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Deutschland

Kundenentwicklung

Kundenentwicklung – Deutschland

in Tsd.

 

 

 

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

Veränderung

Veränderung
in %

31.12.2023

Mobilfunk-Kunden

74.490

68.553

5.936

8,7

61.419

Vertragskunden

27.740

26.532

1.208

4,6

25.171

Prepaid-Kunden (inkl. M2M)

46.750

42.021

4.728

11,3

36.248

Festnetz-Anschlüsse

16.796

17.155

(359)

(2,1)

17.342

Breitband-Anschlüsse Retail

15.103

15.152

(49)

(0,3)

15.018

davon: Glasfasera

13.370

13.213

157

1,2

12.893

TV (IPTV, Sat)

4.747

4.638

109

2,4

4.327

Wholesale-Anschlüsse

10.077

10.474

(396)

(3,8)

10.834

Breitband-Anschlüsse Wholesale

8.536

8.587

(51)

(0,6)

8.307

davon: Glasfasera

7.617

7.602

16

0,2

7.307

Teilnehmeranschlussleitungen (TAL)

1.541

1.887

(346)

(18,3)

2.527

a

Ausweis der Summe aller glasfaserbasierten Anschlüsse (FTTx).

Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze, ein breites Produkt-Portfolio und guter Service. Wir wollen unseren Kunden ein nahtloses und technologieunabhängiges Telekommunikationserlebnis bieten. Unser Produkt-Portfolio passen wir regelmäßig an die Bedürfnisse unserer Kunden an.

Mobilfunk

Zum 31. Dezember 2025 zählten wir im operativen Segment Deutschland insgesamt 74,5 Mio. Mobilfunk-Kunden. Dabei erhöhte sich die Zahl der Kunden im werthaltigen Vertragskundengeschäft unter den Marken „Telekom“ und „congstar“ im Vergleich zum 31. Dezember 2024 um insgesamt 1,1 Mio. Kunden. Grund dafür ist die konstant hohe Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit Datenvolumen. Der Prepaid-Kundenbestand erhöhte sich um 11,3 % im Vergleich zum Jahresende 2024, hauptsächlich bedingt durch M2M-basierte Karten aus der Automobilbranche.

Festnetz

Die Gesamtzahl unserer glasfaserbasierten Anschlüsse lag zum Jahresende 2025 bei 21,0 Mio. Anschlüssen. Dabei zeigt sich nach wie vor eine Nachfrage nach höheren Bandbreiten. Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse Retail lag mit insgesamt 15,1 Mio. Kunden nahezu auf dem Niveau des Jahresendes 2024. Rund 55 % der Kunden sind mit einem Tarif ausgestattet, der eine Geschwindigkeit von 100 MBit/s oder mehr beinhaltet. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach unseren TV‑Inhalten konnten wir bei unseren TV‑Kunden gegenüber dem Jahresende 2024 ein Wachstum um 109 Tsd. verzeichnen. Das entspricht einem Zuwachs um 2,4 %. Die Anzahl unserer Festnetz-Anschlüsse reduzierte sich aufgrund des rückläufigen Voice-Produkts um 2,1 % und lag bei 16,8 Mio. Anschlüssen.

Wholesale

Zum 31. Dezember 2025 verzeichneten wir bei unserem Wholesale-Bestand insgesamt einen Rückgang. Diese Entwicklung reflektiert zum einen, dass Endkunden zu anderen Anbietern wechseln. Zum anderen, dass unsere Wholesale-Partner Endkunden auf eigene Infrastrukturen migrieren. Der Anteil der glasfaserbasierten Breitband-Anschlüsse Wholesale am Gesamtbestand lag mit 75,6 % um 3,0 Prozentpunkte über dem Niveau des Jahresendes 2024.

Operative Entwicklung

Operative Entwicklung – Deutschland

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

2025

2024

Veränderung

Veränderung
in %

2023

Umsatz

 

25.610

25.711

(101)

(0,4)

25.187

Privatkunden

 

12.953

13.174

(221)

(1,7)

12.640

Geschäftskundena

 

8.739

8.727

12

0,1

9.258

Wholesalea

 

3.249

3.249

0

0,0

2.688

Sonstiges

 

668

561

107

19,1

602

Service-Umsatz

 

22.710

22.480

231

1,0

22.096

EBITDA

 

10.887

10.082

806

8,0

10.294

EBITDA-wirksame Sondereinflüsse

 

(466)

(1.056)

591

55,9

(501)

EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

11.353

11.138

215

1,9

10.794

EBITDA AL

 

10.228

9.459

769

8,1

9.737

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

 

(466)

(1.056)

591

55,9

(501)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

10.694

10.516

178

1,7

10.238

EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)

%

41,8

40,9

 

 

40,6

Abschreibungen

 

(4.486)

(4.384)

(102)

(2,3)

(4.220)

Betriebsergebnis (EBIT)

 

6.401

5.698

704

12,4

6.073

EBIT-Marge

%

25,0

22,2

 

 

24,1

Cash Capex

 

(4.870)

(4.782)

(88)

(1,8)

(4.587)

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

 

(4.870)

(4.782)

(88)

(1,8)

(4.587)

a

Seit dem 1. Januar 2024 werden bestimmte Umsätze, die bisher dem Geschäftskundenbereich zugeordnet waren, im Wholesale-Bereich ausgewiesen. Die Werte für das Geschäftsjahr 2023 wurden nicht rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Unser operatives Segment Deutschland erzielte im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz in Höhe von 25,6 Mrd. €, der damit um 0,4 % unter dem Vorjahresniveau lag. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Endgeräteumsätzen im Mobilfunk. Die Service-Umsätze wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 1,0 %. Dieser Anstieg ist sowohl auf das Wachstum im Mobilfunk als auch im Festnetz, im Wesentlichen durch das Breitband- und TV‑Geschäft, zurückzuführen.

Im Privatkundenbereich sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %, aufgrund des geringeren Endgeräteumsatzes im Mobilfunk. Das Festnetz-Geschäft entwickelte sich weiterhin positiv. Es ist geprägt durch das sich fortsetzende Umsatzwachstum im Breitband-Geschäft, u. a. positiv beeinflusst durch eine Kundensensibilität für zuverlässige Netze und hohe Bandbreiten sowie durch unsere TV‑Angebote. Somit konnte der Rückgang bei den Voice-Komponenten überkompensiert werden. Auch die Service-Umsätze im Mobilfunk-Geschäft entwickelten sich entsprechend der Kundenentwicklung positiv.

Im Geschäftskundenbereich lag der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Das Festnetz-Geschäft blieb u. a. aufgrund des rückläufigen Voice-Geschäfts sowie Verbindungsentgelten unter dem Vorjahr, während sich das Mobilfunk-Geschäft positiv entwickelte.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag im Berichtsjahr mit 3,2 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mrd. € bzw. 1,7 %. Hauptgründe dafür sind das werthaltige Wachstum beim Service-Umsatz sowie eine verbesserte Kosteneffizienz. Diese ist im Wesentlichen auf eine niedrigere Mitarbeiteranzahl und weitere Umsetzungen von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen zurückzuführen. Auf die Entwicklung wirkten verschiedene Einmaleffekte. Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge lag bei 41,8 %.

Das EBITDA AL lag mit 10,2 Mrd. € bzw. einem Plus von 8,1 % über dem Vorjahresniveau. Gründe für diese Entwicklung waren die im bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte sowie geringere Aufwendungen aus Sondereinflüssen gegenüber dem Vorjahr. Im Vorjahr wirkten Sondereinflüsse in Höhe von 1,1 Mrd. €, die im Wesentlichen neben dem Verzicht auf die bedingte Kaufpreisforderung gegenüber dem IFM Global Infrastructure Fund auch höhere sozialverträgliche Personalmaßnahmen enthielten. Im Berichtsjahr wirkten Sondereinflüsse in Höhe von 0,5 Mrd. €, hier im Wesentlichen ebenfalls sozialverträgliche Personalmaßnahmen.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das Betriebsergebnis betrug 6,4 Mrd. € und lag um 12,4 % über dem Niveau des Vorjahres. Insbesondere die positive Entwicklung des EBITDA, das im Vorjahr durch die zuvor beschriebenen höheren Sondereinflüsse belastet war, trug zu diesem Anstieg bei. Dem stehen um 2,3 % höhere Abschreibungen entgegen. Diese resultierten im Wesentlichen aus steigenden Ausbaumengen bei Glasfaser.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 88 Mio. € bzw. 1,8 %. Insgesamt investierten wir im Berichtsjahr 4,9 Mrd. €, insbesondere in den Glasfaser-Ausbau. Die Zahl der Haushalte, die die Möglichkeit eines Zugangs an unser Glasfasernetz haben, ist zum 31. Dezember 2025 auf 12,6 Mio. gestiegen. Im Mobilfunk können bereits 99,0 % der Haushalte 5G in Deutschland nutzen.

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
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AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
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Festnetz-Anschlüsse
Im zusammengefassten Lagebericht fallen hierunter Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, einschließlich IP-basierter Anschlüsse. In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
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M2M – Machine to Machine
M2M bezeichnet die Kommunikation zwischen Maschinen, bei der automatisch Informationen an den Empfänger versendet werden. So verschicken z. B. Alarmanlagen im Notfall von selbst ein Signal an den Sicherheitsdienst bzw. an die Polizei.
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Mobilfunk-Kunden
Im zusammengefassten Lagebericht entspricht jede Mobilfunk-Karte einem Kunden (siehe auch SIM-Karte). In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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Prepaid
Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen im Voraus bezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung.
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Retail
Klein-/Einzelhandel. Im Gegensatz hierzu bezeichnet man das Geschäft mit Vorleistungen für andere Telekommunikationsunternehmen als Wholesale-Geschäft.
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Wholesale
Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Telekommunikationsunternehmen, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.
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