Geschäftsentwicklung der Deutschen Telekom AG
Die Deutsche Telekom AG stellt ihren Jahresabschluss nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) auf.
Als Konzernzentrale übernehmen wir strategische und segmentübergreifende Steuerungsaufgaben und erbringen Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften. Die Ergebnisse unserer Tochtergesellschaften und die Maßnahmen der Konzernfinanzierung prägen entscheidend unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Im operativen Segment Deutschland lag der Gesamtumsatz um 2,1 % über dem Niveau des Vorjahres. Wesentliche Treiber waren die Service-Umsätze im Festnetz-Kerngeschäft und Mobilfunk-Geschäft. Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,6 %. Auf US‑Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz ebenfalls um 3,6 %. Der Gesamtumsatz legte hauptsächlich aufgrund höherer Service-Umsätze zu. Gegenläufig wirkten niedrigere sonstige Umsätze. Unser operatives Segment Europa erzielte gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4,7 %. Die Service-Umsatzzuwächse sind zum einen auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Zudem stiegen auch im Festnetz-Geschäft die Service-Umsätze gegenüber dem Vorjahr an. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 2,8 % über dem Vorjahr. Die positive Umsatzentwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem Wachstum in den Portfolio-Bereichen Digital, Cloud und Road Charging.
Die Deutsche Telekom AG weist für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von 20,6 Mrd. € aus. Dieser enthält mit 12,8 Mrd. € Buchgewinne aus der Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der konzerninternen Zusammenführung von Anteilen in der mehrstufigen Holding-Struktur für die T‑Mobile US, nachdem die Deutsche Telekom AG im Berichtsjahr sowie in vorherigen Geschäftsjahren weitere T‑Mobile US Aktien durch Ausübung von Kaufoptionen erworben hat. Davon entfallen 0,6 Mrd. € auf die konzerninterne Einbringung der erworbenen T‑Mobile US Aktien in die Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht, die damit sämtliche im Konzern gehaltenen T‑Mobile US Aktien bündelt, sowie 12,2 Mrd. € auf die nachfolgende Einbringung von Anteilen an einer zwischengeschalteten Holding-Gesellschaft. Des Weiteren resultieren 5,7 Mrd. € aus einer konzerninternen Kapitalrückzahlung der Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht. Die Kapitalrückzahlung umfasst im Wesentlichen Erlöse aus der Veräußerung von T‑Mobile US Aktien und Dividenden der T‑Mobile US auf Ebene der Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht.