremwetter­ereignisse oder Veränderungen der klimatischen Bedingungen entstehen können. Diese Risiken können kurz-, mittel- und langfristig Schäden anrichten und zusätzlich Versicherungsprämien erhöhen. Es wird erwartet, dass klimabezogene physische Gefahren in der Zukunft zunehmen.

  • Die steigenden Anforderungen von Interessengruppen, insbesondere von Investor*innen, Kund*innen und NGOs, können eine strategische Chance für umweltverträglicheres Handeln bieten. Durch die zunehmenden Erwartungen und Forderungen dieser Gruppen werden wir dazu veranlasst, unsere Geschäftsstrategien und ‑praktiken anzupassen. Zudem dient es als Motivation, innovative und umweltschonendere Lösungen zu entwickeln, wodurch sich finanzielle Chancen ergeben. Ebenfalls können Wettbewerbsvorteile erzielt werden, durch die Positionierung als verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Unternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

b) Beschreiben Sie die Auswirkungen der klimabedingten Chancen und Risiken auf die Geschäftstätigkeit, die Strategie und die Finanzplanung der Organisation.

  • Die Geschäftstätigkeiten der Deutschen Telekom weisen eine hohe Resilienz gegenüber dem Klimawandel auf. Trotzdem haben klimabezogene Chancen und Risiken unsere Geschäftstätigkeit in vielerlei Hinsicht beeinflusst: Energieeffizienz ist für die Deutsche Telekom von großer Bedeutung, da sich der Energieverbrauch im Netz stark auf die Betriebskosten auswirkt, aber auch aufgrund des strategischen Ansatzes zum Klimaschutz und der zunehmenden Bedenken und Erwartungen unserer Interessengruppen. Die langfristige variable Vergütung (Long Term Incentive, LTI) der Vorstandsmitglieder beinhaltet auch einen ESG‑Multiplikator, in den die nichtfinanziellen ökologischen Leistungsindikatoren „Energieverbrauch“ und „CO2-Ausstoß“ (Scope 1 und 2) einfließen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

c) Beschreiben Sie die Belastbarkeit der Strategie der Organisation unter Berücksichtigung verschiedener klimabezogener Szenarien, einschließlich eines Szenarios von 2 °C oder niedriger.

  • Im Jahr 2023 haben wir ausgewählte Standorte der Deutschen Telekom in Deutschland, Ungarn, Griechenland und Kroatien in Bezug auf ihre physischen Klimarisiken analysiert. Die Analyse schloss alle Rechenzentren ein sowie kritische Infrastruktur im Festnetz und eine Stichprobe im Mobilfunknetz. Im Jahr 2024 haben wir diese Analyse auf Österreich, Polen, die Slowakei, die Tschechische Republik und die USA ausgeweitet. Damit beinhaltet die Analyse die Einheiten, die nahezu 100 % unseres Umsatzes im Jahr 2025 ausmachten. Hierbei wurden Standorte aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz und Rechenzentren einbezogen, deren Funktionalität einen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit hat: Insgesamt haben wir über 8.000 Standorte mithilfe der „Climate Change Edition“ der „Location Risk Intelligence“-Software der Rückversicherung Munich Re analysiert, der die Klimaszenarien des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) zugrunde liegen. Die Analyse umfasste neun Klimaindizes. Die Risikogefährdung für die jeweiligen Standorte betrachteten wir in zwei Klimaszenarien des IPCC: einem Business-as-usual-Szenario (RCP 4.5/SSP2-4.5), bei dem der weltweite Temperaturanstieg bei über 2 °C liegen wird, und einem Vier-Grad-Szenario (RCP 8.5/SSP5-8.5). Für transitorische Klimarisiken verwenden wir das „Net Zero Emissions 2050 Szenario“ (NZE), das eine Begrenzung der Erderwärmung um 1,5 °C bis 2050 berücksichtigt. Neben den Klimaszenarien beleuchteten wir die Risikogefährdung außerdem in verschiedenen Zeiträumen: im Berichtsjahr für die Jahre 2030, 2040 und 2050.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Risikomanagement

a) Beschreiben Sie die Prozesse der Organisation zur Identifizierung und Bewertung klimabezogener Risiken.

  • Bei der Bewertung der Klimarisiken haben wir Eintrittswahrscheinlichkeit und Risikoausmaß bewertet. Sowohl die physischen Klimarisiken als auch die transitorischen Gefahren bewerteten wir unter Berücksichtigung der geografischen Koordinaten wesentlicher Standorte der Deutschen Telekom. Für die transitorische Risikobewertung haben wir zusätzlich die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette analysiert. Die physische Klimarisikoanalyse wurde im Berichtsjahr um eine Betrachtung der vorgelagerten Wertschöpfungskette erweitert.

Weitere Informationen finden Sie unter:

b) Beschreiben Sie die Prozesse der Organisation für den Umgang mit klimabedingten Risiken.

  • Auf der Grundlage von Expertenwissen werden Risiken und Chancen nach ihren finanziellen Auswirkungen (auf EBITDA-AL-Basis) und der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bewertet. Wenn es nicht möglich ist, Risiken und Chancen zu quantifizieren, ist auch eine qualitative Berichterstattung möglich. Sind die Risiken und Chancen identifiziert, werden sie hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potenziellen finanziellen Auswirkungen, z. B. mithilfe einer Szenarioanalyse, genauer analysiert und bewertet. Anschließend entscheiden wir, welche konkreten Maßnahmen zu ergreifen sind, um bspw. Risiken zu reduzieren oder Chancen zu ergreifen. Im Anschluss setzt der jeweilige Risikoeigner die Maßnahmen um, überwacht und bewertet sie. Bei Bedarf werden die Schritte wiederholt durchlaufen und an die neuesten Entwicklungen und Entscheidungen angepasst.

Weitere Informationen finden Sie unter:

c) Beschreiben Sie, wie die Prozesse zur Identifizierung, Bewertung und zum Management klimabezogener Risiken in das Risikomanagement der Organisation integriert sind.

  • Unsere Prozesse zur Identifizierung und Bewertung klimabezogener Risiken sind vollständig in unternehmensweite multidisziplinäre Risikoidentifikations-, ‑bewertungs- und ‑managementprozesse integriert. Risiken und Chancen (über 100 Mio. € EBITDA-Auswirkung) werden vierteljährlich durch einen konzernweiten Risikomanagementprozess (RMP) identifiziert, der vom Group-Risk-Governance-Bereich konzipiert und gesteuert wird. Der RMP stellt Methoden und Systeme zur Identifizierung und Bewertung von Risiken und Chancen zur Verfügung. Die Verantwortung für die Berichterstattung über Konzernrisiken und ‑chancen ist auf die jeweiligen Geschäftseinheiten verteilt, sodass GCR für Klimarisiken verantwortlich ist. Weitere Informationen zum Risikoprozess finden Sie in unserem Geschäftsbericht.

Darüber hinaus arbeitet der Risikobereich zur Identifizierung wesentlicher klimabezogener Chancen und Risiken eng mit GCR zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Kennzahlen und Zielsetzungen

a) Offenlegung der Messgrößen, die in Übereinstimmung mit ihrer Strategie und ihrem Risikomanagementprozess von der Organisation zur Bewertung klimabezogener Chancen und Risiken verwendet werden.

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken sind:

    • Scope-1- bis Scope-3-Emissionen

    • KPI „Carbon Intensity“

    • Anteil erneuerbarer Energien

    • Energieverbrauch

    • KPI „Energy Intensity“

    • Enablement-Faktor

    • Abfallaufkommen (inkl. E‑Waste)

    • Abfallmanagement & Recycling

    • Wasserverbrauch

    • Flächennutzung

  • Darüber hinaus berechnen wir den Anteil unseres Umsatzes mit Nachhaltigkeitsbezug und analysieren kontinuierlich Produkte anhand definierter Nachhaltigkeitskriterien.

  • Historische Kennzahlen der Telekom und der Landesgesellschaften werden im Kennzahlentool des CR‑Berichts veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie unter:

b) Offenlegung der Treibhausgas (THG)-Emissionen (Scope 1, Scope 2 und ggf. Scope 3) und der damit verbundenen Risiken

  • Die Telekom legt die Emissionen Scope 1–3 jährlich in ihrem Geschäftsbericht offen.

  • Sowohl die Scope-1- und -2-Emissionen als auch die Scope-3-Emissionen berechnen wir auf Basis des GHG‑Protokolls.

c) Beschreiben Sie die Ziele, die von der Organisation verwendet werden, um klimabedingte Chancen und Risiken und die Leistung im Vergleich zu den Zielen zu managen.

  • Die beiden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren „Energieverbrauch“ und „CO2-Ausstoß“ (Scope 1 und 2) sind seit 2021 Bestandteil der variablen Vorstandsvergütung und seit 2022 auch relevant für unsere inter­nationalen Führungskräfte (ohne T‑Mobile US) sowie alle außertariflich Mitarbeitenden des Konzerns in Deutschland. Die Erreichung von auf den Verantwortungs­bereich bezogenen Zielen für ausgewählte relevante Funktionen sind Teil der erfolgsabhängigen Vergütung, ebenso wie Ziele, die auf dem KPI „Nachhaltiges Investment (SRI)“ und dem Ziel „Listing der T‑Aktie in den nachhaltigen Indizes/Ratings“ basieren, die die Themen des Klimawandels und die direkt damit verbundene KPI „Energy Intensity““ widerspiegeln.

  • Die Klimaziele der Deutschen Telekom AG werden im CR‑Bericht und im Geschäftsbericht veröffentlicht.

  • Unsere Ziele in Bezug auf die Energieeffizienz werden hier im CR‑Bericht offengelegt.

Relevante Standards

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 3-3 (Management der wesentlichen Themen); GRI 305: Emissionen

  • GRI 305-1 (Direkte THG-Emissionen)

  • GRI 305-2 (Indirekte energiebedingte THG-Emissionen)

  • GRI 305-5 (Senkung der THG-Emissionen)

CDP
CDP ist eine Initiative von institutionellen Investoren, die den Dialog zwischen Investoren und Unternehmen in Fragen des Klimawandels fördern möchte. Beteiligte Unternehmen geben Auskunft zu ihren Treibhausgas-Emissionen und Klimaschutzstrategien. Die Daten werden jährlich durch das CDP erhoben und veröffentlicht.
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CO2e – Kohlendioxidäquivalent
CO2e geben das Treibhauspotenzial verschiedener klimaschädlicher Gase an und verdeutlichen, wie viel eine festgelegte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt. Als Vergleichswert hierzu dient Kohlendioxid (CO2).
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ESG
ESG steht für Environmental, Social and Governance und bezeichnet das Engagement von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
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GHG Protocol
Das Greenhouse Gas Protocol unterscheidet die Treibhausgasemissionen nach ihrem Ursprung in die Kategorien Scope 1, Scope 2 und Scope 3:
Scope 1 beinhaltet alle Emissionen, die durch Energieverbrauch direkt im Unternehmen entstehen, z. B. durch den Verbrauch von Kraftstoff oder Heizöl.
Scope 2 deckt alle indirekten Emissionen ab, die bei der Erzeugung von Energie entstehen, die das Unternehmen von externer Seite bezieht, wie z. B. Strom und Fernwärme.
Scope 3 gilt für alle übrigen Emissionen, die im Zuge der unternehmerischen Wertschöpfung entstehen. Dies umfasst sowohl indirekte Emissionen im Unternehmen selbst (z. B. durch Geschäftsreisen, Pendeln) als auch Emissionen aus der vorgelagerten Wertschöpfung (z. B. Einkauf, Logistik) sowie Emissionen aus der nachgelagerten Wertschöpfungskette (z. B. beim Kunden, im Rahmen der Entsorgung).
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KPI
Als KPI werden in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen bezeichnet, anhand derer quantitativ bewertet werden kann, wie weit eine Organisation bei der Umsetzung wichtiger Zielsetzungen vorangekommen ist.
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Location based
Ortsbasierte Werte werden anhand der durchschnittlichen Emissionsfaktoren des Gebiets, in dem der Stromverbrauch stattfindet, ermittelt.
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Market based
Marktbasierte Werte beziehen sich auf die Emissionsfaktoren des Stromlieferanten oder des individuellen Stromvertrags.
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Netto-Null-Emission
„Netto-null-Emission“ bedeutet einen Zustand zu erreichen, in dem sich die anthropogenen Treibhausgasemissionen nicht mehr in der Atmosphäre anreichern. Dazu werden die Treibhausgasemissionen auf ein Minimum reduziert und verbleibende Emissionen durch Maßnahmen, die Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen, ausgeglichen.
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Scope 1- und Scope 2-Emissionen
Das Greenhouse Gas (GHG) Protocol unterteilt die Emissionen in die Kategorien Scope 1, Scope 2 und Scope 3, je nachdem, inwieweit sie vom berichtenden Unternehmen beeinflusst werden können: Scope 1 umfasst alle direkten Treibhausgasemissionen. Scope 2 umfasst die indirekten Emissionen, die mit der Erzeugung von Strom, Dampf oder Wärme aus externen Quellen verbunden sind. Scope 3 ermöglicht die Behandlung aller anderen indirekten Emissionen, die mit der Logistik, der Verwendung von Materialien, Vorräten und der Abfallentsorgung verbunden sind, einschließlich der Emissionen, die von Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen, die für das berichterstattende Unternehmen arbeiten, und deren vorgelagerten Lieferanten erzeugt werden.
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Stakeholder
Der Stakeholder-Ansatz (englisch etwa für: Inhaber eines Anspruchs) ist die Erweiterung des in der Betriebswirtschaft verbreiteten Shareholder-Value-Ansatzes. Im Gegensatz zum Shareholder-Value-Prinzip, das die Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens in den Mittelpunkt des Interesses stellt, versucht der Stakeholder-Ansatz, das Unternehmen in seinem gesamten sozialen Kontext zu erfassen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen. Als Stakeholder gelten dabei neben den Shareholdern die Mitarbeitenden, die Kund*innen, die Lieferanten sowie der Staat und die Öffentlichkeit.
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TCFD
2015 wurde auf der Klimakonferenz von Paris die „Task Force on Climate-related Financial Disclosures“ (TCFD) ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es freiwillige und einheitliche klimabezogene Finanzangaben zu entwickeln. Für die Umsetzung hat die TCFD im Jahr 2017 konkrete Empfehlungen veröffentlicht. Unternehmen können diese als Leitfaden nutzen, um Investoren, Kreditgeber, Versicherer und andere Interessengruppen über die Risiken des Klimawandels für ihr Geschäftsmodell zu informieren.
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