8 Nutzungsrechte – Leasing-Nehmer-Verhältnisse
Der Buchwert der Nutzungsrechte reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2024 um 3,6 Mrd. € auf 28,6 Mrd. €. Abschreibungen minderten den Buchwert um 5,4 Mrd. €. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US‑Dollar in Euro, wirkten mit 3,1 Mrd. €, die zuvor genannten Umgliederungen in die Sachanlagen mit 0,7 Mrd. € sowie Abgänge mit 0,1 Mrd. € buchwertreduzierend. Erhöhend wirkten dagegen Zugänge in Höhe von 4,6 Mrd. € sowie Konsolidierungskreiseffekte – v. a. aus dem Erwerb von UScellular – in Höhe von 1,1 Mrd. €. Im Zusammenhang mit einem von T‑Mobile US abgeschlossenen Rahmenlizenzvertrag für die Anmietung neuer bzw. die Laufzeitverlängerung bereits bestehender Flächen an UScellular-Funktürmen wurden Nutzungsrechte in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € erfasst. Davon wurden Nutzungsrechte in Höhe von 0,7 Mrd. € für die Funktürme, die nicht bereits vor dem UScellular-Erwerbsstichtag durch T‑Mobile US angemietet wurden, als Zugänge aus der Konsolidierungskreisveränderung erfasst.
Weitere Informationen zu den Abschreibungen finden Sie in Angabe 6 „Immaterielle Vermögenswerte“ und Angabe 27 „Abschreibungen“.
Weitere Informationen zu den korrespondierenden Leasing-Verbindlichkeiten finden Sie in Angabe 13 „Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten“.
Die in der Bilanz angesetzten Nutzungsrechte betreffen insbesondere Leasing-Verträge für Mobilfunk-Standorte, Netzinfrastruktur und Immobilien.
Leasing-Verträge können Verlängerungs- und Kündigungsoptionen enthalten, die sich maßgeblich auf die Abschreibungsdauer der Nutzungsrechte auswirken können, wenn sie hinsichtlich ihrer Inanspruchnahme als hinreichend sicher bzw. als nicht hinreichend sicher eingeschätzt werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel „Grundlagen und Methoden“ im Abschnitt „Ansatz und Bewertung“.
Im Berichtsjahr waren keine wesentlichen Gewinne oder Verluste aus Sale-and-Leaseback-Transaktionen zu verzeichnen. Im Zusammenhang mit der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften im Jahr 2023 hat die Deutsche Telekom die veräußerte passive Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich größtenteils im Zuge eines Sale-and-Leaseback zurückgemietet. Der auf den zurückbehaltenen Nutzen an den veräußerten Vermögenswerten entfallende Gewinnanteil von 3,0 Mrd. € wirkt sich in späteren Perioden über geringere planmäßige Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte aus.