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Ertragslage des Konzerns

Umsatz, Service-Umsatz

2021 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 108,8 Mrd. €, der mit einem Anstieg von 7,8 Mrd. € um 7,7 % über dem Niveau des Vorjahres lag. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme eines vergleichbaren Konsolidierungskreises im Vorjahr und ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten, entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 4,7 Mrd. € bzw. 4,5 % positiv. In der organischen Betrachtung wurde der Konzernumsatz in der Vergleichsperiode aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten – im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sprint, der Veräußerung der Prepaid-Sparte von Sprint an DISH sowie dem Erwerb von Shentel im operativen Segment USA – um im Saldo 5,5 Mrd. € erhöht und es wurden negative Währungskurseffekte von im Saldo 2,3 Mrd. € berücksichtigt. Der Service-Umsatz des Konzerns erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Mrd. € bzw. 6,5 % auf 84,1 Mrd. €.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2021

2020

Veränderung

Veränderung
in %

2019

Konzernumsatz

108.794

100.999

7.795

7,7

80.531

davon: Service-Umsatza

84.057

78.893

5.164

6,5

n.a.

Deutschland

24.164

23.790

374

1,6

23.750

USA

68.359

61.208

7.151

11,7

40.420

Europa

11.384

11.335

49

0,4

11.587

Systemgeschäft

4.019

4.159

(140)

(3,4)

4.411

Group Development

3.165

2.883

282

9,8

2.797

Group Headquarters & Group Services

2.515

2.556

(41)

(1,6)

2.627

Intersegmentumsatz

(4.812)

(4.932)

120

2,4

(5.061)

a

Die Definition des Service-Umsatzes wurde für die Jahre vor 2020 nicht konzerneinheitlich angewendet.

Zur positiven Umsatzentwicklung trug insbesondere unser operatives Segment USA mit einem Anstieg von 11,7 % bei. Organisch betrachtet, d. h. im Wesentlichen unter Annahme eines ganzjährigen Einbezugs von Sprint im Vorjahr und konstanter Währungskurse, lag der Umsatz um 5,8 % über Vorjahresniveau, was sowohl auf gestiegene Service- als auch auf gestiegene Endgeräteumsätze zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die Umsätze mit einem Anstieg von 1,6 % über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist im Wesentlichen getrieben durch den Umsatzanstieg im Festnetz-Kerngeschäft, im Wesentlichen durch Breitband, sowie bei den Service-Umsätzen im Mobilfunk. Unser operatives Segment Europa erzielte einen Umsatzanstieg von 0,4 %. Organisch betrachtet, d. h. vor allem um die Veräußerung des rumänischen Festnetz-Geschäfts neutralisiert und unter der Annahme konstanter Währungskurse, erhöhte sich der Umsatz um 2,4 %. Die organischen Zuwächse waren hauptsächlich auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Maßgeblich hierfür waren v. a. gestiegene mobile Service-Umsätze mit höheren Margen, leicht gestiegene Roaming- und Visitoren-Umsätze sowie höhere Umsätze aus Endgeräteverkäufen. Eine leicht bessere Umsatzentwicklung verzeichneten die Service-Umsätze des Festnetz-Geschäfts. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 3,4 % unter Vorjahresniveau. Der Rückgang war im Wesentlichen getrieben durch das erwartungsgemäß rückläufige klassische IT-Infrastrukturgeschäft, zum Teil bedingt durch bewusste unternehmerische Entscheidungen wie den Abbau von End-User-Services. Dagegen wuchsen unsere Wachstumsfelder deutlich, insbesondere Public Cloud, Digital Solutions und Road Charging. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development stieg um 9,8 %. Organisch betrachtet, d. h. um die Veräußerung des niederländischen Funkturmgeschäfts, die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts sowie den Erwerb des niederländischen MVNO und SIM-Anbieters Simpel neutralisiert, stieg der Umsatz um 4,6 %. Der Umsatzanstieg resultierte aus dem operativen und strukturellen Wachstum unserer beiden Geschäftseinheiten T‑Mobile Netherlands und GD Towers mit der DFMG sowie dem österreichischen Funkturmgeschäft.

Weitere Informationen zur Umsatzentwicklung unserer Segmente finden Sie im Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza

in %

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz (Kreisdiagramm)
a Weitere Informationen zum Außenumsatz finden Sie in Angabe 36 „Segmentberichterstattung“ im Konzern-Anhang.

Regionale Umsatzverteilung

in %

Regionale Umsatzverteilung (Kreisdiagramm)

Regionale Umsatzverteilung

in %

Regionale Umsatzverteilung (Kreisdiagramm)

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 62,8 % mit Abstand den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit v. a. aufgrund des Erwerbs von Sprint um 2,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres. Auch die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich in diesem Zusammenhang deutlich von 75,5 % auf 77,0 %.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

2021 erzielten wir ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,3 Mrd. € bzw. 6,6 % höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 37,3 Mrd. €. Organisch betrachtet erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL um 0,7 Mrd. € bzw. 1,9 %. In der organischen Betrachtung wurde das bereinigte EBITDA AL in der Vergleichsperiode aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten – im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sprint sowie der Veräußerung der Prepaid-Sparte von Sprint an DISH im operativen Segment USA – um 2,5 Mrd. € erhöht und es wurden negative Währungskurseffekte von im Saldo 0,9 Mrd. € berücksichtigt. Das bereinigte Core EBITDA AL, das sich durch die Herausnahme der Umsatzerlöse aus der Endgerätevermietung in den USA vom bereinigten EBITDA AL unterscheidet und damit eine Darstellung der operativen Entwicklung zeigt, die nicht durch den Rückzug aus dem Geschäft der Endgerätevermietung verzerrt ist, stieg um 3,2 Mrd. € bzw. 10,1 % auf 34,5 Mrd. €.

Beitrag der Segmente zum bereinigten Konzern-EBITDA AL

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

 

2021

Anteil am bereinigten Konzern-EBITDA AL
in %

2020

Anteil am bereinigten Konzern- EBITDA AL
in %

Veränderung

Veränderung
in %

2019

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern

37.330

100,0

35.017

100,0

2.313

6,6

24.731

Deutschland

9.520

25,5

9.188

26,2

332

3,6

9.026

USA

22.697

60,8

20.997

60,0

1.700

8,1

11.134

Europa

4.007

10,7

3.910

11,2

97

2,5

3.910

Systemgeschäft

286

0,8

279

0,8

7

2,5

307

Group Development

1.307

3,5

1.101

3,1

206

18,7

1.033

Group Headquarters & Group Services

(440)

(1,2)

(429)

(1,2)

(11)

(2,6)

(650)

Überleitung

(47)

(0,1)

(28)

(0,1)

(19)

(67,9)

(29)

Alle operativen Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu dieser Entwicklung. Das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments USA entwickelte sich deutlich positiv, was u. a. auf den Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint zurückzuführen ist. Organisch betrachtet, d. h. vor allem um den Erwerb von Sprint neutralisiert sowie unter der Annahme konstanter Währungskurse, lag das bereinigte EBITDA AL auf Vorjahresniveau. Positiv wirkte der zuvor erläuterte Anstieg der Service- und Endgeräteumsätze. Negative Auswirkungen aus dem planmäßigen Rückzug aus dem Endgeräte-Mietmodell in den USA sowie höhere operative Aufwendungen – überwiegend im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint – standen dem gegenüber. Das bereinigte Core EBITDA AL, also die nicht durch den Rückzug aus dem Geschäft der Endgerätevermietung verzerrte Ergebnisgröße, stieg um 2,5 Mrd. € bzw. 14,7 % auf 19,9 Mrd. €. Unser operatives Segment Deutschland trug dank werthaltigem Umsatzwachstum und einer verbesserten Kosteneffizienz mit einem um 3,6 % höheren bereinigten EBITDA AL zum Anstieg bei. Um 2,5 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa. Organisch betrachtet, d. h. um die Veräußerung des rumänischen Festnetz-Geschäfts und um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts neutralisiert sowie unter der Annahme konstanter Währungskurse, stieg das bereinigte EBITDA AL um 5,4 %. Dazu trugen neben den positiven Effekten aus dem Umsatz auch Einsparungen bei den indirekten Kosten bei. In unserem operativen Segment Systemgeschäft stieg das bereinigte EBITDA AL ebenfalls um 2,5 %. Effizienzeffekte aus unserem Transformationsprogramm sowie Effekte durch Umsatzsteigerung in unseren Wachstumsfeldern überstiegen den Ergebnisrückgang im klassischen IT-Infrastrukturgeschäft. Das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Group Development erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 18,7 %, organisch betrachtet um 13,5 %. Der Anstieg resultierte aus der positiven Umsatzentwicklung bei T‑Mobile Netherlands, aus dem Erwerb von Simpel sowie dem effizienten Kosten-Management der T‑Mobile Netherlands. Das GD Towers Geschäft entwickelte sich aufgrund steigender Mengen konstant positiv und wurde durch die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts weiter verstärkt.

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mrd. € bzw. 2,2 % auf 33,9 Mrd. €. Dabei veränderten sich die EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse von minus 1,8 Mrd. € auf minus 3,4 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalrestrukturierungen lagen bei 0,7 Mrd. € und damit um 0,6 Mrd. € unter dem Vergleichsniveau von 1,3 Mrd. €. Ein Teil des Rückgangs war auf die Auflösung einer in den Jahren 2010 und 2011 seitens OTE gebildeten sonstigen Personalrückstellung im Zusammenhang mit einer zusätzlichen Zahlung an den griechischen Sozialversicherungsfonds zurückzuführen, aufgrund eines im September 2021 abgeschlossenen Verfahrens. Im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen waren Aufwendungen von im Saldo 2,5 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Davon standen 2,6 Mrd. € im Wesentlichen im Zusammenhang mit entstandenen Akquisitions- und Integrationsaufwendungen sowie mit Restrukturierungskosten zur Realisierung von Kosteneffizienzen aus dem Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint. In diesem Zusammenhang resultierten 0,8 Mrd. € aus einer Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte in den USA. Im Vorjahr waren im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen Aufwendungen im Saldo in Höhe von 1,7 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Davon standen 1,5 Mrd. € ebenfalls im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint. Daneben entlasteten im operativen Segment Group Development positive Sondereinflüsse das EBITDA AL im Saldo in Höhe von 0,2 Mrd. €. Diese standen im Zusammenhang mit dem aus der Veräußerung des niederländischen Funkturmgeschäfts entstandenen Entkonsolidierungsertrag. Die im Vorjahr als Sondereinflüsse erfassten Wertaufholungen betrugen 1,7 Mrd. € und resultierten v. a. aus einer teilweisen Wertaufholung des Buchwerts von Spektrumlizenzen bei T‑Mobile US. Die sonstigen EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse beliefen sich im Vorjahr auf 0,5 Mrd. € und resultierten im Wesentlichen aus im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im operativen Segment USA erfassten Aufwendungen.

Weitere Informationen zur Entwicklung des (bereinigten) EBITDA AL der Segmente finden Sie im Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“.

Eine Überleitung der Definition des EBITDA auf die „after leases“-Betrachtung (EBITDA AL) kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2021

2020

Veränderung

Veränderung
in %

2019

EBITDA

40.539

38.633

1.906

4,9

27.120

Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea

(5.547)

(4.530)

(1.017)

(22,5)

(3.181)

Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeitena

(1.099)

(925)

(174)

(18,8)

(796)

EBITDA AL

33.893

33.178

715

2,2

23.143

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

(3.437)

(1.839)

(1.598)

(86,9)

(1.589)

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

37.330

35.017

2.313

6,6

24.731

a

Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T‑Mobile US.

EBIT

Das EBIT des Konzerns erhöhte sich von 12,8 Mrd. € auf 13,1 Mrd. € und war damit um 0,3 Mrd. € bzw. 2,0 % höher als im Vorjahr. Ursächlich für diese Veränderung sind u. a. die beim bereinigten EBITDA AL bzw. EBITDA AL beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen insgesamt bei 27,5 Mrd. € und damit um 1,7 Mrd. € über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg ist u. a. auf den erstmals ganzjährigen Einbezug von Sprint zurückzuführen. Darüber hinaus führte im operativen Segment USA eine Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte infolge des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint zu um 0,8 Mrd. € höheren planmäßigen Abschreibungen der entsprechenden Nutzungsrechte. Die Wertminderungen verringerten sich von 0,8 Mrd. € auf 0,3 Mrd. €. Im Vorjahr entfielen diese in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd. € auf das operative Segment Systemgeschäft und das Segment Group Headquarters & Group Services sowie in Höhe von 0,2 Mrd. € auf das operative Segment Europa. Die im Berichtsjahr erfassten Wertminderungen entfallen in Höhe von 0,2 Mrd. € auf das operative Segment Systemgeschäft und auf das Segment Group Headquarters & Group Services. Diese standen u. a. im Zusammenhang mit der Überprüfung der Werthaltigkeit der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft im Vorjahr. Darüber hinaus wurde trotz leicht verbesserter Geschäftsaussichten angesichts der im Berichtsjahr gestiegenen Kapitalkosten zum Jahresende 2021 erneut eine Wertminderung auf langfristige Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft erfasst.

Weitere Informationen zu den Abschreibungen finden Sie in Angabe 27 „Abschreibungen“ im Konzern-Anhang.

Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich um 0,8 Mrd. € bzw. 8,7 % auf 7,9 Mrd. €. Das Finanzergebnis veränderte sich von minus 4,1 Mrd. € auf minus 5,1 Mrd. €. Dabei entwickelte sich das Zinsergebnis um 0,4 Mrd. € auf minus 4,6 Mrd. € rückläufig. Gründe hierfür sind v. a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem Zusammenhang durchgeführte Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. In diesem Rahmen wurden seit April 2020 bis Ende 2021 bestehende T‑Mobile US-Anleihen vorzeitig getilgt und stattdessen neue Anleihen zu günstigeren Konditionen emittiert. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,5 Mrd. € auf minus 0,4 Mrd. €. Einerseits verringerte sich das Ergebnis aus Finanzinstrumenten um 1,2 Mrd. € auf minus 0,6 Mrd. €. Dazu beigetragen haben zum einen negative Bewertungseffekte, die u. a. aus eingebetteten Derivaten der T‑Mobile US sowie aus einem Forward-Geschäft zur Preissicherung des künftigen Erwerbs von T‑Mobile US-Aktien stammen. Zum anderen resultierten im Saldo positive Bewertungseffekte aus der Amortisation und Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von T‑Mobile US-Aktien. Andererseits erhöhte sich der Zinsanteil aus der Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten v. a. im Segment Group Headquarters & Group Services um 0,7 Mrd. €.

Konzernüberschuss, bereinigter Konzernüberschuss

Der Konzernüberschuss lag mit 4,2 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Der Steueraufwand reduzierte sich um 0,1 Mrd. € auf 1,8 Mrd. €. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis verringerte sich von 2,6 Mrd. € auf 1,9 Mrd. €. Es entfällt im Wesentlichen auf unser operatives Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich auf den Konzernüberschuss insgesamt in Höhe von minus 1,7 Mrd. € auswirkten, betrug der bereinigte Konzernüberschuss 5,9 Mrd. € und lag damit um 2,6 % über dem Niveau des Vorjahres.

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des Konzernüberschusses auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte:

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

2021

2020

Veränderung

Veränderung
in %

2019

Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)

4.176

4.158

18

0,4

3.867

EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse

(3.437)

(1.839)

(1.598)

(86,9)

(1.589)

Personalrestrukturierung

(717)

(1.268)

551

43,5

(913)

Sachbezogene Restrukturierungen

(22)

(32)

10

31,2

(81)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(2.542)

(1.655)

(887)

(53,6)

(462)

Wertaufholungen

0

1.655

(1.655)

(100,0)

0

Sonstiges

(156)

(539)

383

71,1

(132)

Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse

1.751

283

1.468

n.a.

510

Wertminderungen

(258)

(656)

398

60,7

(368)

Finanzergebnis

(139)

(25)

(114)

n.a.

(4)

Ertragsteuern

1.064

730

334

45,8

461

Minderheiten

1.084

234

850

n.a.

421

Sondereinflüsse

(1.686)

(1.557)

(129)

(8,3)

(1.081)

Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)

5.862

5.715

147

2,6

4.948

Ergebnis je Aktie, bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem Konzernüberschuss im Verhältnis zur angepassten gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien – diese betrug zum 31. Dezember 2021 4.813 Mio. Stück. Dies führt zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,87 €. Im Vorjahr betrug das Ergebnis je Aktie 0,88 €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie, bereinigt um Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse, beträgt 1,22 € gegenüber 1,20 € im Vorjahr.

Sondereinflüsse

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT sowie des Konzernüberschusses auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte:

in Mio. €

 

 

 

 

 

 

 

EBITDA AL
2021

EBIT
2021

EBITDA AL
2020

EBIT
2020

EBITDA AL
2019

EBIT
2019

EBITDA AL/EBIT

33.893

13.057

33.178

12.804

23.143

9.457

Deutschland

(588)

(588)

(752)

(805)

(458)

(458)

Personalrestrukturierung

(471)

(471)

(676)

(676)

(423)

(423)

Sachbezogene Restrukturierungen

(12)

(12)

(18)

(18)

(38)

(38)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(3)

(3)

(18)

(18)

0

0

Wertminderungen

0

0

0

(52)

0

0

Sonstiges

(102)

(102)

(40)

(40)

3

3

USA

(2.637)

(2.692)

(370)

(370)

(544)

(544)

Personalrestrukturierung

(16)

(16)

(32)

(32)

(17)

(17)

Sachbezogene Restrukturierungen

0

0

0

0

0

0

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(2.621)

(2.618)

(1.522)

(1.522)

(527)

(527)

Wertminderungen

0

(58)

0

0

0

0

Wertaufholungen

0

0

1.604

1.604

0

0

Sonstiges

0

0

(420)

(420)

0

0

Europa

11

11

(188)

(374)

(141)

(461)

Personalrestrukturierung

83

83

(181)

(181)

(111)

(111)

Sachbezogene Restrukturierungen

(1)

(1)

0

0

0

0

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(39)

(39)

(6)

(6)

(23)

(23)

Wertminderungen

0

0

0

(186)

0

(320)

Wertaufholungen

0

0

50

50

0

0

Sonstiges

(32)

(32)

(51)

(51)

(8)

(8)

Systemgeschäft

(213)

(393)

(209)

(582)

(304)

(332)

Personalrestrukturierung

(148)

(148)

(167)

(167)

(149)

(149)

Sachbezogene Restrukturierungen

(3)

(3)

(3)

(3)

(4)

(4)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(39)

(39)

0

0

(11)

(11)

Wertminderungen

0

(180)

0

(373)

0

(27)

Sonstiges

(24)

(24)

(39)

(39)

(141)

(141)

Group Development

173

173

(43)

(43)

97

97

Personalrestrukturierung

(8)

(8)

(11)

(11)

(19)

(19)

Sachbezogene Restrukturierungen

0

0

0

0

(1)

(1)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

184

184

(30)

(30)

111

111

Wertminderungen

0

0

0

0

0

0

Sonstiges

(3)

(3)

(2)

(2)

4

4

Group Headquarters & Group Services

(182)

(203)

(277)

(322)

(237)

(237)

Personalrestrukturierung

(157)

(157)

(201)

(201)

(195)

(195)

Sachbezogene Restrukturierungen

(7)

(7)

(11)

(11)

(38)

(38)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(23)

(23)

(78)

(78)

(13)

(13)

Wertminderungen

0

(21)

0

(44)

0

0

Sonstiges

5

5

14

14

9

9

Konzern

(3.437)

(3.692)

(1.839)

(2.496)

(1.589)

(1.959)

Personalrestrukturierung

(717)

(717)

(1.268)

(1.268)

(913)

(913)

Sachbezogene Restrukturierungen

(22)

(22)

(32)

(32)

(81)

(81)

Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen

(2.542)

(2.538)

(1.655)

(1.655)

(462)

(462)

Wertminderungen

0

(258)

0

(656)

0

(370)

Wertaufholungen

0

0

1.655

1.655

0

0

Sonstiges

(156)

(156)

(539)

(539)

(132)

(132)

EBITDA AL/EBIT
(bereinigt um Sondereinflüsse)

37.330

16.749

35.017

15.300

24.731

11.416

Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

(4.998)

 

(4.103)

 

(2.192)

Ergebnis vor Ertragsteuern
(bereinigt um Sondereinflüsse)

 

11.752

 

11.197

 

9.223

Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

(2.879)

 

(2.659)

 

(2.454)

Überschuss/(Fehlbetrag)
(bereinigt um Sondereinflüsse)

 

8.873

 

8.538

 

6.770

Zurechnung des Überschusses/(Fehlbetrags) (bereinigt um Sondereinflüsse)
an die

 

 

 

 

 

 

Eigentümer des Mutterunternehmens
(Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))
(bereinigt um Sondereinflüsse)

 

5.862

 

5.715

 

4.948

Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)

 

3.011

 

2.823

 

1.822

AL – after leases
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 berücksichtigen wir bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 „Leases“. Zur Ermittlung des „EBITDA after leases“ (EBITDA AL) wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Bei der Ermittlung des „Free Cashflow after leases“ (Free Cashflow AL) wird der Free Cashflow um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst.
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MVNO – Mobile Virtual Network Operator
(engl.) – mobiler, virtueller Netzbetreiber. Dienstleister, die vergleichsweise günstige Gesprächsminuten ohne Gerätesubventionen anbieten und dabei über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen, sondern als Service Provider auf die Netzinfrastruktur der großen Mobilfunk-Anbieter zurückgreifen.
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Prepaid
(engl.) – im Voraus bezahlt. Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen im Voraus bezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung.
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Roaming
Bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (Visited Network) als dem Heimat-Netzwerk (Home Network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen haben sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones.
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SIM-Karte – Subscriber Identification Module
(engl.) – Teilnehmeridentitätsmodul. Chipkarte, die in das Mobiltelefon eingesetzt wird. Diese dient zur Identifikation des Mobiltelefons im Mobilfunknetz. Bei der Deutschen Telekom wird die Zahl der Kunden auf der Grundlage der aktivierten und nicht gechurnten SIM-Karten bestimmt. Im Kundenbestand werden auch die SIM-Karten eingerechnet, mit denen Maschinen automatisch miteinander kommunizieren können (M2M-Karten). Die Churn-Rate (Kundenabgangsrate) wird in unseren Ländern dem lokalen Markt entsprechend ermittelt und berichtet.
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