Home

Rentabilität und Finanzlage des Konzerns

Rentabilität

Rentabilität

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

Betriebsergebnis (EBIT)

 

24.822

26.277

33.802

Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen

 

765

2.534

(2.766)

Net Operating Profit (NOP)

 

25.587

28.811

31.036

Steuer (kalkulatorischer Steuersatz 2025: 25,7 %; 2024: 25,7 %; 2023: 26,6 %)

 

(6.563)

(7.390)

(8.256)

Net Operating Profit after Taxes (NOPAT)

 

19.024

21.421

22.781

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

7.818

8.472

7.274

Immaterielle Vermögenswerte

 

133.650

149.115

136.004

Sachanlagen

 

64.791

66.612

65.042

Nutzungsrechte

 

28.579

32.214

32.826

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen und Schuldena

 

3.150

256

211

Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen

 

11.087

7.343

4.605

Operatives Working Capital

 

10.127

9.372

7.660

Sonstige Rückstellungen

 

(7.918)

(7.868)

(8.100)

Net Operating Assets (NOA)

 

251.283

265.516

245.520

Durchschnittliche Net Operating Assets (Ø NOA)

 

255.085

253.122

253.453

ROCE

%

7,5

8,5

9,0

a

Ohne Berücksichtigung der Buchwerte at equity bilanzierter Unternehmen.

Der ROCE reduzierte sich im Berichtsjahr um 1,0 Prozentpunkte auf 7,5 %. Ursache hierfür war eine Verringerung des operativen Ergebnisses (NOPAT) um 2,4 Mrd. € auf 19,0 Mrd. € bei einem nahezu konstanten durchschnittlich im Jahresverlauf gebundenen Vermögen (NOA) von 255,1 Mrd. €.

Die Verringerung des NOPAT ist v. a. auf die Entwicklung der Sondereinflüsse im Betriebsergebnis (EBIT) zurückzuführen. Im Berichtsjahr wirkten sich Sondereinflüsse von insgesamt 1,9 Mrd. € negativ auf das EBIT aus. Hierin enthalten sind u. a. Aufwendungen für Personalrestrukturierungen von 1,1 Mrd. €, u. a. im Zusammenhang mit einem im vierten Quartal 2025 seitens T‑Mobile US begonnenen Personaltransformationsprogramm, sowie Aufwendungen von 0,4 Mrd. € für Akquisitions- und Integrationsaufwendungen, v. a. aus dem Erwerb von UScellular im operativen Segment USA. Im Vorjahr war das EBIT noch durch in Summe positive Sondereinflüsse von 0,4 Mrd. € beeinflusst, im Wesentlichen bedingt durch die im Jahr 2024 erfasste Wertaufholung von in Vorjahren wertgeminderten FCC-Lizenzen der T‑Mobile US in Höhe von 2,6 Mrd. €.

Negativ auf die Entwicklung des NOPAT wirkte zudem das Ergebnis aus nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, das sich von 2,5 Mrd. € im Vorjahr auf 0,8 Mrd. € im Berichtsjahr verringerte. Während im Vorjahr Wertaufholungen in Höhe von 2,1 Mrd. € bzw. 0,3 Mrd. € auf die Buchwerte der Beteiligungen an GD Towers bzw. an GlasfaserPlus erfasst wurden, wurden diesbezüglich im Berichtsjahr Wertaufholungen in Höhe von 0,5 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. € erfasst.

Weitere Informationen zur Bedeutung und Ermittlung des ROCE finden Sie im Kapitel „Konzernsteuerung“.

Finanz-Management

Unser Finanz-Management stellt die permanente Zahlungsfähigkeit und damit die Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts in unserem Konzern sicher. Die Grundzüge der Finanzpolitik legt der Vorstand jährlich fest, der Aufsichtsrat überwacht sie. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risiko-Management verantwortet Group Treasury. Um den Finanzierungspielraum zu gewährleisten, überwachen wir fortlaufend die Entwicklung der Nettofinanzverbindlichkeiten, das Rating der Deutschen Telekom AG, die finanzielle Flexibilität und den Free Cashflow AL. An unserem Finanz-Management haben sich im Berichtsjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben. Den Weg für die Geschäftsjahre bis 2027 haben wir auf unserem Kapitalmarkttag 2024 vorgestellt.

Herleitung der Nettofinanzverbindlichkeiten

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

Veränderung

Veränderung
in %

31.12.2023

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten

91.980

94.678

(2.698)

(2,8)

87.097

Durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besicherte Anleihen (Asset Backed Securities)

1.698

1.506

191

12,7

677

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

4.414

2.284

2.131

93,3

3.560

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

12.247

13.723

(1.476)

(10,8)

13.189

Leasing-Verbindlichkeiten

36.384

40.248

(3.865)

(9,6)

40.792

Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten

146.722

152.439

(5.717)

(3,8)

145.314

Zinsabgrenzungen

(1.197)

(1.158)

(40)

(3,4)

(1.009)

Sonstige

(1.922)

(2.184)

262

12,0

(966)

Bruttofinanzverbindlichkeiten

143.603

149.097

(5.494)

(3,7)

143.339

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

7.818

8.472

(654)

(7,7)

7.274

Derivative finanzielle Vermögenswerte

1.399

1.585

(185)

(11,7)

1.780

Andere finanzielle Vermögenswerte

1.868

1.713

155

9,0

2.006

Nettofinanzverbindlichkeitena

132.518

137.327

(4.809)

(3,5)

132.279

Leasing-Verbindlichkeitenb

34.451

38.011

(3.560)

(9,4)

38.533

Nettofinanzverbindlichkeiten AL

98.067

99.316

(1.249)

(1,3)

93.746

a

Einschließlich, soweit vorhanden, der in den Vermögenswerten und Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Nettofinanzverbindlichkeiten.

b

Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T‑Mobile US.

Veränderung der Nettofinanzverbindlichkeiten

in Mio. €

Veränderung der Nettofinanzverbindlichkeiten (Balkendiagramm)

Die Unternehmenstransaktionen im operativen Segment USA umfassen neben den Kaufpreiszahlungen und erhaltenen Zahlungsmitteln im Zusammenhang mit den Unternehmenserwerben von UScellular, Vistar Media und Blis sowie den Kaufpreiszahlungen für die erworbenen Anteile an den Gemeinschaftsunternehmen Metronet und Lumos auch den Erwerb von Kundenstämmen sowie die im Zuge der Erstkonsolidierung von UScellular übernommenen Anleihen und Leasing-Verbindlichkeiten. Der Erwerb von Spektrum entfällt auf die operativen Segmente USA, Deutschland und Europa.

Weitere Informationen zu den Unternehmenstransaktionen finden Sie im Kapitel „Konzernstruktur“ und im Kapitel „Grundlagen und Methoden – Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen“ im Konzernanhang.

Sonstige Finanzierungsformen

Als außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente verkaufen wir v. a. Forderungen mittels Factoring. Zum 31. Dezember 2025 betrug das verkaufte Forderungsvolumen 1,8 Mrd. € (31. Dezember 2024: 2,0 Mrd. €). Dies beinhaltet zum Jahresende 2025 ausschließlich Factoring-Vereinbarungen im operativen Segment USA. Die Vereinbarungen werden insbesondere zum aktiven Forderungsmanagement genutzt.

Rating der Deutschen Telekom AG

 

 

 

 

 

Standard & Poor’s

Moody’s

Fitch

Langfrist-Rating/Ausblick

 

 

 

31.12.2023

BBB+/stabil

Baa1/stabil

BBB+/stabil

31.12.2024

BBB+/stabil

Baa1/positiv

BBB+/stabil

31.12.2025

BBB+/positiv

A3/stabil

BBB+/stabil

Kurzfrist-Rating

A-2

P-2

F2

Am 28. Mai 2025 wurde unser Rating-Ausblick durch die Rating-Agentur Standard & Poorʼs angehoben und lag zum 31. Dezember 2025 bei BBB+ mit positivem Ausblick. Am 26. September 2025 wurde unser Rating durch die Rating-Agentur Moodyʼs angehoben und lag zum 31. Dezember 2025 bei A3 mit stabilem Ausblick. Als Unternehmen im soliden Investment-Grade-Bereich haben wir Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten.

Finanzielle Flexibilität

 

 

 

 

 

 

 

 

2025

2024

2023

Relative Verschuldunga

 

 

 

Nettofinanzverbindlichkeiten

2,62x

2,78x

2,82x

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

 

 

Eigenkapitalquote

%

31,8

32,3

31,4

a

Die relative Verschuldung wird auf Quartalsbasis berechnet.

Zur Sicherstellung der finanziellen Flexibilität setzen wir v. a. die Kennzahl „Relative Verschuldung“ (Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA) ein. Sie ist zentraler Bestandteil unserer Finanzstrategie und gilt als wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen. Mit einem Wert von 2,62x haben wir die Zielgröße der relativen Verschuldung von ≤ 2,75x eingehalten. Die Eigenkapitalquote liegt mit 31,8 % ebenfalls im Zielkorridor zwischen 25 und 35 %.

Herleitung des Free Cashflow AL

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2025

2024

Veränderung

Veränderung
in %

2023

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

40.627

39.874

753

1,9

37.298

Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte

(6.942)

(7.973)

1.032

12,9

(5.560)

Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen

(12.314)

(11.198)

(1.116)

(10,0)

(12.306)

Cash Capex

(19.256)

(19.171)

(85)

(0,4)

(17.866)

Investitionen in Spektrum

1.071

3.209

(2.138)

(66,6)

1.275

Investitionen in Erwerb Kundenstämme

1.322

0

1.322

n.a.

0

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)a

(16.864)

(15.962)

(901)

(5,6)

(16.591)

Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen

2.075

190

1.885

n.a.

205

Einzahlungen aus dem Abgang von Spektrum

(1.777)

0

(1.777)

n.a.

0

Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill und Spektrum) und Sachanlagen

298

190

108

56,8

205

Nettozahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und Spektrum) und Sachanlagena

(16.566)

(15.772)

(794)

(5,0)

(16.386)

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)a,b

24.061

24.102

(41)

(0,2)

20.912

Tilgung von Leasing-Verbindlichkeitenc

(4.515)

(4.946)

431

8,7

(4.770)

Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)a,b

19.546

19.156

390

2,0

16.141

a

Ohne Berücksichtigung von Auszahlungen für Investitionen in den Erwerb von Kundenstämmen durch T‑Mobile US.

b

Ohne Berücksichtigung von Einzahlungen aus dem Abgang von Spektrum durch den Verkauf von Spektrumlizenzen der T‑Mobile US.

c

Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T‑Mobile US.

Der Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 19,2 Mrd. € auf 19,5 Mrd. €. Folgende Effekte beeinflussten die Entwicklung:

Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich auf Basis der guten operativen Geschäftsentwicklung um 0,8 Mrd. € auf 40,6 Mrd. €. Niedrigere Auszahlungen im Zusammenhang mit der Integration von Sprint in den USA wirkten ebenfalls erhöhend. Belastend wirkten dagegen Währungskurseffekte sowie leicht höhere Nettozins- und Steuerzahlungen.

Ohne Berücksichtigung des Erwerbs von Kundenstämmen durch T‑Mobile US, v. a. im Rahmen des Erwerbs von Metronet, erhöhte sich der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) um 0,9 Mrd. € auf 16,9 Mrd. €. Im operativen Segment USA stieg der Cash Capex um 0,6 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €, hauptsächlich bedingt durch höhere Investitionen in den fortgeführten Netzausbau sowie zusätzlicher Investitionsausgaben infolge des Erwerbs von UScellular. Im operativen Segment Europa lag der Cash Capex mit 2,0 Mrd. € um 0,2 Mrd. € über dem Vorjahreswert. Ursächlich hierfür ist der Anstieg der zugrundeliegenden Investitionsvolumina in Glasfaser, Mobilfunk und Festnetz-Kapazität. Im operativen Segment Deutschland investierten wir im Berichtsjahr 4,9 Mrd. €, insbesondere in den Glasfaser-Ausbau, und lagen damit um 0,1 Mrd. € über dem Vorjahreswert. Unsere Investitionen im operativen Segment Systemgeschäft lagen leicht unter dem Vorjahreswert bei 0,2 Mrd. €.

Aus dem Verkauf von Spektrumlizenzen durch T‑Mobile US an N77 resultierten Einzahlungen in Höhe von 1,8 Mrd. €. Ohne deren Berücksichtigung erhöhten sich die Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill und Spektrum) und Sachanlagen um 0,1 Mrd. €.

Um 0,4 Mrd. € geringere Auszahlungen für die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten – insbesondere im operativen Segment USA – entlasteten den Free Cashflow AL.

Weitere Informationen zur Kapitalflussrechnung finden Sie in Angabe 37 „Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung“ im Konzernanhang.

AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
Zum Glossar
Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
Zum Glossar

Themenfilter

Ergebnisse