Logo

Themenfilter

Ergebnisse anzeigen

Ergebnisse

Innovation als Dreiklang

Differenzierung durch und Wachstum aus Innovationen generieren wir auf drei Arten:

1. Eigenentwicklungen

Im Jahr 2021 haben wir laufende Innovationsthemen weiter vorangetrieben und unsere Delivery optimiert, neue Produkte entwickelt und gleichzeitig die Transformation zu einem agileren Unternehmen intensiviert.

  • Delivery Innovation: Künstliche Intelligenz treibt interne Digitalisierung, z. B. im Kampagnen-Management oder mit unserem preisgekrönten Chatbot „Frag Magenta“. Mit Dynamic Spectrum Sharing haben wir unsere Vorreiterposition weiter ausgebaut. Die neue Antennen-Technologie ermöglicht die parallele Nutzung von 4G und 5G im gleichen Frequenzband.
  • Experience Innovation: Im Privatkundenumfeld haben wir die Verknüpfung von verschiedenen Magenta Diensten zu Hause mit der Home Orchestrierung via App und TV kommerziell eingeführt. Zudem ist die Markteinführung von industriellen Campus-Netzwerken erfolgt.
  • Capability Innovation: Durch unsere agile Transformation arbeiten mehr als 95 % unserer Mitarbeiter*innen in einem agilen Set-up, was sich auch in der IT-Delivery niederschlägt. So finden ca. zwei Drittel unserer IT-Deployments außerhalb klassischer Wasserfall-Entwicklungen statt.

Die T-Labs sind der Forschungs- und Entwicklungsbereich der Deutschen Telekom. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Übersetzung neuer Technologie-Trends in greifbare Ergebnisse für das Innovations-Portfolio der Deutschen Telekom. Das T-Labs-Team sieht im Kern seinen Auftrag darin, durch begleitende Forschung ein überragendes Kundenerlebnis zu erzielen und disruptive Technologien für Telekommunikationsinfrastrukturen der Zukunft zu erkunden. Von unserem Hauptstandort in Berlin arbeiten wir mit zahlreichen Universitäten in Deutschland, Europa, Israel und der ganzen Welt zusammen.

Ziel aktiver Kooperation mit Universitäten und der akademischen Welt ist es grundsätzlich, Ideen in Handeln umzusetzen. Dies war von Anfang an der Grundgedanke für den Auftrag der T-Labs. Als vertrauenswürdiges Bindeglied zwischen Hochschulen und Wirtschaft sorgen wir für schnellen Zugang zu wissenschaftlicher Innovation sowie Forschung und Entwicklung (F&E) und bereiten so den Boden für unterschiedliche Formen gemeinsamer Kreativität. Bei der T-Challenge handelt es sich um ein neues Innovationsformat, das sich an die Forschungsgemeinschaft in der ganzen Welt richtet. Erst unlängst haben die Deutsche Telekom und T‑Mobile US eine T-Challenge gestartet, bei der es um 5G XR (Erweiterte Realität) im Einzelhandel geht. In einem weltweit angelegten Wettbewerb für Start-ups, Entwickler*innen, Wissenschaftler*innen und Designer*innen suchen wir nach Forschungsergebnissen und Lösungen für den Einsatz der 5G-Netze sowie der XR-Technologie für ein völlig neues Einkaufserlebnis über alle Einzelhandelskanäle hinweg. Die T-Challenge soll die Art und Weise, wie Kunden einkaufen, auf eine neue innovative Grundlage stellen: Er soll eintauchen in ein XR-Erlebnis im Laden, zuhause und unterwegs.

Von der aktiven Förderung der Zusammenarbeit mit Universitäten durch die T-Labs, gemeinsam mit dem HR-Team der Deutschen Telekom, profitiert der Konzern insgesamt, denn auch Talente werden dadurch auf uns aufmerksam und die Wahrnehmung der Unternehmensmarke in der F&E-Community wird gestärkt.

Unsere aktuellen Forschungsfelder sind: Netze der Zukunft & KI, räumliche Computer-Technologie (Spatial Computing) sowie dezentrale Systeme.

Netze der Zukunft & KI. Telekommunikationsnetze zählen zu den komplexesten Strukturen in den Industriegesellschaften unserer Zeit. Die technisch-ökonomische Entwicklung dieser Netze folgt den Grundsätzen der Dezentralisierung, Disaggregation und Automatisierung. Infolgedessen betreiben wir Forschung im Bereich der datengetriebenen algorithmischen Ansätze für einen optimierten Betrieb und der präventiven Cyber-Sicherheit in Telekommunikationssystemen. Im Fokus der neuen Forschungstätigkeiten der T-Labs stehen die Bereiche Open RAN, Cyber-Sicherheit, Quantentechnik sowie Funknetz-Technologie der nächsten Generation (6G). Insbesondere die kommende Generation der digitalen Kommunikation (6G) ist zum einen eine Weiterentwicklung der aktuellen Technik und zum anderen ein fundamentaler Fortschritt auf Basis umfassender Forschung.

Spatial Computing. Spatial Computing (wörtlich: räumliches Rechnen) konzentriert sich darauf, eine neue Dimension der Benutzerinteraktion für verschiedene Kundensegmente durch Einsatz von XR-Technologien der nächsten Generation und Mensch-Maschine-Schnittstellen zu ermöglichen. Unsere auf smarten Medien basierenden Aktivitäten sorgen für ein nahtloses und konsistentes Kundenerlebnis bei der Nutzung von zukünftigen Produkten und Diensten der Deutschen Telekom. Unsere Mission als Innovatoren, Forscher und Entwickler ist es, eine begeisternde, immersive Welt für unsere Kunden zu schaffen. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „5G Cloud VR“ (Virtuelle Realität), das fotorealistische VR-Dienste ermöglicht, die auf den Funktionen der modernen 5G-Netze basieren, wie z. B. dem Rendering von 3D-Visualisierungen in einer Cloud-basierten Infrastruktur. Im Rahmen weiterer Aktivitäten gemeinsam mit unserer Landesgesellschaft Hrvatski Telekom haben wir einen Feldversuch durchgeführt, bei dem das Streaming von Live-Sportkanälen mit geringer Latenz getestet wurde.

Dezentrale Systeme. Bei diesem Forschungsgebiet geht es um die Verteilung der Datenhoheit zwischen verschiedenen Akteuren, ohne dass Vermittler zwischengeschaltet werden müssen. Unternehmen und Einzelpersonen haben gleichermaßen das riesige Potenzial der Distributed-Ledger-Technologie erkannt. Sie ermöglicht Dezentralisierung, schafft Transparenz und gewährleistet Datenintegrität. Gleichzeitig erzielt sie beträchtliche Effizienzgewinne. Ziel ist es, Vertrauen zu ermöglichen, ohne eine Abhängigkeit von einzelnen vertrauenswürdigen Parteien zu schaffen. Zu den Anwendungsfällen in diesem Bereich zählen digitale Identitäten, digitale Geschäftsprozesse, digitales Asset-Management und Crypto-Ökonomien. Jüngste Ergebnisse wurden von NOMAD präsentiert, einem Blockchain-Netz für Transaktionen zwischen Betreibern im Bereich Wholesale-Roaming, das von der GSMA und anderen Partnern in der Branche konzipiert und gegründet wurde.

2. Partnerschaften

Um die digitale Transformation erfolgreich umsetzen zu können, greifen wir auch auf die Kompetenzen und Fähigkeiten unserer Partner zurück. Dabei setzen wir u. a. auf die große Innovationskraft aus dem Silicon Valley, aus Israel, China, Korea, Indien, Deutschland und anderen Innovations-Hotspots weltweit. Einige Beispiele für erfolgreiche Partnerschaften stellen wir im Folgenden vor:

  • Wie viele weitere Expert*innen auch ist die Deutsche Telekom überzeugt, dass erweiterte Realität (XR), in der reale und virtuelle Welten miteinander verschmelzen, die nächste große technologische Revolution einläuten wird. Diese Entwicklung wollen wir fördern und unterstützen daher die offene XR-Entwickler-Plattform Snapdragon Spaces von Qualcomm, die XR einen weiteren Schub verleihen wird. Spannende Anwendungen, immer bessere Hardware und v. a. 5G mit seiner geringen Latenz bieten die technologische Basis für den Siegeszug von XR. Im Frühjahr 2022 werden hubraum, der Tech-Inkubator der Telekom, und der T‑Mobile Accelerator jeweils neue XR-Programme auflegen. Start-ups, Kreative und Entwickler*innen erhalten die Chance, gemeinsam mit Mentoren aus unserem Konzern Lösungen auf Snapdragon Spaces zu entwickeln und zu erproben.
  • Die Deutsche Telekom sagt dem Papierkram den Kampf an. Für rechtssichere digitale Prozesse bietet sie kleinen und mittleren Firmen jetzt die elektronische Signatur mit Adobe Sign an. Die Lösung ist seit Dezember 2021 im Telekom Cloud-Portal verfügbar. Unabhängig von Ort und Gerät können Kund*innen mit Adobe Sign rechtsgültig signierte Dokumente verwalten, versenden und archivieren – und so langwierige papierbasierte Prozesse ablösen. Als Service aus der Cloud ist immer sichergestellt, dass Nutzer die aktuellste Version mit allen Leistungsmerkmalen zur Verfügung haben. Mithilfe standardisierter Konnektoren lässt sie sich einfach in bestehende IT-Systeme integrieren. Das gilt z. B. für Microsoft 365.
  • Der Videokonferenz- und Unified-Communications-Anbieter Zoom und die Deutsche Telekom intensivieren ihre Partnerschaft. Die Coronavirus-Pandemie beschleunigt das hybride Arbeiten weltweit und verlangt innovative Kommunikations- und Kollaborationslösungen maßgeschneidert für alle Unternehmensgrößen. Wir bieten unterschiedliche Lösungen für Kommunikation aus einer Hand in Deutschland sowie in weiteren europäischen Landesgesellschaften an. Des Weiteren arbeiten beide Unternehmen an neuen und zukünftigen innovativen Lösungen für das Privat- und v. a. Geschäftskundensegment.
  • Darüber hinaus ist die im September 2021 vereinbarte Partnerschaft mit SoftBank in die operative Umsetzung gestartet und unterstützt im Rahmen des strategischen Handlungsfelds Magenta Advantage den Ausbau der exklusiven digitalen Partnerangebote. In verschiedenen Kooperationsmodellen mit Start-ups und kleineren Unternehmen aus dem SoftBank Portfolio konnten wir unseren Kund*innen in einzelnen europäischen Märkten bereits ausgewählte Partnerangebote (z. B. rabattierte eMobilität über den Anbieter TIER Mobility) unterbreiten und wollen dies in Zukunft weiter ausbauen.

3. Start-up-Förderung

Als das führende Start-up-Programm der Telekom verbindet der Tech-Inkubator hubraum externe Start-ups mit relevanten Geschäftseinheiten in unserem Konzern, um gemeinsam innovative Produkte für unsere Privat- und Geschäftskunden anzubieten. Dazu ermöglicht hubraum den Start-ups Frühphasenfinanzierung aus einem eigenen Investment Fund und gezielte Innovationsprogramme mit Blick auf unsere strategischen Wachstumsfelder und Technologien.

Seit der Gründung im Jahr 2012 haben wir ein strategisches Investment-Portfolio von über 30 Unternehmen aufgebaut und mit weiteren ca. 350 Start-ups aus Europa und Israel in Bereichen wie Realtime Gigabit Society (z. B. 5G und Edge Cloud), Smart Data Economy (z. B. KI und Process Automation) und dem Internet der Dinge (z. B. NB-IoT und Industrie 4.0) intensiv zusammengearbeitet. Der hubraum Campus am Standort Berlin – mit einem der ersten 5G-Netze in Europa und Edge Cloud-Infrastruktur – bietet den Start-ups neben Co-Working-Büroflächen auch exklusiven Zugang zu Netzen, Produktplattformen und Testdaten unseres Konzerns zur Beschleunigung ihres Geschäftsaufbaus. Die hubraum 5G-Prototyping-Initiative wurde im Jahr 2021 mit spezifischeren Programmen fortgesetzt:

  • Campus Networks: 2021 wurden zwei Start-ups ausgewählt, die ähnlich wie im vergangenen Jahr gemeinsam mit hubraum und T‑Systems Anwendungen im Bereich 5G-Campus-Netzwerke entwickeln.
  • iOS AR Innovation Program: Augmented Reality ist bereits seit 2019 im Fokus unseres Start-up-Inkubators. Nun versucht das Berliner Team erstmalig mit Entwicklern zu kooperieren, die iOS-basierte Anwendungen erstellen. Dabei stehen verschiedene Industrien im Vordergrund, z. B. Gaming, Bildung oder Kommunikation. 2021 haben neun Start-ups aus den USA und Finnland ihre Resultate Ende November in Berlin vorgestellt.

Neben der hubraum 5G-Prototyping-Initiative gab es 2021 weitere Programme und Initiativen:

  • Network Sustainability Award: Mit der Absicht, unsere Telekommunikationsnetzwerke energieeffizienter zu gestalten, hat hubraum diesen Award 2020 ins Leben gerufen und im Jahr 2021 erneut verliehen. Nach der Sichtung von insgesamt 221 Bewerbungen wurden final vier Sieger ausgewählt. Derzeit werden Tests durchgeführt, um die Effizienz der nachhaltigen Lösungen zu testen und deren Nutzen vor einem Roll-out zu prüfen. Namenhafte Partner wie Microsoft, Orange und South Korean Telecom haben diesen Award begleitet. Seitens Technologie und Innovation wird das Thema im Rahmen des TESLA-Programms (Telco Energy Efficiency, Sustainability & Leveraging Assets) betreut.
  • Residency Program for IoT Creators: Mit insgesamt ca. 150 Sitzplätzen in Berlin und Krakau hat hubraum im Berichtsjahr erstmalig begonnen, Büroräume inklusive Mentoring in einem strukturierten Rahmen anzubieten. Insgesamt sieben Start-ups sind dafür in unsere Räumlichkeiten eingezogen und entwickeln derzeit mithilfe der bereitgestellten Infrastruktur und Mentoren ihre Anwendungen für die finale Präsentation Ende Februar 2022. Eine Besonderheit hierbei ist der Fokus auf IoT, weshalb die IoT-Ingenieure (Deutsche Telekom IoT GmbH) eine essenzielle Rolle als Partner spielen.
  • Developer Relations: Derzeit ist es für Entwickler schwierig, Telekommunikationsdienste in ihre Applikationen zu integrieren, da dies von der derzeitigen Netzwerk-Architektur nicht unterstützt wird. Um diese Problematik zu lösen, entwickelt hubraum derzeit ein Portal mit Zugang zu Telekom APIs (Programmierschnittstellen) und bildet eine Community rund um dieses Thema. Das letztendliche Ziel lautet: Unternehmen sollen in der Lage sein, ihre Produkte und Dienstleistungen inklusive Telekommunikationsdienstleistungen problemlos anbieten zu können.
  • Accuracy Unlocked: In diesem Programm wird daran gearbeitet wie eine präzise Positionierung mithilfe einer Cloud-basierten Lösung umgesetzt werden kann, um die vorhandene Satellitennavigation zu optimieren und sowohl im B2C- als auch B2B-Bereich Anwendungsfälle für den Massenmarkt anzubieten. Dreizehn von hubraum und Swift Navigation ausgewählte und betreute Start-ups haben im August 2021 demonstriert, wie deren Lösungen funktionieren – z. B. im Bereich Robotics, Shared Mobility oder Automotive.
  • hub4industry: Das Konsortium „hub4industry“ wurde 2019 aus Mitteln des polnischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie gegründet. hubraum baut die Fabrik der Zukunft mit einem 4G/5G-Campus-Netz auf Basis der typischen Single-RAN-Architektur und einem EPC-Netzwerk vor Ort auf. Dies dient als Showroom für zahlreiche Kunden und Partner, die an Industrie 4.0 interessiert sind.

Folgende Start-ups haben von uns im Berichtsjahr ein Investment erhalten:

  • MonoLets hat eine besonders energieeffiziente und skalierbare IoT-Systemlösung für Logistik und Versorgung entwickelt. Diese ermöglicht eine Echtzeitüberwachung verschiedener Parameter auf der Ebene von einzelnen Gütern.
  • PHYTunes löst das Problem einer schlechten 5G-Verbindung in Innenräumen. Dafür hat PHYTunes ein neues Verfahren zur Übertragung von 5G-Mobilfunk-Signalen entwickelt, das Hindernisse wie Fenster, Wände, Pflanzen etc. umgeht.

hubraum wird im Jahr 2022 sein 10-jähriges Jubiläum feiern, womit er als ältester Start-up-Inkubator in Berlin in der europäischen Start-up-Welt ein Sondermerkmal aufweist. Außerdem sind weitere, teilweise aufbauende Innovationsprogramme geplant, die sich (erneut) auf Themen wie Nachhaltigkeit, Augmented Reality oder 5G konzentrieren.

4G
Bezeichnung für den Mobilfunk-Standard der vierten Mobilfunk-Generation mit höheren Übertragungsraten (siehe LTE).
Zum Glossar
5G
Neuer Kommunikations-Standard (ab 2020 Einführung): bietet Datenraten im Gigabit Bereich, führt Festnetz und Mobilfunk zusammen, unterstützt das Internet der Dinge.
Zum Glossar
6G
Mobilfunk-Standard der nächsten Generation, der voraussichtlich Frequenzen im Bereich 0,11 THz bis 0,17 THz nutzen wird, um die Kapazität zu vergrößern und die Latenz zu verringern. Man geht davon aus, dass 6G im Jahr 2030 kommerziell startet. 6G wird als Reaktion auf das zunehmend verteilte Radio Access Network (RAN) entwickelt.
Zum Glossar
AR – Augmented Reality
(engl.) – Erweiterte Realität. Bezeichnung für die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung.
Zum Glossar
IoT – Internet of Things
(engl.) – Internet der Dinge. Das IoT ermöglicht die intelligente Vernetzung von Dingen (Sensoren, Geräten, Maschinen, Fahrzeugen, usw.) mit dem Ziel, Anwendungen und Entscheidungsprozesse zu automatisieren. Das IoT-Angebot der Telekom reicht von SIM-Karten und flexiblen Datentarifen über IoT-Plattformen in der Cloud bis hin zu Komplettlösungen aus einer Hand.
Zum Glossar
Latenz
Latenz oder Reaktionszeit ist der Zeitraum zwischen einem Ereignis und dem Eintreten einer sichtbaren Reaktion darauf. In der Telekommunikation setzt die Physik der Latenzzeit Grenzen – also etwa die Länge der Wege, die Daten in den Netzen zurücklegen. Ein Beispiel sind mobile Virtual Reality-Erlebnisse. Wer sich mit der entsprechenden Brille in wirklichkeitsgetreuen Welten bewegt, fordert von einem Server in der Ferne eine Reaktion ein: das richtige Bild, das den Erwartungen entspricht. Die Faustregel ist hier einfach. Je geringer die Verzögerung, desto realer nimmt der Anwender die virtuellen Welten wahr. Ähnliches gilt für Online-Gaming.
Zum Glossar
Roaming
Bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (Visited Network) als dem Heimat-Netzwerk (Home Network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen haben sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones.
Zum Glossar
VR – Virtual Reality
(engl.) – Virtuelle Realität. Bezeichnet die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung. Im Gegensatz zur erweiterten Realität, bei der die Darstellung zusätzlicher Informationen im Vordergrund steht, taucht der Benutzer bei VR komplett in eine virtuelle Welt ein.
Zum Glossar
Wholesale
(engl.) – Großhandel. Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Dritte, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.
Zum Glossar
XR – Extended Reality

(engl.) – Erweiterte Realität. Der Begriff umfasst die Virtualitäts-Zwischenstufen Augmented Reality, Virtual Reality, Mixed Reality und Simulated Reality sowie die potenzielle Weiterentwicklung.

  • AR – Augmented Reality (engl.) – Erweiterte Realität. Bezeichnung für die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung.
  • VR – Virtual Reality (engl.) – Virtuelle Realität. Bezeichnet die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung. Im Gegensatz zur erweiterten Realität, bei der die Darstellung zusätzlicher Informationen im Vordergrund steht, taucht der Benutzer bei VR komplett in eine virtuelle Welt ein.
Zum Glossar