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Vermögens- und Finanzlage der Deutschen Telekom AG

HGB-Bilanz Deutsche Telekom AG

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

31.12.2024

31.12.2024
in %

31.12.2023

Veränderung

31.12.2022

Aktiva

 

 

 

 

 

Immaterielle Vermögensgegenstände

54

0,0

79

(25)

139

Sachanlagen

2.246

1,7

2.268

(22)

2.252

Finanzanlagen

118.781

89,0

106.260

12.521

105.599

Anlagevermögen

121.081

90,8

108.607

12.474

107.990

Forderungen

7.641

5,7

9.981

(2.340)

10.800

Sonstige Vermögensgegenstände

2.360

1,8

2.995

(635)

2.689

Flüssige Mittel

1.965

1,5

1.450

515

162

Umlaufvermögen

11.966

9,0

14.426

(2.460)

13.651

Rechnungsabgrenzungsposten

367

0,3

364

3

338

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

1

0,0

4

(3)

0

Bilanzsumme

133.415

100,0

123.401

10.014

121.979

Passiva

 

 

 

 

 

Gezeichnetes Kapital und Rücklagen

51.894

38,9

53.792

(1.898)

53.674

Bilanzgewinn

29.122

21,8

12.312

16.810

6.700

Eigenkapital

81.016

60,7

66.104

14.912

60.374

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

3.827

2,9

4.133

(306)

4.010

Steuerrückstellungen

299

0,2

319

(20)

490

Sonstige Rückstellungen

2.898

2,2

3.141

(243)

3.150

Rückstellungen

7.024

5,3

7.593

(569)

7.650

Finanzverbindlichkeiten

10.697

8,0

9.428

1.269

12.619

Übrige Verbindlichkeiten

34.583

25,9

40.167

(5.584)

41.206

Verbindlichkeiten

45.280

33,9

49.595

(4.315)

53.825

Rechnungsabgrenzungsposten

95

0,1

109

(14)

130

Bilanzsumme

133.415

100,0

123.401

10.014

121.979

Unsere Vermögenslage ist, neben dem Eigenkapital, im Wesentlichen durch das Anlagevermögen sowie die Forderungen und die Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschaften bestimmt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen sowie die Forderungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Finanzierungsbeziehungen zwischen der Deutschen Telekom AG und ihren Tochtergesellschaften.

Die Bilanzsumme lag mit 133,4 Mrd. € um 10,0 Mrd. € über dem Niveau des Vorjahres.

Die Entwicklung der Aktivseite war im Wesentlichen durch den Anstieg der Finanzanlagen um 12,5 Mrd. € sowie der flüssigen Mittel um 0,5 Mrd. € gekennzeichnet. Gegenläufig verringerten sich die Forderungen um 2,3 Mrd. € sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um 0,6 Mrd. €.

Der Anstieg der Finanzanlagen um 12,5 Mrd. € ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der konzerninternen Zusammenführung von Anteilen in der mehrstufigen Holding-Struktur für die T‑Mobile US durch Einbringungen zu Zeitwerten.

Die Forderungen lagen mit 7,6 Mrd. € um 2,3 Mrd. € unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der Ablösung von Cash-Management-Forderungen gegen die Deutsche Telekom Towers Holding GmbH, Bonn, von 3,7 Mrd. € infolge einer Darlehensrückzahlung an die Gesellschaft. Gegenläufig wirkte sich die Ausgabe eines kurzfristigen Darlehens an die Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht, in Höhe von 1,7 Mrd. € aus.

Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um 0,6 Mrd. € resultierte v. a. aus verminderten Forderungen aus Guthaben auf Wertpapierkonten gegen den Deutsche Telekom Trust e.V., Bonn.

Die Passivseite war im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals um 14,9 Mrd. € sowie der Finanzverbindlichkeiten um 1,3 Mrd. € geprägt. Gegenläufig reduzierten sich die übrigen Verbindlichkeiten um 5,6 Mrd. €, die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 0,3 Mrd. € sowie die sonstigen Rückstellungen um 0,2 Mrd. €.

Der Anstieg des Eigenkapitals um 14,9 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2024 von 20,6 Mrd. €. Reduzierend wirkte die Dividendenausschüttung für das Vorjahr in Höhe von 3,8 Mrd. €. Das Aktienrückkaufprogramm reduzierte die Gewinnrücklagen um 1,8 Mrd. € sowie das gezeichnete Kapital um 0,2 Mrd. €.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind um 0,3 Mrd. € gesunken. Die Auszahlungen von Versorgungsansprüchen sowie der gestiegene beizulegende Zeitwert des mit den Verpflichtungen verrechneten Deckungsvermögens haben dabei den laufenden Dienstzeit- und Zinsaufwand sowie eine Erstattung aus dem Deckungsvermögen überkompensiert.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um 0,2 Mrd. €. Im Vorjahr waren in Höhe von 0,4 Mrd. € Rückstellungen für den vorzeitigen Ruhestand für Beamte enthalten. Aufgrund der derzeit nicht erfolgten Verlängerung der gesetzlichen Regelung über 2024 hinaus, sind weitere Vorruhestandsprogramme für Beamte gegenwärtig nicht absehbar.

Die Finanzverbindlichkeiten lagen mit 10,7 Mrd. € um 1,3 Mrd. € über dem Niveau des Vorjahres, im Wesentlichen bedingt durch Aufnahme neuer Anleihen in Höhe von 1,7 Mrd. €. Gegenläufig wirkten Tilgungen von im Vorjahr ausgewiesenen Krediten in Höhe von 0,5 Mrd. €.

Der Rückgang der übrigen Verbindlichkeiten um insgesamt 5,6 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus Darlehensrückzahlungen an die Deutsche Telekom Towers Holding GmbH, Bonn, in Höhe von 6,3 Mrd. € sowie an die Deutsche Telekom International Finance B.V., Maastricht, in Höhe von 2,2 Mrd. €. Gegenläufig entwickelten sich die Verbindlichkeiten aus Cash Management. Insbesondere führte die im Rahmen des konzerninternen Cash Managements durchgeführte Darlehensrückzahlung an die Deutsche Telekom Towers Holding GmbH, Bonn, per Saldo zum Aufbau einer entsprechenden Verbindlichkeit in Höhe von 2,6 Mrd. €.

HGB-Kapitalflussrechnung Deutsche Telekom AG

in Mio. €

 

 

 

 

 

2024

2023

Veränderung

2022

Jahresüberschuss

20.627

9.095

11.532

3.994

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

15.575

8.714

6.861

4.753

Cashflow aus Investitionstätigkeit

(162)

47

(209)

1.614

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

(14.898)

(7.473)

(7.425)

(6.659)

Nettoveränderungen der flüssigen Mittel

515

1.288

(773)

(292)

Bestand der flüssigen Mittel am Anfang des Jahres

1.450

162

1.288

454

Bestand der flüssigen Mittel am Ende des Jahres

1.965

1.450

515

162

Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit stieg im Vorjahresvergleich um 6,9 Mrd. € auf 15,6 Mrd. € und wurde hauptsächlich durch das Beteiligungsergebnis und die Veränderung der Salden des konzerninternen Cash Managements bestimmt. Der Anstieg ist insbesondere auf die Veränderung des Saldos aus Cash Management gegenüber der Deutsche Telekom Towers Holding GmbH, Bonn, um 6,3 Mrd. € zurückzuführen, welche durch die Zahlung des im Vorjahr durch die Deutsche Telekom AG vereinnahmten Verkaufserlöses für die Anteile an der GD Towers Holding GmbH, Bonn, hervorgerufen wurde.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit weist mit minus 0,2 Mrd. € einen leicht negativen Saldo aus, was einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr um gleichfalls minus 0,2 Mrd. € entspricht. Die maßgeblichen Mittelzuflüsse resultierten aus erhaltenen Zinsen in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie aus Rückzahlungen mittel- und langfristiger Darlehen durch Tochtergesellschaften in Höhe von 0,8 Mrd. €. Gegenläufig wirkten sich die Ausreichung eines kurzfristigen Darlehens an die Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht, in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie der Erwerb von 6,7 Mio. Aktien an der T‑Mobile US, Inc., Bellevue, für 0,6 Mrd. € im Rahmen der Ausübung von Festpreis-Optionen aus.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit veränderte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Mrd. € auf minus 14,9 Mrd. €. Er enthält im Berichtsjahr zu einem wesentlichen Teil Nettotilgungen finanzieller Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 8,2 Mrd. €. Weiterhin resultiert er aus Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 3,8 Mrd. €, Zinszahlungen in Höhe von 2,1 Mrd. € sowie Auszahlungen für Aktienrückkäufe in Höhe von 2,0 Mrd. €. Gegenläufig wirkten sich Nettoaufnahmen von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1,2 Mrd. € aus.

Zusammen führte dies im Berichtsjahr zu einem Anstieg der flüssigen Mittel von 515 Mio. €.