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Telekommunikations­markt

Der weltweite Telekommunikationsmarkt war im Jahr 2025 weiterhin durch ein Wachstum des Datenverkehrs sowie durch den fortschreitenden Ausbau leistungsfähiger Netzinfrastrukturen geprägt. Die Nachfrage nach Telekommunikationsdienstleistungen wurde insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie den steigenden Bedarf an zuverlässiger und sicherer Konnektivität beeinflusst.

Im Mobilfunk setzte sich das Wachstum des globalen Datenverkehrs im Jahr 2025 fort. Nach Angaben von Ericsson erhöhte sich der mobile Datenverkehr im Vorjahresvergleich um rund 20 %. Maßgebliche Einflussfaktoren waren der zunehmende Konsum von Videoinhalten, insbesondere von Kurzvideos und Streaming-Angeboten, sowie die wachsende Nutzung sozialer Medien und cloudbasierter Anwendungen. Der Anteil des über 5G abgewickelten Datenverkehrs nahm weiter zu.

Auch im Festnetz setzte sich das Wachstum des Datenverkehrs fort. Der weltweite Festnetz-Datenverkehr stieg im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 %. Die Entwicklung war weiterhin durch den anhaltenden Wandel von linearem Fernsehen hin zu On-Demand- und Streaming-Diensten gekennzeichnet. Der steigende Anteil hochauflösender Inhalte, zunehmendes Live-Streaming von Sport- und Großveranstaltungen sowie die verstärkte Nutzung cloudbasierter Anwendungen führten zu einem anhaltenden Anstieg der Bandbreiten-Anforderungen. Der fortgesetzte Ausbau von Glasfasernetzen bildete dabei die Grundlage für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und eine verbesserte Netzqualität. Darüber hinaus gewann Fixed Wireless Access (FWA) in einzelnen Märkten, insbesondere in Nordamerika, weiter an Bedeutung.

Der globale Telekommunikationsmarkt entwickelte sich im Jahr 2025 insgesamt moderat. Den Marktbeobachtungen von Analysys Mason zufolge verzeichneten die Umsätze mit Telekommunikationsdienstleistungen sowohl in Europa als auch in den USA einen leichten Anstieg, der weiterhin überwiegend durch Datendienste getragen wurde. Trotz vergleichbarer Wachstumsdynamiken zeigten sich regionale Unterschiede in den Marktstrukturen und Rahmenbedingungen. Während der nordamerikanische Telekommunikationsmarkt u. a. durch eine geringere Fragmentierung und höhere durchschnittliche Erlöse pro Kunde gekennzeichnet ist, blieb die Umsatzentwicklung in Europa trotz anhaltend hoher Investitionen in Glasfaser- und Mobilfunknetze von einem intensiven Wettbewerb und einem hohen Preisdruck geprägt.

Die Wettbewerbsintensität in der Telekommunikationsbranche blieb auch im Jahr 2025 hoch. Verbraucher profitieren von einer breiten Angebotsvielfalt. Im Festnetz stehen etablierte Telekommunikationsunternehmen im Wettbewerb mit Kabelnetzbetreibern, regionalen Glasfaser-Anbietern sowie Wiederverkäufern, die in Europa auf regulierte Vorleistungsprodukte zurückgreifen. Im Mobilfunk operieren in den meisten Märkten drei oder vier Netzbetreiber mit eigener Netzinfrastruktur; ergänzend sind in vielen Märkten zahlreiche Mobile Virtual Network Operator (MVNO) tätig.

Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung gewinnt die Rolle der Telekommunikationsnetze für Sicherheit und Resilienz weiter an Bedeutung. Eine im Jahr 2025 veröffentlichte Studie von Copenhagen Economics unterstreicht, dass sichere und resiliente Telekommunikationsnetze eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren moderner Volkswirtschaften sind. Sie bilden die Grundlage für digitale Dienste in kritischen Sektoren wie Energie, Gesundheitswesen, Verkehr und Finanzdienstleistungen. Trotz einer steigenden Zahl von Sicherheitsvorfällen zeigt die Analyse, dass sich die Widerstandsfähigkeit der Netze verbessert hat, da Ausfallzeiten für Endnutzer deutlich reduziert werden konnten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Betreiber durch Cyberbedrohungen und klimabedingte Risiken weiter an.

Auch vor diesem Hintergrund wird die regulatorische Ausgestaltung der Telekommunikationsmärkte in der Europäischen Union weiterhin diskutiert. Verschiedene auf europäischer Ebene veröffentlichte Berichte befassen sich mit möglichen Reformansätzen zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für den Telekommunikationssektor. Die Europäische Kommission hat im Januar 2026 hierzu einen Gesetzesvorschlag zur Reform des Regulierungsrahmens vorgelegt (Digital Networks Act).

Deutschland

Digitalisierung gehört neben Infrastrukturinvestitionen laut ifo-Institut zu den wichtigsten Stabilisatoren einer weiterhin stagnierenden deutschen Wirtschaft. Der deutsche IT- und Telekommunikationsmarkt setzte auch 2025 seinen Aufwärtstrend fort, getragen v. a. vom Fortschritt im Ausbau der Mobilfunk- und Glasfasernetze und der anhaltenden Zunahme des Datenvolumens. Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom wuchsen die Umsätze 2025 um 3,9 %.

Der Markt für Festnetz-Breitband blieb 2025 durch hohe Infrastrukturinvestitionen in moderne Glasfasernetze geprägt. Neben den etablierten Telekommunikationsunternehmen sind Stadtwerke, Gemeinden und Zweckverbände sowie investorengetriebene Netzbetreiber aktiv. Laut der VATM-Marktanalyse 2025 stieg die Zahl der durch Glasfaser erreichbaren Haushalte und Unternehmen (Homes Passed) auf 24,8 Mio., während der Anteil tatsächlich angeschlossener Glasfaser-Anschlüsse (Homes Connected) auf 9,9 Mio. zunahm. Die Nachfrage nach hohen Bandbreiten wird durch zunehmende Video-, Cloud- und Streaming-Anwendungen sowie eine steigende Nutzung hybrider Arbeits- und Kollaborationsmodelle gestützt.

Auch im IPTV‑Markt setzte sich das Wachstum fort: Mit weiter steigender Gigabit-Verfügbarkeit und einem breiten Angebot an UHD‑/HD-Inhalten nahm die Zahl der IP-basierten TV‑Anschlüsse weiter zu. Auch haben Anbieter von IPTV‑Diensten weiterhin vom Wegfall des Nebenkostenprivilegs profitiert.

Im Mobilfunk-Markt stiegen die Umsätze 2025. Der anhaltende Preisdruck im Markt belastet jedoch die Umsätze pro Nutzer. Gleichzeitig ist die mobile Datennutzung weiter stark gewachsen. Die Zahl vernetzter Geräte stieg ebenfalls deutlich – sowohl im Consumer-Bereich als auch im IoT-/M2M-Segment. Damit wächst der Bedarf an mobilen Datenvolumina und hohen Übertragungsraten weiter. Die Vermarktung integrierter Festnetz-/Mobilfunk-Angebote setzte sich fort und unterstützt die Kundenbindung.

Die Digitalisierung bleibt ein zentraler Wachstumstreiber in Industrie und Mittelstand. Unternehmen investieren stärker in Konnektivität, Cloud-Infrastrukturen und Automatisierungslösungen für industrielle Anwendungen. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Datendienste, Cloud Services, IoT-/M2M-Lösungen und Sicherheitsanwendungen.

USA

Im Jahr 2025 verzeichnete der US‑Telekommunikationsmarkt über verschiedene Bereiche hinweg Fortschritte: bei dem Ausbau von 5G-Standalone, dem Glasfaser-Ausbau, der Ausweitung des mobilfunkbasierten Internetanschlusses sowie der Einführung des Direct-to-Cell-Dienstes, der Satelliten in die terrestrische Mobilfunk-Kommunikation integriert. Gemeinsam haben diese Entwicklungen zu einer Verbesserung der Konnektivität und Förderung neuer Technologien beigetragen sowie den Grundstein für die Netze der nächsten Generation gelegt.

Die Mobilfunk- und Breitband-Märkte waren weiterhin vom Wettbewerbsdruck geprägt. Werbeaktionen von Anbietern erhöhten die Kosten für Kundengewinnung und -bindung.

Große Netzbetreiber, einschließlich T‑Mobile US, haben ihr Mobilfunknetz weiter ausgebaut. T‑Mobile US hat mit ihrem Standalone-Netz auf 5G-Advanced-Basis den Ausbau angeführt und verfügt mit diesem Netz u. a. über Network Slicing, niedrige Latenzen und eine bessere Netzleistung. AT&T hat damit begonnen, ausgewählte Dienste auf sein 5G-Standalone-Netz zu verlagern und weitet die Verfügbarkeit auf einen größeren Kundenkreis aus, sofern die Endgeräte diese bereits unterstützen und bereitstellen.

Der Glasfaser-Ausbau erreichte Ende der ersten Jahreshälfte 2025 mit über 88 Mio. anschließbaren Haushalten (Homes Passed) in den USA einen Rekordwert (56,5 % der Haushalte). Das Wachstum wurde durch private Investitionen und öffentliche Förderprogramme wie das Broadband Equity Access and Deployment Program (BEAD) getrieben, wodurch Glasfaser als Grundpfeiler für schnelles Breitband etabliert wurde.

Das Wachstum beim mobilfunkbasierten Internetanschluss (FWA) für Breitband zu Hause setzte sich auch im Jahr 2025 fort. Im dritten Quartal 2025 verzeichneten die drei größten Anbieter, T‑Mobile US, AT&T und Verizon, im FWA-Bereich Rekordwerte beim Nettozuwachs von über 1 Mio. Anschlüssen, während sich die Kundenbasis der drei Anbieter auf insgesamt 14,6 Mio. Anschlüsse belief. Mit ihren FWA-Breitband-Angeboten für zu Hause setzen die Anbieter auf die Verbraucherpräferenzen für schnelle, zuverlässige Dienste.

Im Jahr 2025 hat T‑Mobile US in Zusammenarbeit mit SpaceX einen neuen Direct-to-Cell-Satellitendienst (T-Satellite) eingeführt. Er ermöglicht Messaging- und andere Dienste an Orten, an denen keine terrestrischen Netze verfügbar sind. Ähnliche Angebote anderer Mobilfunk-Anbieter befinden sich in der Frühphase.

Die US‑amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) begann 2025 mit Vorbereitungen, um 2026 und 2027 zusätzliches Spektrum in den mittleren Frequenzbändern für 5G- und 6G-Dienste durch Auktionen bereitzustellen.

Europa

Der europäische Markt für Telekommunikations- und digitale Dienste profitierte im Berichtsjahr von einem insgesamt stabilen wirtschaftlichen Umfeld. Wachstumstreiber waren laut der Europäischen Zentralbank (EZB) insbesondere Dienstleistungen, darunter digitale Dienste, IT-Modernisierung und der zunehmende Einsatz von KI. Ein robuster Arbeitsmarkt, sinkende Zinsen und eine weitgehend stabile Inflation stützten die Nachfrage.

Die Nachfrage nach Breitband-Anschlüssen blieb im Laufe des Berichtsjahres ungebrochen. Laut Analysys Mason spiegelt sich diese Entwicklung auch in den Zahlen zum Festnetz-Geschäft (ohne Systemgeschäft) für die ersten neun Monate 2025 wider: Es wuchsen insbesondere die Umsätze im Breitband-Geschäft um knapp 9 %. Auch das TV‑Geschäft zeigte einen Anstieg von ca. 4 %. Damit konnten die rückläufigen Umsätze aus der Sprachtelefonie ausgeglichen werden. Auch im Mobilfunk erhöhten sich laut Analysys Mason die Umsätze um ca. 3 %, beeinflusst durch einen deutlich höheren Datenverbrauch und durch die wachsende Popularität datenintensiver Anwendungen. Zudem förderte der Ausbau von 5G-Netzen die Nachfrage nach höherwertigen Tarifen und erhöhte die Investitionen in Telekommunikationsinfrastruktur.

Die europäischen Märkte werden zunehmend durch Konsolidierung, den Aufstieg großer konvergierter Anbieter und neue Marktteilnehmer geprägt. Netzbetreiber setzen vorrangig auf Investitionen in Glasfaser und 5G, um Kapazität und Qualität zu verbessern, Kunden über integrierte Service-Pakete zu binden und ihr Produkt-Portfolio als Wettbewerbsfaktor in einem reifenden Telekommunikationsmarkt zu sichern.

Ungarn zeigte die höchste Konsolidierungsaktivität, angetrieben durch die Übernahmen von Canal+ (Satellitenfernsehen), PR Telecom (regionales Festnetz) und Netfone Telecom (MVNO) durch 4iG, um seine Festnetz- und Mobilfunk-Präsenz auszubauen. 4iG setzte zudem seine Expansion im Westbalkan fort – nach Schritten in Albanien und Montenegro – indem es mit ONE Macedonia Telecommunications in Nordmazedonien einstieg und so seine Mehrländer-Wachstumsstrategie verstärkte. Eine wichtige strukturelle Veränderung war die Gründung von 2Connect, das durch die Zusammenlegung der Netzwerk-Vermögenswerte von Invitech, Antenna Hungária, DIGI und One Magyarország zu einem großen reinen Großhandelsinfrastrukturanbieter entstand, was Effizienz, Skalierbarkeit und Marktkraft steigerte. In Griechenland ist die griechische Public Power Corporation (PPC) Mitte 2025 offiziell in den lokalen Telekommunikationsmarkt eingetreten und hat ihren eigenen FTTH-Internetdienst für Privatkunden eingeführt. Das große landesweite Glasfasernetz wird nun genutzt, um aggressive Preise anzubieten und direkt mit bestehenden Anbietern wie OTE (Cosmote), NOVA und Vodafone zu konkurrieren. Das markiert einen bedeutenden Wandel in der digitalen Infrastruktur Griechenlands mit zunehmendem Wettbewerb.

Die Konvergenz (FMC) bleibt strategischer Schwerpunkt in den europäischen Märkten. Laut Analysys Mason stiegen die Umsätze für FMC-Produkte in den ersten neun Monaten 2025 jeweils um rund 12 % gegenüber der Vorjahresperiode. Für unsere Landesgesellschaften bleibt FMC ein verlässlicher Hebel und trägt substanziell zu den Service-Umsätzen bei. MagentaOne Kunden zeigen höhere Zufriedenheit und geringere Wechselbereitschaft, was den Geschäftserfolg stärkt. FMC entwickelt sich von klassischen Bündelprodukten zu einem digitalen Lifestyle-Ökosystem, insbesondere in konvergenten, reifen Märkten. Unsere Landesgesellschaft in Griechenland bündelt beispielsweise Dienstleistungen wie Zahlungen, Energie, Versicherung und Lebensmittellieferungen zu einer integrierten einfachen Lösung für die täglichen Bedürfnisse. Unsere Landesgesellschaft in Ungarn erweitert das Portfolio um digitale Gesundheitsdienste und MagentaOne Kunden erhalten attraktivere Preisoptionen. Zusätzlicher Mehrwert entsteht durch zielgruppenspezifische und optionale Personalisierung von Diensten.

Unser TV‑Geschäft umfasst neben der Aggregation von großen lokalen und internationalen linearen TV‑Anbietern auch die Integration der entsprechenden, oftmals nachgelagerten On-Demand-Angebote dieser Partner (z. B. Voyo in der Slowakei und Kroatien, RTL+ oder AMC Selekt in Ungarn). Im operativen Segment Europa verfolgen wir diesen Ansatz immer konsequenter, um unseren Kunden nicht nur alle Content-Genres (z. B. Sport, Unterhaltung, Nachrichten etc.) anzubieten, sondern sie auch über den Zeitpunkt des Konsums (Stichwort „On Demand“) frei entscheiden zu lassen. Laut Analysys Mason wuchsen die Streaming-Dienste in den ersten neun Monaten 2025 stark an und holten mit einem Umsatzanstieg von rund 15 % auf.

Im Geschäftskundenbereich war das Berichtsjahr von der Weiterentwicklung KI-basierter Lösungen geprägt. Diese nehmen eine zentrale Rolle ein, um zukunftsfähige Entwicklungen zu sichern. Entsprechend steigt der Bedarf nach KI-basierten Lösungen sprunghaft an. Dies erfordert eine schnelle Transformation der Geschäftsprozesse. Den Telekommunikationsanbietern kommt dabei eine Schlüsselrolle beim Aufbau der benötigten Infrastruktur zu, insbesondere in den Bereichen Netzgeschwindigkeit und ‑stabilität, Cybersicherheit und Cloud Computing.

Systemgeschäft

Das IT-Geschäft in unserem Kernmarkt Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz (DACH), welches wir im Segment Systemgeschäft unter der Marke „T‑Systems“ adressieren, entwickelte sich im Berichtsjahr positiv. Das Marktvolumen stieg um 3,1 % auf 49 Mrd. €. Unternehmen im Wirtschaftsraum DACH investierten weiterhin in die digitale Transformation, insbesondere in Cloud Services und digitale Dienste. Die Nachfrage nach diesen Leistungen blieb auch im Berichtsjahr ein wesentlicher Wachstumstreiber.

Der von T‑Systems adressierte Cloud-Markt sowie der Markt für digitale Dienste in der DACH-Region verzeichneten 2025 ein Wachstum von 3,3 % bzw. 2,9 %. Auch unsere strategischen Fokusindustrien entwickelten sich überwiegend positiv: Im Gesundheitswesen erhöhte sich das Marktvolumen um 5,1 %, während der öffentliche Sektor mit 5,9 % ein ähnlich starkes Wachstum aufwies. Dagegen zeigte sich die Automobilindustrie angesichts konjunktureller und struktureller Veränderungen weiterhin zurückhaltend, wodurch der Markt für IT-Dienstleistungen hier um 2,0 % zurückging.

Das Wettbewerbs- und Preisumfeld im Systemgeschäft blieb auch im Berichtsjahr anspruchsvoll. Neben etablierten IT-Dienstleistern wie IBM, Atos und Capgemini verstärkten insbesondere die globalen Hyperscaler Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud den Plattform- und Innovationsdruck im Markt. Darüber hinaus trugen Anbieter mit überwiegend offshorebasierten Service-Modellen, darunter Tata Consultancy Services, Infosys, Wipro und Accenture, zu einem anhaltend starken Preiswettbewerb bei. Diese Marktbedingungen führten branchenweit zu Margendruck und unterstreichen die Relevanz effizienter, skalierbarer und differenzierter Angebotsportfolios.

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
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5G-SA – 5G-Standalone
5G-SA ist eine Mobilfunk-Infrastruktur, die speziell für 5G-Dienste durch die Implementierung von 5G-Standards und -Protokollen im Funknetz und Controller-Kern aufgebaut wird. 5G wird meist in einem hybriden Modus bereitgestellt, der als 5G-Non-Standalone (5G-NSA) bezeichnet wird. Bei 5G-NSA wird 5G-Mobilfunk-Equipment verwendet, das über den bestehenden 4G-LTE-Kern gelegt wird. 5G-SA ist hingegen ein End-to-End-5G-Netzwerk, bietet alle Vorteile von 5G und unterliegt nicht den Beschränkungen von 4G-LTE.
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6G
Bezeichnung für den Mobilfunk-Standard der nächsten Generation, der voraussichtlich Frequenzen im Bereich 0,11 THz bis 0,17 THz nutzen wird, um die Kapazität zu vergrößern und die Latenz zu verringern. Man geht davon aus, dass 6G im Jahr 2030 kommerziell startet. 6G wird als Reaktion auf das zunehmend verteilte Radio Access Network (RAN) entwickelt.
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AI – Artificial Intelligence
Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die Fähigkeit einer Maschine oder einer Software, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen und Planen zu imitieren. Generative Künstliche Intelligenz (auch GenAI) – als Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz – wird verwendet, um neue Inhalte wie Text, Bilder, Musik oder Videos zu erstellen.
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Cloud Computing
Dynamisches Bereitstellen von Infrastruktur-, Software- oder Plattformleistungen als Service aus dem Netz. Basis für die bereitgestellten Leistungen sind eine hohe Automation und Virtualisierung sowie Multi-Mandanten-Fähigkeit und Standardisierung der Hard- und Software. Kunden beziehen diese Dienste nach Bedarf und bezahlen nach Verbrauch. Als Kommunikationsinfrastruktur dienen das Internet (Public Cloud), ein Unternehmensnetz (Private Cloud) oder eine Mischform davon (Hybrid Cloud). Dynamic Services ist ein Angebot von T‑Systems zum variablen Bezug von ICT-Ressourcen sowie -Leistungen.
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FMC – Fixed Mobile Convergence
Das Zusammenwachsen (Konvergenz) von Festnetz- und Mobilfunk-Tarifen bei Kunden, die sowohl einen Festnetz- als auch einen Mobilfunk-Vertrag bei der Deutschen Telekom haben.
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FTTH – Fiber to the Home
FTTH bezeichnet in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaser-Kabeln bis in die Wohnung des Kunden.
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Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
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Glasfaser-Anschlüsse
Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH).
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IP – Internet Protocol
Herstellerneutrales Transportprotokoll der Schicht 3 des OSI-Referenzmodells für die netzüberschreitende Kommunikation.
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IPTV – Internet Protocol Television
IPTV bezeichnet die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz. Hierzu wird das dem Internet zugrunde liegende Internetprotokoll (IP) verwendet.
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IoT – Internet of Things
Das Internet der Dinge ermöglicht die intelligente Vernetzung von Dingen (Sensoren, Geräten, Maschinen, Fahrzeugen usw.) mit dem Ziel, Anwendungen und Entscheidungsprozesse zu automatisieren. Das IoT-Angebot der Deutschen Telekom reicht von SIM-Karten und flexiblen Datentarifen über IoT-Plattformen in der Cloud bis hin zu Komplettlösungen aus einer Hand.
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Latenz
Latenz oder Reaktionszeit ist der Zeitraum zwischen einem Ereignis und dem Eintreten einer sichtbaren Reaktion darauf. In der Telekommunikation setzt die Physik der Latenzzeit Grenzen – also etwa die Länge der Wege, die Daten in den Netzen zurücklegen. Ein Beispiel sind mobile Virtual-Reality-Erlebnisse. Wer sich mit der entsprechenden Brille in wirklichkeitsgetreuen Welten bewegt, fordert von einem Server in der Ferne eine Reaktion ein: das richtige Bild, das den Erwartungen entspricht. Die Faustregel ist einfach: Je geringer die Verzögerung, desto realer nimmt der Anwender die virtuellen Welten wahr. Ähnliches gilt für Online-Gaming.
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M2M – Machine to Machine
M2M bezeichnet die Kommunikation zwischen Maschinen, bei der automatisch Informationen an den Empfänger versendet werden. So verschicken z. B. Alarmanlagen im Notfall von selbst ein Signal an den Sicherheitsdienst bzw. an die Polizei.
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MVNO – Mobile Virtual Network Operator
Mobile virtuelle Netzbetreiber sind Dienstleister, die vergleichsweise günstige Gesprächsminuten ohne Gerätesubventionen anbieten und dabei über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen, sondern als Diensteanbieter (Service Provider) auf die Netzinfrastruktur der großen Mobilfunk-Anbieter zurückgreifen.
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Network Slicing
Network Slicing ist die Aufteilung einer gemeinsamen physischen Netzwerk-Infrastruktur in mehrere virtuelle, unabhängige Segmente, sog. Slices, die jeweils individuell konfiguriert sind (Datenrate, Latenz, Sicherheit, Kapazität), um unterschiedliche Anwendungsfälle zu bedienen. Es handelt sich dabei um eine Schlüsseltechnik von 5G, die verlässliche, spezialisierte End-to-End-Netzwerke ermöglicht.
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