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Steuerungs­system

Wir verwenden konkrete Leistungsindikatoren, um den Erfolg zuverlässig und nachvollziehbar zu messen. Aufgrund der hohen Bedeutung einiger Leistungsindikatoren erfolgt eine Steuerung und Incentivierung der Vorstände auch über die Vergütung. Das Vergütungssystem der Vorstandsmitglieder sieht neben der Grundvergütung ein- und mehrjährige variable Vergütungskomponenten vor, deren Zielerreichung sich sowohl an finanziellen als auch an nichtfinanziellen Leistungsindikatoren orientiert.

An unserem Steuerungssystem, v. a. bei der Auswahl unserer bedeutsamsten Leistungsindikatoren, haben sich im Berichtsjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben. Im Geschäftsjahr 2025 wurden bei der Ermittlung unserer finanziellen Leistungsindikatoren Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) und Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) der Verkauf von Spektrum und der Erwerb von Kundenstämmen anlassbezogen nicht berücksichtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG hat am 9. April 2025 ein neues Vorstandsvergütungssystem ab dem Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Seitdem fließen die beiden nichtfinanziellen sozialen Leistungsindikatoren Kundenbindung/-zufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit in die einjährige variable Vergütung (Short Term Incentive, STI) ein, die bis dato in der langfristigen variablen Vergütung (Long Term Incentive, LTI) allokiert waren. Die Veränderungen bei den erfolgskritischen sozialen Zielparametern spiegeln sich dadurch zeitnäher in der Vergütung der Vorstandsmitglieder wider. Die beiden nichtfinanziellen ökologischen Leistungsindikatoren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß (Scope 1 und 2) wurden hingegen vom STI in den LTI überführt. Somit wird den langfristig orientierten umweltbezogenen Zielparametern, welche aus der Nachhaltigkeitsstrategie abgeleitet sind, entsprechend Rechnung getragen. Diese Anpassungen werden ab dem Geschäftsjahr 2026 auch auf den STI und LTI der berechtigten Führungskräfte sowie den STI der außertariflichen Mitarbeiter in Deutschland übertragen.

Weitere Informationen zum Vorstandsvergütungssystem finden Sie auf unserer Vergütungswebsite.

Die im Geschäftsjahr 2025 erwarteten Ergebnisse stellen wir im Abschnitt „Soll-Ist-Vergleich der Konzernerwartungen“ den erzielten Ergebnissen gegenüber. Darüber hinaus berichten wir die erzielten Ergebnisse in der „Geschäftsentwicklung des Konzerns“. Unsere Erwartungen bis 2027 formulieren wir in der „Prognose“. Auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele gehen wir detailliert in der „Zusammengefassten Nachhaltigkeitserklärung“ ein.

Einen Überblick über unsere bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren geben die folgenden Tabellen und Erläuterungen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

2021

Umsatz

Mrd. €

119,1

115,8

112,0

114,4

107,8

Service-Umsatz

Mrd. €

99,4

96,5

92,9

92,0

83,2

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

Mrd. €

44,2

43,0

40,5

40,2

37,3

Betriebsergebnis (EBIT)

Mrd. €

24,8

26,3

33,8

16,2

13,1

Ergebnis je Aktie (bereinigt um Sondereinflüsse)

2,00

1,90

1,60

1,83

1,22

ROCE

%

7,5

8,5

9,0

4,5

4,1

Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)a,b

Mrd. €

19,5

19,2

16,1

11,5

8,8

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)a,b

Mrd. €

(16,9)

(16,0)

(16,6)

(21,0)

(18,0)

Rating (Standard & Poor’s, Fitch)

 

BBB+, BBB+

BBB+, BBB+

BBB, BBB+

BBB, BBB+

BBB, BBB+

Rating (Moody’s)

 

A3

Baa1

Baa1

Baa1

Baa1

a

Ohne Berücksichtigung von Auszahlungen für Investitionen in den Erwerb von Kundenstämmen durch T‑Mobile US.

b

Ohne Berücksichtigung von Einzahlungen aus dem Abgang von Spektrum durch den Verkauf von Spektrumlizenzen der T‑Mobile US.

Umsatz und Ergebnis

Der Umsatz entspricht dem Wert unserer betrieblichen Tätigkeit. Der absolute Umsatz hängt davon ab, wie gut wir unsere Produkte und Dienstleistungen am Markt absetzen können. Die Entwicklung des Umsatzes ist eine wesentliche Größe, um den Unternehmenserfolg zu messen. Neue Produkte und Dienstleistungen sowie zusätzliche Absatzbemühungen sind erst erfolgreich, wenn sie den Umsatz erhöhen. Der Service-Umsatz enthält im Wesentlichen werthaltige – also planbare bzw. wiederkehrende – Umsätze aus Kernaktivitäten der Deutschen Telekom. Service-Umsatz sind die Umsätze, die von Kunden aus Diensten generiert werden (d. h. Umsätze aus Festnetz- und Mobilfunk-Sprachdiensten – eingehenden und abgehenden Gesprächen – sowie Datendiensten), zuzüglich Roaming-Umsätzen, monatlicher Grundgebühren und Visitoren-Umsätze, sowie Umsätze aus dem ICT-Geschäft. Die Service-Umsätze enthalten auch Umsätze im Zusammenhang mit Zusatzleistungen für Kunden, u. a. Rückversicherung für Endgeräteversicherungen und erweiterte Garantieleistungen. Die Service-Umsätze sind ein wichtiger Indikator für die erfolgreiche Umsetzung der Wachstumsstrategie des Konzerns.

Die Messung unserer operativen Ertragskraft erfolgt über das bereinigte EBITDA AL als ein um Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte sowie Zinsaufwendungen für passivierte Leasing-Verbindlichkeiten angepasstes und um Sondereinflüsse bereinigtes EBITDA. Dabei entspricht das EBITDA dem EBIT (Betriebsergebnis) vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte. Beide Kennzahlen messen die kurzfristige operative Leistungskraft und den Erfolg der einzelnen Geschäftsbereiche. Sondereinflüsse überlagern die Darstellung der operativen Geschäftstätigkeit und erschweren somit eine Vergleichbarkeit von Ergebnisgrößen mit Vorjahren. Für eine transparente Darstellung bereinigen wir daher unsere Ergebnisgrößen. Ohne diese Bereinigung sind Aussagen über die künftige Entwicklung der Ertragslage nur eingeschränkt möglich. Durch die zusätzliche Betrachtung des unbereinigten EBIT/EBITDA AL werden auch die Sondereinflüsse berücksichtigt. Hierdurch fördern wir den ganzheitlichen Blick auf unsere Aufwendungen. Neben diesen absoluten Größen verwenden wir die EBIT- und EBITDA AL-Margen, um diese Kennzahlen im Verhältnis zum Umsatz zu zeigen. Dies lässt einen Vergleich der Ertragskraft von ergebnisorientierten Bereichen unterschiedlicher Größen zu.

Die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT sowie des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte finden Sie im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem bereinigten Konzernüberschuss im Verhältnis zur zeitlich gewichteten Summe aller ausstehenden Stammaktien, die unter Abzug der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der von der Deutschen Telekom AG gehaltenen eigenen Aktien berechnet wird.

Rentabilität

Eine nachhaltige Konzernwertsteigerung haben wir in den mittelfristigen Zielen festgeschrieben und als Kennzahl im gesamten Konzern implementiert. Eine wichtige Steuerungsgröße auf Konzernebene ist die Kapitalrendite (Return On Capital Employed, ROCE). Um die Kapitalrendite zu ermitteln, wird das operative Ergebnis nach Abschreibungen und kalkulatorischen Steuern (Net Operating Profit After Taxes, NOPAT) ins Verhältnis zum durchschnittlich im Jahresverlauf gebundenen Vermögen (Net Operating Assets, NOA) gesetzt.

Unser Ziel ist es, die aus dem Kapitalmarkt abgeleiteten Renditevorgaben der Fremd- und Eigenkapitalgeber zu verdienen bzw. zu übertreffen. Maßstab für den Verzinsungsanspruch ist der Kapitalkostensatz. Diesen ermitteln wir als gewichteten Durchschnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital, WACC).

Der NOPAT leitet sich als Ergebnisgröße aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter der Berücksichtigung eines kalkulatorischen Steueraufwands ab. Er ist ohne Berücksichtigung von Kapitalkosten definiert.

Die NOA umfassen alle Vermögenswerte, die direkt zur Umsatzerzielung beitragen. Dazu gehören alle Elemente der Aktivseite der Konzernbilanz, welche zur Leistungserbringung erforderlich sind. Hinzuaddiert wird das operative Working Capital, welches sich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den Vorräten sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten ermittelt. Abgezogen wird der Betrag der sonstigen Rückstellungen, da hierfür kein Verzinsungsanspruch besteht.

Finanzierungsspielraum

Den Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) definieren wir als Cashflow aus Geschäftstätigkeit abzüglich Nettozahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill) und Sachanlagen sowie der Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (ohne Berücksichtigung von Finanzierungs-Leasing-Sachverhalten der T‑Mobile US). Der Free Cashflow AL ist ein zentraler Gradmesser für die Fremd- und Eigenkapitalgeber. Er misst das Potenzial zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens, zur Schaffung von organischem Wachstum und für die Dividendenfähigkeit sowie für die Fähigkeit, Verbindlichkeiten zurückzuzahlen.

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) entspricht den Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill) und Sachanlagen, die als Teil des Free Cashflows auszahlungsrelevant dargestellt sind.

Ein Rating ist eine Beurteilung oder Klassifizierung der Bonität von Schuldtiteln und deren Emittenten nach einheitlichen Kriterien. Die Beurteilung der Bonität durch Rating-Agenturen hat Einfluss auf den Kapitalmarktzugang zu den internationalen Finanzmärkten und die Refinanzierungskosten. Wir haben als Teil unserer Finanzpolitik einen Rating-Korridor definiert. Mit einem Rating im Bereich von A- bis BBB (Standard & Poor’s, Fitch) bzw. A3 bis Baa2 (Moody’s) sind wir überzeugt, grundsätzlich den notwendigen Kapitalmarktzutritt zu haben, um die erforderlichen Finanzierungsmittel zu generieren.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

2022

2021

Nachhaltigkeit

 

 

 

 

 

 

Kundenbindung/-zufriedenheit (TRI*M-Index)a

 

81,3

77,6

76,2

76,0

73,4

Mitarbeiterzufriedenheit (Engagement Score)a

 

77

77

76

78

77

Energieverbrauchb

GWh

11.957

11.991

12.241

13.253

13.323

davon: Deutsche Telekom ohne T‑Mobile US

GWh

4.432

4.579

4.567

4.704

n.a.

CO2-Ausstoß (Scope 1 + 2)c,d

kt CO2e

240

253

258

233

247

davon: Deutsche Telekom ohne T‑Mobile US

kt CO2e

154

183

188

179

n.a.

Kunden im Festnetz und Mobilfunk

 

 

 

 

 

 

Mobilfunk-Kundene

Mio.

273,2

261,4

252,2

245,4

248,2

Festnetz-Anschlüsse

Mio.

24,8

25,2

25,4

25,3

26,1

Breitband-Kundenf

Mio.

22,5

22,3

22,0

21,4

21,6

Systemgeschäft

 

 

 

 

 

 

Auftragseingang

Mio. €

4.191

4.020

3.628

3.952

3.876

a

Deutsche Telekom ohne T‑Mobile US.

b

Energieverbrauch im Wesentlichen: Strom, Kraftstoff, weitere fossile Brennstoffe, Fernwärme für Gebäude. Der Wert zum Jahr 2024 wurde aufgrund von Änderungen bei der Stromallokation an einzelnen Standorten rückwirkend angepasst.

c

Seit 2023 enthält der CO2-Ausstoß auch flüchtige Emissionen aus Kühl- und Feuerschutzmitteln.

d

Berechnet nach der marktbasierten Methode des Greenhouse Gas Protocol.

e

Inklusive Wholesale-Kunden der T‑Mobile US.

f

Ohne Wholesale.

Nachhaltigkeit

Wir glauben, dass zufriedene Kunden Multiplikatoren unseres Unternehmenserfolgs sind. Als serviceorientiertes, verantwortungsvolles Unternehmen stehen die Anliegen unserer Kunden im Fokus unseres Handelns und wir wollen sie langfristig an unser Unternehmen binden. Daher messen wir die Kundenbindung/-zufriedenheit in unseren Gesellschaften mithilfe der weltweit anerkannten TRI*M-Methodik. Die Ergebnisse systematischer Befragungen werden in einer Kennzahl dargestellt: dem TRI*M-Index. Um die hohe Bedeutung der Kundenbindung/-zufriedenheit für unser operatives Geschäft zu unterstreichen, wurde die Steuerung und Incentivierung der Vorstände in die einjährige variable Vergütung (Short Term Incentive) überführt. Dabei aggregieren wir die für die operativen Einheiten (Deutsche Telekom ohne T‑Mobile US) ermittelten TRI*M-Indizes in Annäherung an die jeweiligen Umsatzanteile der Einheiten zu einem TRI*M-Wert. Auf diese Weise partizipieren die Vorstände zeitnäher an der Entwicklung der Kundenbindung/-zufriedenheit.

Weitere Informationen zu unserem Kundenservice finden Sie im Kapitel „Konzernstrategie“.

Unsere Mitarbeiter möchten sich für die Entwicklung des Unternehmens einsetzen und sich mit ihm identifizieren. Wir wollen einen offenen Dialog und einen produktiven Austausch mit unseren Mitarbeitern etablieren. Dabei helfen uns neue Arbeitsformen, moderne Kommunikationsmöglichkeiten und regelmäßige Befragungen. Zu den wichtigsten Feedback-Instrumenten für die Beurteilung der Mitarbeiterzufriedenheit zählen die alle zwei Jahre durchgeführte Mitarbeitendenbefragung (MAB) und die halbjährig durchgeführte Pulsbefragung (jeweils Deutsche Telekom ohne T‑Mobile US). Der Leistungsindikator Mitarbeiterzufriedenheit wird in unserem Unternehmen anhand des Jahresmittelwerts des sog. Engagement Score gemessen. Dieser wird je Befragung aus den Ergebnissen der vier Engagement-Fragen zu Stimmung, Markenidentität, Arbeitgeberattraktivität und Inspiration abgeleitet. Die hohe Bedeutung der Mitarbeiterzufriedenheit für den Unternehmenserfolg hat dazu geführt, dass eine Steuerung und Incentivierung der Vorstände in die einjährige variable Vergütung (Short Term Incentive) überführt wurde. Auf diese Weise partizipieren die Vorstände zeitnäher an der Entwicklung der Mitarbeiterzufriedenheit.

Weitere Informationen zu unserer Personalarbeit finden Sie im Kapitel „Zusammengefasste Nachhaltigkeitserklärung – Soziales“.

In Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstörung sind Unternehmen gefordert, ihre Energie- und Ressourceneffizienz deutlich zu steigern und den absoluten Energieverbrauch zu begrenzen. Die oft formulierte Erwartung an die ICT-Branche ist, dass der Grundverbrauch an Energie bei gleichzeitigem Ausbau des Telekommunikationsnetzes mittelfristig mindestens stabil bleibt oder sogar leicht sinkt. Mit dem nichtfinanziellen Leistungsindikator Energieverbrauch dokumentieren wir den Energieverbrauch im eigenen Geschäftsbetrieb. Wir kommen unserer Verantwortung zum Klima- und Ressourcenschutz auch dadurch nach, dass wir mit verschiedenen Initiativen daran arbeiten, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, der im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit anfällt. Zu diesen Initiativen gehören u. a. die langfristige Verankerung von Grünstrom, eine Verbrauchsoptimierung bei Gebäuden und die sukzessive Umstellung der im Konzern eingesetzten Fahrzeugflotte von fossilen Brennstoffen auf emissionsfreie oder -arme Antriebsformen. Unseren Fortschritt in der CO2-Reduktion bemessen wir mit dem nichtfinanziellen Leistungsindikator CO2-Ausstoß (Scope 1 und 2). Wegen der hohen mittel- bis langfristigen Bedeutung dieser beiden Nachhaltigkeitsziele wurde die Steuerung und Incentivierung der Vorstände in die langfristige variable Vergütung überführt. Bei beiden Leistungsindikatoren wird das Ambitionsniveau und die Zielerreichung ohne T‑Mobile US ermittelt. Zusätzlich berichten wir eine konzernweite Ambition inklusive T‑Mobile US.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren ESG KPIs finden Sie im Kapitel „Zusammengefasste Nachhaltigkeitserklärung“.

Kunden

Als einer der weltweit führenden Anbieter von Telekommunikation und Informationstechnologie ist die Entwicklung unseres Konzerns – und damit auch unserer finanziellen Leistungsindikatoren – eng verknüpft mit der Entwicklung der Kundenzahlen. Darum sind Kundengewinnung und -bindung unabdingbar für den Erfolg unseres Unternehmens. Wir messen die Entwicklung unserer Kundenzahl entsprechend der Geschäftstätigkeit in unseren operativen Segmenten in unterschiedlichen Ausprägungen: Je nach operativem Segment sind das die Zahl der Mobilfunk-Kunden (jede Mobilfunk-Karte entspricht einem Kunden) sowie die Zahl der Festnetz-Anschlüsse und Breitband-Kunden bzw. -Anschlüsse.

Systemgeschäft

In unserem operativen Segment Systemgeschäft verwenden wir den Auftragseingang als nichtfinanziellen Leistungsindikator. Dabei definieren und ermitteln wir den Auftragseingang als die Summe aller Beträge der Kundenaufträge, die im Geschäftsjahr eingegangen sind. Der Auftragseingang in Form von langfristig abgeschlossenen Verträgen hat für unseren Konzern eine hohe Bedeutung bei der Abschätzung des Umsatzpotenzials. Damit ergibt sich aus dem Auftragseingang eine recht hohe Planungssicherheit.

Leistungsindikator der Deutschen Telekom AG

Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator für die Deutsche Telekom AG ist der Bilanzgewinn, aus dem die Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
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Festnetz-Anschlüsse
Im zusammengefassten Lagebericht fallen hierunter Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, einschließlich IP-basierter Anschlüsse. In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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ICT – Information and Communication Technology
Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).
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Mobilfunk-Kunden
Im zusammengefassten Lagebericht entspricht jede Mobilfunk-Karte einem Kunden (siehe auch SIM-Karte). In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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Roaming
Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (Visited Network) als dem Heim-Netzwerk (Home Network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones zum Tragen.
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