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40 Finanz­instrumente und Risiko-Management

Zu weiteren Angaben bezüglich Finanzinstrumenten siehe insbesondere Angabe 2 „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“, Angabe 11 „Sonstige finanzielle Vermögenswerte“, Angabe 13 „Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten“, Angabe 28 „Zinsergebnis“ und Angabe 30 „Sonstiges Finanzergebnis“.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wertansatz Bilanz nach IFRS 9

 

Bewer­tungs­kategorie nach IFRS 9

Buchwert 31.12.2021

Fort­geführte Anschaf­fungs­kosten

Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nach­trägliche Umklassifi­zierung in die Gewinn- und Verlust­rechnung

Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nach­trägliche Umklassifi­zierung in die Gewinn- und Verlust­rechnung

Beizu­legender Zeitwert erfolgs­wirksama

Aktiva

 

 

 

 

 

 

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

AC

7.617

7.617

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

 

 

 

 

 

Zu fortgeführten Anschaffungskosten

AC

5.814

5.814

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

FVOCI

9.486

 

 

9.486

 

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

FVTPL

0

 

 

 

0

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

 

 

 

 

 

 

Zu fortgeführten Anschaffungskosten

AC

5.224

5.224

 

 

 

davon: gezahlte Collaterals

AC

589

589

 

 

 

davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand

AC

1.794

1.794

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

FVOCI

0

 

 

0

 

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

FVTPL

233

 

 

 

233

Eigenkapitalinstrumente

 

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

FVOCI

437

 

437

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

FVTPL

3

 

 

 

3

Derivative finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

Derivate ohne Hedge-Beziehung

FVTPL

1.202

 

 

 

1.202

davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte

FVTPL

464

 

 

 

464

davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte

FVTPL

191

 

 

 

191

davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen

FVTPL

264

 

 

 

264

Derivate mit Hedge-Beziehung

n.a.

1.560

 

 

364

1.196

Leasing-Vermögenswerte

n.a.

228

 

 

 

 

Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

AC

428

428

 

 

 

Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

FVOCI

29

 

29

 

 

Passiva

 

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

AC

10.452

10.452

 

 

 

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten

AC

93.857

93.857

 

 

 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

AC

4.003

4.003

 

 

 

Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen

AC

483

483

 

 

 

Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall

AC

3.248

3.248

 

 

 

Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten

AC

7.344

7.344

 

 

 

davon: erhaltene Collaterals

AC

1.616

1.616

 

 

 

Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten

AC

1.829

1.829

 

 

 

davon: mit Inhaberkündigungsrechten ausgestattete Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften

AC

185

185

 

 

 

Leasing-Verbindlichkeiten

n.a.

33.133

 

 

 

 

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

Derivate ohne Hedge-Beziehung

FVTPL

586

 

 

 

586

davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen

FVTPL

0

 

 

 

0

davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte

FVTPL

7

 

 

 

7

Derivate mit Hedge-Beziehung

n.a.

118

 

 

107

11

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

AC

1.086

1.086

 

 

 

davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

 

 

 

 

 

 

Aktiva

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten

AC

19.083

19.083

 

 

 

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung

FVOCI

9.486

 

 

9.486

 

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung

FVOCI

466

 

466

 

 

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

FVTPL

1.438

 

 

 

1.438

Passiva

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

AC

122.301

122.301

 

 

 

Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

FVTPL

586

 

 

 

586

a

Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf oder Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wertansatz Bilanz nach IFRS 9

 

 

 

Wert­ansatz Bilanz nach IFRS 16

Beizu­legender Zeitwert 31.12.2021b

Bewertungs­kategorie nach IFRS 9

Buchwert 31.12.2020

Fort­geführte Anschaf­fungs­kosten

Beizu­legender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nach­trägliche Umklassifi­zierung in die Gewinn- und Verlust­rechnung

Beizu­legender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nach­träglicher Umklassifi­zierung in die Gewinn- und Verlust­rechnung

Beizu­legender Zeitwert erfolgs­wirksama

Wert­ansatz Bilanz nach IFRS 16

Beizu­legender Zeitwert 31.12.2020b

Aktiva

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

 

AC

12.940

12.940

 

 

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

 

AC

6.007

6.007

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

 

9.486

FVOCI

7.516

 

 

7.516

 

 

7.516

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

0

FVTPL

0

 

 

 

0

 

0

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

5.252

AC

4.722

4.722

 

 

 

 

4.758

davon: gezahlte Collaterals

 

 

AC

543

543

 

 

 

 

 

davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand

 

 

AC

1.676

1.676

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

 

0

FVOCI

0

 

 

0

 

 

0

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

233

FVTPL

204

 

 

 

203

 

203

Eigenkapitalinstrumente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

 

437

FVOCI

425

 

425

 

 

 

425

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

3

FVTPL

3

 

 

 

3

 

3

Derivative finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivate ohne Hedge-Beziehung

 

1.202

FVTPL

1.992

 

 

 

1.992

 

1.992

davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte

 

464

FVTPL

889

 

 

 

889

 

889

davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte

 

191

FVTPL

77

 

 

 

77

 

77

davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen

 

264

FVTPL

819

 

 

 

819

 

819

Derivate mit Hedge-Beziehung

 

1.560

n.a.

2.047

 

 

21

2.026

 

2.047

Leasing-Vermögenswerte

228

 

n.a.

248

 

 

 

 

248

 

Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

 

 

AC

206

206

 

 

 

 

 

Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

 

29

FVOCI

32

 

32

 

 

 

32

Passiva

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 

 

AC

9.760

9.760

 

 

 

 

 

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten

 

103.397

AC

87.702

87.702

 

 

 

 

97.655

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

 

4.090

AC

5.257

5.257

 

 

 

 

5.393

Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen

 

565

AC

490

490

 

 

 

 

586

Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall

 

3.389

AC

3.886

3.886

 

 

 

 

4.167

Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten

 

7.321

AC

7.206

7.206

 

 

 

 

7.270

davon: erhaltene Collaterals

 

 

AC

1.530

1.530

 

 

 

 

 

Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten

 

 

AC

1.703

1.703

 

 

 

 

 

davon: mit Inhaberkündigungsrechten ausgestattete Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften

 

 

AC

6

6

 

 

 

 

 

Leasing-Verbindlichkeiten

33.133

 

n.a.

32.715

 

 

 

 

32.715

 

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivate ohne Hedge-Beziehung

 

586

FVTPL

478

 

 

 

478

 

478

davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen

 

0

FVTPL

8

 

 

 

8

 

8

davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte

 

7

FVTPL

129

 

 

 

129

 

129

Derivate mit Hedge-Beziehung

 

118

n.a.

386

 

 

334

52

 

386

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

 

 

AC

398

398

 

 

 

 

 

davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktiva

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

5.252

AC

23.875

23.875

 

 

 

 

4.758

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung

 

9.486

FVOCI

7.516

 

 

7.516

 

 

7.516

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung

 

466

FVOCI

456

 

457

 

 

 

457

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

1.438

FVTPL

2.199

 

 

 

2.199

 

2.198

Passiva

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

 

118.762

AC

116.402

116.402

 

 

 

 

115.071

Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

586

FVTPL

478

 

 

 

478

 

478

a

Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf oder Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.

b

Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 2,8 Mrd. € (31. Dezember 2020: 2,0 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zins-Swaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/Währungs-Swaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, deren beizulegende Zeitwerte jedoch angegeben werden

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2021

31.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Level 1

Level 2

Level 3a

Summe

Level 1

Level 2

Level 3a

Summe

Aktiva

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgereichte Darlehen und Forderungen

 

5.252

 

5.252

 

4.758

 

4.758

Passiva

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

94.637

23.661

464

118.762

87.384

26.798

889

115.071

davon: Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten

91.260

11.685

452

103.397

83.238

13.549

868

97.655

davon: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

 

4.090

 

4.090

 

5.393

 

5.393

davon: Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen

 

565

 

565

 

586

 

586

davon: Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall

3.377

 

12

3.389

4.146

0

21

4.167

davon: Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten

 

7.321

 

7.321

 

7.270

 

7.270

a

Abspaltung eingebetteter Derivate; beizulegender Zeitwert des Gesamtinstruments ist als Level 1 zu klassifizieren.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2021

31.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Level 1

Level 2

Level 3

Summe

Level 1

Level 2

Level 3

Summe

Aktiva

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

 

 

9.486

9.486

 

 

7.516

7.516

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

 

0

0

 

 

0

0

Sonstige finanzielle Vermögenswerte – Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

 

 

0

0

 

 

 

0

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

145

77

10

232

133

62

8

203

Eigenkapitalinstrumente

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

29

 

437

466

 

 

457

457

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

 

 

3

3

 

 

3

3

Derivative finanzielle Vermögenswerte

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivate ohne Hedge-Beziehung

 

286

916

1.202

 

207

1.785

1.992

Derivate mit Hedge-Beziehung

 

1.560

 

1.560

 

2.047

 

2.047

Passiva

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivate ohne Hedge-Beziehung

 

579

7

586

 

341

137

478

Derivate mit Hedge-Beziehung

 

118

 

118

 

386

 

386

Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. Folglich sind die in EUR oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen grundsätzlich als Level 1 qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente umfassen eine Vielzahl von Investments in strategische, nicht-börsennotierte Einzelpositionen. Die Deutsche Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen, da für die Beteiligungen keine kurzfristigen Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im Zeitpunkt der Veräußerung eines Investments wird der gesamte kumulierte Gewinn oder Verlust in die Gewinnrücklagen reklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen basieren auf geschäftspolitischen Investitionsentscheidungen.

Investments in Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

in Mio. €

 

 

 

2021

2020

Beizulegender Zeitwert zum 31. Dezember

466

457

Erfolgswirksam erfasste Dividenden

0

1

davon: für in der Berichtsperiode abgegangene Investments

0

0

davon: für zum Stichtag noch im Bestand befindliche Investments

0

0

Beizulegender Zeitwert von in der Berichtsperiode abgegangenen Instrumenten zum Zeitpunkt der Ausbuchung

249

52

In der Berichtsperiode aus dem sonstigen Ergebnis in die Gewinnrücklagen reklassifizierte kumulierte Gewinne

121

7

davon: aus der Veräußerung von Investments

121

7

In der Berichtsperiode aus dem sonstigen Ergebnis in die Gewinnrücklagen reklassifizierte kumulierte Verluste

1

0

davon: aus der Veräußerung von Investments

1

0

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital­instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte

Derivative finanzielle
Vermögenswerte zum
beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam:
Aktienoptionen

Derivative finanzielle
Vermögenswerte zum
beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam:
in Verträge eingebettete Strom­termin­geschäfte

Derivative finanzielle
Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam:
in Verträge eingebettete Strom­termin­geschäfte

Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Put-Option über Anteile

Buchwert zum 1. Januar 2021

457

889

805

77

(129)

0

Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3)

88

86

0

0

0

0

Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste)

0

(736)

(509)

(96)

(3)

0

Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne)

0

182

773

194

130

22

Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen

(133)

0

 

0

0

0

Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen

261

0

 

0

0

0

Abgänge

(239)

0

(847)

0

0

0

Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen

3

43

0

16

(5)

0

Buchwert zum 31. Dezember 2021

437

464

222

191

(7)

22

Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 426 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode verweisen wir auf die vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert von 29 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 258 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 31. Dezember 2021 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 7 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 161 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße erwartete Umsatzerlöse (Bandbreite von 3,1 bis 16) angewendet. Entsprechend den individuellen Gegebenheiten wurde bei den Multiples das 25 %-Quantil, der Median oder das 75 %-Quantil verwendet. Wären für die Multiples und für die erwarteten Umsatzerlöse andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der Tabelle Sensitivitäten der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter dargestellt. Weiterhin sind mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 11 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Zur Entwicklung der Buchwerte im Berichtsjahr verweisen wir auf die vorstehende Tabelle.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 464 Mio. € um in von T‑Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T‑Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T‑Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T‑Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Risikoloser Zins und Spread wurden getrennt voneinander simuliert. Zum aktuellen Abschluss-Stichtag wurden für die verschiedenen Rating-Stufen der Anleihen folgende Zinsvolatilitäten und Spreads verwendet:

Zur Entwicklung der Buchwerte im Berichtsjahr verweisen wir auf die vorstehende Tabelle.

Verwendete Zinsvolatilitäten und Spreads nach Rating-Stufen

in %

 

 

 

Zinsvolatilität
(absoluter Wert)

Spread

BBB+

0,2 %−0,3 %

0,2 %−1,2 %

BBB-

0,6 %−0,8 %

0,3 %−1,8 %

BB+/BB

0,8 %−1,0 %

0,6 %−2,9 %

Für den nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 3 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Wäre der risikolose Zins am Abschluss-Stichtag um 50 Basispunkte höher (niedriger) gewesen, wäre der beizulegende Zeitwert der Optionen um 120 Mio. € niedriger (um 150 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 82 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im Berichtszeitraum wurden drei Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem jeweiligen gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 499 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital-
instrumente zum beizu­legenden
Zeitwert über das sonstige Ergebnis

Derivative finanzielle
Vermögens­werte zum
beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam:
in emittierte Anleihen
eingebettete
Kündigungsrechte

Derivative finanzielle Vermögens­werte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Aktienoptionen

Derivative finanzielle Vermögens­werte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Strom­­termin­geschäfte

Derivative finanzielle Verbindlich­keiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Strom­­termin­geschäfte

Derivative finanzielle Vermögens­werte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Put-Option über Anteile

Multiple nächst höheres Quantil

111

 

 

 

 

 

Multiple nächst niedrigeres Quantil

(81)

 

 

 

 

 

Erwartete Umsatzerlöse +10 %

15

 

 

 

 

 

Erwartete Umsatzerlöse -10 %

(15)

 

 

 

 

 

Zinsvolatilitätb +10 %

 

51

 

 

 

 

Zinsvolatilitätb -10 %

 

(46)

 

 

 

 

Spread-Kurvec +50 Basispunkte

 

(197)

 

 

 

 

Spread-Kurvec -50 Basispunkte

 

254

 

 

 

 

Mean Reversiond +100 Basispunkte

 

(32)

 

 

 

 

Mean Reversiond -100 Basispunkte

 

39

 

 

 

 

Zukünftige Energiepreise +10 %

 

 

 

60

33

 

Zukünftige Energiepreise -10 %

 

 

 

(73)

(33)

 

Zukünftige Energie­produktionsmenge +5 %

 

 

 

29

8

 

Zukünftige Energie­produktionsmenge -5 %

 

 

 

(40)

(8)

 

Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse +100 %

 

 

 

10

6

 

Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse von Null

 

 

 

(22)

(6)

 

Aktienkursvolatilitätf +10 %

 

 

33

 

 

 

Aktienkursvolatilitätf -10 %

 

 

(32)

 

 

 

Volatilität des beizulegenden Zeitwerts der Anteile +10 %

 

 

 

 

 

3

Volatilität des beizulegenden Zeitwerts der Anteile -10 %

 

 

 

 

 

(3)

Beizulegender Zeitwert der Anteile +10 %

 

 

 

 

 

(20)

Beizulegender Zeitwert der Anteile -10 %

 

 

 

 

 

22

a

Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.

b

Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.

c

Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu bezahlenden Zinsen und risikolosen Zinsen. Für die Sensitivitätsberechnung wird für die Spread-Kurve ein Minimum von Null gesetzt, d. h. negative Spreads sind ausgeschlossen.

d

Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.

e

Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.

f

Die Aktienkursvolatilität gibt die Schwankungsbreite des Basiswertes über die Restlaufzeit einer Option an.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet minus 7 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T‑Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 191 Mio. €. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T‑Mobile US. Die Verträge wurden mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn. Für ein Energy Forward Agreement wird der kommerzielle Produktionsbeginn für 2023 erwartet, für die übrigen hat er bereits stattgefunden. Die Laufzeiten der Verträge, bei denen der Produktionsbeginn bereits begonnen hat, enden zwischen 2029 und 2035. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivat bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T‑Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der künftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T‑Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 4.057 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den künftigen Energiepreisen auf den betreffenden Märkten. Für einen Zeitraum von etwa 5 Jahren sind in der Regel Marktpreise beobachtbar, darüber hinaus ist die Marktliquidität gering. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den künftigen Preisen für Renewable Energy Credits, die in der Regel für den Zeitraum jenseits von etwa drei Jahren nicht beobachtbar sind. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T‑Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 17,09 €/MWh und 56,99 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 15,92 €/MWh und 50,70 €/MWh verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 52 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Am Abschluss-Stichtag ist der errechnete beizulegende Zeitwert aus Sicht der Deutschen Telekom für alle Stromtermingeschäfte positiv und beträgt für die Vermögenswerte in Euro umgerechnet insgesamt 253 Mio. € und für die Verbindlichkeiten 81 Mio. €. Aufgrund der in letzter Zeit beobachtbaren Markt- und Preisentwicklungen wurde das Bewertungsmodell im Berichtszeitraum neu kalibriert. Wären für die künftigen Energiepreise, für die künftige Energieproduktionsmenge und für die künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 210 Mio. € für unrealisierte Gewinne der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Nach Einschätzung der T‑Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde – mit Ausnahme der nachfolgend erläuterten, von Sprint abgeschlossenen Verträge – im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 12 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Auch bei den von Sprint abgeschlossenen Verträgen haben nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate. Aufgrund der Vorschriften für Unternehmenszusammenschlüsse sind jedoch die sich bei der Bewertung jeweils ergebenden Beträge als derivative finanzielle Vermögenswerte erfasst, weshalb für diese Verträge keine noch zu amortisierenden Beträge existieren. An den nachfolgenden Abschluss-Stichtagen werden die Effekte aus der periodischen Bewertung der Derivate in voller Höhe in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) erfasst.

In den Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerten sind mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 222 Mio. € derivative finanzielle Vermögenswerte enthalten, die aus erworbenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T‑Mobile US resultieren. Die jederzeit ausübbaren Aktienoptionen haben eine Laufzeit bis 2024, können teilweise zu festen sowie teilweise zu variablen Kaufpreisen ausgeübt werden und werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden neben dem am Markt beobachtbaren Aktienkurs und den risikolosen Zinssätzen auch durchschnittliche, aus historischen und aktuellen Werten abgeleitete Aktienkursvolatilitäten der T‑Mobile US und vergleichbarer Unternehmen verwendet, da diese zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen Eingangsparameter darstellen als ausschließlich aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Aktienkursvolatilität verwendete Wert lag bei 27,3 % und stellt nach unserer Einschätzung den besten Schätzwert dar. Am Abschluss-Stichtag beträgt der errechnete beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen 494 Mio. €. Wäre für die Aktienkursvolatilität ein anderer Wert verwendet worden, hätte sich ein anderer beizulegender Zeitwert errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Optionen haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung ergebende Fair Value von in Euro umgerechnet 1.005 Mio. € (vor Abzug von Transaktionskosten) nicht bilanziert. Vielmehr wird dieser Betrag über die Laufzeit der Optionen ertragswirksam amortisiert. Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Optionen mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Optionsbewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstiges Finanzergebnis) saldiert. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses sowie des risikolosen Zinses zurückzuführen. In der Berichtsperiode wurden die Aktienoptionen teilweise ausgeübt. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

In den Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerten ist mit einem Buchwert von 22 Mio. € ein derivativer finanzieller Vermögenswert enthalten, der aus einer in der Berichtsperiode erworbenen Option zum Verkauf der Anteile an der Cellnex NL resultiert (Put-Option). Die Option wurde zeitgleich mit den Anteilen erworben, Optionsstillhalterin ist Cellnex. Der Ausübungspreis der Option entspricht grundsätzlich dem beizulegenden Zeitwert der Anteile, wobei jedoch für den Fall der Ausübung bis zum Ende des vierten Laufzeitjahres feste Mindestausübungspreise vereinbart sind. Die jederzeit ausübbare Option hat eine Laufzeit bis 2026 und wird mit einem Optionspreismodell bewertet. Unter Berücksichtigung der Volatilitäten vergleichbarer Unternehmen wurde für die Bewertung eine Anteilspreisvolatilität von 20 % verwendet, die nach unserer Einschätzung den besten Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Parameter darstellt. Der ebenfalls nicht beobachtbare beizulegende Zeitwert der Anteile hat sich seit dem Erwerb der Option nicht verändert und beläuft sich am Abschluss-Stichtag auf 0,4 Mrd. €. Der errechnete beizulegende Zeitwert der Option beträgt am Abschluss-Stichtag 133 Mio. €. Wären für die Anteilspreisvolatilität und den beizulegenden Zeitwert der Anteile andere Werte verwendet worden, hätte sich ein anderer beizulegender Zeitwert errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Die Gegenleistung (im Sinne der IFRS) der Deutschen Telekom für den Anteilserwerb entsprach dem beizulegenden Zeitwert der Anteile, der Transaktionspreis der Option betrug Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Option haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung ergebende Fair Value von 129 Mio. € nicht bilanziert. Vielmehr wird dieser Betrag über vier Jahre ertragswirksam amortisiert. Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Option mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Optionsbewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte), als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Die Wertänderung im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der beizulegende Zeitwert der Anteile seit Erwerb unverändert blieb, während die Option Mindestausübungspreise gewährt. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrages in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Weitere Informationen zu dieser Transaktion finden Sie im Kapitel „Grundlagen und Methoden“ im Abschnitt „Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen“ unter „Zusammenlegung des Funkturmgeschäfts in den Niederlanden und Errichtung eines Infrastrukturfonds“.

Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge

in Mio. €

 

 

 

 

Energy Forward Agreements

Aktien­optionen

Put-Option über Anteile

Bewertung bei erstmaliger Erfassung

173

1.005

0

Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum)

0

0

129

In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge

(18)

(127)

0

In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge

(10)

(201)

(19)

Kursdifferenzen

1

(49)

0

Abgänge in der aktuellen Berichtsperiode

0

(372)

0

Nicht amortisierte Beträge zum 31. Dezember 2021

146

256

111

Für die Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerten sind mit einem Buchwert von 20 Mio. € weitere von Dritten erworbene Optionen zum Kauf von Unternehmensanteilen enthalten. Aus diesen Einzelsachverhalten sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgs­wirksam aus Zinsen und Dividenden

Erfolgswirksam aus der Folgebewertung

Erfolgs­neutral aus der Folge­bewertung

Erfolgs­wirksam aus Abgang

Netto­ergebnis

 

 

 

zum beizu­legenden Zeitwert

Währungs­umrech­nung

Wert­berich­tigunga

zum beizu­legenden Zeitwertb

 

 

Schuldinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

2021

16

n.a.

1.140

(288)

n.a.

(123)

745

2020

15

n.a.

(1.207)

(418)

n.a.

(188)

(1.798)

Schuldinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2021

11

0

n.a.

n.a.

n.a.

3

14

2020

16

0

n.a.

n.a.

n.a.

10

26

Schuldinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

2021

0

n.a.

n.a.

(351)

(80)

(63)

(494)

2020

0

n.a.

n.a.

(435)

(19)

(64)

(518)

Eigenkapitalinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2021

0

0

n.a.

n.a.

n.a.

0

0

2020

0

0

n.a.

n.a.

n.a.

8

8

Eigenkapitalinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

2021

0

n.a.

n.a.

n.a.

112

n.a.

112

2020

1

n.a.

n.a.

n.a.

62

n.a.

63

Derivative Finanzinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2021

n.a.

(38)

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

(38)

2020

n.a.

297

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

297

Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

2021

(3.587)

n.a.

(1.417)

(41)

n.a.

n.a.

(5.045)

2020

(3.510)

n.a.

1.462

n.a.

n.a.

n.a.

(2.048)

 

2021

(3.560)

(38)

(278)

(680)

32

(182)

(4.706)

2020

(3.477)

296

255

(853)

43

(234)

(3.970)

a

Der bei den Finanziellen Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesene Betrag entspricht der Veränderung des Buchwerts von mit Inhaberkündigungsrechten ausgestatteten Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften, die in den sonstigen unverzinslichen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

b

Der bei den Schuldinstrumenten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ausgewiesene Betrag stellt den Nettobetrag nach Abzug der erfolgswirksamen Effekte aus der Wertberichtigung in Höhe von -414 Mio. € dar.

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgs­wirksam aus Zinsen und Dividenden

Erfolgswirksam aus der Folgebewertung

Erfolgs­neutral aus der Folge­bewertung

Erfolgs­wirksam aus Abgang

Netto­ergebnis

 

 

 

 

zum beizu­legenden Zeitwert

Währungs­umrech­nung

Wert­berich­tigunga

zum beizu­legenden Zeitwertb

 

 

 

Schuldinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

2021

16

n.a.

1.140

(288)

n.a.

(123)

745

 

2020

15

n.a.

(1.207)

(418)

n.a.

(188)

(1.798)

 

Schuldinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2021

11

0

n.a.

n.a.

n.a.

3

14

 

2020

16

0

n.a.

n.a.

n.a.

10

26

 

Schuldinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

2021

0

n.a.

n.a.

(351)

(80)

(63)

(494)

 

2020

0

n.a.

n.a.

(435)

(19)

(64)

(518)

 

Eigenkapitalinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2021

0

0

n.a.

n.a.

n.a.

0

0

 

2020

0

0

n.a.

n.a.

n.a.

8

8

 

Eigenkapitalinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

2021

0

n.a.

n.a.

n.a.

112

n.a.

112

 

2020

1

n.a.

n.a.

n.a.

62

n.a.

63

 

Derivative Finanzinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2021

n.a.

(38)

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

(38)

 

2020

n.a.

297

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

297

 

Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

2021

(3.587)

n.a.

(1.417)

(41)

n.a.

n.a.

(5.045)

 

2020

(3.510)

n.a.

1.462

n.a.

n.a.

n.a.

(2.048)

 

 

2021

(3.560)

(38)

(278)

(680)

32

(182)

(4.706)

 

2020

(3.477)

296

255

(853)

43

(234)

(3.970)

 

a

Der bei den Finanziellen Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesene Betrag entspricht der Veränderung des Buchwerts von mit Inhaberkündigungsrechten ausgestatteten Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften, die in den sonstigen unverzinslichen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

b

Der bei den Schuldinstrumenten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ausgewiesene Betrag stellt den Nettobetrag nach Abzug der erfolgswirksamen Effekte aus der Wertberichtigung in Höhe von -414 Mio. € dar.

Die Zinsen aus Finanzinstrumenten werden im Zinsergebnis, die Dividenden im sonstigen Finanzergebnis (Beteiligungsergebnis) ausgewiesen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Angabe 28 „Zinsergebnis“ und Angabe 30 „Sonstiges Finanzergebnis“.

Die übrigen Komponenten des Nettoergebnisses werden grundsätzlich im sonstigen Finanzergebnis erfasst. Davon ausgenommen sind die der Bewertungskategorie Schuldinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten und Schuldinstrumente bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis zuzuordnenden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Ergebnisse aus Stromtermingeschäften und aus von Dritten erhaltenen Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an assoziierten Unternehmen werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Angabe 2 „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“.

In das Ergebnis aus der Folgebewertung der Finanzinstrumente, die der Bewertungskategorie zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam zugeordnet sind (Verluste in Höhe von netto 288 Mio. €), gehen sowohl Zins- als auch Währungseffekte ein. Die Gewinne aus der Währungsumrechnung von den der Bewertungskategorie Schuldinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten zugeordneten finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 1.140 Mio. € resultieren überwiegend aus der konzerninternen Weiterleitung von Darlehen, welche die Finanzierungsgesellschaft der Deutschen Telekom, die Deutsche Telekom International Finance B.V., in Fremdwährung am Kapitalmarkt aufgenommen hat. Diesen stehen entsprechende Währungskursverluste aus den Kapitalmarktverbindlichkeiten gegenüber (1.417 Mio. €). Hierin enthalten sind Währungsgewinne aus Derivaten, die die Deutsche Telekom im Rahmen des Hedge Accountings als Sicherungsinstrumente im Währungsbereich eingesetzt hat (446 Mio. €; 2020: Verluste in Höhe von 452 Mio. €). Das Zinsergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten der Bewertungskategorie Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten (Aufwendungen in Höhe von 3.587 Mio. €) schließt im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus Anleihen und aus sonstigen (verbrieften) Finanzverbindlichkeiten ein. Ferner werden darunter auch Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung und Zinserträge aus der Abzinsung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen subsumiert. Nicht enthalten sind jedoch die Zinsaufwendungen und Zinserträge aus Zinsderivaten, welche die Deutsche Telekom im Berichtsjahr im Rahmen von Fair Value Hedges als Sicherungsinstrumente zur Absicherung des Zeitwertrisikos finanzieller Verbindlichkeiten eingesetzt hat.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Angabe 28 „Zinsergebnis“.

Grundsätze des Risiko-Managements. Die Deutsche Telekom unterliegt hinsichtlich ihrer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen insbesondere Risiken aus der Veränderung der Wechselkurse, der Zinssätze und der Börsenkurse. Ziel des finanziellen Risiko-Managements ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden je nach Einschätzung des Risikos ausgewählte derivative und nicht derivative Sicherungsinstrumente (Sicherungsgeschäfte) eingesetzt. Grundsätzlich werden jedoch nur die Risiken besichert, die Auswirkungen auf den Cashflow des Konzerns haben. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz. Zur Minderung des Ausfallrisikos werden die Sicherungsinstrumente grundsätzlich nur mit führenden Finanzinstituten mit einem Kredit-Rating von mindestens BBB+/Baa1 abgeschlossen. Zudem wird über Collateral-Vereinbarungen grundsätzlich mit allen Kernbanken das Ausfallrisiko für derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert minimiert. Abhängig vom Rating, von der Kursentwicklung und vom Credit Default Swap-Level des Kontrahenten werden darüber hinaus die Limits für Geldanlagen festgelegt und täglich überwacht.

Die Grundzüge der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risiko-Management obliegen der Konzern-Treasury. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risikoausmaßes informiert wird.

Treasury betrachtet das effektive Management des Marktrisikos als eine seiner Hauptaufgaben. Die wesentlichen Risiken liegen hierbei im Währungs- und Zinsbereich.

Währungsrisiken. Die Währungskursrisiken der Deutschen Telekom resultieren aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen und operativen Tätigkeiten. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cashflows des Konzerns beeinflussen. Fremdwährungsrisiken, welche die Cashflows des Konzerns nicht beeinflussen (d. h. die Risiken, die aus der Umrechnung des Abschlusses der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausländischer Unternehmenseinheiten in die Konzern-Berichterstattungswährung resultieren), bleiben hingegen grundsätzlich ungesichert. Unter Umständen kann die Deutsche Telekom jedoch auch dieses Fremdwährungsrisiko absichern.

Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren u. a. aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen. Die Deutsche Telekom sichert diese Risiken. Falls die Risikoposition 100 Mio. € übersteigt, obliegt die Sicherungsstrategie einer speziellen Entscheidung des Vorstands. Liegt die Risikoposition unter 100 Mio. €, führt die Konzern-Treasury die Währungssicherung selbstständig durch. Zum Abschluss-Stichtag unterlag die Deutsche Telekom keinen wesentlichen Risiken aus auf Fremdwährung lautenden Transaktionen im Investitionsbereich.

Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Group Treasury sichert diese Risiken. Zur Umwandlung von auf fremde Währung lautenden finanziellen Verpflichtungen und konzerninternen Darlehen in die funktionalen Währungen der Konzernunternehmen werden Zins-/Währungs-Swaps und Devisenderivate eingesetzt.

Zum Abschluss-Stichtag bestehen die auf ausländische Währungen lautenden Verbindlichkeiten, für die Währungsrisiken gesichert sind, hauptsächlich aus Anleihen in US-Dollar und Britischen Pfund. Die Deutsche Telekom war aufgrund dieser Sicherungsaktivitäten zum Abschluss-Stichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im Finanzierungsbereich ausgesetzt.

Im operativen Bereich wickeln die Konzernunternehmen ihre Aktivitäten überwiegend in ihrer jeweiligen funktionalen Währung ab. Auszahlungen außerhalb der jeweiligen funktionalen Währung führen zu Fremdwährungsrisiken im Konzern. Diese betreffen im Wesentlichen Zahlungen für Telekommunikationsleistungen (Beschaffung von Netztechnik und Mobilfunk-Geräten sowie Zahlungen an internationale Telekommunikationsgesellschaften und für die Bereitstellung von Anschlussleistungen) und IT-Leistungen (Beschaffung von IT-Hardware, Software und Services). Zur Sicherung setzt die Deutsche Telekom in der Regel Devisenderivate ein. Die Deutsche Telekom war aufgrund dieser Sicherungsaktivitäten zum Abschluss-Stichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt.

Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Neben Währungsrisiken unterliegt die Deutsche Telekom Zinsänderungsrisiken und Preisrisiken von Beteiligungen. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschluss-Stichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschluss-Stichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.

Währungsrisiken im Sinne von IFRS 7 entstehen durch Finanzinstrumente, welche in einer von der funktionalen Währung abweichenden Währung denominiert und monetärer Art sind; wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung bleiben unberücksichtigt. Als relevante Risikovariablen gelten grundsätzlich alle nicht funktionalen Währungen, in denen die Deutsche Telekom Finanzinstrumente kontrahiert hat.

Den Währungssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde: Wesentliche originäre monetäre Finanzinstrumente (flüssige Mittel, Forderungen, verzinsliche Wertpapiere bzw. gehaltene Fremdkapitalinstrumente, verzinsliche Schulden, Leasing-Verbindlichkeiten, unverzinsliche Verbindlichkeiten) sind entweder unmittelbar in funktionaler Währung denominiert oder werden durch den Einsatz von Derivaten in die funktionale Währung transferiert. Währungskursänderungen haben daher keine Auswirkungen auf Ergebnis oder Eigenkapital.

Gehaltene Eigenkapitalinstrumente sind nicht monetär und demnach mit keinem Währungsrisiko im Sinne des IFRS 7 verbunden.

Zinserträge und -aufwendungen aus Finanzinstrumenten werden ebenfalls entweder direkt in funktionaler Währung erfasst oder mittels Derivateeinsatz in die funktionale Währung überführt. Daher können auch diesbezüglich keine Auswirkungen auf die betrachteten Größen entstehen.

Bei zur Absicherung von Währungsrisiken designierten Fair Value Hedges gleichen sich die wechselkursbedingten Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig in derselben Periode in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Demzufolge sind auch diese Finanzinstrumente nicht mit Währungsrisiken in Bezug auf Ergebnis- oder Eigenkapitalwirkung verbunden.

Zins-/Währungs-Swaps sind stets originären Grundgeschäften zugeordnet, sodass auch aus diesen Instrumenten keine Währungswirkungen entstehen.

Die Deutsche Telekom ist demnach nur Währungsrisiken aus bestimmten Devisenderivaten ausgesetzt. Dabei handelt es sich zum einen um Devisenderivate, die in eine wirksame Cashflow Hedge-Beziehung zur Absicherung wechselkursbedingter Zahlungsschwankungen nach IFRS 9 eingebunden sind. Kursänderungen der diesen Geschäften zugrunde liegenden Währungen haben Auswirkungen auf die Sicherungsrücklagen im Eigenkapital und auf den beizulegenden Zeitwert dieser Sicherungsinstrumente. Zum anderen handelt es sich um die Devisenderivate, welche weder in eine Sicherungsbeziehung nach IFRS 9 noch in eine Sicherungsbeziehung mit bereits bilanzierten Grundgeschäften (Natural Hedge) eingebunden sind. Diese Derivate dienen der Sicherung von Planpositionen. Kursänderungen der solchen Finanzinstrumenten zugrunde liegenden Währungen wirken sich auf das sonstige Finanzergebnis (Bewertungsergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten an den beizulegenden Zeitwert) aus.

Wenn der Euro zum 31. Dezember 2021 gegenüber sämtlichen Währungen um 10 % aufgewertet (abgewertet) gewesen wäre, wären die Sicherungsrücklagen im Eigenkapital und die beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsinstrumente vor Steuern um 13 Mio. € höher (niedriger) (31. Dezember 2020: 23 Mio. € höher (niedriger)) gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von 13 Mio. € ergibt sich im Wesentlichen aus den Währungssensitivitäten EUR/USD: 16 Mio. €, EUR/GBP: -7 Mio. € und EUR/CHF: 4 Mio. €. Wenn der Euro gegenüber sämtlichen Währungen zum 31. Dezember 2021 um 10 % aufgewertet (abgewertet) gewesen wäre, wären das sonstige Finanzergebnis und die beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsinstrumente vor Steuern um 31 Mio. € niedriger (höher) (31. Dezember 2020: 137 Mio. € höher (niedriger)) gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von -31 Mio. € ergibt sich im Wesentlichen aus den Währungssensitivitäten EUR/USD: -72 Mio.€ , EUR/GBP: 34 Mio.  und EUR/HUF: 5 Mio. €.

Zinsrisiken. Die Deutsche Telekom unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Euro-Zone und in den USA. Die Zinsrisiken werden im Rahmen des Zins-Managements gesteuert. Für die Verschuldungsposition in Euro wird jährlich ein maximaler, variabler Anteil festgelegt. Die Verschuldungsposition der T‑Mobile US in US-Dollar wird vorrangig über festverzinsliche Schuldinstrumente,  die teilweise kündbar sind, determiniert. Die Zusammensetzung des Verbindlichkeiten-Portfolios (Verhältnis von fix/variabel) wird sowohl über die Begebung originärer Finanzinstrumente sowie bei Bedarf zusätzlich durch den Einsatz von derivativen Instrumenten gesteuert.

Unter Einbeziehung der derivativen Sicherungsinstrumente waren 2021 durchschnittlich 46 % (2020: 44 %) der Verschuldungsposition in Euro variabel verzinslich. Im Verlauf des Berichtsjahres gab es keine wesentlichen Schwankungen. In US-Dollar hat sich – im Vergleich zu 2020 – der durchschnittliche variable Anteil von 8 % auf 0 % reduziert, hauptsächlich verursacht durch Neuemissionen festverzinslicher Anleihen der T‑Mobile US.

Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie ggf. auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde: Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.

Bei zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken designierten Fair Value Hedges gleichen sich die zinsbedingten Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft nahezu vollständig in derselben Periode in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Demzufolge sind zinsbedingte Marktbewertungsänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft weitgehend ergebnisneutral und unterliegen deshalb keinen Zinsänderungsrisiken.

Marktzinssatzänderungen betreffen bei Zinsderivaten in Fair Value Hedges jedoch die Höhe der Zinszahlungen, wirken sich damit auf das Zinsergebnis aus und gehen demzufolge in die Berechnung der ergebnisbezogenen Sensitivitäten ein.

Marktzinssatzänderungen bei Finanzinstrumenten, die als Sicherungsinstrumente im Rahmen eines Cashflow Hedges zur Absicherung zinsbedingter Zahlungsschwankungen designiert wurden, haben Auswirkungen auf die Sicherungsrücklage im Eigenkapital und werden daher bei den eigenkapitalbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.

Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cashflow Hedges gegen Zinsänderungsrisiken designiert sind, aus und gehen demzufolge in die Berechnung der ergebnisbezogenen Sensitivitäten mit ein.

Außerdem wirken sich Marktzinssatzänderungen auf den Buchwert von zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen aus. Diese Wertänderungen werden jedoch nicht gesteuert.

Marktzinssatzänderungen bei Zinsderivaten (Zins-Swaps, Zins-/Währungs-Swaps), die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IFRS 9 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das sonstige Finanzergebnis und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. Währungsderivate unterliegen keinen Zinsänderungsrisiken und haben daher keinen Einfluss auf die Zinssensitivitäten.

Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2021 um 100 Basispunkte höher gewesen wäre, wäre das Ergebnis vor Steuern um 272 Mio. € (31. Dezember 2020: 199 Mio. €) geringer gewesen. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2021 um 100 Basispunkte niedriger gewesen wäre, wäre das Ergebnis vor Steuern um 263 Mio. € (31. Dezember 2020: 198 Mio. €) höher gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von 263 Mio. € bzw. -272 Mio. € ergibt sich im Wesentlichen aus potenziellen Effekten aus Zinsderivaten von 262 Mio. € bzw. -262 Mio. €. Darüber hinaus resultieren potenzielle Effekte aus den von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen von -22 Mio. € bzw. 23 Mio. €, dem Forward-Geschäft zur Preissicherung des künftigen Erwerbs von T‑Mobile‑US Aktien von 4 Mio. € bzw. -4 Mio. € und aus den von T‑Mobile US abgeschlossenen Energy Forward Agreements von 12 Mio. € bzw. -23 Mio. €. Die potenziellen Effekte aus Zinsderivaten werden teilweise kompensiert durch gegenläufige Wertentwicklungen bei nicht derivativen Finanzinstrumenten, die jedoch aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften nicht abgebildet werden. In dieser Simulation sind die Effekte aus den Optionen, die in den von T‑Mobile US emittierten Anleihen eingebettet sind, nicht enthalten. Die hieraus entstehenden Sensitivitäten sind in der vorstehenden Tabelle „Sensitivitäten der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter“ angegeben. Die Effekte aus den übrigen, vorstehend dargestellten Level 3 zugeordneten Finanzinstrumenten sind jedoch enthalten. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2021 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wären die Sicherungs- und Bewertungsrücklagen im Eigenkapital vor Steuern um 129 Mio. € höher (129 Mio. € geringer) (31. Dezember 2020: 271 Mio. € höher (271 Mio. € geringer)) gewesen.

Sonstige Preisrisiken. IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von Risikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariablen kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes infrage.

Wenn der Aktienkurs der T‑Mobile US zum 31. Dezember 2021 um 10 % höher (niedriger) gewesen wäre, wäre der beizulegende Zeitwert von unbedingten Termingeschäften und gehaltenen Optionen auf Anteile an T‑Mobile US um 350 Mio. € höher (um 335 Mio. € geringer) (31. Dezember 2020: 384 Mio. € höher (359 Mio. € geringer)) gewesen. Darüber hinaus existieren außer den vorstehend dargestellten wertbildenden Faktoren der Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente zum Abschluss-Stichtag keine wesentlichen sonstigen Preisrisiken.

Die Deutsche Telekom ist aus ihrem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Im Finanzierungsbereich werden Geschäfte grundsätzlich nur mit Kontrahenten mit einem Kredit-Rating von mindestens BBB+/Baa1 abgeschlossen, verbunden mit einem laufenden Bonitäts-Management-System. Im operativen Geschäft werden die Außenstände bereichsbezogen, also dezentral fortlaufend überwacht. Ausfallrisiken wird mittels Einzelwertberichtigungen und auf Portfolio-Ebene ermittelten Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das Geschäft mit Großkunden, insbesondere internationalen Carriern, unterliegt einer gesonderten Bonitätsüberwachung. Gemessen an dem gesamten Risikoausmaß aus dem Ausfallrisiko sind die Forderungen gegenüber diesen Kontrahenten jedoch nicht so groß, dass sie außerordentliche Risikokonzentrationen begründen würden.

Maximales Kreditrisiko finanzieller Vermögenswerte

in Mio. €

 

 

 

Klassen von Finanzinstrumenten (IFRS 7)

Bewertungskategorie (IFRS 9)

2021a

2020

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

AC

5.249

4.733

FVOCI

0

0

FVTPL

233

203

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

AC

7.624

13.012

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

AC

6.062

6.128

FVOCI

9.633

7.516

FVTPL

1

0

Vertragsvermögenswerte (IFRS 15)

n.a.

2.054

1.966

Leasing-Forderungen

n.a.

228

248

a

Einschließlich der zum 31. Dezember 2021 in den Vermögenswerten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Vermögenswerte der T-Mobile Netherlands.

Entwicklung der Wertberichtigungena

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeiner Ansatz

Vereinfachter Ansatz

 

Erwartete 12-Monats-Kreditverluste

Erwartete Kreditverluste über die Gesamtlaufzeit

 

Stufe 1 – Keine Veränderung des Kreditrisikos seit Ersterfassung

Stufe 2 – Signifikant erhöhtes Kreditrisiko seit Ersterfassung, ohne beeinträchtigte Bonität

Stufe 3 – Beeinträchtigte Bonität zum Abschluss-Stichtag (nicht bereits bei Erwerb/Ausreichung wertgemindert)

 

 

 

 

 

Zahlungs­mittel und Zahlungs­mittel­äquivalente

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Zahlungs­mittel und Zahlungs­mittel­äquivalente

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Zahlungs­mittel und Zahlungs­mittel­äquivalente

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Vertrags­vermögens­werte

Leasing-Vermögens­werte

 

AC

AC

FVOCI

AC

AC

FVOCI

AC

AC

FVOCI

AC

FVOCI

n.a.

n.a.

1. Januar 2021

0

(4)

0

0

0

0

0

(10)

0

(1.313)

(280)

(38)

0

Umbuchung wegen Geschäftsmodelländerung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(1)

 

 

 

Zugänge

 

 

 

 

 

 

 

(5)

 

(596)

(351)

(34)

 

Verbrauch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

384

305

34

 

Auflösung

 

1

 

 

 

 

 

 

 

213

 

6

 

Sonstiges

 

 

 

 

 

 

 

 

 

92

 

2

 

Fremdwährungseffekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(4)

(31)

(8)

 

31. Dezember 2021

0

(3)

0

0

0

0

0

(15)

0

(1.225)

(357)

(38)

0

a

Einschließlich der zum 31. Dezember 2021 in den Vermögenswerten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Wertberichtigungen der T-Mobile Netherlands.

Es ergaben sich keine wesentlichen Übertragungen im Allgemeinen Ansatz.

Bonität der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2021a

31.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bislang vertrags­gemäß erfüllt

Bereits Leistungs­störungen aufgetreten

Not­leidend

Summe

Bislang vertrags­gemäß erfüllt

Bereits Leistungs­störungen aufgetreten

Not­leidend

Summe

Allgemeiner Ansatz (kurzfristig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwartete 12-Monats-Kreditverluste (Stufe 1)

11.291

 

 

11.291

15.909

 

 

15.909

Erwartete Kreditverluste über die Gesamtlaufzeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Signifikanter Anstieg des Kreditrisikos, jedoch nicht abgewertet (Stufe 2)

 

83

 

83

 

158

 

158

Zum Abschluss-Stichtag wertgemindert, jedoch nicht mit bereits bei Erwerb/Ausreichung beeinträchtigter Bonität (Stufe 3)

 

 

52

52

 

 

42

42

 

11.291

83

52

11.426

15.909

158

42

16.109

Allgemeiner Ansatz (langfristig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwartete 12-Monats-Kreditverluste (Stufe 1)

1.449

 

 

1.449

1.650

 

 

1.650

Erwartete Kreditverluste über die Gesamtlaufzeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Signifikanter Anstieg des Kreditrisikos, jedoch nicht abgewertet (Stufe 2)

 

2

 

2

 

1

 

1

Zum Abschluss-Stichtag wertgemindert, jedoch nicht mit bereits bei Erwerb/Ausreichung beeinträchtigter Bonität (Stufe 3)

 

 

1

1

 

 

0

0

 

1.449

2

1

1.452

1.650

1

0

1.651

Vereinfachter Ansatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

15.161

696

1.060

16.917

13.379

489

1.080

14.948

Vertragsvermögenswerte

2.056

29

8

2.093

1.994

8

8

2.010

Leasing-Forderungen

228

 

 

228

239

0

8

247

 

17.445

725

1.068

19.238

15.612

497

1.096

17.205

Finanzielle Vermögenswerte mit bereits bei Erwerb/Ausreichung beeinträchtigter Bonität

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen

 

 

 

0

11

 

 

11

 

30.185

810

1.121

32.116

33.182

656

1.138

34.976

a

Einschließlich der zum 31. Dezember 2021 in den Vermögenswerten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Vermögenswerte der T-Mobile Netherlands.

Angaben zur Saldierung von Finanzinstrumenten

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2021

31.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen aus Liefe­rungen und Leis­tungen

Verbindlich­keiten aus Lieferungen und Leistungen

Derivative finanzielle Vermögens­werte

Derivative finanzielle Verbind­lich­keiten

Forderungen aus Liefe­rungen und Leis­tungen

Verbindlich­keiten aus Lieferungen und Leistungen

Derivative finanzielle Vermögens­werte

Derivative finanzielle Verbind­lich­keiten

Einklagbaren Globalverrechnungsverträgen oder ähnlichen Vereinbarungen unterliegende Bruttobeträge

181

158

1.844

696

465

441

2.254

727

In der Bilanz nach IAS 32.42 saldierte Beträge

(100)

(100)

 

 

(119)

(119)

 

 

In der Bilanz ausgewiesene Nettobeträge

81

58

1.844

696

346

322

2.254

727

Beträge, die einklagbaren Globalverrechnungsverträgen oder ähnlichen Vereinbarungen unterliegen und die nicht alle Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32.42 erfüllen

(23)

(23)

(1.831)

(664)

(28)

(28)

(2.210)

(727)

davon: Beträge im Zusammenhang mit angesetzten Finanzinstrumenten

(23)

(23)

(241)

(241)

(28)

(28)

(693)

(693)

davon: Beträge im Zusammenhang mit finanziellen Sicherheiten (einschließlich Barsicherheiten)

 

 

(1.590)

(423)

 

 

(1.517)

(34)

Nettobeträge

58

35

13

32

318

294

44

0

Saldierungen werden v. a. für Forderungen und Verbindlichkeiten bei der Deutschen Telekom AG sowie der Telekom Deutschland GmbH für die Durchleitung von internationalen Telefongesprächen im Festnetz und bei Roaming-Gebühren im Mobilfunknetz vorgenommen.

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom entsprechend den in Angabe 1 „Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente“ genannten Collateral-Verträgen frei verfügbare Barmittel, die das Ausfallrisiko weiter reduzierten.

An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateral-Verträgen Barsicherheiten. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten (Collaterals) stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 423 Mio. € entsprechende negative Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe zum Abschluss-Stichtag keinen Ausfallrisiken unterlagen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Angabe 11 „Sonstige finanzielle Vermögenswerte“.

Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten innerhalb der finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

Bei einem Großteil der von T‑Mobile US emittierten Anleihen hat T‑Mobile US gemäß der Anleihebedingungen das Recht, die Anleihen zu bestimmten Konditionen vorzeitig zu kündigen. Diese Kündigungsrechte stellen eingebettete Derivate dar und werden gesondert als derivative finanzielle Vermögenswerte in der Konzern-Bilanz angesetzt. Da sie keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Zu den Energy Forward Agreements, für die keine Sicherheiten gestellt werden, wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten.

Für die von Dritten erhaltenen Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen bestehen keine Sicherheiten.

Im Zusammenhang mit Auktionen zum geplanten Erwerb von Spektrumlizenzen haben Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom zusätzlich Barsicherheiten von in Euro umgerechnet 90 Mio. € hinterlegt. Für von Sprint emittierte Verbindlichkeiten mit dem Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall waren am Abschluss-Stichtag Zahlungsmittel von umgerechnet 76 Mio. € als Barsicherheit verpfändet. Diese Barsicherheiten unterliegen keinem wesentlichen Ausfallrisiko.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Angabe 13 „Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten“.

Liquiditätsrisiken. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Angabe 13 „Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten“.

Sicherungsmaßnahmen

Fair Value Hedges. Zur Sicherung des Zeitwertrisikos festverzinslicher Verbindlichkeiten setzt die Deutsche Telekom im Wesentlichen Zins-Swaps und Forward Zins-Swaps („Zahle variabel – Empfange fix“) in EUR, GBP und USD ein. Als Grundgeschäfte wurden festverzinsliche EUR-, GBP- und USD-Anleihen designiert. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der EURIBOR-, der GBP-LIBOR- bzw. USD-LIBOR-Swap-Rate ergeben, werden durch die Wertänderungen dieser Swaps ausgeglichen. Darüber hinaus sind Zins-/Währungs-Swaps hauptsächlich in den Währungspaaren EUR-USD und EUR-GBP als Fair Value Hedges designiert, die zur Sicherung des Zins- und des Währungsrisikos fest verzinslicher Fremdwährungsanleihen dienen und diese in variabel verzinsliche EUR-Anleihen umwandeln Die Wertänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der USD-LIBOR- und der GBP-LIBOR-Swap-Rate sowie des USD- und des GBP-Wechselkurses ergeben, werden durch die Wertänderungen der Zins-/Währungs-Swaps ausgeglichen. Mit den Fair Value Hedges wird also das Ziel verfolgt, fest verzinsliche Anleihen in variabel verzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den beizulegenden Zeitwert (Zinsrisiko bzw. Währungsrisiko) dieser finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung.

Cashflow Hedges – Zinsänderungsrisiken. Zur Sicherung des Zahlungsstromrisikos bestehender und künftiger Verbindlichkeiten setzt die Deutsche Telekom im Wesentlichen Payer-Zins-Swaps und Forward Payer-Zins-Swaps („Zahle fix – Empfange variabel“) ein. Die während des Sicherungszeitraums zu leistenden Zinszahlungen stellen die gesicherten Grundgeschäfte dar und werden auch in diesem Zeitraum erfolgswirksam. Gesicherte Grundgeschäfte können einzelne Verbindlichkeiten, Portfolien von Verbindlichkeiten oder Kombinationen aus Verbindlichkeiten und Derivaten (aggregierte Risikopositionen) sein. Die Zahlungsstromänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der USD-LIBOR-Rate und der EURIBOR-Rate ergeben, werden durch die Zahlungsstromänderungen der Zins-Swaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die variabel verzinslichen Anleihen in festverzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung.

Cashflow Hedges – Währungsrisiken. Zur Sicherung nicht in funktionaler Währung denominierter Zahlungsströme hat die Deutsche Telekom Devisenderivate und Zins-/Währungs-Swaps („Zahle fix – Empfange fix“) abgeschlossen. Die während des Sicherungszeitraums zu leistenden Fremdwährungszahlungen stellen die gesicherten Grundgeschäfte dar und werden auch in diesem Zeitraum erfolgswirksam. Die Laufzeiten der Sicherungsbeziehungen enden in den Jahren 2022 bis 2033. Bei rollierenden Cashflow Hedges zur Absicherung von Währungsrisiken werden kurzfristige Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die jeweils durch entsprechende Anschlussgeschäfte prolongiert werden.

Die Wirksamkeit der Fair Value- und Cashflow Hedges wird zu jedem Abschluss-Stichtag prospektiv anhand der wesentlichen Vertragsmerkmale überprüft und retrospektiv mit einem Effektivitätstest in Form einer statistischen Regressionsrechnung berechnet, für rollierende Währungssicherungen wird der Effektivitätstest mittels Dollar-Offset-Test durchgeführt. Zum Abschluss-Stichtag waren alle designierten Sicherungsbeziehungen hinreichend effektiv.

Absicherung einer Nettoinvestition. Aus den bereits in Vorperioden dedesignierten Absicherungen der Nettoinvestition in T‑Mobile US gegen Schwankungen des US-Dollar-Kassakurses haben sich 2021 keinerlei Effekte ergeben. Die im kumulierten sonstigen Ergebnis erfassten Beträge würden im Falle eines Abgangs der T‑Mobile US reklassifiziert.

Konditionen derivativer Finanzinstrumente in Sicherungsbeziehungen

Beträge in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

2022

 

Nominal­­betrag

Durch­­schnitt­licher Sicherungs­kurs

Durch­­schnittlich erhaltener Sicherungszins

Durch­­schnittlich gezahlter Sicherungszins

Durch­­schnittlich gezahlte Marge

Durch­­schnittlich empfangene Marge

Fair Value Hedges

 

 

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

 

 

 

 

 

EURIBOR

1.000

 

0,4715 %

6M EURIBOR

0,3100 %

 

USD-LIBOR

 

 

 

 

 

 

GBP-LIBOR

 

 

 

 

 

 

Zins-Währungsrisiko

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

 

 

 

 

 

 

GBP/EUR

 

 

 

 

 

 

Übrige

 

 

 

 

 

 

Cashflow Hedges

 

 

 

 

 

 

Währungsrisiko

 

 

 

 

 

 

Kauf

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

288

1,1740

 

 

 

 

GBP/EUR

836

0,9029

6,5000 %

6,5717 %

 

 

Übrige

3

 

 

 

 

 

Verkauf

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

222

1,1983

 

 

 

 

CHF/EUR

9

1,0578

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

 

 

 

 

 

EURIBOR

1.400

 

6M EURIBOR

-0,2574 %

 

0,3214 %

USD-LIBOR

1.104

 

3M USD LIBOR

5,3750 %

 

2,8012 %

Beträge in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

2023-2026

 

Nominal­­betrag

Durch­­schnitt­licher Sicherungs­kurs

Durch­­schnittlich erhaltener Sicherungszins

Durch­­schnittlich gezahlter Sicherungszins

Durch­­schnittlich gezahlte Marge

Durch­­schnittlich empfangene Marge

Fair Value Hedges

 

 

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

 

 

 

 

 

EURIBOR

7.525

 

0,8730 %

6M EURIBOR

0,4082 %

 

USD-LIBOR

662

 

2,4860 %

3M USD LIBOR

1,1020 %

 

GBP-LIBOR

 

 

 

 

 

 

Zins-Währungsrisiko

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

 

 

 

 

 

 

GBP/EUR

692

0,8680

1,8750 %

3M EURIBOR

0,5536 %

 

Übrige

79

 

 

 

 

 

Cashflow Hedges

 

 

 

 

 

 

Währungsrisiko

 

 

 

 

 

 

Kauf

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

199

1,1859

 

 

 

 

GBP/EUR

 

 

 

 

 

 

Übrige

 

 

 

 

 

 

Verkauf

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

376

1,2355

 

 

 

 

CHF/EUR

27

1,0578

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

 

 

 

 

 

EURIBOR

5.778

 

6M EURIBOR

-0,1293 %

 

0,3844 %

USD-LIBOR

1.324

 

3M USD LIBOR

4,7500 %

 

2,0707 %

Beträge in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

2027 ff.

 

Nominal­­betrag

Durch­­schnitt­licher Sicherungs­kurs

Durch­­schnittlich erhaltener Sicherungszins

Durch­­schnittlich gezahlter Sicherungszins

Durch­­schnittlich gezahlte Marge

Durch­­schnittlich empfangene Marge

Fair Value Hedges

 

 

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

 

 

 

 

 

EURIBOR

6.300

 

1,6231 %

6M EURIBOR

0,9189 %

 

USD-LIBOR

4.736

 

4,1460 %

3M USD LIBOR

1,6014 %

 

GBP-LIBOR

 

 

 

 

 

 

Zins-Währungsrisiko

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

1.557

1,1221

8,7500 %

3M EURIBOR

5,8751 %

 

GBP/EUR

925

0,8646

2,8420 %

6M EURIBOR

0,9015 %

 

Übrige

818

 

 

 

 

 

Cashflow Hedges

 

 

 

 

 

 

Währungsrisiko

 

 

 

 

 

 

Kauf

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

1.758

1,3508

8,7832 %

7,7842 %

 

 

GBP/EUR

441

0,9071

7,9337 %

7,5761 %

 

 

Übrige

 

 

 

 

 

 

Verkauf

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

55

1,2357

 

 

 

 

CHF/EUR

 

 

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

 

 

 

 

 

EURIBOR

 

 

 

 

 

 

USD-LIBOR

 

 

 

 

 

 

Nominalbeträge und Buchwerte derivativer Finanzinstrumente in Sicherungsbeziehungen

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2021

2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nominal­betrag der Sicherungs­instrumente

Buchwert der Sicherungs­instrumente

Wertän­derung der Siche­rungs­instru­mente im Geschäfts­jahr zur Ermittlung der Ineffektivität

Nominal­betrag der Sicherungs­instrumente

Buchwert der Sicherungs­instrumente

Wertän­derung der Siche­rungs­instru­mente im Geschäfts­jahr zur Ermittlung der Ineffektivität

 

 

in Fremd­währung

in €

Finan­zielle Vermö­gens­werte

Finan­zielle Verbind­lich­keiten

in Fremd­währung

in €

Finan­zielle Vermö­gens­werte

Finan­zielle Verbind­lich­keiten

Bilanz­ausweis der Sicherungs­instrumente

Fair Value Hedges

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige finanzielle
Vermögenswerte/
Finanzielle Verbindlichkeiten

Zinsrisiko

 

20.224

972

(3)

(957)

 

21.680

1.902

0

1.058

davon: EUR

 

14.825

 

 

 

 

15.463

 

 

 

 

davon: USD

6.115

5.399

 

 

 

6.671

5.438

 

 

 

 

davon: GBP

0

0

 

 

 

700

779

 

 

 

 

Zins-Währungs­risiko

 

4.071

223

(8)

(114)

 

3.191

123

(52)

173

Sonstige finanzielle
Vermögenswerte/
Finanzielle Verbindlichkeiten

davon: USD

1.747

1.557

 

 

 

1.747

1.557

 

 

 

 

davon: GBP

1.400

1.617

 

 

 

700

796

 

 

 

 

davon: Übrige

 

897

 

 

 

 

839

 

 

 

 

Cashflow Hedges

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige finanzielle
Vermögenswerte/
Finanzielle Verbindlichkeiten

Währungsrisiko

 

4.214

321

(1)

257

 

4.326

12

(73)

(183)

Kauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

2.872

2.245

 

 

 

2.880

2.255

 

 

 

 

GBP/EUR

1.155

1.277

 

 

 

1.163

1.282

 

 

 

 

Übrige

 

3

 

 

 

 

19

 

 

 

 

Verkauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

USD/EUR

746

654

 

 

 

895

732

 

 

 

 

Übrige

 

36

 

 

 

 

38

 

 

 

 

Zinsrisiko

 

9.606

43

(105)

67

 

10.845

9

(261)

(1.307)

Sonstige finanzielle
Vermögenswerte/
Finanzielle Verbindlichkeiten

USD-LIBOR

2.750

2.428

 

 

 

3.750

3.057

 

 

 

 

EURIBOR

 

7.178

 

 

 

 

7.788

 

 

 

 

In dieser und den nachfolgenden Tabellen zu den Sicherungsbeziehungen werden Verluste als negative Beträge ausgewiesen, sofern nicht explizit anders beschrieben.

Angaben zu den Grundgeschäften in Sicherungsbeziehungen

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchwert der gesi­cherten Grund­geschäfte (inkl. kumu­lierte Fair Value Hedge Adjustments)

Be­stand der kumu­lierten Buch­wert­anpassung für designierte Fair Value Hedges

Wert­änderung der gesicherten Grundgeschäfte zur Ermittlung von Ineffek­tivitäten in der Berichts­periode

Rest­bestand der kumu­lierten Buchwert­anpassung für dedesi­gnierte Fair Value Hedges

Bestand der im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge des gesicherten Risikos (bestehende Sicherungs­beziehungen)a

Bestand der im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge des gesicherten Risikos (beendete Sicherungs­beziehungen)a

Bilanz­ausweis der gesi­cherten Grund­ge­schäf­te

Fair Value Hedges

 

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Verbindlich­keiten

Zinsrisiko

2021

20.923

799

970

277

n.a.

n.a.

2020

23.417

1.741

(1.044)

258

n.a.

n.a.

Zins-Währungsrisiko

2021

4.304

59

129

0

n.a.

n.a.

2020

3.219

188

(164)

0

n.a.

n.a.

Cashflow Hedges

 

 

 

 

 

 

 

n.a.

Währungsrisiko

2021

n.a.

n.a.

(255)

n.a.

129

8

2020

n.a.

n.a.

179

n.a.

132

8

Zinsrisiko

2021

n.a.

n.a.

(42)

n.a.

(43)

(1.847)

2020

n.a.

n.a.

1.267

n.a.

(198)

(2.008)

Hedge of Net Investment

 

 

 

 

 

 

 

n.a.

Währungsrisiko

2021

n.a.

n.a.

0

n.a.

794

n.a.

2020

n.a.

n.a.

0

n.a.

794

n.a.

a

Beträge beinhalten die Anteile anderer Gesellschafter.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ineffektivitäten resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Abzinsung der gesicherten Grundgeschäfte (festverzinslich) und der designierten Sicherungsinstrumente (fest- und variabel verzinslich). Darüber hinaus ergeben sich bei den Zins-Währungssicherungen Effekte aus Währungsbasis-Spreads (Cross Currency Basis Spreads), die in den Sicherungsinstrumenten enthalten sind, jedoch nicht in den Grundgeschäften. Bei einigen Sicherungen weichen die Ausstattungsmerkmale von Sicherungsinstrumenten und Grundgeschäften voneinander ab, woraus sich Ineffektivitäten ergeben. Bei Zinssicherungen über künftige hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen könnten Ineffektivitäten entstehen, sofern zeitliche Verschiebungen eintreten. Es ist auch für die Zukunft nicht zu erwarten, dass sich der relative Umfang der Ineffektivitäten wesentlich erhöht. Darüber hinaus bestehen keine weiteren potenziellen Quellen der Ineffektivität.

Überleitung des kumulierten sonstigen Konzernergebnisses aus Sicherungsbeziehungena

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

Designierte Risikokomponenten (effektiver Teil)

 

 

 

 

Cashflow Hedges

Hedges of Net Investment

Summe
designierte Risiko­komponenten

Kosten der Absicherungb

Summe
sonstiges Ergebnis

 

Währungs­risiko

Zinsrisiko

Währungs­risiko

Stand zum 1. Januar 2021

141

(2.206)

794

(1.271)

24

(1.247)

Erfolgsneutrale Veränderungen

254

42

0

296

60

356

Erfolgswirksame Reklassifizierungen in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund Eintritt des gesicherten Grundgeschäfts

(258)

275

0

17

2

19

Stand zum 31. Dezember 2021

137

(1.889)

794

(958)

86

(872)

a

Beträge beinhalten die Anteile anderer Gesellschafter.

b

Die Kosten der Absicherung bestehen ausschließlich aus Währungsbasis-Spreads (Cross Currency Basis Spreads).

Überleitung des kumulierten sonstigen Konzernergebnisses aus Sicherungsbeziehungena

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

Designierte Risikokomponenten (effektiver Teil)

 

 

 

 

 

Cashflow Hedges

Hedges of Net Investment

Summe designierte Risiko­komponenten

Kosten der Absicherungb

Summe sonstiges Ergebnis

 

 

Währungs­risiko

Zinsrisiko

Währungs­risiko

 

Stand zum 1. Januar 2021

141

(2.206)

794

(1.271)

24

(1.247)

 

Erfolgsneutrale Veränderungen

254

42

0

296

60

356

 

Erfolgswirksame Reklassifizierungen in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund Eintritt des gesicherten Grundgeschäfts

(258)

275

0

17

2

19

 

Stand zum 31. Dezember 2021

137

(1.889)

794

(958)

86

(872)

 

a

Beträge beinhalten die Anteile anderer Gesellschafter.

b

Die Kosten der Absicherung bestehen ausschließlich aus Währungsbasis-Spreads (Cross Currency Basis Spreads).

Derivative Finanzinstrumente. In der folgenden Tabelle sind die beizulegenden Zeitwerte der verschiedenen derivativen Finanzinstrumente dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob diese in eine wirksame Sicherungsbeziehung gemäß IFRS 9 (Fair Value Hedge, Cashflow Hedge, Net Investment Hedge) eingebunden sind oder nicht. Sonstige Derivate können zudem eingebettet, d. h. Bestandteil eines zusammengesetzten Instruments sein, welches einen nicht derivativen Basisvertrag enthält.

in Mio. €

 

 

 

Buchwerte
31.12.2021

Buchwerte
31.12.2020

Aktiva

 

 

Zins-Swaps

 

 

Ohne Hedge-Beziehung

8

22

In Verbindung mit Fair Value Hedges

972

1.902

In Verbindung mit Cashflow Hedges

43

9

Devisentermingeschäfte/Devisen-Swaps

 

 

Ohne Hedge-Beziehung

44

15

In Verbindung mit Cashflow Hedges

17

8

Zins-/Währungs-Swaps

 

 

Ohne Hedge-Beziehung

227

169

In Verbindung mit Fair Value Hedges

223

123

In Verbindung mit Cashflow Hedges

305

3

Sonstige Derivate in Verbindung mit Cashflow Hedges

0

0

Sonstige Derivate ohne Hedge-Beziehung

246

819

Eingebettete Derivate

677

966

Passiva

 

 

Zins-Swaps

 

 

Ohne Hedge-Beziehung

64

31

In Verbindung mit Fair Value Hedges

3

0

In Verbindung mit Cashflow Hedges

105

261

Devisentermingeschäfte/Devisen-Swaps

 

 

Ohne Hedge-Beziehung

15

41

In Verbindung mit Cashflow Hedges

1

28

In Verbindung mit Net Investment Hedges

0

0

Zins-/Währungs-Swaps

 

 

Ohne Hedge-Beziehung

45

264

In Verbindung mit Fair Value Hedges

8

52

In Verbindung mit Cashflow Hedges

0

46

Sonstige Derivate in Verbindung mit Cashflow Hedges

0

0

Sonstige Derivate ohne Hedge-Beziehung

454

13

Eingebettete Derivate

7

129

Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten

Factoring-Transaktionen mit Übertragung im Wesentlichen aller Chancen und Risiken

Die Deutsche Telekom ist Vertragspartner von zwei Factoring-Vereinbarungen zum revolvierenden Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Privat- und Geschäftskunden aus kurzfristigen, bereits fälligen Entgelten, als auch über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zahlbaren Entgelten aus Endgeräteverkäufen.

In einer Transaktion werden Forderungen direkt an eine strukturierte Einheit verkauft. Diese strukturierte Einheit hält die Forderungen und allokiert die aus ihnen resultierenden Chancen und Risiken mittels vertraglicher Vereinbarungen auf die Deutsche Telekom und eine Bank. Sie wird durch die Emission von Schuldscheindarlehen an konzernexterne Dritte oder alternativ mittels einer von einer Bank gestellten Kreditlinie finanziert. Die strukturierte Einheit wird mangels Möglichkeit der Steuerung der relevanten Aktivitäten nicht von der Deutschen Telekom konsolidiert.

Die zu veräußernden Forderungen werden aus einem Portfolio unter Beachtung der im Forderungskaufvertrag festgelegten Ankaufskriterien sowie eines obligatorischen Mindestvolumens durch die Entscheidung der strukturierten Einheit ausgewählt. Die Deutsche Telekom ist verpflichtet, betagte Forderungen sowie Forderungen, bei denen eine Wertberichtigung unmittelbar bevorsteht, zum Nominalbetrag zurückzukaufen. Solche Rückkäufe hätten keinerlei Auswirkungen auf die Aufteilung der kreditrisikobedingten Ausfälle, da diese dem Käufer entsprechend der vereinbarten Risikoteilung zurückbelastet würden. Die aus den Rückkäufen resultierenden Zahlungsmittelabflüsse fallen in der Regel im auf den Rückkauf folgenden Monat an. Die strukturierte Einheit hat keine anderen Geschäftsaktivitäten als den Kauf oder Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder anderen Investments. Die Deutsche Telekom ist keinen anderen Risiken ausgesetzt als den im Vertrag vereinbarten, aus den verkauften Forderungen resultierenden Kredit- und Spätzahlungsrisiken.

Die Beurteilung der aus den verkauften Forderungen resultierenden Risiken basiert auf dem Kreditrisiko (Ausfallrisiko) und dem Risiko verspäteter Zahlung (Spätzahlungsrisiko). Die Deutsche Telekom trägt bestimmte Anteile am Kreditrisiko. Die übrigen kreditrisikobedingten Ausfälle übernimmt der Käufer. Das Spätzahlungsrisiko wird weiterhin in voller Höhe von der Deutschen Telekom getragen. Alle verkauften Forderungen wurden vollständig ausgebucht, da im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen wurden. Im Ausbuchungszeitpunkt wird der beizulegende Zeitwert der erwarteten Verluste aufwandswirksam in den finanziellen Verbindlichkeiten erfasst.

Die Deutsche Telekom führt für die verkauften Forderungen weiterhin das Forderungs-Management (Servicing) durch, wobei die strukturierte Einheit das Recht hat, das Servicing ohne besondere Gründe auf Dritte zu übertragen. Für die Angaben zum anhaltenden Engagement aus den veräußerten Forderungen wird auf nachfolgende Tabelle verwiesen.

In einer anderen Transaktion werden Forderungen direkt an eine Bank veräußert, wobei die Deutsche Telekom im Einzelfall frei entscheiden kann, ob und in welchem Umfang das revolvierende Nominalvolumen ausgenutzt wird. Darüber hinaus gehende Verkäufe sind im Einzelfall zu vereinbaren. Die für die jeweilige Risikobeurteilung relevanten Risiken aus den verkauften Forderungen sind das Kreditrisiko (Ausfallrisiko) sowie das Risiko verspäteter Zahlung (Spätzahlungsrisiko), die gegen Zahlung eines fixen Kaufpreisabschlages vollständig auf den Forderungskäufer übertragen werden. Ausfälle bestimmter Debitoren werden bis zu einem Höchstbetrag von einer Kreditversicherung erstattet und das Ausfallrisiko dadurch gemindert. Die zum Abschluss-Stichtag verkauften Forderungen wurden vollständig ausgebucht. Im Ausbuchungszeitpunkt wird der fixe Kaufpreisabschlag aufwandswirksam erfasst. Das Forderungs-Management für die verkauften Forderungen wird gegen Entgelt weiterhin von der Deutschen Telekom durchgeführt. Für die Angaben zu den veräußerten Forderungen wird auf nachfolgende Tabelle verwiesen.

Für drei im ersten Quartal des Geschäftsjahres planmäßig beendete Factoring-Vereinbarungen wurden seit Vertragsbeginn kumuliert Aufwendungen in Höhe 1,5 Mio. € erfasst.

Factoring-Transaktionen mit Aufteilung der wesentlichen Chancen und Risiken sowie Übertragung der Verfügungsmacht

Weiterhin besteht eine revolvierende Factoring-Transaktion, gemäß der eine Bank zum Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zahlbaren Entgelten aus Endgeräteverkäufen verpflichtet ist. Die Deutsche Telekom kann im Einzelfall frei entscheiden, ob und in welchem Umfang das revolvierende Nominalvolumen ausgenutzt wird. Die für die Risikobeurteilung relevanten Risiken hinsichtlich der verkauften Forderungen sind das Kreditrisiko (Ausfallrisiko) sowie das Risiko verspäteter Zahlung (Spätzahlungsrisiko). Die Deutsche Telekom trägt aus den verschiedenen Tranchen kreditrisikobedingte Ausfälle jeweils bis zu einer bestimmten Höhe; die übrigen kreditrisikobedingten Ausfälle übernimmt die Bank. Das Spätzahlungsrisiko wird vollständig von der Deutschen Telekom getragen. Aufgrund der Aufteilung der wesentlichen Risiken zwischen Deutscher Telekom und Bank wurden so gut wie alle mit den verkauften Forderungen verbundenen Risiken und Chancen weder übertragen noch zurückbehalten. Die Verfügungsgewalt über die verkauften Forderungen ging auf die Bank über, da sie über die tatsächliche Fähigkeit zum Weiterverkauf der Forderungen verfügt. Die Bank hat das Recht, sämtliche überfälligen Forderungen an die Deutsche Telekom zurück zu verkaufen. Der Kaufpreis entspricht dem Nominalbetrag und ist im auf den Rückkauf folgenden Monat zu zahlen. Solche Rückkäufe haben keinerlei Auswirkungen auf die Aufteilung der kreditrisikobedingten Ausfälle, da die Ausfälle der Bank entsprechend der vereinbarten Risikoteilung zurückbelastet würden. Alle verkauften Forderungen wurden ausgebucht. Im Ausbuchungszeitpunkt wird der beizulegende Zeitwert der erwarteten Verluste aufwandswirksam in den finanziellen Verbindlichkeiten erfasst. Für die Angaben zum anhaltenden Engagement aus den veräußerten Forderungen wird auf nachfolgende Tabelle verwiesen.

Factoring-Transaktionen mit Aufteilung der wesentlichen Chancen und Risiken, bei denen die Verfügungsmacht bei der Deutschen Telekom verbleibt

Darüber hinaus bestehen mehrere Factoring-Vereinbarungen, gemäß denen die Deutsche Telekom auf revolvierender Basis Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Privat- und Geschäftskunden aus bereits fälligen Entgelten als auch über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zahlbaren Entgelten aus Endgeräteverkäufen veräußert.

In zwei Transaktionen verkaufen Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom Forderungen an strukturierte Einheiten, die wiederum auch Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom sind und die ausschließlich für diese Factoring-Vereinbarungen gegründet wurden. Die erforderlichen Finanzmittel werden diesen strukturierten Einheiten im Rahmen der allgemeinen Konzernfinanzierung der Deutschen Telekom zur Verfügung gestellt. Außer den aus dem Kauf und Verkauf der jeweiligen Forderungen gemäß Factoring-Vereinbarungen resultierenden besitzen diese strukturierten Einheiten keine anderen Vermögenswerte und Schulden. Die strukturierten Einheiten übertragen die rechtliche Gläubigerstellung an den Forderungen jeweils an eine Bank, die diese rechtliche Gläubigerstellung zu Gunsten der an den Forderungen wirtschaftlich berechtigten jeweiligen Investoren wahrnimmt (Administrative Agent). Diese Investoren sind insgesamt neun Banken sowie sechs weitere strukturierte Einheiten. Die Deutsche Telekom konsolidiert diese sechs weiteren strukturierten Einheiten nicht, da sie nicht die Möglichkeit hat, deren relevante Aktivitäten zu steuern. Die sechs weiteren strukturierten Einheiten werden durch die Emission von Schuldscheindarlehen an konzernexterne Dritte oder alternativ mittels jeweils einer von einer Bank gestellten Kreditlinie finanziert.

In einer weiteren Transaktion werden Forderungen direkt an eine strukturierte Einheit verkauft. Diese strukturierte Einheit hält die Forderungen und allokiert die aus ihnen resultierenden Chancen und Risiken mittels vertraglicher Vereinbarungen auf die Deutsche Telekom und eine Bank. Sie wird durch die Emission von Schuldscheindarlehen an konzernexterne Dritte oder alternativ mittels einer von einer Bank gestellten Kreditlinie finanziert. Die strukturierte Einheit wird mangels Möglichkeit der Steuerung der relevanten Aktivitäten nicht von der Deutschen Telekom konsolidiert.

Die zu veräußernden Forderungen werden aus den jeweiligen Portfolien entweder in einem automatisierten Prozess unter Beachtung der im Forderungskaufvertrag festgelegten Ankaufkriterien oder durch die Entscheidung der jeweiligen strukturierten Einheit unter Beachtung eines obligatorischen Mindestvolumens ausgewählt. Die Veräußerung der Forderungen erfolgt überwiegend täglich und wird monatlich abgerechnet. Die Kaufpreise werden bis zu einem bestimmten Betrag sofort bei Verkauf ausbezahlt, darüber hinausgehende Kaufpreisanteile erst, soweit der Bestand an verkauften Forderungen im jeweiligen Portfolio wieder entsprechend absinkt bzw. sich die Forderungscharakteristika ändern. In allen Transaktionen ist die Deutsche Telekom verpflichtet, betagte Forderungen sowie Forderungen, bei denen eine Wertberichtigung unmittelbar bevorsteht, zum Nominalbetrag zurückzukaufen. Solche Rückkäufe hätten keinerlei Auswirkungen auf die Aufteilung der kreditrisikobedingten Ausfälle, da diese den Käufern entsprechend der vereinbarten Risikoteilung zurückbelastet würden. Die aus den Rückkäufen resultierenden Zahlungsmittelabflüsse fallen in der Regel im auf den Rückkauf folgenden Monat an. Keine der strukturierten Einheiten hat andere Geschäftsaktivitäten als den Kauf oder Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder anderen Investments. Unter keiner Transaktion ist die Deutsche Telekom anderen Risiken ausgesetzt als dem in dem jeweiligen Vertrag vereinbarten, aus den verkauften Forderungen resultierenden Kreditrisiko und Spätzahlungsrisiko.

In weiteren Transaktionen werden Forderungen ohne die Einbindung strukturierter Einheiten direkt an konzernexterne Erwerber verkauft. Soweit in einzelnen Portfolien mehr Forderungen angekauft werden, wird der Kaufpreis gestundet, bis das maximale Programmvolumen wieder entsprechend absinkt. Die Deutsche Telekom kann in allen Transaktionen frei entscheiden, ob und in welchem Volumen Forderungen verkauft werden. In einzelnen Portfolien werden Forderungen, bei denen eine Wertminderung unmittelbar bevorsteht, an die Deutsche Telekom zurückverkauft, wobei der Kaufpreis den tatsächlich erzielten Inkasso- bzw. Veräußerungserlösen entspricht und zu zahlen ist, nachdem die Deutsche Telekom diese Inkasso- bzw. Veräußerungserlöse vereinnahmt hat. Solche Rückkäufe hätten weder Auswirkungen auf die Aufteilung der kreditrisikobedingten Ausfälle noch auf die Liquiditätslage der Deutschen Telekom. In einem Portfolio besteht eine Kreditversicherung, die Ausfälle bestimmter Debitoren bis zu einem bestimmten Höchstbetrag erstattet und auf diese Weise das Verlustrisiko mindert.

Die Beurteilung der aus den verkauften Forderungen resultierenden Risiken basiert auf dem Kreditrisiko (Ausfallrisiko) und dem Risiko verspäteter Zahlung (Spätzahlungsrisiko). Die Deutsche Telekom trägt in den einzelnen Transaktionen bestimmte Anteile am Kreditrisiko. Die übrigen kreditrisikobedingten Ausfälle übernehmen die jeweiligen Käufer. Das Spätzahlungsrisiko wird in allen Transaktionen weiterhin in voller Höhe von der Deutschen Telekom getragen. So gut wie alle mit den verkauften Forderungen verbundenen Chancen und Risiken wurden weder übertragen noch zurückbehalten (Aufteilung der wesentlichen Chancen und Risiken zwischen Deutscher Telekom und den Käufern). Die Deutsche Telekom führt für die verkauften Forderungen weiterhin das Forderungs-Management (Servicing) durch. Unter den Factoring-Vereinbarungen, bei denen strukturierte Einheiten eingeschaltet sind, haben die Käufer das Recht, das Servicing ohne besondere Gründe auf Dritte zu übertragen. Obwohl die Deutsche Telekom nicht berechtigt ist, über die verkauften Forderungen in anderer Weise zu verfügen als in ihrer Rolle als Servicer, behält die Deutsche Telekom die Verfügungsmacht über die verkauften Forderungen, da die Käufer und die strukturierten Einheiten nicht über die tatsächliche Fähigkeit zum Weiterverkauf der erworbenen Forderungen verfügen. Im Zeitpunkt des Forderungsverkaufs wird der beizulegende Zeitwert der erwarteten Verluste aufwandswirksam erfasst. Erwartete künftige Auszahlungen sind als Bestandteil der verbundenen Verbindlichkeit ausgewiesen. In den Transaktionen mit strukturierten Einheiten werden bestimmte Kaufpreisbestandteile zunächst einbehalten und, in Abhängigkeit von der Höhe der tatsächlichen Forderungsausfälle, erst später an die Deutsche Telekom ausbezahlt. Soweit die spätere Vereinnahmung solcher Kaufpreisbestandteile erwartet wird, werden sie in Höhe ihres beizulegenden Zeitwerts aktiviert. Die Deutsche Telekom bilanziert die verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin in Höhe ihres anhaltenden Engagements, d. h. in Höhe des Maximalbetrags, mit dem sie weiterhin für das den verkauften Forderungen innewohnende Kreditrisiko und Spätzahlungsrisiko haftet, und passiviert eine korrespondierende, als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesene verbundene Verbindlichkeit. Die Forderungen und die verbundene Verbindlichkeit werden nachfolgend in dem Umfang ausgebucht, in dem sich das anhaltende Engagement der Deutschen Telekom reduziert (insbesondere bei erfolgter Zahlung durch den Kunden). Der Buchwert der Forderungen wird nachfolgend aufwandswirksam reduziert in dem Umfang, wie die aus dem Kreditrisiko und dem Spätzahlungsrisiko resultierenden, von der Deutschen Telekom zu tragenden tatsächlichen Verluste die anfänglich erwarteten übersteigen. Für die Angaben zum anhaltenden Engagement aus den veräußerten Forderungen wird auf nachfolgende Tabelle verwiesen.

Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten

Beträge in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

2021

 

 

Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken

Aufteilung der wesentlichen Chancen und Risiken

 

 

Teilweise Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

Vollständige Übertragung des Kredit- und Spätzahlungsrisikos

Übertragung der Verfügungsmacht

Zurückbehalt der Verfügungsmacht

 

 

Teilweise Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

Teilweise oder vollständige Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

 

 

Mit Einbindung strukturierter Einheiten

Ohne Einbindung strukturierter Einheiten

Mit Einbindung strukturierter Einheiten

Ohne Einbindung strukturierter Einheiten

Summe

Ende der Vertragslaufzeiten

2023

2022

2022

2022-2025

2022

 

Vertragliches Maximalvolumen

95

85

90

8.829

324

9.423

Sofort auszuzahlende Kaufpreise

95

85

80

2.041

324

2.625

Verkauftes Forderungsvolumen zum Stichtag

101

75

79

2.799

250

3.304

Bandbreite des verkauften Forderungsvolumens im Berichtsjahr

11-49

26-75

18-32

1.533-2.046

112-296

 

Rückstellung für Forderungs-Management

0

0

0

0

0

0

Anhaltendes Engagement

 

 

 

 

 

 

Maximales Kreditrisiko (vor Kreditversicherung)

6

0

15

593

0

614

Kreditversicherung

0

29

0

0

21

50

Maximales Spätzahlungsrisiko

0

0

0

6

0

6

Buchwert des anhaltenden Engagements (Aktivseite)

0

0

0

507

0

507

Buchwert der verbundenen Verbindlichkeit

0

0

0

599

0

599

Beizulegender Zeitwert der verbundenen Verbindlichkeit

0

0

0

91

0

91

Rückkaufvereinbarungen

 

 

 

 

 

 

Nominalwert der zum Nominalbetrag rückkaufbaren Forderungen

0

0

79

2.743

0

2.822

Nominalwert der zum Inkassoerlös rückkaufbaren Forderungen

101

0

0

56

0

157

Erfolgswirksam erfasste Kaufpreisabschläge, Programmgebühren und anteilige Verlustzuweisungen

 

 

 

 

 

 

Aktuelles Berichtsjahr

1

0

1

91

1

94

Kumuliert seit Vertragsbeginn

7

3

7

1.262

4

1.283

Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten

Beträge in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

2021

 

 

 

Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken

Aufteilung der wesentlichen Chancen und Risiken

 

 

 

Teilweise Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

Vollständige Übertragung des Kredit- und Spätzahlungsrisikos

Übertragung der Verfügungsmacht

Zurückbehalt der Verfügungsmacht

 

 

 

Teilweise Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

Teilweise oder vollständige Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

 

 

 

Mit Einbindung strukturierter Einheiten

Ohne Einbindung strukturierter Einheiten

Mit Einbindung strukturierter Einheiten

Ohne Einbindung strukturierter Einheiten

Summe

 

Ende der Vertragslaufzeiten

2023

2022

2022

2022-2025

2022

 

 

Vertragliches Maximalvolumen

95

85

90

8.829

324

9.423

 

Sofort auszuzahlende Kaufpreise

95

85

80

2.041

324

2.625

 

Verkauftes Forderungsvolumen zum Stichtag

101

75

79

2.799

250

3.304

 

Bandbreite des verkauften Forderungsvolumens im Berichtsjahr

11-49

26-75

18-32

1.533-2.046

112-296

 

 

Rückstellung für Forderungs-Management

0

0

0

0

0

0

 

Anhaltendes Engagement

 

 

 

 

 

 

 

Maximales Kreditrisiko (vor Kreditversicherung)

6

0

15

593

0

614

 

Kreditversicherung

0

29

0

0

21

50

 

Maximales Spätzahlungsrisiko

0

0

0

6

0

6

 

Buchwert des anhaltenden Engagements (Aktivseite)

0

0

0

507

0

507

 

Buchwert der verbundenen Verbindlichkeit

0

0

0

599

0

599

 

Beizulegender Zeitwert der verbundenen Verbindlichkeit

0

0

0

91

0

91

 

Rückkaufvereinbarungen

 

 

 

 

 

 

 

Nominalwert der zum Nominalbetrag rückkaufbaren Forderungen

0

0

79

2.743

0

2.822

 

Nominalwert der zum Inkassoerlös rückkaufbaren Forderungen

101

0

0

56

0

157

 

Erfolgswirksam erfasste Kaufpreisabschläge, Programmgebühren und anteilige Verlustzuweisungen

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles Berichtsjahr

1

0

1

91

1

94

 

Kumuliert seit Vertragsbeginn

7

3

7

1.262

4

1.283

 

Beträge in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2020

 

 

Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken

Aufteilung der wesentlichen Chancen und Risiken

 

 

Vollständige Übertragung des Kredit- und Spätzahlungsrisikos

Übertragung der Verfügungsmacht

Zurückbehalt der Verfügungsmacht

 

 

Teilweise Übertragung des Kreditrisikos und überwiegender Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

Teilweise oder vollständige Übertragung des Kreditrisikos und vollständiger Zurückbehalt des Spätzahlungsrisikos

 

 

Mit Einbindung strukturierter Einheiten

Ohne Einbindung strukturierter Einheiten

Summe

Ende der Vertragslaufzeiten

2021-2022

2021

2021-2024

2022

 

Vertragliches Maximalvolumen

180

90

4.637

324

5.231

Sofort auszuzahlende Kaufpreise

180

80

1.984

324

2.568

Verkauftes Forderungsvolumen zum Stichtag

94

61

2.677

297

3.129

Bandbreite des verkauften Forderungsvolumens im Berichtsjahr

36-116

22-57

1.703-2.147

185-306

 

Rückstellung für Forderungs-Management

0

0

0

0

0

Anhaltendes Engagement

 

 

 

 

 

Maximales Kreditrisiko (vor Kreditversicherung)

0

14

819

0

833

Kreditversicherung

27

0

0

23

50

Maximales Spätzahlungsrisiko

0

0

6

1

7

Buchwert des anhaltenden Engagements (Aktivseite)

0

0

816

1

817

Buchwert der verbundenen Verbindlichkeit

0

0

825

1

826

Beizulegender Zeitwert der verbundenen Verbindlichkeit

0

0

9

0

9

Rückkaufvereinbarungen

 

 

 

 

 

Nominalwert der zum Nominalbetrag rückkaufbaren Forderungen

0

61

2.562

0

2.623

Nominalwert der zum Inkassoerlös rückkaufbaren Forderungen

0

0

116

0

116

Erfolgswirksam erfasste Kaufpreisabschläge, Programmgebühren und anteilige Verlustzuweisungen

 

 

 

 

 

Aktuelles Berichtsjahr

0

1

114

1

116

Kumuliert seit Vertragsbeginn

4

6

1.178

3

1.191

Roaming
Bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (Visited Network) als dem Heimat-Netzwerk (Home Network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen haben sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones.
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