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Europa

Kundenentwicklung

Kundenentwicklung – Europa

in Tsd.

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2025

31.12.2024

Veränderung

Veränderung
in %

31.12.2023

Europa, gesamt

Mobilfunk-Kunden

47.172

49.722

(2.550)

(5,1)

47.853

Vertragskundena

25.590

26.811

(1.221)

(4,6)

27.222

Prepaid-Kundena

21.582

22.911

(1.329)

(5,8)

20.631

Festnetz-Anschlüsse

8.023

8.076

(53)

(0,7)

8.020

Breitband-Kundenb

7.395

7.173

222

3,1

6.989

TV (IPTV, Sat, Kabel)

4.468

4.410

59

1,3

4.283

Teilnehmeranschlussleitungen (TAL)/Wholesale PSTN

1.220

1.445

(225)

(15,6)

1.614

Breitband-Anschlüsse Wholesale

1.219

1.182

37

3,2

1.121

Griechenland

Mobilfunk-Kunden

7.105

7.143

(38)

(0,5)

7.119

Festnetz-Anschlüsse

2.505

2.581

(76)

(2,9)

2.617

Breitband-Kundenb

2.361

2.352

9

0,4

2.405

Ungarn

Mobilfunk-Kunden

6.610

6.454

156

2,4

6.246

Festnetz-Anschlüsse

1.935

1.958

(24)

(1,2)

1.936

Breitband-Kunden

1.665

1.654

11

0,7

1.592

Polen

Mobilfunk-Kunden

13.531

12.865

666

5,2

12.592

Festnetz-Anschlüsse

28

28

0

0,4

29

Breitband-Kunden

496

359

137

38,3

260

Tschechische Republik

Mobilfunk-Kunden

6.643

6.510

134

2,1

6.523

Festnetz-Anschlüsse

912

835

77

9,3

763

Breitband-Kunden

562

512

50

9,7

463

Kroatien

Mobilfunk-Kunden

2.539

2.477

62

2,5

2.336

Festnetz-Anschlüsse

860

867

(8)

(0,9)

870

Breitband-Kunden

674

669

5

0,7

661

Slowakei

Mobilfunk-Kunden

2.324

2.534

(210)

(8,3)

2.525

Festnetz-Anschlüsse

831

849

(18)

(2,1)

860

Breitband-Kunden

675

664

11

1,7

657

Österreich

Mobilfunk-Kunden

6.596

6.428

168

2,6

4.975

Festnetz-Anschlüsse

606

615

(9)

(1,5)

607

Breitband-Kunden

660

669

(9)

(1,3)

665

Rumänien

Mobilfunk-Kunden

0

3.517

(3.517)

(100,0)

3.798

Übrigec

Mobilfunk-Kunden

1.825

1.796

29

1,6

1.738

Festnetz-Anschlüsse

346

342

4

1,2

338

Breitband-Kunden

302

294

8

2,9

285

a

In Polen erfolgte zum 1. Januar 2025 eine Reklassifizierung eines hybriden Prepaid-Postpaid-Tarif-Portfolios für Vertragskunden. Seitdem werden rund 1 Mio. Kunden, die bisher als Vertragskunden ausgewiesen wurden, als Prepaid-Kunden klassifiziert. Die Vergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

b

In Griechenland erfolgte zum 1. Januar 2025 eine Reduzierung des Breitband-Kundenbestands aufgrund einer Definitionsbereinigung. Die Vergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

c

„Übrige“ enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.

Gesamt

Ohne die Berücksichtigung des Effekts aus der Veräußerung des rumänischen Mobilfunk-Geschäfts zum 1. Oktober 2025 zeigte das operative Segment Europa eine positive Kundenentwicklung gegenüber dem Jahresendwert 2024. So verzeichneten wir bei den Mobilfunk-Kunden einen Anstieg um 2,1 %. Die Zahl der Breitband-Kunden steigerten wir um 3,1 %. Mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio erreichten wir durch die anhaltende Nachfrage einen deutlichen Anstieg bei den FMC-Kunden um 7,9 %. Im Bereich der Netzinfrastruktur kommen wir gut voran: Mit Priorität bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur mit moderner Glasfaser weiter aus. Auch der Ausbau des 5G-Netzes geht kontinuierlich weiter.

Mobilfunk

Zum 31. Dezember 2025 zählten wir im operativen Segment Europa insgesamt 47,2 Mio. Mobilfunk-Kunden. Die Anzahl sank um 5,1 % gegenüber dem Vorjahresendwert aufgrund der Veräußerung des rumänischen Mobilfunk-Geschäfts. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts erhöhte sich die Anzahl der Mobilfunk-Kunden um 2,1 % und die Anzahl der darin enthaltenen Vertragskunden um 3,0 %. Alle Landesgesellschaften trugen zu diesem Wachstum bei, insbesondere Polen, Griechenland, die Tschechische Republik und Kroatien. Insgesamt belief sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand auf 54,2 %. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie profitieren unsere Kunden von einer hohen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. Auch die 5G-Abdeckung schreitet in den Ländern unseres operativen Segments weiter voran. Zum Jahresende 2025 haben unsere Landesgesellschaften durchschnittlich 91,9 % der Bevölkerung in unserem europäischen Footprint mit 5G versorgt und somit eine deutliche Erhöhung gegenüber dem Vorjahr realisiert.

Ohne Berücksichtigung der Veräußerung des rumänischen Mobilfunk-Geschäfts erhöhte sich der Prepaid-Kundenbestand gegenüber dem Vorjahresendwert um 1,0 %. Zudem konnten wir einen größeren Teil unserer Prepaid-Kunden davon überzeugen, in höherwertige Vertragstarife zu wechseln.

Festnetz

Das Breitband-Geschäft hat sich gegenüber dem Jahresende 2024 um 3,1 % auf insgesamt 7,4 Mio. Kunden erhöht. Dieser Zuwachs, im Wesentlichen getrieben durch die Landesgesellschaften in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik, konnte den Rückgang in Österreich kompensieren. Mittels unserer stetigen Investitionen in Glasfaser bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur konsequent aus. Zum Jahresende 2025 haben 11,3 Mio. Haushalte (Abdeckung von 43,1 %) Zugang zu unserem leistungsfähigen Glasfasernetz, das Gigabit-Geschwindigkeiten ermöglicht. Gegenüber dem Jahresende 2024 gewannen wir 1,3 Mio. anschließbare Haushalte hinzu. Die Anzahl aller gebuchten Festnetz-Anschlüsse reduzierte sich zum Jahresende 2025 mit 8,0 Mio. Anschlüssen leicht um 0,7 % gegenüber dem Jahresendwert 2024.

Das TV- und Entertainment-Geschäft zählte zum 31. Dezember 2025 insgesamt 4,5 Mio. Kunden und lag somit mit einem Plus von 1,3 % leicht über dem Vorjahresendniveau. Der TV‑Markt ist in vielen Ländern unseres Segments bereits gesättigt. Hier sind neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. OTT-Player tätig, die ebenfalls TV‑Dienste anbieten.

FMC – Fixed Mobile Convergence und Digitalisierung

Unser konvergentes Produkt-Portfolio MagentaOne erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir zum 31. Dezember 2025 einen Bestand von 8,8 Mio. FMC-Kunden. Damit stieg der Bestand um 7,9 % an. Alle Landesgesellschaften, insbesondere Polen, Griechenland, Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei trugen zu dem Wachstum bei. Auch im Geschäftskundenbereich vertreiben wir das Produkt MagentaOne Business mit steigenden Kundenzahlen.

Die digitale Interaktion mit unseren Kunden bauen wir weiter aus, um individueller und effizienter auf die Kundenbedürfnisse einzugehen sowie Produkte und innovative Dienstleistungen schneller am Markt zu platzieren. Unsere Service-App nutzen 73,4 % unserer Privatkunden.

Operative Entwicklung

Operative Entwicklung – Europa

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

2025

2024

Veränderung

Veränderung
in %

2023

Umsatz

 

12.652

12.347

305

2,5

11.790

Griechenland

 

3.464

3.334

130

3,9

3.189

Ungarn

 

2.270

2.238

32

1,4

2.031

Polen

 

1.746

1.660

86

5,2

1.522

Tschechische Republik

 

1.291

1.238

53

4,3

1.280

Kroatien

 

1.049

1.012

37

3,6

956

Slowakei

 

883

864

18

2,1

825

Österreich

 

1.507

1.494

14

0,9

1.458

Rumänien

 

177

263

(86)

(32,8)

287

Übrigea

 

335

315

20

6,3

319

Service-Umsatz

 

10.602

10.239

363

3,5

9.739

EBITDA

 

5.098

4.869

229

4,7

4.496

EBITDA-wirksame Sondereinflüsse

 

(97)

(71)

(26)

(37,0)

(94)

EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

5.195

4.939

255

5,2

4.590

EBITDA AL

 

4.553

4.360

193

4,4

4.020

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

 

(124)

(71)

(53)

(75,8)

(94)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

4.677

4.431

246

5,6

4.114

Griechenland

 

1.374

1.346

27

2,0

1.325

Ungarn

 

889

768

121

15,7

600

Polen

 

475

435

39

9,0

393

Tschechische Republik

 

548

506

42

8,3

470

Kroatien

 

395

384

11

2,9

367

Slowakei

 

397

389

8

2,0

350

Österreich

 

555

546

9

1,6

529

Rumänien

 

(7)

1

(9)

n.a.

17

Übrigea

 

52

54

(2)

(3,9)

61

EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)

%

37,0

35,9

 

 

34,9

Abschreibungen

 

(2.609)

(2.622)

13

0,5

(2.524)

Betriebsergebnis (EBIT)

 

2.489

2.247

242

10,8

1.973

EBIT-Marge

%

19,7

18,2

 

 

16,7

Cash Capex

 

(2.250)

(1.919)

(332)

(17,3)

(2.049)

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

 

(2.029)

(1.872)

(156)

(8,3)

(1.766)

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

 

a

„Übrige“ enthält die Landesgesellschaften in Nordmazedonien, Montenegro sowie die GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.

Umsatz, Service-Umsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im Berichtsjahr einen Umsatz von 12,7 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,5 %. Organisch betrachtet, also im Wesentlichen ohne Berücksichtigung der Veräußerung des rumänischen Mobilfunk-Geschäfts und von Währungskurseffekten, erhöhte sich der Umsatz um 2,9 %. Die Service-Umsätze wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 3,5 % bzw. organisch um 3,9 %. Zu diesem Wachstum trugen alle Landesgesellschaften bei. Dabei hatten unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik und Kroatien die höchsten absoluten Entwicklungen zu verzeichnen.

Der organische Zuwachs bei den Service-Umsätzen ist auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen – zum einen durch das Wachstum bei den Vertragskunden, zum anderen durch einen höheren Umsatz pro Kunde. Zudem stiegen auch im Festnetz-Geschäft die Service-Umsätze gegenüber dem Vorjahr an. Durch den konsequenten Ausbau unserer Highspeed-Netzinfrastruktur wuchsen die Breitband- und TV‑Umsätze und konnten die Einbußen bei den erwartungsgemäß rückläufigen Umsätzen der Sprachtelefonie mehr als ausgleichen. Das IT-Geschäft zeigte ebenfalls einen positiven Umsatzbeitrag. Dem standen Rückgänge in den Umsätzen mit mobilen Endgeräten sowie beim Wholesale-Geschäft gegenüber.

Im Privatkundenbereich erhöhten sich die Service-Umsätze gegenüber dem Vorjahr organisch um 3,4 %. Im Mobilfunk-Geschäft stiegen die Service-Umsätze sowohl aufgrund einer höheren Vertragskundenbasis als auch eines höheren Umsatzes pro Kunde. Die Zuwächse im Festnetz-Bereich erzielten wir im Breitband- und TV‑Geschäft dank unseres kontinuierlichen Glasfaser-Ausbaus sowie unseres TV- und Entertainment-Angebots. Somit konnten wir die rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie überkompensieren. Zusätzlich hatte eine höhere Anzahl an FMC-Kunden positive Effekte auf die Umsatzentwicklung.

Die Service-Umsätze mit Geschäftskunden wuchsen organisch um 5,5 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Griechenland (IT), Kroatien (alle Produktbereiche), Polen (Mobilfunk) und die Tschechische Republik (alle Produktbereiche) den größten Beitrag leisteten. Alle Produktbereiche verzeichneten Zuwächse im Vorjahresvergleich. Die Kundenbasis im mobilen Vertragskundengeschäft wuchs um 1,8 %. Im Festnetz-Geschäft stieg die Zahl der Breitband-Kunden um 3,7 %. Insgesamt wuchsen die Service-Umsätze im Festnetz um 2,5 %. Die IT-Umsätze stiegen organisch im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 12,6 %, was auf einen Anstieg des Geschäfts mit digitaler Infrastruktur zurückzuführen ist.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Die gute operative Umsatzentwicklung trug im Berichtsjahr zu einem starken Wachstum des bereinigten EBITDA AL um 5,6 % auf 4,7 Mrd. € bei. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 5,4 %. Aus Länderperspektive war dieser Anstieg auf positive absolute Entwicklungen insbesondere in Ungarn, der Tschechischen Republik, Polen und Griechenland zurückzuführen. Insgesamt ist die Ergebnissteigerung für das operative Segment Europa hauptsächlich der positiven Nettomarge zu verdanken. Die indirekten Kosten lagen stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Unser EBITDA AL bewegte sich mit 4,6 Mrd. € bzw. einem Plus von 4,4 % über dem Niveau des Vorjahres. Der Aufwand aus Sondereinflüssen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr im Zusammenhang mit der Veräußerung des rumänischen Mobilfunk-Geschäfts.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. Im Jahr 2025 lagen die Umsätze in Griechenland mit 3,5 Mrd. € um 3,9 % über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet weisen wir einen Umsatzanstieg von 4,3 % aus. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf höhere Service-Umsätze, v. a. im Bereich IT, zurückzuführen. Auch im Mobilfunk-Geschäft konnten die Service-Umsätze gesteigert werden. Die Umsätze im Festnetz-Geschäft blieben im Vorjahresvergleich stabil. So waren neben den erwartungsgemäß niedrigeren Umsätzen in der klassischen Sprachtelefonie Rückgänge im Wholesale-Geschäft zu verzeichnen. Höhere Umsätze im TV- und Breitband-Geschäft wirkten dem Rückgang entgegen. Unser Konvergenzangebot wird weiterhin gut angenommen: Wir verzeichneten erneut gestiegene Kundenzahlen und entsprechende Umsätze.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 1,4 Mrd. € um 2,0 % über dem Vorjahr. Organisch betrachtet weist es ein Wachstum von 2,1 % auf, im Wesentlichen getrieben durch eine höhere Nettomarge.

Ungarn. In Ungarn erzielten wir im Geschäftsjahr 2025 Umsätze von 2,3 Mrd. €, d. h. sie stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,4 %. Ohne Berücksichtigung negativer Währungskurseffekte weisen die Umsätze einen Anstieg um 2,4 % auf. Wesentlicher Treiber war das Mobilfunk-Geschäft, auch bedingt durch einen höheren Umsatz pro Kunde. Dank unserer verstärkten Investitionen in den Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen überzeugten wir viele Kunden von unseren Angeboten. Somit konnten wir entsprechend höhere Service-Umsätze im Breitband-Geschäft generieren. Die IT-Umsätze verzeichneten einen Rückgang. Unser Konvergenzangebot entwickelte sich weiterhin erfolgreich mit einer erneut gestiegenen Kundenzahl und entsprechenden Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 889 Mio. € um 15,7 % über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet weist es ein Wachstum von 17,4 % auf. Neben einer deutlich höheren Nettomarge aufgrund der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts trug auch der Wegfall der Sondergewinnsteuer zum 1. Januar 2025 zu dieser deutlichen Steigerung bei.

Polen. Im Berichtsjahr betrugen die Umsätze in Polen 1,7 Mrd. €, d. h. sie wuchsen um 5,2 %. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte weisen die Umsätze einen Anstieg um 3,6 % auf. Wesentlicher Wachstumstreiber waren die Service-Umsätze im Mobilfunk-Geschäft, was u. a. auf eine höhere Vertragskundenbasis zurückzuführen ist. Darüber hinaus konnten wir im Festnetz-Geschäft deutliche Zuwächse der Breitband- und TV‑Umsätze verzeichnen, ebenfalls infolge einer höheren Kundenbasis. Auch die Anzahl unserer FMC-Kunden erhöhte sich erneut deutlich und führte zu entsprechend höheren Umsätzen. Demgegenüber waren Rückgänge in den Non-Service-Umsätzen, im Wesentlichen bei den mobilen Endgeräten, zu verzeichnen.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 475 Mio. € um 9,0 % über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet ist ein Wachstum von 7,3 % zu verzeichnen. Das ist auf eine gestiegene Nettomarge zurückzuführen, die den Anstieg der indirekten Kosten mehr als ausgleichen konnte.

Tschechische Republik. In der Tschechischen Republik lagen die Umsätze im Jahr 2025 bei 1,3 Mrd. € und somit um 4,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte weisen die Umsätze einen Anstieg um 2,5 % auf. Die Service-Umsätze erhöhten sich organisch um 3,5 %, was zum einen auf Steigerungen im Festnetz, insbesondere im Breitband- und TV‑Geschäft, zurückging. Zum anderen zeigten auch die Mobilfunk-Umsätze positive Wachstumsraten, getrieben durch eine Erhöhung der jeweiligen Kundenbasis. Ebenfalls erhöhte sich die Anzahl unserer FMC-Kunden im Berichtsjahr mit entsprechenden Umsätzen. Auch die IT-Umsätze wiesen eine Erhöhung auf.

Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 % auf 548 Mio. €. Organisch betrachtet ist ein Wachstum von 6,4 % zu verzeichnen. Dies resultierte aus einer höheren Nettomarge. Darin enthalten ist ein negativer Einmaleffekt im Vorjahr aufgrund der Auflösung einer Geschäftsbeziehung. Dem standen höhere indirekte Kosten gegenüber.

Österreich. Im Berichtsjahr erwirtschafteten wir einen um 0,9 % gestiegenen Umsatz von 1,5 Mrd. €. Das resultierte aus höheren Service-Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft, insbesondere im Wholesale-Bereich, dem insgesamt eine höhere Kundenbasis zugrunde liegt. Auch das Breitband-Geschäft zeigte ein Wachstum – im Wesentlichen getrieben durch einen höheren Umsatz pro Kunde. Die Anzahl unserer FMC-Kunden erhöhte sich im Berichtsjahr mit entsprechenden Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA AL stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 % auf 555 Mio. €. Dieses Ergebnis ist getrieben durch eine höhere Nettomarge.

Betriebsergebnis (EBIT)

Unser operatives Segment Europa wies im Berichtsjahr einen deutlichen Anstieg des EBIT um 10,8 % auf 2,5 Mrd. € aus. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen das höhere EBITDA. Die Abschreibungen entwickelten sich nahezu stabil.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Im Berichtsjahr wies unser operatives Segment Europa einen im Vergleich zum Vorjahr höheren Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) von 2,0 Mrd. € und damit eine Steigerung um 8,3 % aus. Ursächlich hierfür ist der Anstieg der zugrunde liegenden Investitionsvolumina in Glasfaser, Mobilfunk und Festnetz-Kapazität. Unser Cash Capex stieg aufgrund des angestiegenen Investitionsniveaus und der Auszahlungen für den Erwerb von Spektrum in Polen und der Slowakei gegenüber dem Vorjahr um 17,3 %. Wir investieren weiterhin im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung von Breitband, Glasfaser und 5G.

5G
Bezeichnung für den seit 2020 eingeführten Mobilfunk-Standard, der Datenraten im Gigabit-Bereich, v. a. auf den 3,6- und 2,1-GHz-Frequenzen, bietet, Festnetz und Mobilfunk zusammen führt und das Internet der Dinge unterstützt.
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AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigt die Deutsche Telekom bei der Definition der finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
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FMC – Fixed Mobile Convergence
Das Zusammenwachsen (Konvergenz) von Festnetz- und Mobilfunk-Tarifen bei Kunden, die sowohl einen Festnetz- als auch einen Mobilfunk-Vertrag bei der Deutschen Telekom haben.
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Festnetz-Anschlüsse
Im zusammengefassten Lagebericht fallen hierunter Anschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, einschließlich IP-basierter Anschlüsse. In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
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Glasfaser-Anschlüsse
Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH).
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Mobilfunk-Kunden
Im zusammengefassten Lagebericht entspricht jede Mobilfunk-Karte einem Kunden (siehe auch SIM-Karte). In den Darstellungen wurden die Summen und prozentualen Veränderungen auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen bzw. Tausend gerundet.
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OTT – Over-the-Top
IP-basierte und plattformunabhängige Dienste wie z. B. Messaging (Text) oder Streaming (TV).
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Prepaid
Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen im Voraus bezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung.
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Wholesale
Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Telekommunikationsunternehmen, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.
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