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Sonstige Transaktionen ohne Auswir­kungen auf den Konso­lidierungs­kreis

Aktienrückkauf OTE

OTE hat infolge eines im Zeitraum vom 4. März 2020 bis zum 31. Oktober 2020 durchgeführten Aktienrückkauf-Programms insgesamt 9.965.956 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 121 Mio. € erworben. In der außerordentlichen Hauptversammlung der OTE S.A. vom 4. Dezember 2020 wurde beschlossen, 9.965.956 Aktien mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung von rund 28 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 15. Januar 2021 an der Börse in Athen eingezogen. Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der OTE von 46,91 % auf 47,90 %.

Darüber hinaus hat OTE im Zeitraum vom 1. November 2020 bis zum 30. April 2021 im Rahmen des fortgeführten Aktienrückkauf-Programms weitere 3.469.500 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 47 Mio. € erworben. In der ordentlichen Hauptversammlung der OTE S.A. am 9. Juni 2021 wurde beschlossen, eigene Aktien im Volumen von 3.469.500 Stück mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung von rund 10 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 19. Juli 2021 an der Börse in Athen eingezogen. Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der OTE von 47,90 % auf 48,29 %.

Erhöhung des Kapitalanteils an T‑Mobile US durch Vereinbarung mit SoftBank als neuem Aktionär und strategischem Partner

Am 6. September 2021 haben die Deutsche Telekom und SoftBank Group (SoftBank) eine zwei Teile umfassende Transaktion vereinbart. Diese Vereinbarung folgt der Strategie der Deutschen Telekom, ihre Beteiligung an T‑Mobile US auf mehr als 50 % zu erhöhen, um damit langfristig die bestehende unternehmerische Kontrolle über das US-Unternehmen und die Vollkonsolidierung zu sichern.

Entsprechend der Vereinbarung hat die Deutsche Telekom insgesamt rund 45,4 Mio. T‑Mobile US-Aktien von SoftBank erworben. Dazu hat die Deutsche Telekom einen Teil ihrer im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Aktien der T‑Mobile US am 23. September 2021 ausgeübt. Im Gegenzug erhielt SoftBank 225 Mio. neue Aktien der Deutschen Telekom AG aus dem Genehmigten Kapital 2017 unter Ausschluss des Bezugsrechts für die bestehenden Aktionäre. Der Umfang der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage betrug 576 Mio. €. Die Kapitalerhöhung der Deutschen Telekom AG wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 28. September 2021 durchgeführt. Als Ergebnis dieser Transaktion ist SoftBank mit rund 4,5 % der ausstehenden Aktien Aktionär der Deutschen Telekom AG. Für die Gesamtzahl von rund 45,4 Mio. T‑Mobile US-Aktien, die im Rahmen dieses Aktientauschs erworben wurden, errechnet sich im Zusammenhang mit der Ausübung der bestehenden Aktienoptionen ein gewichteter Durchschnittspreis von rund 118 US‑$ je T‑Mobile US-Aktie. Für die 225 Mio. Telekom-Aktien, die SoftBank im Gegenzug erhalten hat, und die einem Veräußerungsverbot bis 2024 unterliegen, haben beide Unternehmen einen beizulegenden Wert von 20 € je Aktie vereinbart. Durch diese Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage steigt die Anzahl der ausstehenden Aktien der Deutschen Telekom AG von 4.761 Mio. Aktien auf 4.986 Mio. Aktien. Mit Abschluss der Transaktion hat die Deutsche Telekom ihren Anteil an T‑Mobile US um 3,6 Prozentpunkte auf 46,8 % erhöht. Der beizulegende Zeitwert der hingegebenen Gegenleistung (im Sinne der IFRS) beläuft sich auf 4,8 Mrd. € und bemisst sich nach dem Börsenkurs der Deutschen Telekom AG-Aktien zum Zeitpunkt der Übertragung der Aktien an SoftBank sowie dem beizulegenden Zeitwert der ausgeübten Aktienoptionen zum Zeitpunkt der Ausübung. Der Anteil an T‑Mobile US-Aktien, über die die Deutsche Telekom einschließlich einer mit SoftBank im Rahmen des Erwerbs von Sprint abgeschlossenen Vereinbarung die Stimmrechte ausüben kann, beträgt zum 31. Dezember 2021 52,0 %. Es ist beabsichtigt, SoftBank bei der künftigen Besetzung eines Aufsichtsratsmandats bei der Deutschen Telekom AG zu unterstützen.

Die Darstellung der Effekte im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage sowie der teilweisen Ausübung und Folgebewertung der Aktienoptionen finden Sie in den Angaben 19 „Eigenkapital“, 11 „Sonstige finanzielle Vermögenswerte“ und 40 „Finanzinstrumente und Risiko-Management“.

Darüber hinaus erwägt die Deutsche Telekom einen Betrag von bis zu 2,4 Mrd. US‑$ (rund 2,1 Mrd. €) aus der am 6. September 2021 vereinbarten Veräußerung der T‑Mobile Netherlands zu verwenden, um weitere Festpreis- und variable Aktienoptionen auf T‑Mobile US-Aktien auszuüben. Diese hängen zur Hälfte von dem Durchschnitts-Börsenkurs der T‑Mobile US ab und sind für die andere Hälfte mit einem Festpreis versehen. Dadurch würde der Anteil an T‑Mobile US um weitere rund 1,6 Prozentpunkte, abhängig von der zu erwerbenden Anzahl der Aktien, erhöht. Die Deutsche Telekom erwartet, dass nach Abschluss beider Transaktionen der Kapitalanteil an T‑Mobile US bei rund 48,4 % liegen wird.