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Von der „Leading European Telco“ zur „Leading Digital Telco“

Seit 2014 haben wir unser unternehmerisches Handeln an unserer Strategie „Leading European Telco“ ausgerichtet – mit dem Ziel, der führende Telekommunikationsanbieter in Europa zu sein. Mit dieser Strategie waren wir sehr erfolgreich. Die Deutsche Telekom ist das mit Abstand führende Telekommunikationsunternehmen in Europa: hinsichtlich Marktkapitalisierung, Umsatz und Ertragsstärke (Stand: 31. Dezember 2021). Und unser Konzern wächst weiter. Dies zeigt sich in unseren wichtigsten Finanzkennzahlen und bei unserer Kundenentwicklung – auf beiden Seiten des Atlantiks. Unterjährig haben wir sogar dreimal unsere Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2021 erhöht – trotz Coronavirus-Pandemie. Nicht zuletzt bewegt sich das Strategieverständnis und deren Unterstützung durch die Belegschaft mit 79 % auf Rekordniveau (Mitarbeiterbefragung November 2021). Zusammenfassend haben wir in den letzten sieben Jahren also die richtige Balance gefunden: Wir haben unsere Konzernstrategie konsequent umgesetzt, gleichzeitig haben wir Veränderungen in unserem Ökosystem frühzeitig antizipiert und unsere Strategie nur dort adaptiert, wo geänderte Marktbedingungen es erforderten. Wir sehen unsere aktuell sehr positive Situation allerdings nicht als Grund zur Entspannung, sondern vielmehr als ideales Sprungbrett: Wir dürfen uns auf vergangenen Erfolgen nicht ausruhen, sondern müssen diese vorteilhafte Ausgangslage nutzen, um die Telekom auf die zukünftigen Anforderungen auszurichten. Denn kaum eine Industrie ist so starken Veränderungen ausgesetzt wie die Telekommunikationsindustrie. Digitalisierung ist der zentrale Katalysator für die wesentlichen Trends:

  • Digitalisierung prägt die Ansprüche von Konsumenten und Geschäftskunden: Konsumenten wünschen sich Produkte und Service-Erlebnisse, die vollständig auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und kontextsensitiv sind sowie nahtlos funktionieren. Anforderungen von Geschäftskunden sind geprägt durch die neue Form des digitalen, hybriden und „App-zentrierten“ Arbeitens. Sie erwarten sichere Konnektivität und flexible Service- sowie Produktmodelle, die sich einfach und sicher in ihre Abläufe integrieren lassen – und das alles aus einer Hand und „as-a-service“.
  • Branchenfremde Unternehmen drängen mit schlanken, Software-basierten Produktionsmodellen in den Markt. Anbieter wie Google, Microsoft oder Amazon Web Services betreten das Feld globaler Konnektivität und schaffen es zunehmend, Netzfunktionen in ihren Cloud-Umgebungen abzubilden. Sie positionieren sich selbst verstärkt als Zulieferer für Telkos, aber auch als Partner für Geschäftskunden.
  • Alternative Netzanbieter und -technologien (z. B. Satelliten-Konnektivität) gewinnen an Relevanz und können Risiko (Substitution von Teilen unseres Kerngeschäfts) und Chance zugleich für uns sein (z. B. Netzabdeckung in dünn besiedelten Regionen). Mit zunehmender Fragmentierung im Konnektivitätsmarkt erhöht sich die Komplexität, und insbesondere bei international aufgestellten Geschäftskunden steigt der Wunsch nach einem „One-Stop-Shop“, der Netze global orchestriert und Kunden genau das richtige Netz für ihre Anwendungsfälle bietet. Gleichzeitig erfordert der parallele Ausbau von Breitband- und Mobilfunk-Infrastruktur (Glasfaser und 5G) von Telekommunikationsunternehmen hohe Investitionen und neue Wege in der Umsetzung, z. B. durch Nutzung externer Infrastruktur oder von Investitionspartnern.
  • Steigende Globalisierung der Wirtschaft, anhaltendes Wachstum der Weltbevölkerung sowie zunehmender Einsatz digitaler Technologien strapazieren verfügbare Ressourcen und verlangen ein nachhaltiges, ökologischeres Wirtschaften sowie sozialverantwortliches Handeln.
  • Digitaler Wandel erfordert auch den Aufbau neuer Kompetenzen. Die Herausforderung besteht darin, zügig eine kritische Masse an digitalen Talenten aufzubauen. Flexible Arbeitsmodelle, globales Recruiting aber auch verantwortliches unternehmerisches Handeln gewinnen an Bedeutung.

Aus unserer Position als „Führende Europäische Telko“ wollen wir uns daher zur „Führenden Digitalen Telko“ entwickeln. Mit unserem einzigartigen Footprint auf beiden Seiten des Atlantiks sind wir in der westlichen Techno-Sphäre hierfür bestens positioniert. Wir sind ein globales Unternehmen mit hoher Präsenz in Europa, europäischen Wurzeln und Werten sowie einem sehr starken Geschäftszweig in den USA. Unser Ziel ist klar: Wir wollen uns nachhaltig auf die Bedürfnisse unserer Kund*innen ausrichten und uns digital transformieren, um gegen neue Wettbewerber zu bestehen und unseren Wachstumskurs fortzuführen. Unser zukünftiges Wachstum stützt sich auf drei Säulen: „Führend bei digitalem Leben & Arbeiten“, „Führend bei Geschäftskundenproduktivität“ und „Magenta Advantage“. Die besten konvergenten Netze zu bauen und zu betreiben, bleibt der Kern unserer Strategie und wesentlicher Treiber für unsere Wachstumsfelder. Unseren Führungsanspruch in Technologie konkretisieren wir, indem wir neben Netzinfrastruktur auch in den Aufbau Cloud-basierter Service-Plattformen investieren und somit „Telko als Plattform bauen & skalieren“. Unseren internationalen Footprint nutzen wir, um konzernweit Synergien zu generieren und, um neben den globalen Tech-Giganten Gewicht zu haben.

Die zwei Handlungsfelder „Sparen für Investitionen in Wachstum“ und „Vereinfachen, digitalisieren, beschleunigen & Verantwortung leben“ unterstützen das Wachstumsziel und stecken den Rahmen für unser Handeln ab. Unsere Konzernstrategie hat nicht den Anspruch, alle lokalen Einheiten zu 100 % zu steuern, sondern einen strategischen Rahmen vorzugeben und die lokalen Stärken zu nutzen (Netze, Wettbewerbsposition).

Konzernstrategie „Leading Digital Telco“

Konzernstrategie „Leading Digital Telco“ (Grafik)
5G
Neuer Kommunikations-Standard (ab 2020 Einführung): bietet Datenraten im Gigabit Bereich, führt Festnetz und Mobilfunk zusammen, unterstützt das Internet der Dinge.
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Glasfaser
Transportweg für optische Datenübertragung.
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