Ertragslage der Deutschen Telekom AG
in Mio. € |
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2025 |
2024 |
Veränderung |
Veränderung |
2023 |
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Umsatzerlöse |
1.800 |
1.964 |
(164) |
(8,4) |
2.110 |
Andere aktivierte Eigenleistungen |
1 |
2 |
(1) |
(67,1) |
2 |
Gesamtleistung |
1.801 |
1.966 |
(165) |
(8,4) |
2.112 |
Sonstige betriebliche Erträge |
1.367 |
13.794 |
(12.427) |
(90,1) |
1.371 |
Materialaufwand |
(394) |
(391) |
(3) |
(0,7) |
(419) |
Personalaufwand |
(1.715) |
(1.566) |
(149) |
(9,5) |
(1.964) |
Abschreibungen |
(155) |
(117) |
(38) |
(32,3) |
(174) |
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
(2.127) |
(3.193) |
1.066 |
33,4 |
(2.481) |
Betriebsergebnis |
(1.223) |
10.493 |
(11.716) |
n.a. |
(1.555) |
Finanzergebnis |
5.168 |
10.633 |
(5.465) |
(51,4) |
11.281 |
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
(706) |
(481) |
(225) |
(46,9) |
(614) |
Ergebnis nach Steuern |
3.239 |
20.645 |
(17.406) |
(84,3) |
9.112 |
Sonstige Steuern |
(13) |
(18) |
5 |
29,2 |
(17) |
Jahresüberschuss |
3.226 |
20.627 |
(17.401) |
(84,4) |
9.095 |
Das Betriebsergebnis ging von plus 10,5 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. € zurück. Diese Veränderung resultierte im Wesentlichen aus um 12,4 Mrd. € verminderten sonstigen betrieblichen Erträgen sowie um 0,2 Mrd. € rückläufigen Umsatzerlösen. Gegenläufig wirkten sich insbesondere um 1,1 Mrd. € geringere sonstige betriebliche Aufwendungen aus.
Die Verminderung der Umsatzerlöse um insgesamt 0,2 Mrd. € ist im Wesentlichen auf geringere konzerninterne Weiterbelastungen aus Personalüberlassung sowie aus Vermietung und Verpachtung zurückzuführen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist im Berichtsjahr mit 0,4 Mrd. € die Zuschreibung auf die Beteiligung an der Hellenic Telecommunications Organization S.A. (OTE), Marousi, enthalten. Im Vorjahr waren die sonstigen betrieblichen Erträge maßgeblich durch Buchgewinne aus der konzerninternen Zusammenführung von Anteilen unter Aufdeckung stiller Reserven in Höhe von 12,8 Mrd. € geprägt.
Der Anstieg des Personalaufwands ist insbesondere mit 0,3 Mrd. € auf Aufwendungen für den vorzeitigen Ruhestand für Beamte zurückzuführen. Die zugrunde liegende gesetzliche Regelung wurde bis Ende 2026 verlängert und deren Anwendung für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 beschlossen. Gegenläufig wirkte sich ein geringerer Personalbestand an Beamten und Angestellten aus.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 1,1 Mrd. €. Im Vorjahr war in dem Posten ein Aufwand aus der Minderung von Anteilen an verbundenen Unternehmen von 0,8 Mrd. € im Zusammenhang mit der Kapitalrückzahlung der mittelbaren Tochtergesellschaft Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht, enthalten. Ferner haben zum Rückgang um 0,2 Mrd. € geringere Aufwendungen aus Derivaten beigetragen.
Das Finanzergebnis verringerte sich um 5,5 Mrd. € auf 5,2 Mrd. €. Wesentlichen Einfluss hierauf hatte ein um 5,7 Mrd. € geringeres Beteiligungsergebnis. Das Zinsergebnis verbesserte sich leicht auf minus 0,7 Mrd. €.
Zum Beteiligungsergebnis in Höhe von 5,8 Mrd. € (2024: 11,5 Mrd. €) haben im Berichtsjahr im Wesentlichen die Ergebnisabführungen der Telekom Deutschland GmbH, Bonn, in Höhe von 5,3 Mrd. € (2024: 4,9 Mrd. €) sowie der Deutsche Telekom Towers Holding GmbH, Bonn, in Höhe von 0,6 Mrd. € (2024: 0,1 Mrd. €) beigetragen. Gegenläufig wirkten sich Verlustübernahmen in Höhe von 0,9 Mrd. € (2024: 0,9 Mrd. €) aus. Die operativen Ergebnisabführungen sind im Berichtsjahr leicht gestiegen.
Neben dem operativen Geschäft der Tochtergesellschaften wurde das Beteiligungsergebnis im Berichtsjahr durch die Ausschüttung der mittelbaren Beteiligungsgesellschaft GD Towers Holding GmbH, Bonn, beeinflusst. Der daraus resultierende Ertrag in Höhe von 0,5 Mrd. € wurde über den Gesellschafter Deutsche Telekom Towers Holding GmbH, Bonn, an die Deutsche Telekom AG abgeführt. Das nahezu doppelt so hohe Beteiligungsergebnis des Vorjahres war maßgeblich durch die Kapitalrückzahlung der mittelbaren Tochtergesellschaft Deutsche Telekom Holding B.V., Maastricht, beeinflusst, die unmittelbar die Anteile an T‑Mobile US hält. Die Kapitalrückzahlung führte auf Ebene des Gesellschafters T‑Mobile Global Holding GmbH, Bonn, zu einem Ertrag aus der anteiligen Aufdeckung stiller Reserven von 6,5 Mrd. € unter Anwendung von IDW ERS HFA 13 n.F., der sich in der mehrstufigen Holding-Struktur auf die Ergebnisabführungen an die T‑Mobile Global Zwischenholding GmbH, Bonn, und an die Deutsche Telekom AG ausgewirkt hat.
Trotz eines um 17,4 Mrd. € geringeren Jahresüberschusses liegen die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag über dem Vorjahreswert. Die im Jahresüberschuss des Vorjahres enthaltenen positiven Einmaleffekte aus konzerninternen Transaktionen waren steuerneutral.
Bei einem sonstigen Steueraufwand von 13 Mio. € beläuft sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2025 auf 3,2 Mrd. €. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 24,7 Mrd. € ergibt sich ein Bilanzgewinn von 28,0 Mrd. € (Vorjahr: 29,1 Mrd. €).