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Geschäfts­entwicklung der Deutschen Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG stellt ihren Jahresabschluss nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) auf.

In unserer Funktion als Zentrale für den Konzern Deutsche Telekom übernehmen wir strategische und segmentübergreifende Steuerungsaufgaben und erbringen Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften. Die Ergebnisse unserer Tochtergesellschaften, die Maßnahmen der Konzernfinanzierung sowie die Aufwendungen und Erträge aus konzernintern erbrachten Dienstleistungen prägen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Auf Ebene des Konzerns stellt sich die Entwicklung nach den Segmenten im Geschäftsjahr zusammengefasst wie folgt dar: Im operativen Segment Deutschland lag der Gesamtumsatz um 0,4 % unter dem Niveau des Vorjahres. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Endgeräteumsätzen im Mobilfunk. Die Service-Umsätze wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 1,0 %. Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,1 %. Organisch erhöhte er sich um 6,0 %, was auf gestiegene Service- und Endgeräteumsätze zurückzuführen ist. Im operativen Segment Europa erhöhte sich der Umsatz um 2,5 %. Organisch stieg er um 2,9 % aufgrund des gestiegenen Service-Umsatzes. Der organische Zuwachs bei den Service-Umsätzen ist auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-, Festnetz- und IT-Geschäft zurückzuführen. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 2,5 % über dem Vorjahr. Die positive Umsatzentwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem Wachstum in den Bereichen Digital und Road Charging.

Die Deutsche Telekom AG weist für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss in Höhe von 3,2 Mrd. € aus. Dieser wurde neben dem operativen Geschäft der Konzernzentrale maßgeblich durch die Ergebnisabführungen der inländischen Tochtergesellschaften bestimmt. Im Vorjahr war der Jahresüberschuss der Deutschen Telekom AG wesentlich durch positive Einmaleffekte aus konzerninternen Transaktionen beeinflusst. Hiervon entfielen 12,8 Mrd. € auf Buchgewinne aus der Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der konzerninternen Zusammenführung von Anteilen in der mehrstufigen Holding-Struktur für T‑Mobile US sowie 5,7 Mrd. € auf eine Kapitalrückzahlung der Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht.

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