USA
Kundenentwicklung
in Tsd. |
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31.12.2025 |
31.12.2024 |
Veränderung |
Veränderung |
31.12.2023 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Kunden |
142.388 |
129.528 |
12.860 |
9,9 |
119.700 |
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Postpaid-Kunden |
116.445 |
104.118 |
12.327 |
11,8 |
98.052 |
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85.594 |
79.013 |
6.581 |
8,3 |
75.936 |
|||||||||||
30.851 |
25.105 |
5.746 |
22,9 |
22.116 |
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25.943 |
25.410 |
533 |
2,1 |
21.648 |
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Kunden
Zum 31. Dezember 2025 hatte das operative Segment USA (T‑Mobile US) 142,4 Mio. Kunden, gegenüber einem Bestand von 129,5 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2024. Der Nettozuwachs lag im Geschäftsjahr 2025 bei 8,0 Mio. Kunden gegenüber 6,3 Mio. im Vorjahr. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Der Anstieg bei den Postpaid-Kunden belief sich 2025 auf netto 7,8 Mio. gegenüber 6,1 Mio. im Vorjahr. Der Nettozuwachs bei den Postpaid-Kunden stieg insbesondere dank des höheren Nettozuwachses bei den anderen Postpaid-Kunden und eines Nettoanstiegs bei den Postpaid-Telefonie-Kunden. Die anderen Postpaid-Kunden legten v. a. aufgrund der höheren Nettozuwächse bei internetfähigen Mobilfunk-Endgeräten, bei den Breitband-Kunden und bei anderen vernetzten Geräten zu. Der gestiegene Nettozuwachs bei internetfähigen Mobilfunk-Endgeräten war v. a. auf den Erfolg im Geschäftskundenbereich und die im Vorjahr vermehrten Deaktivierungen internetfähiger Mobilfunk-Endgeräte im Bildungssektor zurückzuführen. Diese Endgeräte mit einem niedrigeren durchschnittlichen Umsatz je Kunde (Average Revenue per User, ARPU) waren während der Coronavirus-Pandemie aktiviert worden und werden nun nicht mehr benötigt. Dem gestiegenen Nettozuwachs bei den anderen Postpaid-Kunden stand ein geringerer Nettozuwachs bei Wearables gegenüber. Die Zahl der Postpaid-Telefonie-Kunden stieg netto v. a. dank höherer Bruttozuwächse. Diesem Anstieg standen eine höhere Kundenabwanderung und vermehrte Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis gegenüber. Der unter den anderen Postpaid-Kunden erfasste Nettozuwachs bei den 5G-Breitband-Kunden (ehemals Highspeed-Internet-Kunden) lag 2025 bei 1,7 Mio. und im Vorjahr bei 1,5 Mio. Der unter den anderen Postpaid-Kunden erfasste Nettozuwachs bei den Glasfaser-Kunden lag 2025 bei 136 Tsd.
Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg 2025 um netto 184 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 258 Tsd. im Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf vermehrte Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis, insbesondere im Zuge des Erwerbs von Ka’ena und einer stärkeren Migration von Prepaid zu Postpaid, zurückzuführen. Dieser Rückgang wurde teilweise durch höhere Bruttozuwächse ausgeglichen. Der unter den Prepaid-Kunden erfasste Nettozuwachs bei den 5G-Breitband-Kunden lag 2025 bei 160 Tsd. gegenüber 200 Tsd. im Vorjahreszeitraum.
Operative Entwicklung
in Mio. € |
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2025 |
2024 |
Veränderung |
Veränderung |
2023 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Umsatz |
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78.097 |
75.046 |
3.050 |
4,1 |
72.436 |
||
Service-Umsatz |
|
63.176 |
61.143 |
2.033 |
3,3 |
58.522 |
||
EBITDA |
|
33.186 |
35.869 |
(2.683) |
(7,5) |
30.038 |
||
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse |
|
(861) |
2.432 |
(3.293) |
n.a. |
(1.286) |
||
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
34.046 |
33.437 |
609 |
1,8 |
31.324 |
||
EBITDA AL |
|
28.336 |
30.890 |
(2.554) |
(8,3) |
24.840 |
||
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse |
|
(917) |
2.345 |
(3.262) |
n.a. |
(1.569) |
||
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) |
|
29.252 |
28.545 |
708 |
2,5 |
26.409 |
||
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% |
37,5 |
38,0 |
|
|
36,5 |
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Abschreibungen |
|
(15.508) |
(15.546) |
38 |
0,2 |
(15.551) |
||
Betriebsergebnis (EBIT) |
|
17.677 |
20.323 |
(2.645) |
(13,0) |
14.487 |
||
EBIT-Marge |
% |
22,6 |
27,1 |
|
|
20,0 |
||
Cash Capex |
|
(11.060) |
(11.410) |
351 |
3,1 |
(10.053) |
||
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)a |
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(8.889) |
(8.248) |
(642) |
(7,8) |
(9.060) |
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Umsatz, Service-Umsatz
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr von 75,0 Mrd. € um 4,1 % auf 78,1 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 8,7 %. Der Gesamtumsatz legte hauptsächlich aufgrund höherer Service- und Endgeräteumsätze zu. Die Umsätze entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:
Die Service-Umsätze stiegen im Jahr 2025 um 3,3 % auf 63,2 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis erhöhten sich die Service-Umsätze der T‑Mobile US im gleichen Zeitraum um 7,8 %. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf höhere Postpaid-Umsätze zurückzuführen, v. a. aufgrund einer höheren durchschnittlichen Anzahl an Postpaid-Kunden, u. a. infolge der Erwerbe von UScellular, Metronet und Lumos, und eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je Postpaid-Kundenkonto (Average Revenue per Account, ARPA). Darüber hinaus stiegen die Service-Umsätze dank höherer Prepaid-Umsätze, die im Wesentlichen auf eine infolge der mit dem Erwerb von Ka’ena übernommenen Prepaid-Kunden höhere durchschnittliche Anzahl an Prepaid-Kunden zurückzuführen sind. Dieser Zuwachs wurde teilweise durch einen niedrigeren ARPU im Prepaid-Bereich kompensiert. Gegenläufig wirkten niedrigere Wholesale- und andere Service-Umsätze, v. a. infolge rückläufiger Umsätze mit MVNOs, einschließlich rückläufiger MVNO-Umsätze mit EchoStar (ehemals DISH) und TracFone und der Auswirkungen aus dem Erwerb von Ka’ena, sowie geringere Umsätze aus dem FCC-Förderprogramm „Affordable Connectivity Program“ für Haushalte mit niedrigeren Einkommen. Dieser Entwicklung standen höhere Werbeumsätze gegenüber, die insbesondere auf die Erwerbe von Vistar Media und Blis zurückzuführen sind.
Die Endgeräteumsätze stiegen 2025 v. a. aufgrund eines höheren Umsatzes aus Endgeräteverkäufen, der insbesondere auf einen höheren durchschnittlichen Umsatz je verkauftem Endgerät, ohne Berücksichtigung des Effekts von Verkaufsaktionen, zurückzuführen ist sowie aufgrund eines höheren Geräteabsatzes. Der höhere durchschnittliche Umsatz je verkauftem Endgerät, ohne Berücksichtigung des Effekts von Verkaufsaktionen, ging v. a. auf einen höheren Anteil an High-End-Mobiltelefonen zurück. Der höhere Geräteabsatz ging insbesondere auf einen verstärkten Umstieg auf höherwertige Endgeräte im Postpaid-Bereich und den Erwerb von UScellular zurück; diesem Anstieg stand ein niedrigerer Absatz von Endgeräten im Rahmen des „Lifeline“-Förderprogramms gegenüber. Die höheren Endgeräteumsätze sind außerdem auf den Anstieg der Umsätze aus der Verwertung zurückgenommener Geräte zurückzuführen, der sich im Wesentlichen aus einer höheren Anzahl verwerteter Endgeräte ergab.
Die sonstigen Umsätze entwickelten sich überwiegend stabil.
Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL
Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 2,5 % von 28,5 Mrd. € im Vorjahr auf 29,3 Mrd. € im Jahr 2025. Die bereinigte EBITDA AL-Marge verringerte sich von 38,0 % im Jahr 2024 auf 37,5 % im Berichtsjahr. Auf US‑Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 6,8 %. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der Service- und Endgeräteumsätze. Diesem Anstieg wirkten höhere Endgerätekosten entgegen, die v. a. auf höhere durchschnittliche Kosten je verkauftem Endgerät aufgrund eines höheren Anteils an High-End-Mobiltelefonen zurückgingen. Darüber hinaus stiegen die Endgerätekosten durch einen höheren Geräteabsatz, der insbesondere Folge des verstärkten Umstiegs auf höherwertige Endgeräte im Postpaid-Bereich und des Erwerbs von UScellular war, dem jedoch ein niedrigerer Absatz von Endgeräten im Rahmen des „Lifeline“-Förderprogramms gegenüberstand. Dem Anstieg des bereinigten EBITDA AL wirkten außerdem höhere Kosten infolge des Erwerbs von UScellular, höhere personalbezogene Aufwendungen, gestiegene Werbekosten, höhere Kosten aus der Verwertung zurückgenommener Geräte und höhere Kosten für den Wholesale-Netzzugang und die Amortisation von an Metronet und Lumos gezahlten Kunden-Bereitstellungsgebühren entgegen.
Im EBITDA AL sind für 2025 negative Sondereinflüsse in Höhe von 0,9 Mrd. € enthalten, gegenüber positiven Sondereinflüssen in Höhe von 2,3 Mrd. € im Vorjahr. Diese Entwicklung ergab sich im Wesentlichen aus einer im Vorjahr erfassten Wertaufholung von wertgeminderten Spektrum-Lizenzen, höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit UScellular, Aufwendungen für die erfolgswirksame Ausbuchung des in den Anlagen im Bau befindlichen Billing-Systems der T‑Mobile US, höheren Abfindungs- und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit einem im vierten Quartal 2025 seitens T‑Mobile US begonnenen Personaltransformationsprogramm und einem im Vorjahr erfassten Ertrag für die von DISH entrichtete Verlängerungsgebühr im Zusammenhang mit der Vereinbarung über den Erwerb der 800-MHz-Spektrumlizenzen, die nicht erworben wurden. Dem Anstieg gegenüber standen im Berichtsjahr erfasste Erträge aus dem Verkauf von Spektrumlizenzen an N77, im ersten Quartal 2025 vereinnahmte Erstattungen von Versicherungen für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Cyberangriff im August 2021 entstanden sind und im Vorjahr erfasste Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint. Insgesamt verringerte sich das EBITDA AL im Jahr 2025 aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, von 30,9 Mrd. € im Vorjahr um 8,3 % auf 28,3 Mrd. €.
Betriebsergebnis (EBIT)
Das EBIT verringerte sich um 13,0 % von 20,3 Mrd. € im Vorjahr auf 17,7 Mrd. € im Berichtsjahr. Auf US‑Dollar-Basis sank das EBIT im gleichen Zeitraum um 9,2 %, insbesondere aufgrund des niedrigeren EBITDA AL. Die Abschreibungen blieben auf Euro-Basis überwiegend stabil. Auf US‑Dollar-Basis stiegen die Abschreibungen im gleichen Zeitraum um 4,2 %, insbesondere aufgrund höherer planmäßiger Abschreibungen von im Rahmen des Erwerbs von UScellular übernommenen Vermögenswerten, denen höhere planmäßige Abschreibungen im Zusammenhang mit einer Nutzungsdauerverkürzung von bestimmten technologischen Vermögenswerten des Anlagevermögens im Vorjahr entgegenstanden.
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex
Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) stieg im Berichtsjahr von 8,2 Mrd. € im Vorjahr um 7,8 % auf 8,9 Mrd. €. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) im gleichen Zeitraum um 13,0 % aufgrund des gestiegenen Erwerbs von Sachanlagen, einschließlich des vermehrten Neubaus von Mobilfunk-Standorten und zusätzlicher Investitionen infolge des Erwerbs von UScellular.
Der Cash Capex verringerte sich von 11,4 Mrd. € im Vorjahr um 3,1 % auf 11,1 Mrd. € im Berichtsjahr. Auf US‑Dollar-Basis stieg der Cash Capex im gleichen Zeitraum um 1,8 %, v. a. aufgrund der von Metronet und Lumos erworbenen Glasfaser-Kunden und des vorstehend erläuterten gestiegenen Erwerbs von Sachanlagen. Diesem Anstieg standen ein Rückgang des Erwerbs von Spektrumlizenzen gegenüber, insbesondere aufgrund der ersten Tranche der von Channel 51 gekauften 600-MHz-Lizenzen im Vorjahr, teilweise kompensiert durch den Erwerb der restlichen 600-MHz-Lizenzen von Channel 51 im Berichtsjahr.