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15 Pensions­rückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Leistungsorientierte Versorgungszusagen (Leistungszusagen)

Der wesentliche Anteil der Pensionsverpflichtungen im Konzern beruht auf unmittelbaren und mittelbaren Zusagen in Deutschland, den USA und der Schweiz. Die Pensionsrückstellungen der Deutschen Telekom setzen sich wie folgt zusammen:

Pensionsrückstellungen der Deutschen Telekom

in Mio. €

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

Pensionsrückstellungen

1.883

3.209

Vermögenswert aus Pensionsverpflichtungen

(212)

(59)

Pensionsrückstellungen (netto)

1.671

3.151

davon: Rückstellungen für unmittelbare Pensionsverpflichtungen

1.647

3.006

davon: Rückstellungen für mittelbare Pensionsverpflichtungen

24

145

Die Pensionsrückstellungen werden in der Konzernbilanz unter den langfristigen Schulden ausgewiesen. Der Vermögenswert aus Pensionsverpflichtungen ist in der Konzernbilanz unter den übrigen langfristigen Vermögenswerten erfasst.

Die Pensionsrückstellungen (netto) sind gegenüber dem Vorjahr von 3,2 Mrd. € auf 1,7 Mrd. € gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der positiven Marktentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte und den gegenüber dem 31. Dezember 2024 überwiegend gestiegenen Rechnungszinsen. Aus der Neubewertung ergab sich insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender Gewinn in Höhe von 1,1 Mrd. €. Des Weiteren trugen die vom Arbeitgeber im Berichtszeitraum direkt gezahlten Versorgungsleistungen sowie Beiträge des Arbeitgebers zum Planvermögen zum Rückgang des Buchwerts bei.

Herleitung der Pensionsrückstellungen

Herleitung der Pensionsrückstellungen – Stichtag

in Mio. €

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

Barwert der Verpflichtung, die über einen ausgegliederten Vermögenswert ganz oder teilweise finanziert ist

9.325

9.902

Ausgegliederte Vermögenswerte (Planvermögen)

(8.057)

(7.162)

Das Vermögen übersteigende Leistungsverpflichtungen

1.268

2.740

Barwert der Verpflichtung, die nicht über einen ausgegliederten Vermögenswert finanziert ist

346

367

Pensionsrückstellungen (gemäß IAS 19.63)

1.614

3.107

Anpassung aufgrund der Vermögensobergrenze (gemäß IAS 19.64)

57

44

Pensionsrückstellungen (netto)

1.671

3.151

Herleitung der Pensionsrückstellungen – Geschäftsjahr

in Mio. €

 

 

 

2025

2024

Pensionsrückstellungen (netto) zum 1. Januar

3.151

4.014

Dienstzeitaufwand

184

200

Nettozinsaufwand/-ertrag auf die Pensionsrückstellung (netto)

107

141

Effekte aus der Neubewertung

(1.118)

(834)

Versorgungsleistungen vom Arbeitgeber direkt gezahlt

(341)

(327)

Beiträge des Arbeitgebers zum Planvermögena

(284)

(58)

Veränderungen durch Unternehmenszusammenschlüsse/Betriebsübergänge/Zu- und Verkäufe

0

0

Umgliederungen in die Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

0

0

Tatsächlich angefallene Verwaltungskosten (Zahlung aus Planvermögen)

0

0

Wechselkursänderungen bei Plänen in fremder Währung

(28)

16

Pensionsrückstellungen (netto) zum 31. Dezember

1.671

3.151

a

Der Anstieg der Beiträge des Arbeitgebers zum Planvermögen im Geschäftsjahr 2025 resultiert mit 217 Mio. € im Wesentlichen aus Arbeitgeberbeiträgen, die in verschiedenen deutschen Gesellschaften in das Planvermögen eingebracht wurden.

Annahmen für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen

Die wesentlichen Annahmen für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen sind der Rechnungszins, der Gehaltstrend, der Rententrend sowie die Lebenserwartung. Die nachfolgende Tabelle enthält die Annahmen für die wesentlichen Pensionsverpflichtungen im Konzern (Deutschland, USA und Schweiz), die jeweils für die Bewertung zum 31. Dezember des Jahres zugrunde gelegt wurden. Für die Ermittlung des Pensionsaufwands eines Geschäftsjahres wurden jeweils die Annahmen zum 31. Dezember des Vorjahres verwendet.

Annahmen für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen – Prozentwerte

in %

 

 

 

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

Rechnungszins

Deutschland

4,05

3,43

3,49

USA

5,60

5,72

5,20

Schweiz

1,30

1,03

1,43

Gehaltstrend

Deutschland

2,50

2,50

2,50

USAa

n.a.

n.a.

n.a.

Schweiz

1,30

1,30

1,40

Rententrend

Deutschland (allgemein)

2,20

2,20

2,20

Deutschland (satzungsgemäß)

1,00

1,00

1,00

USA

n.a.

n.a.

n.a.

Schweiz

0,10

0,10

0,10

a

Der Gehaltstrend in den USA hat keine Auswirkung auf die Höhe der Pensionsverpflichtungen, da alle Zusagen eingefroren sind.

Annahmen für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen – Duration

in Jahren

 

 

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

Duration

Deutschland

9,8

10,6

USA

11,4

11,6

Schweiz

13,5

13,9

Für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden im Wesentlichen die folgenden biometrischen Rechnungsgrundlagen verwendet:

Deutschland: Heubeck 2018G, Schweiz: Generationentafeln BVG 2020, USA: Pri-2012 Tafeln.

Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen wurden zum 31. Dezember 2025 die zuvor genannten Zinssätze zugrunde gelegt. Diese Zinssätze wurden in Übereinstimmung mit der mittleren gewichteten Laufzeit (Duration) der jeweiligen Verpflichtungen ermittelt.

Die Ermittlung des Rechnungszinses basiert auf der Rendite von qualitativ hochwertigen Unternehmensanleihen mit AA-Rating, für die eine Zinsstrukturkurve auf Basis von Spot Rates gebildet wird. Die zugrundeliegende Methode wird routinemäßig überprüft und ggf. verfeinert (z. B. Weiterentwicklung der Anleihen-Märkte, Automatisierung der Verfügbarkeit entsprechender Daten hinsichtlich Quantität und Qualität). Im Rahmen der kontinuierlichen Überprüfung des Zinsermittlungsverfahrens wurde im Jahr 2024 die Erfassung von Anleihen mit vergleichsweise hohen oder niedrigen Erträgen verbessert und das Anleihe-Universum erweitert. Dies führte zu einem Anstieg des zum 31. Dezember 2024 anzusetzenden Rechnungszinses um 2 Basispunkte (Eurozone) bzw. zu einer Minderung um 18 Basispunkte (Großbritannien) und einem Rückgang des ermittelten Barwerts der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2024 um insgesamt 18 Mio. €.

Entwicklung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen

in Mio. €

 

 

 

2025

2024

Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar

10.269

10.869

Laufender Dienstzeitaufwand

162

159

Zinsaufwand der bereits erworbenen Ansprüche

358

396

Effekte aus der Neubewertung

(497)

(49)

davon: erfahrungsbedingte Anpassungen

8

30

davon: Veränderungen der finanziellen Annahmen

(502)

(26)

davon: Veränderungen der demografischen Annahmen

(3)

(53)

Versorgungszahlungen im Geschäftsjahra

(543)

(1.242)

Beiträge von Planteilnehmern

4

4

Veränderungen durch Unternehmenszusammenschlüsse/Betriebsübergänge/Zu- und Verkäufe

0

0

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand aufgrund von Planänderungen/-kürzungen

(6)

5

Planabgeltungen

28

36

Umgliederungen in die Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

0

0

Im Rahmen von Pensionen anfallende Steuern

0

0

Wechselkursänderungen bei Plänen in fremder Währung

(104)

92

Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember

9.671

10.269

davon: aktive Planteilnehmer

3.956

4.188

davon: unverfallbar ausgeschiedene Planteilnehmer

2.089

2.226

davon: Leistungsempfänger

3.626

3.855

a

In den Versorgungszahlungen im Jahr 2024 sind 546 Mio. € aus einer Planabgeltung bei T‑Mobile US, mit der ein Teil der Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern auf einen Versicherer übertragen wurde, enthalten.

Verteilung der Verpflichtungen der wesentlichen Pläne der Deutschen Telekom

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

USA

Schweiz

Restliche Pläne

Deutschland

USA

Schweiz

Restliche Pläne

Barwert der Pensionsverpflichtungen

8.343

773

227

328

8.820

861

240

348

Ausgegliederte Vermögenswerte

(6.987)

(623)

(285)

(162)

(6.111)

(602)

(284)

(165)

Anpassung aufgrund der Vermögensobergrenze

0

0

57

0

0

0

44

0

Pensionsrückstellungen (netto)

1.356

150

0

165

2.709

259

0

183

Die nachfolgenden Ausführungen zur Altersstruktur und Sensitivitätsanalyse sowie zu den Planbeschreibungen und deren Risiken beziehen sich auf die wesentlichen Pensionsverpflichtungen (Deutschland, USA und Schweiz).

Altersstruktur der Planteilnehmer für wesentliche Pensionspläne

Altersstruktur der Planteilnehmer für wesentliche Pensionspläne (Balkendiagramm)

Sensitivitätsanalyse für die Pensionsverpflichtungen

In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen von möglichen Veränderungen der als wesentlich eingestuften versicherungsmathematischen Bewertungsannahmen auf den zum Stichtag 31. Dezember 2025 berechneten Barwert der Pensionsverpflichtungen dargestellt.

Sensitivitätsanalyse für die Pensionsverpflichtungen

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

Erhöhung/(Rückgang) des Barwerts der Pensionsverpflichtungen
zum 31.12.2025

Erhöhung/(Rückgang) des Barwerts der Pensionsverpflichtungen
zum 31.12.2024

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland

USA

Schweiz

Deutschland

USA

Schweiz

Zunahme Rechnungszins um 100 Basispunkte

(705)

(75)

(20)

(811)

(86)

(22)

Abnahme Rechnungszins um 100 Basispunkte

841

90

28

975

103

30

Zunahme Gehaltstrend um 50 Basispunkte

(1)

0

1

0

0

1

Abnahme Gehaltstrend um 50 Basispunkte

1

0

(1)

0

0

(1)

Zunahme Rententrend um 25 Basispunkte

3

0

5

4

0

5

Abnahme Rententrend um 25 Basispunkte

(3)

0

(2)

(4)

0

(2)

Zunahme Lebenserwartung um 1 Jahr

161

19

6

184

21

6

Abnahme Lebenserwartung um 1 Jahr

(164)

(19)

(6)

(187)

(21)

(6)

Die Sensitivitätsanalyse wurde für den Rechnungszins, Gehaltstrend und Rententrend jeweils isoliert vorgenommen. Hierzu wurden sowohl für den Anstieg als auch für den Rückgang der Annahme weitere versicherungsmathematische Bewertungen durchgeführt. Bei der Lebenserwartung der Planberechtigten ist nicht davon auszugehen, dass sie sich innerhalb eines Jahres wesentlich ändern wird. Aus Risikogesichtspunkten wurde dennoch zusätzlich die Wirkung einer Änderung der Lebenserwartung auf die Verpflichtungen ermittelt. Hierzu wurden Bewertungen unter der Annahme durchgeführt, dass die Lebenserwartung der Planberechtigten im 65. Lebensjahr um ein Jahr erhöht bzw. reduziert wäre. Für die anderen Planberechtigten wurde eine Anpassung der Lebenserwartung analog angesetzt.

Global Pension Policy und Planbeschreibungen

Mithilfe der konzernweiten Global Pension Policy steuert die Deutsche Telekom ihre Pensionszusagen. Sie stellt weltweit sicher, dass bezüglich der Gewährung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung und deren Management konzernweite Mindeststandards eingehalten, Pläne harmonisiert sowie finanzielle und andere Risiken für das Kerngeschäft vermieden bzw. verringert werden. Weiterhin stellt sie Leitlinien zur Durchführung und Steuerung von Pensionszusagen zur Verfügung und definiert Anforderungen an die Einführung, Anpassung oder Schließung entsprechender Pläne. Die Regelungen und Vorgaben dieser Konzern-Richtlinie berücksichtigen die nationalen Unterschiede im Bereich der staatlichen oder anderen verpflichtenden Zusagen beim Arbeits-, Steuer- und Sozialrecht sowie der gewöhnlichen Geschäftspraktiken in Bezug auf Pensionszusagen.

Zur Risikobegrenzung wurden im Konzern endgehaltsabhängige Leistungszusagen bereits weitgehend durch beitragsbasierte Zusagen abgelöst. In Deutschland wird zur weiteren Deckung der Pensionsverpflichtungen zudem ein konzerninternes CTA (Deutsche Telekom Trust e.V.) verwendet. Ein CTA (Contractual Trust Agreement) ist eine rechtlich ausgestaltete Treuhandvereinbarung zur Kapitaldeckung unmittelbarer Versorgungszusagen mit separiertem und ausgegliedertem Vermögen sowie zum erweiterten Insolvenzschutz dieses Vermögens.

In Deutschland bestehen für einen Großteil der Mitarbeiter Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen. Im Rahmen einer Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung wurde bereits im Jahr 1997 für aktive Mitarbeiter flächendeckend der Kapitalkontenplan eingeführt. Zudem wurden in den Folgejahren durch Unternehmenskäufe erworbene Zusagen ebenfalls auf den Kapitalkontenplan überführt. Hierbei handelt es sich um eine arbeitgeberfinanzierte, beitragsbasierte Leistungszusage. Die jährlich gewährten gehaltsabhängigen Beiträge werden im jeweiligen Jahr der Bereitstellung mit altersabhängigen Zinsfaktoren bis Alter 60 vorab verzinst und in eine garantierte Versicherungssumme umgerechnet. Die Vorabverzinsung beträgt derzeit 3,50 % p. a. (Richtzins Kapitalkontenplan).

Der Zeitraum für die Bereitstellung dieser Beiträge zum Kapitalkontenplan ist zunächst auf zehn künftige Beitragsjahre begrenzt und verlängert sich ohne Kündigung jeweils automatisch um ein weiteres Jahr. Die im Laufe der aktiven Dienstzeit angesammelten Versicherungssummen werden im Versorgungsfall überwiegend in Form von Einmalkapital ausbezahlt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung berücksichtigen wir zusätzlich die in Anspruch genommenen Auszahlungsoptionen. Aufgrund der Auszahlungsrichtlinien und der Planstruktur des Kapitalkontenplans ist dieser für den Arbeitgeber planbar und die Bezügedynamik betreffend frei von akuten Schwankungen und Risiken.

Die von der Deutschen Telekom gewährten Risikoleistungen (Tod in der Aktivphase und Invalidität) in der betrieblichen Altersversorgung wurden zuletzt in den Jahren 2020 und 2021 wesentlich neu gestaltet. Für Mitarbeiter mit längeren Betriebszugehörigkeiten oder Teilzeitbeschäftigte wurden Bestandsschutz-Regelungen getroffen. Infolge der Neugestaltung werden gewährte Leistungen im Jahr der Zahlung als Aufwand erfasst.

Darüber hinaus bestehen in Deutschland verschiedene geschlossene Altzusagen, die in der Regel Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen in Form lebenslanger Renten vorsehen. Die vorherrschenden Zusagen bilden die sog. VAP-Parallelverpflichtungen. Diese beruhen auf ursprünglich bei der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost (VAP) bestehenden Verpflichtungen, die der Deutschen Telekom im Zuge der Privatisierung und des damit einhergehenden Ausscheidens aus der VAP per Segmentierungsvereinbarung zugeordnet wurden und für die die Deutsche Telekom im Rahmen der Parallelverpflichtung eine unmittelbare Versorgungszusage ausgesprochen hat. Bei den zum Zeitpunkt der Privatisierung aktiven Mitarbeitern wurde die Abkehr von der VAP-Versorgung zudem durch diverse Besitzstandsregelungen kompensiert.

Sofern Leistungszusagen in Deutschland Rente gewähren, ist die Rentenanpassung in diesem Fall bis auf wenige unwesentliche Ausnahmen in den bestehenden Versorgungsregelungen in prozentualer Höhe fest definiert. Daher hat eine Änderung des allgemeinen Rententrends in Deutschland nur einen unwesentlichen Effekt auf den Barwert der Verpflichtungen.

Da eine Veränderung der Lebenserwartung hauptsächlich Auswirkungen auf die Verpflichtungen aus den Altbeständen mit Rentenzusagen hat und seit 1997 Zusagen im Kapitalkontenplan gewährt werden, die standardmäßig eine Auszahlung als Einmalkapital vorsehen, ist in den Folgejahren mit keiner wesentlichen Veränderung des Risikos aus der Veränderung der Lebenserwartung für den Konzern zu rechnen.

Zur langfristigen Deckung der Pensionsverpflichtungen hat die Deutsche Telekom Vermögen in ein unternehmenseigenes CTA sowie in einen unternehmenseigenen Pensionsfonds ausgelagert.

Die wesentlichen Leistungszusagen in den USA umfassen einen medizinischen Plan, Lebensversicherungen sowie zwei Pensionszusagen. Die Zusagen sind vollständig eingefroren und wurden durch Beitragspläne (401(k) Pläne) im Sinne von IAS 19 für künftige Anwartschaften ersetzt.

Bei den Pensionszusagen in den USA handelt es sich im Wesentlichen um zwei Leistungszusagen. Dies sind der Sprint Retirement Pension Plan (SRPP) und der Supplemental Executive Retirement Plan (SERP). Die Leistungshöhe im SRPP ermittelt sich dabei im Wesentlichen auf Basis von 1,5 % des Gesamtgehalts der Planberechtigten bis zum 31. Dezember 2005. Darüber hinaus wurde für Beiträge oberhalb der steuerlichen Freigrenzen für den entsprechenden Personenkreis der zusätzliche SERP eingerichtet. Beide Pläne sind seit dem 31. Dezember 2005 eingefroren, sodass Planteilnehmer ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Anwartschaften mehr erdienen können.

Der SRPP ist im Rahmen der US Vorschriften über einen Pensionsfonds finanziert. Der Finanzierungsgrad des SRPP wird regelmäßig überprüft wobei das Unternehmen je nach Finanzierungsstatus neben den Minimalbeiträgen unter Umständen noch zusätzliche Beiträge in den Pensionsfonds einzahlt.

Bei dem medizinischen Plan gewährt das Unternehmen Beihilfen an Pensionäre zu Kosten für medizinische Leistungen.

Im Rahmen der Lebensversicherung gewährt das Unternehmen eine Leistung beim Tod eines Rentners (Basisabsicherung für Rentner vor 2004) in Höhe von 50 % des zuletzt bezogenen anrechenbaren Einkommens (unter Berücksichtigung einer Obergrenze für den maximalen Auszahlungsbetrag).

Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung besteht in der Schweiz ein beitragsbasierter, durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge finanzierter Leistungsplan. Dieser wird über die rechtlich selbstständige T‑Systems-Pensionskasse gewährt. Wie in der Schweiz üblich gewähren die Gesellschaften höhere Leistungen als gesetzlich gefordert. Im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) sind Mindestvorschriften für das zu versichernde Gehalt, altersabhängige Beiträge sowie ein Mindestverrentungsfaktor für den obligatorischen Teil des Altersguthabens festgelegt. Zudem legt der Schweizer Bundesrat jedes Jahr eine Mindestverzinsung für das obligatorische Altersguthaben fest (2026: 1,25 %; 2025: 1,25 %).

Der Pensionskasse steht der Stiftungsrat vor. Dieser stellt den täglichen Betrieb der Pensionskasse sicher und entscheidet über grundlegende Aspekte wie die Höhe und die Struktur der Pensionsleistungen und die Vermögensanlage-Strategie. Der Stiftungsrat setzt sich paritätisch aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zusammen.

Aufgrund der bestehenden Mindestverzinsung der obligatorischen Altersguthaben besteht für die Pläne in der Schweiz bei einer möglichen Unterfinanzierung der Pensionskasse ein Nachdotierungsrisiko. Die Pensionskasse bietet die Wahlmöglichkeit einer lebenslangen Rente anstelle einer Einmalzahlung für Versicherte. In diesem Fall bestehen Langlebigkeits- und Investitionsrisiken, da zum Zeitpunkt der Verrentung Annahmen bezüglich der Lebenserwartung bzw. der Vermögensrendite einfließen. Seit dem 1. Januar 2018 hat sich T‑Systems Schweiz zur Anwendung der Risk-Sharing-Methode für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen entschieden. Hierbei wurde die Bewertung der Verpflichtungen dahingehend geändert, dass eine Beteiligung der Mitarbeiter an der Finanzierung eines möglichen Defizits bei der Bewertung der Arbeitgeberverpflichtung berücksichtigt werden kann. Die prinzipielle Möglichkeit der Beteiligung der Mitarbeiter an der Finanzierung des Defizits ist durch Art. 29 des Vorsorgereglements abgedeckt.

Entwicklung der ausgegliederten Vermögenswerte

in Mio. €

 

 

 

2025

2024

Ausgegliederte Vermögenswerte zum 1. Januar

7.162

6.907

Veränderung durch Unternehmenszusammenschlüsse/Betriebsübergänge/Zu- und Verkäufe

0

0

Mit dem Rechnungszins kalkulierter Ertrag des Planvermögens (erwarteter Vermögensertrag)

251

255

Betrag, um den die tatsächlichen Erträge den erwarteten Vermögensertrag übersteigen/(unterschreiten) (Neubewertung)

634

776

Beiträge des Arbeitgebers zum Planvermögena

284

58

Beiträge von Planteilnehmern

4

4

Versorgungszahlungen externer Versorgungsträgerb

(202)

(915)

Planabgeltungen

0

0

Verwaltungskosten

0

0

Steuerzahlungen

0

0

Wechselkursänderungen bei Plänen in fremder Währung

(75)

75

Ausgegliederte Vermögenswerte zum 31. Dezember

8.057

7.162

a

Der Anstieg der Beiträge des Arbeitgebers zum Planvermögen im Geschäftsjahr 2025 resultiert mit 217 Mio. € im Wesentlichen aus Arbeitgeberbeiträgen, die in verschiedenen deutschen Gesellschaften in das Planvermögen eingebracht wurden.

b

In den Versorgungszahlungen externer Versorgungsträger im Jahr 2024 sind 546 Mio. € aus einer Planabgeltung bei T‑Mobile US, mit der ein Teil der Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern auf einen Versicherer übertragen wurde, enthalten.

Zusammensetzung ausgegliederter Vermögenswerte nach Anlagekategorien

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2025

davon:
Preis an einem aktiven Markt

davon:
Preis ohne aktiven Markt

31.12.2024

davon:
Preis an einem aktiven Markt

davon:
Preis ohne aktiven Markt

Eigenkapitalpapiere

5.361

5.361

0

4.856

4.856

0

davon: Anteile an BT

2.523

2.523

0

2.077

2.077

0

Schuldpapiere

2.260

2.260

0

1.779

1.779

0

Immobilien

83

31

52

123

73

51

Derivate

0

0

0

0

0

0

Investmentfonds

21

21

0

43

43

0

Durch Vermögenswerte besicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities)

0

0

0

0

0

0

Strukturierte Schuldtitel

0

0

0

0

0

0

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

95

95

0

102

102

0

Sonstiges

238

209

29

259

227

32

Ausgegliederte Vermögenswerte

8.057

7.976

81

7.162

7.079

82

Die Ausrichtung der Anlagepolitik und die Risikosteuerung werden direkt auf die Risiko- und Entwicklungscharakteristika der Versorgungsverpflichtungen abgestimmt. Auf Basis einer systematischen integrierten Asset-Liability-Management-Analyse werden mögliche Ergebnisse von Kapitalanlage-Portfolios, die eine Vielzahl von Anlageklassen umfassen können, den stochastisch simulierten Entwicklungen der Pensionsverpflichtungen gegenübergestellt und so die relative Entwicklung der Planvermögen zu den Pensionsverpflichtungen explizit betrachtet. Die Kapitalanlage-Strategie ist wesentlich durch die Zielsetzung geprägt, dass durch den systematischen Aufbau und das professionelle Management eines geeigneten Portfolios für das Planvermögen Verpflichtungen aus gegebenen Pensionszusagen zeitgerecht und vollständig erfüllt werden können. Sie zielt grundsätzlich auf ein breit diversifiziertes Anlage-Portfolio ab, das über entsprechende Risikofaktoren und Diversifikation ein zur Gesamtzielsetzung passendes Risikoprofil generiert. Das Management der Kapitalanlagen zur aktiven Steuerung von Risiken unterliegt einem fortlaufenden Monitoring. Eine kosteneffiziente Umsetzung des Kapitalanlage-Managements wird durch ein professionelles Portfolio-Management unter Einbezug von externen Dienstleistern vorgenommen.

Die ausgegliederten Vermögenswerte enthalten zum Abschluss-Stichtag 6 Mio. € in Aktien (31. Dezember 2024: 7 Mio. €) und 12 Mio. € in Anleihen (31. Dezember 2024: 6 Mio. €) der Deutschen Telekom AG und ihrer Tochterunternehmen.

Entwicklung der Auswirkung aus der Vermögensobergrenze

in Mio. €

 

 

 

2025

2024

Im Eigenkapital erfasste Vermögensobergrenze zum 1. Januar

44

52

Zinsaufwand auf die erfasste Vermögensobergrenze (in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst)

0

1

Veränderungen der Vermögensobergrenze (im Eigenkapital erfasste Gewinne (–)/Verluste (+))

12

(9)

Wechselkursänderungen

1

0

Im Eigenkapital erfasste Vermögensobergrenze zum 31. Dezember

57

44

Zusammensetzung der Pensionsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnunga

in Mio. €

 

 

 

 

 

GuV-Ausweis

2025

2024

2023

Laufender Dienstzeitaufwand

Personalaufwand

162

159

146

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand aufgrund von Planänderungen/-kürzungen

Personalaufwand

(6)

5

(3)

Planabgeltungen

Personalaufwand

28

36

34

Dienstzeitaufwand

 

184

200

177

Zinsaufwand der bereits erworbenen Ansprüche

Sonstiges Finanzergebnis

358

396

433

Mit dem Rechnungszins kalkulierter Ertrag aus Planvermögen (erwarteter Vermögensertrag)

Sonstiges Finanzergebnis

(251)

(255)

(269)

Zinsaufwand auf den Effekt der Vermögensobergrenze

Sonstiges Finanzergebnis

0

1

1

Nettozinsaufwand/-ertrag auf die Pensionsrückstellungen (netto)

 

107

141

166

Pensionsaufwendungen

 

292

341

343

Tatsächlich angefallene Verwaltungskosten (Zahlung aus Planvermögen)

Personalaufwand

0

0

0

Gesamtaufwendungen

 

292

341

343

a

Die GD-Tower-Gesellschaften, die das Funkturmgeschäft in Deutschland und Österreich im operativen Segment Group Development betrieben haben, wurden ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen.

In der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasste Beträge

in Mio. €

 

 

 

 

2025

2024

2023

Im Geschäftsjahr erfasste Neubewertungen (Gewinne (–)/Verluste (+)) im Eigenkapital

(1.118)

(834)

(18)

davon: Neubewertungen aufgrund Änderung der Verpflichtung

(497)

(49)

541

davon: Neubewertungen aufgrund Änderung der ausgegliederten Vermögenswerte

(634)

(776)

(555)

davon: Neubewertungen aus der Anpassung der Vermögensobergrenze (gemäß IAS 19.64)

12

(9)

(4)

Erwartete Zahlungen in Zusammenhang mit Pensionsleistungen

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2026

2027

2028

2029

2030

Versorgungszahlungen aus Pensionsrückstellungen

265

582

557

592

627

Versorgungszahlungen aus den ausgegliederten Vermögenswerten

173

66

67

71

72

Summe der erwarteten Versorgungszahlungen

438

648

625

663

699

Seit 2018 werden Versorgungszahlungen für unmittelbare Zusagen auch aus den Mitteln des CTA-Vermögens geleistet. Zusätzlich behält sich die Deutsche Telekom vor, sich darüber hinaus durch den Arbeitgeber direkt geleistete Zahlungen ggf. im Folgejahr aus dem CTA-Vermögen erstatten zu lassen.

Für 2026 plant die Deutsche Telekom in Deutschland keine Dotierungen in ausgegliederte Vermögenswerte. Im Ausland beabsichtigt die Deutsche Telekom für 2026 Dotierungen in Höhe von 36 Mio. €.

Beitragsorientierte Versorgungszusagen (Beitragszusagen)

Die Zahlungen des Arbeitgeberanteils in Deutschland zur gesetzlichen deutschen Rentenversicherung betrugen im Geschäftsjahr 2025 0,5 Mrd. € (2024: 0,5 Mrd. €; 2023: 0,5 Mrd. €). Im Jahr 2025 wurden aus laufenden Beitragszahlungen konzernweit für zusätzliche beitragsorientierte Versorgungszusagen 188 Mio. € (2024: 187 Mio. €; 2023: 201 Mio. €) in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Pensionsregelungen für Beamte der Deutschen Telekom

Im Geschäftsjahr 2025 wurden 212 Mio. € (2024: 245 Mio. €; 2023: 271 Mio. €) als Aufwand für den jährlichen Beitrag in Höhe von grundsätzlich 33 % der Bruttobezüge der aktiven Beamten und der fiktiven Bruttobezüge der ruhegehaltsfähig beurlaubten Beamten an die Postbeamtenversorgungskasse erfasst. Der Barwert der künftigen Zahlungsverpflichtungen beträgt zum Abschluss-Stichtag 0,4 Mrd. € (31. Dezember 2024: 0,6 Mrd. €; 31. Dezember 2023: 0,8 Mrd. €) und wird in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausgewiesen.

Weitere Informationen finden Sie in Angabe 42 „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“.

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